Landesmeisterschaften der DLV-Landesverbände

Landesmeisterschaften der DLV-Landesverbände

Heute geben wir einen Überblick zu den Landesmeisterschaften aller Landesverbände. Zunächst muss man sagen, dass die Teilnehmerzahlen im Saarland auf den Distanzen 10km, Halbmarathon, Marathon und Berglauf im deutschlandweiten Vergleich sehr hoch sind. Bei den Halbmarathonmeisterschaften führt das Saarland die Rangliste sogar an. Hierzu unsere Statistik:



Teilnehmerzahlen: Rekorde

Weiterhin interessant ist der Blick auf die Landesrekorde. Die beste Platzierung gelang Susanne Hahn über die 10 km-Distanz.



Landesrekorde: Rekorde

Zum Schluss lohnt sich noch ein Blick auf die aktuellen Landesmeister aus dem Jahr 2017 und die dort erzielten Zeiten auf den klassischen Distanzen.



Landesmeister 2017: Rekorde


Bericht: Thorsten Mayer 12.11.2017



Bestenlisten und Saarlandmeister

Bestenlisten und Saarlandmeister

Nach einer langen Bearbeitungszeit ist es endlich so weit. Heute stellen wir den ersten Datensatz ein. Ab sofort finden Sie hier die SLB-Saarlandmeister und Bestenlisten der vergangenen Jahre. Leider fehlen uns noch ein paar wenige Sätze aus den 40ziger Jahren und von den Seniorenlisten aus den 90ziger Jahren.

Nach und nach werden wir alle Listen hochladen. Welche Sätze eingestellt wurden können Sie an dieser Stelle verfolgen. Dies kann jedoch noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, bis alle komplett eingestellt sind. Danach werden die Listen immer mit der Finalen-Version des SLB neu eingestellt. Dies ist meistens im Januar, nach der aktuellen Saison.

Wir würden uns sehr freuen, wenn uns jemand die fehlenden Sätze zur Verfügung stellen könnten. Gleichzeitig bitten wir um Rückmeldung über unser Kontaktformular, im Bezug auf die neuen Funktionen.

Hier finden Sie die Bereiche:



Bestenlisten: Bestenlisten



SLB-Saarlandmeister: SLB-Saarlandmeister


Bericht: Thorsten Mayer 06.09.2017



Saarlandrekorde Stand 1.8.17

Saarlandrekorde Stand 1.8.17

Hier finden Sie alle Saarlandrekorde mit Stand 1.8.17



Rekorde: Rekorde


Bericht: Thorsten Mayer 26.08.2017



Laufdaten Saar Saarlandrangliste

Laufdaten Saar Saarlandrangliste

Die LaufdatenSaar-Saarlandrangliste ist eine von uns erarbeitete Rangliste für alle Teilnehmer/innen bei saarländischen Laufveranstaltungen ab einer Streckenlänge von 3 Kilometer.

Die Rangliste errechnet sich nach den Top50 einer Veranstaltung. Die Punkte berechnen sich nach den Teilnehmerzahlen und den Streckenlängen. Unterschieden wird über die Streckenlisten Marathon & Ultra, Halbmarathon, 10 Kilometer und kürzer. Je mehr Teilnehmer, desto mehr Punkte werden vergeben.

Gewertet wurden alle Teilnehmer/innen. Egal ob sie für einen Verein laufen oder nicht. Schwierig ist die Identifikation, wenn verschiedene Vereine angegeben wurden. Ansonsten ist die Liste nach bestmöglichem Wissen erstellt.



Rangliste Frauen: Frauen



Rangliste Männer: Männer

Es konnten nur die letzten 7 Veranstaltungen dargestellt werden. Die Gesamtpunktzahl sehen Sie in der 2. Spalte. Die erste Veranstaltung wurde mit Silvesterlauf von Mitlosheim berücksichtigt.



Wertung: Punkte


Bericht: Thorsten Mayer 13.08.2017



Auf dem Weg zu neuen Bestzeiten

Auf dem Weg zu neuen Bestzeiten

Früher war jeder Start eine neue Bestzeit, sagt Tobias Blum vom LC Rehlingen. Nach einem kurzen Gastspiel bei der LG Telis Finanz Regensburg ist der Student wieder komplett zurück im Saarland. Wobei, so richtig weg war er nie. Nun ist aber auch seine sportliche Heimat wieder im Saarland.

Wenn Tobias heute an den Start geht, dann ist das nicht mehr ganz so einfach mit Bestzeiten. Je mehr er sich selbst unterbietet, umso schwerer wird es beim nächsten Mal. Trotzdem sind ihm in diesem Jahr wieder mehrere Rekorde gelungen. Seine größten Erfolge sind aber zwei neue deutsche Meistertitel in der U23. So geschehen zum Jahresanfang bei den deutschen Crossmeisterschaften und im April beim Halbmarathon in Hannover.

Viele weitere wichtige Ziele stehen an, über die ebenfalls schon geschrieben wurde. Wir wollen heute mal die Zeiten auf saarländischer Ebene vergleichen. So langsam steht bei dem erst 22 jährigen schon der Wechsel auf die Langstrecke an. Im Herbst möchte er in Köln seinen ersten Marathon laufen. Darum vergleichen wir auch die saarländischen Marathon-Bestzeiten, mit den Unterdistanzen von Tobias Blum.

Die Top 3 im Saarland aller Zeiten

Distanz Alter Zeit Name Verein
3000 23 7:56,60 Karst, Michael SV Saar 05 Saarbrücken
3000 24 7:56,85 Neukirch, Michael SV Saar 05 Saarbrücken
3000 24 7:59,71 Schäfer, Raphael LC asics Rehlingen
5000 25 13:36,39 Neukirch, Markus SV Saar 05 Saarbrücken
5000 31 13:57,40 Schu, Helmut LG Nordsaar
5000 23 13:59,52 Gunkel, Alexander SV Saar 05 Saarbrücken
5000 25 13:36,39 Neukirch, Markus SV Saar 05 Saarbrücken
5000 31 13:57,40 Schu, Helmut LG Nordsaar
5000 23 13:59,52 Gunkel, Alexander SV Saar 05 Saarbrücken
10 24 29:21 Schäfer, Raphael LC asics Rehlingen
10 36 29:31 Hartmann, Uwe LTF Marpingen
10 29 30:00 Groß. Stefan LC asics Rehlingen
21,095 ?? 1:03:25 Dörrenbächer, Werner SV Saar 05 Saarbrücken
21,095 ?? 1:04:00 Knickenberg, Alfred SV Saar 05 Saarbrücken
21,095 27 1:05:01 Justus, Steffen LAC Elm
42,195 26 1:12:22 Dörrenbächer, Werner SV Saar 05 Saarbrücken
42,195 29 2:19:30 Knickenberg, Alfred SV Saar 05 Saarbrücken
42,195 26 2:20:13 Alt, Peter SV Saar 05 Saarbrücken

Über 3.000m sind die 8:34,7 Min wohl als schwächste Leistung von Tobias Blum anzusehen. Die Zeit reicht auch nicht aus, um unter die saarländischen Top5 zu kommen. Mittelfristig gehört diese Distanz wohl auch nicht zur Paradedisziplin von Tobias Blum.

Die 14:05,49 Min über 5.000m von Regensburg katapultieren ihn auf Rang 6 der saarländischen Bestenliste.

29.32,52 Min auf 10.000m waren nicht nur die ersehnte Quali-Zeit, es war auch gleichzeitig die 6. schnellste Zeit eines Saarländers.

Mit 30:02 Min steht Tobias Blum bereits seit 2015 auf Rang 4 im Saarland. Auf dieser Distanz dürfte sogar mittelfristig ein neuer Saarlandrekord drin sein.

Beim Halbmarathon ist es ihm noch nicht gelungen sein ganzes Potenzial abzurufen. Hier sollte ein Sprung unter die Top3 möglich sein.

Marathon ist eine schwierige Sache. Gerade in so jungen Jahren. Was kann für ihn möglich sein? Im Idealfall könnte eine 2:17 Std. drin sein. Dies wäre gleichbedeutend mit Platz 2 unter allen Saarländern. Doch sollte man hier die Kirche im Dorf lassen. Für einen optimalen Marathon braucht es viel Erfahrung. Eine Zeit zwischen 2:20 - 2:25 Std. wären für den jungen Läufer eine ganz starke Zeit.

Es bleibt weiterhin spannend seine Entwicklung zu verfolgen und es bleibt zu hoffen, dass man den sympathischen Läufer noch lange bei saarländischen Läufen sehen kann, denn auch dafür ist sich Tobias Blum nicht zu schade. Er nimmt regelmäßig an saarländischen Straßenläufen teil. Vielleicht machen es ihm noch weitere saarländische Talente nach und treten zukünftig in seine Fußstapfen, damit wir langfristig im Saarland wieder an die starke Läufermasse der 90er anknüpfen können.


Tobias Blum beim Crosslauf in Elm


Bericht: Thorsten Mayer 01.07.2017



Eppelborner läuft von Perl zum Erbeskopf – im Kampf gegen die Sonne

Eppelborner läuft von Perl zum Erbeskopf – im Kampf gegen die Sonne

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? – Nach diesem Motto begibt sich der Eppelborner Trail-Läufer Martin Schedler (Deutscher Meister Ultratrail 2015 und WM-Bronzemedaillen-Gewinner mit dem Team 2016) auf die Trails seiner Heimat. Gerade im Saarland gibt es Top-Trainingsbedingungen: Durch die unglaubliche Dichte an Premiumwanderwegen ist das Saarland ein Paradies für Trail-Läufer. Die Wanderwege wurden bereits mehrfach als Deutschlands-Schönste-Wanderwege ausgezeichnet. Die Premiumwanderwege im Saarland haben den höchsten Trailanteil in ganz Deutschland - da lag es nahe seine Heimat und sein Trainingsgebiet für ein ganz besonderes Projekt zu nutzen:

Vom tiefsten Punkt des Saarlandes zum höchsten Berg in der Umgebung, dem Erbeskopf, unter Einbindung der höchsten Erhebungen des Saarlandes – und das an einem Stück. Der tiefste Punkt des Saarlandes (139m ü.N.N.) befindet sich an der saarländisch-rheinland-pfälzischen Grenze direkt an der Mosel bei Perl, nähe Schloß Thorn. Ziel seines Laufs ist der mit 816,32 m ü.N.N. höchste Berg von Rheinland-Pfalz der Erbeskopf.

Dabei geht es geht ihm nicht um die kürzeste Strecke von A nach B, sondern um die erlebnisreichste. Das Landschaftserlebnis und die Begegnung mit der Natur stehen im Vordergrund. Und er macht er es sich extra schwer: Möglichst wenig Asphalt und möglichst viele Höhenmeter berghoch. Seine Strecke verläuft dabei überwiegend auf den Wegen des Saar-Hunsrück-Steigs im Naturpark Saar-Hunsrück bzw. im Nationalpark Hunsrück-Hochwald, mit dem Highlight der Strecke: dem Ausblick vom Aussichtspunkt Cloef, auf das Wahrzeichen des Saarlandes: die Saarschleife. Und das zum Zeitpunkt des Sonnenaufgangs. Noch nie ist ein Saarländer eine so lange Trail-Strecke alleine durchs Saarland an einem Stück und in einer so kurzen Zeit gelaufen.

Man wird am Samstag, den 8. April ab 06:00 Uhr gespannt verfolge können, wie sich Martin Schedler schlägt und wie er auf einer so langen Strecke zurechtkommt.

Die markantesten Punkte seiner Strecke:

- Schloss Berg, Römische Villa Perl-Borg, Orscholz, Orkelsfels, Aussichtspunkt Cloef, mit Blick auf das Wahrzeichen des Saarlandes: die Saarschleife; Mettlach: Marktplatz, Fußgängerzone bei ca. KM 28; Schloss Ziegelberg, Herrgottstein, Tal des Saarhölzbach, Britten, Bergen, Stausee Losheim, ca. bei Km 50; der höchstgelegene Ort des Saarlandes: Scheiden; Felsenweg: Schlangenfels, Adelsfelsen, Bärenfels, Teufelsfels; Zwei-Täler-Weg: Wildfreigehege Rappweiler, Hoher Fels, Iltisfels, Eulenfels, Bärenfels; Schimmelkopf (694,8m ü.N.N), zweithöchster Berg des Saarlandes; Teufelskopf (695m ü.N.N.); Hochwald-Alm; Burgruine Grimburg; Biber Stausee, bei Hermeskeil; Stausee Nonnweiler; Keltischer Ringwall Otzenhausen; Dollberg (695,5 m ü.N.N.), höchster Berg des Saarlandes; Börfink; Erbeskopf (816,32 m ü.N.N.), höchster Berg von Rheinland-Pfalz "


Martin Schedler an der Cloef in Orscholz


Bericht: Martin Schedler 01.04.2017



Erste Titel gehen am Martina Werth und Sammy Schu


7. Januar 2017
28. Mitlosheimer Silvesterlauf
Erste Titel gehen am Martina Werth und Sammy Schu

Der Silvesterlauf in Mitlosheim ist wohl eher als kurzer Neujahrslauf(Streckenlänge 7,3 Kilometer) zu bezeichnen. Ob Neujahrslauf oder Silvesterlauf ist aber relativ egal, da das Veranstaltungsprestige bei der Saisonauftakt-Veranstaltung recht hoch ist. Nicht umsonst stehen in der Siegerliste bei den Männern und auch bei den Frauen sehr bekannte Namen aus der saarländischen Laufszene. Reichlich Tradition hat sich in den vergangenen 28 Jahren zudem angesammelt. Der Jubiläumslauf in zwei Jahren ist ein festes Ziel, sagt Hermann Hoff. Er ist einer der Hauptorganisatoren des Silvesterlaufes. Mit einer Teilnehmerzahl von 150 kann man laut seiner Aussage gut leben. Leider sind die nicht immer garantiert. Gerade in diesem Jahr ist es bei frostigen Temperaturen um die -5°C Grad schwierig die Läufer/innen zur Teilnahme zu motivieren. Veranstalter selbst ist die Spielvereinigung Mitlosheim. Ein Fußballverein also. Doch auch hier muss man vorsichtig mit Vorurteilen sein. Spätestens vor drei Jahren haben die bereits routinierten Veranstalter weitere junge Leute in der Organisation hinzugewonnen, die den Silvesterlauf weiter nach vorne gebracht haben. Seit dem läuft es in Mitlosheim sehr zügig, was z.B. den eigentlichen Ablauf angeht. Für nur 4€ Startgeld gibt es kaum einen Punkt, der nicht erfüllt wird. Die Fußballer laufen entweder selber mit oder stehen im Verbund mit DRK und Feuerwehr auf der gesamten Strecke durch die Wiesen und Wälder von Mitlosheim. Im Bürgerhaus am Start-/Zielbereich warten dann warme Getränke für alle Finisher. Nach dem Duschen erwartet Einen im Bürgerhaus alles was das Herz begehrt. Vor der Siegerehrung gibt es Kuchen, belegte Brote, kalte und warme Getränke usw. Bei der Siegerehrung selbst gibt es für alle Altersklassen vernünftige Sachpreise, was heut zu Tage auch nicht bei jeder Veranstaltung selbstverständlich ist. Die Zeit bis zur Siegerehrung wird so kurz wie möglich gehalten und das Orga-Team optimiert sich bei diesem Punkt jedes Jahr neu.


Werner Mootz(2.AK75)

Die Laufstrecke hat es für den Saisonstart gleich in sich. Man sollte sich von den “nur“ 7,3 Kilometern nicht täuschen lassen. Zunächst beginnt alles ganz harmlos am Sportplatz, im Schwarzwälderweg. Von dort geht es etwa 500 Meter durch die Straße Waldeck bis zum Waldrand. Das Waldstück selbst ist nur etwa 600 Meter lang, kündigt aber schon den Anstieg an. Langezogen geht es bis zu den Wiesen um Mitlosheim. Von dort sind es wieder bergige 1,2 km bis zum Buchwald zwischen Mitlosheim und Scheiden. Immer leicht ansteigend geht es hinauf bis zu den Weihern unterhalb von Scheiden. Erst bei Kilometer 3,5 ist es so gut wie geschafft. Insgesamt sind 150 Höhenmeter sind an dieser Stelle zurückgelegt. Bergab auslaufen ist noch nicht ganz angesagt. Ein kleiner Buckel folgt noch bei Kilometer 4,5. Wer jetzt noch Kraft hat, kann es wirklich krachen lassen. In diesem Jahr ist dies nach Aussage der meisten Teilnehmer/innen nur bedingt möglich, da die Wege zu vereist sind und man höllisch aufpassen muss, nicht zu stürzen. Es ist zudem verdammt kalt mit 6°C Grad unter null. Schön anzusehen sind eigentlich nur die verschneiten Wiesen, doch wer hat dafür Gedanken, wenn er sich sportlich betätigt.


Johannes Herrmann(1.AK75)

Diese frostigen Bedingungen wusste heute Sammy Schu vom LTF Marpingen für sich am besten zu nutzen. Der Seriensieger aus der vergangenen Saison(allein 10 Siege bei SLB-Laufveranstaltungen + 3 Saarlandmeistertitel im Berglauf, Halbmarathon und mit der Mannschaft im Halbmarathon) benötigte für die anspruchsvolle 7,3 km-Runde 25:13 Minuten. Somit ist ihm das Kunststück gelungen, bei seiner zweiten Teilnahme am Silvisterlauf(2. Gesamtplatz als Läufer der B-Jugend im Jahr 2008) den Titel für sich zu entscheiden. Er verwies somit den Vorjahressieger Martin Schedler um knapp über eine Minute Rückstand auf Platz 2(26:11 Min). Der Läufer vom LAZ Saar 05 Saarbrücken hat eine lange bzw. erfolgreiche Ultralauf-Saison hinter sich. Er befindet sich zum Jahresanfang in der Aufbauphase. Als Ultraläufer wollen auch 2017 noch einige bergige Kilometer gelaufen werden. Insgesamt dürfte auch er mit seinem Abschneiden zum aktuellen Zeitpunkt sehr zufrieden sein. Auf Platz 3 landete von den Lauftrefffreunden Köllertal Thomas Speicher(27:24 Min). Thomas Speicher spezialisiert sich eher auf 10km Straßenläufe. Von daher dürfte die heutige Veranstaltung, trotz seines Sieges an gleicher Stelle vor 2 Jahren eher als Kraftausdauerrennen dienen. Insgesamt ist es für den Athleten aus dem Köllertal eine gute Platzierung hinter den beiden Ausnahmeläufern.


Mara Engel(2.AK20)

Das Rennen der Frauen verlief ähnlich wie das der Männer. Martina Werth(LTF Theeltal/adidas running Team) war mit einer Punktlandung auf 30:00 Minuten exakt 1:08 Minuten vor ihrer Kontrahentin Tatjana Quesada, von den Sportfreunden Sinz. Für Martina Werth war es nicht der erste Sieg in Losheim. Zuletzt stand sie XXXX als Siegerin beim Silvesterlauf auf dem 1. Podestplatz. Als aktuelle saarländische Meisterin im Crosslauf der Altersklasse W35 kommen ihr solche härteren Bedingungen wie in Mitlosheim sicher entgegen. Bettina Weber vom TV Hermeskeil komplettierte das Treppchen mit einer Zeit von 32:20 Minuten. Bettina Weber startet regelmäßig beim Silvesterlauf und kommt in der Frauenklasse regelmäßig als eine der ersten Frauen im Ziel an. Zu einem Gesamtsieg hat es bisher noch nicht gereicht, aber weiß was alles noch so kommt.

Leider waren es am Ende nur 114 Teilnehmer. Beim Schülerlauf kommen noch 12 Teilnehmer/innen dazu. Hermann Hoff und sein Team werden sich nicht verunsichern lassen, den eingeschlagen Weg von vor 28 Jahren weiterzugehen. Dem sympathischen Verein bleibt zu wünschen, dass es spätestens beim Jubiläumslauf wieder 150 Teilnehmer oder sogar über 300 werden, wie damals 2002. Vor 15 Jahren überliefen 374 Teilnehmer/innen das Ziel in der Ortsmitte am Bürgerhaus.

Ergebnisse:

Schülerlauf über 2,8km

Gesamtsieger: Schmidt, Justin (LC Völklingen) 12:15,2 Min.

Gesamtsiegerin: Nickels, Martha (Pwg. Merzig) 13:38,8 Min.



Altersklassen 7,3km

MU18: Gaslauer, Tim, Tennisclub Mitlosheim 30:15 Min

MU20: Puhl, Johannes, SG Scheiden-Mitlosheim 33:27 Min

MU23: Kiefer, Christian, SG Scheiden-Mitlosheim 28:56 Min

M: Schuh, Sammy, LTF Marpingen 25:13 Min

M30: Speicher, Thomas, LTF Köllertal 27:24 Min

M35: Schedler, Martin, LAZ Saar 05 Saarbrücken 26:11 Min

M40: Schommer, Jens, Möwe Schmelz 31:31 Min

M50: Bruxmeier, Walter, LC Warndt 29:43 Min

M55: Dietz, Martin, LTF Köllertal 33:40 Min

M60: Serf, Karl-Heinrich, LTF Köllertal 32:34 Min

M65: Kleber, Bernhard, LV Merzig 35:41 Min

M70: Neurath, Wolfgang, LTF Köllertal 40:57 Min

M75: Hermann, Johannes, LSG Schmelz-Hüttersdorf 36:51 Min

WU18: Roussel, Mariane, TV Hermeskeil 33:47 Min

WU20: Holz, Elisa, LSG Schmelz-Hüttersdorf 35:24 Min

W20: Weber, Bettina, TV Hermeskeil 32:20 Min

W30: Koziolek, Lena, TV Losheim 47:38 Min

W35: Simon, Irina, --- 41:50 Min

W40: Werth, Martina, LTF Theeltal/adidas Running 30:00 Min

W45: Philippi, Birgit, Sparkasse Merzig-Wadern 42:49 Min

W50: Rauch, Michaela, LG Reimsbach-Oppen 41:01 Min

W55: Brausch, Elisabeth, TV Lebach 43:00 Min

W60: Mohm, Elisabeth, TV Losheim 48:10 Min


Bericht: Thorsten Mayer 09.01.2017



SLB-Laufkonzepte/Serien 2017

SLB-Laufkonzepte/Serien 2017

Es ist so weit, im Februar startet die SLB-Serie zum Läufer/in des Jahres. Die Tour beginnt beim 11. Halbmarathon des SV Schlau.com Saar 05. Dann werden die ersten Punkte des Jahres an der Saar vergeben. Gewertet wird in zwei Altersklassen. Im Aktivenbereich und im Bereich Senioren/innen ab 40 Jahren. Mit Spannung ist zu erwarten, welche Athleten/innen die ersten Punkte für sich entscheiden.


2014 Halbmarathon SV Schlau.com Saar 05

Im März geht es dann weiter mit dem traditionsreichen 36. Deutsch-Französischen-Straßenlauf der Lauftrefffreunde Marpingen. Gleichzeitig finden im Rahmen dieser Veranstaltung die saarländischen Landesmeisterschaften im Halbmarathon statt. Durch die Landesmeisterschaften werden die zu erzielenden Punkte verdoppelt, was die Teilnahme umso interessanter macht.


2016 Deutsch-Franz.-Straßenlauf

Im April greifen dann auch die Jugendlichen U20, U18, U16 ins Geschehen ein. Beim 38. Stadtlauf in St. Ingbert heißt es, den besten bzw. die beste Nachwuchsläufer/in des Jahres 2017 zu ermitteln. Insgesamt wird es noch 5 weitere Läufe geben um das Punktekonto aufzubessern. Nach jedem Wertungslauf werden die Listen zum Läufer/in des Jahres und Nachwuchsläufer/in des Jahres auf der SLB-Seite(slb-saarland.com)veröffentlicht

Im April gehen die Aktiven mit dem Stadtlauf in St. Ingbert erstmals auf die kurze 10km-Distanz. Zum Monatsende folgt dann die Marathon-Distanz beim 11. Marathon in St. Wendel. Mit Spannung bleibt abzuwarten, wie sich die Saarlandranglisten bis zum Wonnemonat Mai entwickeln.

Auch der Wettbewerb zum “Aktivsten SLB-Laufverein bei den Saarlandmeisterschaften“ beginnt im Februar. Zum ersten Mal können bei den Saarlandmeisterschaften im Crosslauf am 12.02. in Elm alle Läufer und Läuferinnen von der Altersklasse U14 bis zu den Seniorenklassen Punkte für ihren Verein erlaufen.

Vier Wochen später, am 12.03. bei den Saarländischen Halbmarathonmeisterschaften in Saarbrücken, sowie am 01.04. bei den Saarlandmeisterschaften der langen Strecken in Rehlingen, können alle Vereinsläufer/innen, unabhängig von der Platzierung, das Punktekonto ihres Vereins weiter füllen.

Es liegt eine lange Laufsaison 2017 vor uns. Eine gute Vorbereitung in unseren Laufvereinen ist somit alles. Eine ausführliche Liste über die Lauftreffs und Laufvereine finden Sie im neuen SLB-Laufkalender. Diesen und die Informationsbroschüre zum SLB-Förderkonzept erhalten Sie auf der Geschäftsstelle oder beim Laufwart (Thorsten Mayer).



Alle Cupläufe 2017: Gesamtstatistik 2015



Ausschreibung: Gesamtstatistik 2015


Bericht: Thorsten Mayer 03.01.2017



Laufen an Silvester

Laufen an Silvester

Die Silvesterläufe in Deutschland gehören absolut zu den Klassikern. Es gibt ca. 100 Veranstaltungen in Deutschland und an kaum einem Wettkampftag gehen in Deutschland so viele auf die Straße, Wiesen oder Wälder um mit anderen zusammen einen Wettkampf zu laufen. Woran das liegt ist schwer zu erklären. Jedenfalls scheinen selbst absoluten Hobbyläufer/innen an diesem Tag zum Laufen motiviert zu sein. Umso schöner für unser aller Lieblingssport. LaufdatenSaar.de gibt heute einen kleinen Überblick über die 15 wichtigsten Silvesterläufe aus unserer Sicht. Wer sind die Sieger/innen zum Jahreswchsel 16-17 und wieviele laufen da überhaupt mit.

Veranstaltung Ort Bundesl. Ges. Hauptl. Dis. Sieger 16 Verein Zeit Dis. Siegerin 16 Verein Zeit
35. Silvesterlauf Werl-Soest NRW 4503 3669 15 Gunkel, Leif LG Olympia Dortmund 47:40 15 Hoffenroff, Laura GSV Eintracht Beunatol 55:00
36. Silvesterlauf Bietigheim BW 3047 3002 11,1 Boch, Simon LG Telis Finanz Regensburg 33:27 11,1 Reh, Alina SSV Ulm 1846 36:47
33. Silvesterlauf München BY 2335 1716 10 Hoffmann, Jonas LG Kindelsberg Kreutzal 31:27 10 Saller, Sophia SC Delfin Ingolstadt 35:55
37. Silvesterlauf Osnabrück Nieders. 1896 1861 10 Wollherr, Maik Osnabrücker TB 32:23 10 Knoepke, Ellen LC Solbad Ravensburg 40:02
50. Silvesterlauf Gersthofen BY 1634 1203 9,7 Tejke, Youssief LG Reischenau-Zusamtal 29:26 9,7 Griesche, Cornelia DJK Ingolstadt 33:51
27. Silvesterlauf Trier RLP 1528 111 8 Tamire, Getaneh Äthiopien 22:50 5 Klosterhalfen, Konstanze TSV Bayer 04 Leverkusen 16:05
16. Silvesterlauf Montabaur RLP 1403 728 10,7 Rötsch, Christian LLG Hunsrück 38:28 10,7 Schneider, Tina TuS Deuz 43:42
42. Silvesterlauf Saarbrücken SL 1139 859 10 Kemoi, Daniel Kenia 30:26 10 Chepkwony, Betty Kenia 35:17
31. Silvesterlauf Backnag BW 1127 727 10 Fehr, Marcel Team Riva 29:47 10 Klein, Hanna Team Riva 33:13
44. Silvesterlauf Kaufungen Hessen 967 827 7,7 Ring, Tom PSV Grün-Weiß Kassel 25:05 7,7 Dietrich, Eva PSV Grün-Weiß Kassel 26:33
44. Silvesterlauf Kottweiler-Schwanden RLP 784 784 10 Lehmann, Jonas TuS Heltersberg 31:14 10 Kammerer, Jessica TuS Heltersberg 37:45
29. Silvesterlauf Forchheim BW 633 633 10 Stöckl, Christian Feuerwehr Rheinstetten 34:56 10 Schuster, Latifa ASL Robertsau 36:51


Silvesterlauf Saarbrücken 2015


Silvesterlauf Forchheim 2016


Bericht: Thorsten Mayer 01.02.2017



Die besten saarl. Langstreckler/innen laut SLB-Bestenliste von 1995 bis 2015

Die besten saarl. Langstreckler/innen laut SLB-Bestenliste von 1995 bis 2015

Heute schauen wir einfach mal zurück auf die besten Langstreckler/innen der vergangenen 20 Jahre(1995-2015)

Die Daten wurden aus den SLB-Bestenlisten erarbeitet. Die Bestzeiten ergeben sich aus den Distanzen 10km Straße oder 10.000m Bahn, Halbmarathon und Marathon. Nur wer auf diesen drei Strecken Zeiten in der Bestenliste verbuchen konnte wurde berücksichtigt. Die Punkte orientieren sich an am aktuellen Saarlandrekord auf der jeweiligen Distanz. Der Saarrekord ergibt 100 Punkte. Je nach Differenz zum Rekord errechnen sich die weiteren Zeiten. Hier nun die Top 5 Männer/Frauen:

Männer

Pl. Name Gesamt 10km 0. 10.000m Halbmarathon Marathon
1. Groß, Stefan 264,96 96,17 87,71 81,08
2. Hartmann, Uwe 261,31 98,58 84,95 77,78
3. Koch, Wolfgang 258,09 89,49 86,73 81,87
4. Neuschwander, Florian 254,22 92,05 86,53 75,64
5. Müller, Rainer 247,65 87,65 79,96 80,04

Frauen

Pl. Name Gesamt 10km 0. 10.000m Halbmarathon Marathon
1. Hahn, Susanne 300,00 100,00 100,00 100,00
2. Schedler, Michalea 231,90 84,34 81,46 66,09
3. Rupper, Margret 216,84 69,59 77,20 70,04
4. Brengel, Julia 214,63 67,78 77,20 69,65
5. Hooß, Tanja 209,63 68,56 69,10 71,97



Geamtliste mit den Laufzeiten: Gesamtstatistik 2015


Michaela Schedler beim Deutsch-Franz.-Straßenlauf


Florian Neuschwander beim Osterlauf in Heiligenwald


Bericht: Thorsten Mayer 27.11.2016



28. Int. Martinslauf

28. Int. Martinslauf

Viele Klassiker haben wir im Saarland nicht. Der Losheimer Martinslauf findet dieses Jahr zum 28. Mal statt und ist im wahrsten Sinne des Wortes ein absoluter Klassiker. Viel her gibt die offiziell vermessene Strecke in Losheim nicht. Trotzdem kommen Jahr für Jahr immer um die 1.000 Teilnehmer/innen nach Losheim. Woran liegt das? Man muss schon genauer hinschauen. Der TV Losheim plant diese Veranstaltung bis ins kleinste Detail. Ganz oben auf der Agenda stehen die Schülerinnen und Schüler. Diese kommen bekanntlich nicht von selbst, wenn ein Laufveranstalter ruft. Hier ist Klinkenputzen angesagt. Man geht in jede einzelne Schule um für den großen Schülerlauf zu werben. Nur so ist es zu erklären, dass man in den vergangenen drei Jahren immer den drittgrößten Schülerlauf im Saarland stellte. Mehr Teilnehmer konnten von 2013 bis 2015 nur der Halloweenlauf in Oppen, der St. Ingberter Stadtlauf und der Völklinger Citylauf aufweisen.

Aber es sind nicht nur die jüngsten Teilnehmer, die für ein tolles Gesamtergebnis der Veranstaltung sorgen. Auch die Erwachsenen gehen gut gelaunt und höchst motiviert auf ihre 5 Kilometerrunde durch Losheim. Bis zum Ortsausgang gibt es meinst zwei, drei stimmungsvolle Zuschauerpunkte. Diese sind auch nötig, denn am Ortsausgang geht es recht anspruchsvoll zum See hinauf. Hinter dem See kann man es ausrollen lassen und je nach Meldung ins Ziel laufen oder auf die zweite Runde gehen, um auf insgesamt 10 Kilometer zu laufen. Also eine klassische Distanz bei einem echten Klassiker. Im Ziel gibt es dann die wohlverdiente Martinsbrenzel für Jeden. Das Gesamtbild der Veranstaltung macht wohl den Reiz aus und irgendwie hat man dann auch im Ziel das Gefühl, dass die Rundenstrecke doch was für sich hat.

In der Siegerliste finden sich über die ganzen Jahre hinweg sehr bekannte Namen. Leider fehlen uns die Ergebnislisten von 1990 und 1998. Ohne diese Läufe ergibt sich ein Uralt-Streckenrekord(1989) von Alfred Knickenberg(SV Saar 05) von super starken 29:17 Minuten. Bei den Damen ist dies ähnlich. Mit 36:35 Minuten stellte Nicole Frank(SV Saar 05) bereits im Jahr 1991 den Frauenstreckenrekord auf.



Siegerliste: Gesamtstatistik 2015



Bericht: Erwin Schütz 06.11.2016



Die Angst der Läufer vor dem Asphalt...


Die Angst der Läufer vor dem Asphalt...

Es wird wieder früher dunkel. Von daher kommt bei vielen wieder DIE Angst vor dem Asphalt...

diese ist völlig unbegründet. Bei der Diskussion, ob Laufen auf Asphalt schädlich sei oder nicht, gilt zu berücksichtigen, dass das Argument gegen Asphalt in der Regel von Leuten stammt, die selbst nicht laufen. Wer selbst läuft, weiß (weil er es spürt), dass der Unterschied zwischen einem asphaltierten Weg und einem harten Naturweg kaum spürbar ist.

Asphaltläufer klagen in Wahrheit nicht über vermehrte Probleme mit ihren Gelenken. Und bisher konnte auch noch keine einzige Studie dies wissenschaftlich belegen. Es ist ein Mythos, der sich hartnäckig hält, aber keine Substanz besitzt. Asphalt ist besser als viele meinen.

Für die Straße spricht beispielsweise die glatte Oberfläche, die ein gleichmäßiges Laufen zulässt. Auch die Gefahr des Umknickens ist sehr gering. Und der Abdruck erfolgt kraftvoll, da die Sohlen einen guten Halt haben. Für Läufer mit Achillessehnenbeschwerden ist der ebene Untergrund sogar ideal, da sie die Abrollbewegung der Füße dort viel besser kontrollieren können. Im Gegensatz zum absolut starren Beton gibt Asphalt durch seine elastischen Bitumen-Komponenten ein bisschen nach und ist damit knieschonenender. Der erhöhte Aufprallschock gegenüber Wald- und Feldwegen wird zum größten Teil durch die mittlerweile guten Dämpfungs- und Stabilisierungselemente der Laufschuhe kompensiert. Allerdings sollte man einen seinem Körpergewicht entsprechenden Laufschuh kaufen und sich nicht an der Modefarbe orientieren. Auch sind asphaltierte Wege bei Schlechtwetterperioden von Vorteil. Während unbefestigte Waldwege matschig werden, bieten regennasse Straßen einen sicheren Tritt.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Website von Herbert Steffny.


Bericht: Erwin Schütz 05.11.2016



Zahlen 2015


10 Kilometer SLB-Meisterschaften

10 Kilometer SLB-Meisterschaften
Am Sonntag, den 2. Oktober ist es soweit. Dann finden zum 17. Mal die 10 Kilometer Straßenlaufmeisterschaften des Saarländischen Leichtathletik Bundes statt. Integriert sind die Meisterschaften in den 37. Saaraltarmlauf der LSG Saarlouis. Gespannt darf man auch sein, ob die ambitionierten Meisterschaftsrekorde von Raphael Schäfer und Julia Brengel aus den Jahren 2009 und 2000.

Als Titelverteidiger wird nur Heike Kohler (Grojos LTF Elversberg) an den Start gehen. Vorjahressieger Tobias Blum startet seit dieser Saison für die LG Telis Regensburg und ist von daher bei den Meisterschaften nicht startberechtigt.

Heike Kohler hat gleichzeitig mit 4 Siegen(2010,11,13,14) die meisten 10 – Kilometer – Meistertitel aufzuweisen. Bei den Männern gibt es mit Stefan Schu und Raphael Schäfer zwei Sieger, die bereits 3 Titel auf ihrem Konto haben. Mit einer Teilnahme der beiden ist in diesem Jahr aber nicht zu rechnen. Man darf trotzdem auf spannende Titelkämpfe am Sonntagmorgen hoffen.

Jahr Ort Männer Anz. Verein Zeit Frauen Anz. Verein Zeit
2000 Saarbrücken Alfred Knickenberg 1 SV Saar 05 Saarbrücken 32:30 Julia Brengel LG DJK Erbach-SG St. Ingbert< 36:34
2001 Saarbrücken Alfred Knickenberg 2 SV Saar 05 Saarbrücken 32:49 Aybüke Kizilarslan LC Saucony Saar 37:11
2002 Neunkirchen Rainer Müller LTF Marpingen 32:13 Michaela Schedler LTF Marpingen 36:42
2003 Lebach Stefan Gross LC asics Rehlingen 31:00 Tanja Schmidt 1 LTF Marpingen 37:41
2004 Nalbach Stefan Schu 1 SV Saar 05 Saarbrücken 31:29 Anja Strohe LTF Köllertal 37:50
2005 Saarbrücken Stefan Schu 2 SV Schlau.com Saar 05 31:56 Susanne Ritter SV Schlau.com Saar 05 35:26
2006 Überherrn Florian Neuschwander VfA Neunkirchen 31:43 Marion Jakobs 2 SV Schlau.com Saar 05 36:46
2007 Neunkirchen Stefan Schu 3 SV Schlau.com Saar 05 32:16 Marion Jakobs 2 SV Schlau.com Saar 05 38:06
2008 Neunkirchen Uwe Hartmann LC Saucony Saar 32:59 Tanja Schmidt 2 LC Saucony Saar 39:12
2009 St. Ingbert Raphael Schäfer 1 LC asics Rehlingen 30:48 Nicole Woysch 1 Tri-Sport Saar-Hochwald 37:47
2010 Illingen Raphael Schäfer 2 LC Rehlingen 32:33 Heike Alaimo 1 LG Saar 70 37:44
2011 Schmelz Raphael Schäfer 3 LC Rehlingen 31:42 Heike Alaimo 2 LG Saar 70 37:47
2012 Saarbrücken Matthias Müller LSG Sbr.-Sulzbachtal 34:07 Nicole Woysch 2 LAZ Saarbrücken 38:57
2013 Siersburg Dennis Zimmer LC Rehlingen 33:16 Heike Alaimo 3 Grojos LTF Elversberg 38:49
2014 Ottweiler Matthias Merk LSG Sbr.-Sulzbachtal 36:12 Heike Kohler 4 Grojos LTF Elversberg 40:19
2015 Luisenthal Tobias Blum LSG Sbr.-Sulzbachtal 31:33 Nicole Woysch 3 LAZ Saarbrücken 39:35


Bericht: Thorsten Mayer 24.09.2016


Infoschreiben für Laufveranstalter/innen

Infoschreiben für Laufveranstalter/innen



Das heutige Infoschreiben ist nicht nur für Laufveranstalter/innen interessant. Auch für die Läufer/innen sind einige wichtige Informationen dabei. Bei Rückfragen bitte das Kontaktformular nutzen.


Nicht zu glauben, wie schnell so eine Laufsaison vorbei zieht. Es ist viel passiert und für uns Organisatoren/innen beginnt die heiße Phase. Wie angekündigt, gebe ich in diesem Infoschreiben erste Informationen bezüglich der Umsetzung der Laufgebühr ab der Saison 2017.. Die finalen Details werden dann bei der Terminbörse am 30.9. in Saarbrücken bekannt gegeben. Die Einladungen zur Terminbörse gehen übrigens Anfang September raus.

Umsetzung Laufgebühr 2017

Über die Nichtmitgliederversicherung hatte ich ja bereits im letzten Infoschreiben berichtet. Diesem Infoschreiben füge ich nun eine Kurzübersicht der Grundlagen zur Nichtmitgliederversicherung bei.

Der SLB hat in der letzten Vorstandssitzung drei weitere Punkte zur Förderung des Laufsports im Saarland beschlossen. Insgesamt geht es darum, die teilnehmerschwächeren Jahrgänge im Jugendbereich für längere Laufstrecken zu motivieren. Außerdem suchen wir den Läufer/in des Jahres und möchten die aktivsten Vereine auszeichnen. Nach der Saison 2017 werden die bestplatzierten Läufer/innen und die teilnehmerstärksten Vereine in einem würdevollen Rahmen an der Hermann Neuberger Sportschule geehrt.

Im Einzelnen sieht dies wie folgt aus:

Aktivster SLB-Laufverein

Hierbei geht es um die Teilnahme von Vereinsläufer/innen an den verschiedenen SLB-Meisterschaften. Dies sind im Einzelnen : Crosslauf, Berglauf, Bahn(lange Strecke), 10km Straße, Halbmarathon und Marathon. Für jeden Teilnehmer/in erhalten die Vereine Punkte. Alle Meisterschaften erhalten verschiedene Faktoren. Die genaue Bewertung wird im Rahmen der Terminbörse vorgestellt.

SLB-Nachwuchscup in den Klassen U20, U18, U16 (M14/15-W14/15)

Der Nachwuchscup besteht aus einer Serie von 6 Laufveranstaltungen. Damit die Läufe gleichmäßig über das Saarland verteilt stattfinden, sollte jeweils eine Veranstaltung, wenn möglich pro Kreis (Regionalverband SB, Saar-Pfalz-Kreis, Landkreis St. Wendel, LK Neunkirchen, LK Merzig-Wadern, LK Saarlouis) erfolgen. Zumindest möchten wir dies im ersten Jahr der Serie versuchen. Aufgrund der unterschiedlichen Anzahl von Veranstaltungen pro Kreis könnte dies aber auch variieren.

Auch zu diesem Punkt geben wir die genauen Ausschreibungsinformationen an der Terminbörse bekannt. Wichtig ist aber schon jetzt, ausreichend Bewerbungen bezüglich der Ausrichtung von Nachwuchscupläufen zu haben. Bei Interesse schicken Sie bitte eine kurze schriftliche Meldung an mich. Diese werden ganz normal in die Schülerläufe der bestehenden Veranstaltungen integriert. Wichtig ist nur, dass es eine Altersklassenwertung bzw. Streckenlänge nach DLO gibt.

Läufer des Jahres – Läuferin des Jahres

Um den “Läufer des Jahres“ und die “Läuferin des Jahres“ zu ermitteln, werden die Ergebnisse der Laufveranstaltungen im Saarland 2017, die auf amtlich vermessenen Strecken durchgeführt werden, berücksichtigt. Es gibt hier noch eine Abstufung in Aktive und Senioren.

Über das Jahr hinweg wird dann eine Art Saarlandrangliste nach jeder Veranstaltung veröffentlicht. Hierzu gehören alle vermessenen Straßenläufe und die Saarlandmeisterschaften auf der Straße. Auch hier gilt, alle Details gibt es an der Terminbörse.

Nach all den Rückmeldungen, den Diskussionsrunden im vergangenen Jahr und der sportlichen Entwicklung finde ich diese erste Umsetzung als positiv für unsere Laufszene im Saarland. Wir möchten mit Ihnen zusammen im nächsten Jahr die Entwicklung analysieren und ggf. ändern, ausbauen oder beibehalten. Auch hier sind wieder alle aufgerufen mitzuhelfen bzw. sich mit einzubringen. Ich selbst bin gespannt, ob wir die Laufszene im nächsten Jahr wieder ein Stück verbessern können.

Berglaufmeisterschaften

Als nächstes darf ich von einer weiteren positiven Entwicklung berichten. Schon seit der ersten Berglaufmeisterschaft 2011 in Tholey wurde darüber diskutiert. Schon damals haben sich die Läufer/innen Altersklassen gewünscht. Da diese neue Meisterschaft erst auf Probe veranstaltet wurde, gab es bis zum heutigen Tag keine Altersklassen bei den Berglaufmeisterschaften. Da die Teilnehmerzahlen leicht angestiegen sind und die Senioren/innen hier immer ihr Bedauern geäußert hatten, konnten wir in der letzten Sitzung des erweiterten Präsidiums die Einführung von Altersklassen verabschieden.

Dies bedeutet, dass bei den Berglaufmeisterschaften im Oktober (in Nalbach), erstmals eine Altersklassenwertung eingeführt wird. Als Kompromiss bleiben die Meisterschaften weiterhin auf Probe und es wird keine sogenannte Doppelwertung geben. Jeder Teilnehmer/in wird also nur in der angegebenen bzw. gemeldeten Altersklasse gewertet. Dies ist wirklich als Erfolg zu verzeichnen, doch sind nun auch alle gefragt, an den Berglaufmeisterschaften zu starten, denn nur wenn wir eine gute Beteiligung haben, werden wir auch langfristig Berglaufmeisterschaften anbieten können. Also, motivieren Sie Ihre Läufer/innen und nehmen Sie ihnen die Angst vor dem Berg, denn wie hat es Karl-Heinz “Fips“ Wagner ausgedrückt, „Berglaufen macht Spaß!“

Was ist sonst so aufgefallen?

Bevor ich Ihnen nun einen schönen Restsommer wünsche, möchte ich noch auf zwei Punkte aufmerksam machen. Es ist auffällig, dass einige Veranstalter/innen bei reinen Bambiniläufen eine Zeitnahme anbieten. Es ist die Frage, ob dies bei Drei-, Vierjährigen sinnvoll ist. Bitte überdenken Sie diese Art von Läufen, denn es ist wichtiger, dass wir die Kinder zur Bewegung motivieren, aber nicht zum Wettkampf. Ein 400 Meterlauf für so kleine Kinder kann motivierend sein. Gerade wenn man die Strecke mit verschiedenen Ideen attraktiver macht. Genau in dem Moment, wenn Kinder z.B. noch um ein Maskottchen laufen oder ähnliche Sachen auf der Strecke finden bin ich überzeugt, dass sie langfristig Lust haben zu laufen. Stehen aber übermotivierte Eltern am Straßenrand und machen den Kindern Druck, weil es um eine Zeit geht, verfehlen wir in dem Moment unsere Aufgabe. Gerade diese jungen Teilnehmer/innen wollen wir doch in ein paar Jahren bei unseren Schülerläufen am Start haben. Im Idealfall geht es danach weiter in den Aktiven- und danach in den Seniorenbereich.

Beim zweiten Punkt geht es um das Thema Datenschutz. In letzter Zeit kommt es vor, dass Läufer/innen unter einem Pseudonym oder unter einem falschen Namen laufen möchten. Diese begründen die Aktion oftmals mit Datenschutz. Ich möchte Sie bitten, hier selbstbewusst gegenzulenken. Alle unsere gemeinsamen Veranstaltungen sind öffentliche Sportveranstaltungen. Es gehört nun mal dazu, dass bei Sportveranstaltungen Ergebnislisten erstellt werden. Mal vom Versicherungsschutz, Betrugsversuchen und Identifikation im Todesfall usw. abgesehen.

Nun wünsche ich Allen einen schönen Restsommer. Es gibt viel zu tun und zusammen können wir noch viel in unserem Lieblingssport bewegen. Wir sehen uns spätestens bei der Börse in Saarbrücken.


Bericht: Thorsten Mayer 13.08.2016


Ausblick auf das 2. Halbjahr 2016

Ausblick auf das 2. Halbjahr 2016



Der erste große Schritt ist getan. Im Zuge der bundesweiten Harmonisierung der Gebüh-renregelung bei stadionfernen Veranstaltungen hat der Deutsche Leichtathletik Verband in Zusammenarbeit mit der ARAG-Sportversicherung einen Versicherungsschutz für Nichtvereinsmitglieder abgeschlossen. Rückwirkend zum 01.01.2016 genießen nun alle Laufteilnehmer/innen bei allen stadionfernen und von einem Landesverband genehmigten Laufveranstaltungen einen einheitlichen Versicherungsschutz.

Der bundeseinheitliche Versicherungsschutz der ARAG für Nichtmitglieder beinhaltet:

- Komplementäre Krankenversicherung

- Additive Unfallversicherung

- Rechtsschutzversicherung

- Haftpflichtversicherung

- Todesfallentschädigung

Läuferinnen und Läufer, die an Laufveranstaltungen teilnehmen, die nicht beim Verband angemeldet und von ihm genehmigt sind, sind unter Umständen nicht versichert und laufen auf eigene Gefahr. Daher sind alle genehmigten Laufveranstaltungen der saarländischen Veranstalter mit dem DLV-Logo 2016 gekennzeichnet. Ansonsten sind alle Lauftermine auf der Homepage des Saarländischen Leichtathletik Bundes (SLB) zu finden. Das SLB-Präsidium hat beschlossen, die Einnahmen aus der Laufgebühr in voller Höhe in den Laufsport zu investieren. Details hierzu werden in Kürze bekannt gegeben.


Sportlich gesehen ist das erste Halbjahr trotz eher durchwachsenem Wetter sehr erfreulich angelaufen. Die Mehrzahl der Laufveranstalter vermelden wachsende Teilnehmerzahlen. Diese liegen im Schnitt bei einem Anstieg von rund 15%. Der Lauftrend geht jedoch eher zum fitnessorientierten Laufen, was ein Umsteigen auf kürzere Strecken zur Folge hat. Vielleicht gelingt es dem SLB zusammen mit den Laufveranstaltern mittelfristig einen Ansatz zu finden, zusätzliche Teilnehmer für das leistungsorientiertere Laufen zu gewinnen, ohne das Klientel der Freizeit- und Breitensportler zu vernachlässigen. Somit würden auch die Langstrecken- und Crossläufe von den anhaltend guten Läuferzahlen profitieren. Gerade die Crossläufe sind leider oft aus den Planungen der Läuferinnen und Läufer zum Jahreswechsel rausgefallen.

Das zweite Halbjahr bietet den Läuferinnen und Läufern vier neue Laufveranstaltungen. Unter anderem gibt es zum ersten Mal mit dem „103.7 UnserDing Skyrun“ einen reinen Treppenlauf im Saarland. Es folgt Ende Juni der erste „Römerlauf der Villa Borg“, bei dem die am schönsten verkleideten Römer und Römerinnen gesucht werden. Zum Jahresende finden erstmals der „2 Länder-Lauf“ in Wadrill und der „Saarschleifen Trail“ in Orscholz statt. Der Trail in Orscholz erweitert das immer größer werdende Feld von Trail-Veranstal-tungen im Saarland.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass es im Saarland einen sehr bunten Mix an Laufveranstaltungen gibt, den es zu bewahren und auszubauen gilt. Es wird vom Ultralauf über Lauf-Biathlon, Crosslauf, Hindernislauf bis hin zum Jedermannslauf alles angeboten, was das Läuferherz begehrt. Von daher kann sich jeder Laufinteressierte seinen eigenen Laufkalender für das 2. Halbjahr nach Lust und Laune zusammenstellen z.B. auch durch die Teilnahme an einem unserer vielen Freundschaftsläufe, die es in dieser geballten Form nur im Saarland gibt.

In diesem Sinne laufen Sie sich gesund…


Bericht: Thorsten Mayer 06.07.2016


Das Märchen von der Fettverbrennung

Das Märchen von der Fettverbrennung

bzw.

der Kalorienverbrauch beim Laufen



Frühling . Endlich. Der Blick in den Spiegel verrät oftmals, dass man etwas zu gut über den Winter gekommen ist. Also hoch von der Couch und rein in die Sportsachen, etwas Bewegung und schon purzeln die Pfunde und weg ist das Fett um die Hüften.

Nehmen wir unseren Sport, das Laufen. Natürlich wird auch hier Fett für die Energiebereitstellung benötigt. Wer ein Lauftraining beginnt, wird anfänglich wohl etwas öfter auf die Waage steigen, will er doch sehen, was er nach jeder Trainingseinheit abgenommen hat.

Nach drei bis vier Wochen wird er seinen Augen kaum trauen wenn er feststellt, dass die Waage trotz Sport mehr Gewicht anzeigt als früher. Da er als Anfänger vermutlich ganz langsam läuft und somit mehr Sauerstoff zur Energiegewinnung zur Verfügung hat, werden in der Tat die Fettdepots angegriffen. Dieses bisschen Fett, denn die Hauptenergieträger sind Kohlehydrate, wird zunächst in Muskelmasse umgewandelt. Und da diese schwerer ist als Fett, führt dies zunächst zu einer Gewichtserhöhung. Bis man letztendlich Fett effektiv verliert, vergehen noch viele, viele Wochen. Ein kg reines Fett liefert rund 9000 Kalorien. Da Körperfett jedoch auch Wassereinlagerungen enthält, kann man von ca. 7600 Kalorien je kg Körperfett ausgehen. Da muss man schon sehr viel laufen, um ein Kilogramm Körperfett abzubauen.

Ein weiteres Kriterium beim Versuch die Pfunde purzeln zu lassen, ist das Kalorienzählen. Es ist schon amüsant zu erleben, welche Vorstellungen viele Laufanfänger vom Kalorienverbrauch haben und wie überrascht sie sind, wenn man sie mit der Realität konfrontiert.

Was das momentane geringere Gewicht nach dem Training ausmacht, ist lediglich ein Wasserverlust durch Schweiß, den man aber schnell wieder ausgleichen muss.

Es gibt aber auch eine Trainingsmethode, bei der so richtig viel Fett weggeht, auch noch lange nach Beendigung des Trainings. Es handelt sich hier um „Hochintensives Intervalltraining – HIIT“, bei dem man mehrfach, wenn auch nur kurzzeitig an die absolute Belastungsgrenze geht. Dem langjährig gut trainierten Läufer macht dies nichts aus, der Laufanfänger aber sollte hiervon unbedingt die Finger lassen. Siehe hierzu auch den Beitrag Trainingsempfehlungen für wettkampforientierte LäuferInnen auf unserer Website.

Übersicht

wie viele Kalorien werden beim Laufen in einer Stunde bei einem Lauftempo zwischen 4.00 bis 7.30 Minuten pro Kilometer verbraucht:

Lz 7:30 7:04 6:44 6:19 6:00 5:27 5:13 5:00 4:36 4:00
Stl 8 km 8,5 km 9 km 9,5 km 10 km 11 km 11,5 km 12 km 13 km 15 km
kg kcal kcal kcal kcal kcal kcal kcal kcal kcal kcal
60 kg 480 540 570 600 620 660 690 750 840 960
65 kg 520 585 617 650 672 715 748 812 910 1040
70 kg 560 630 665 700 723 770 805 875 980 1120
75 kg 600 675 712 750 780 825 862 938 1050 1200
80 kg 640 720 760 800 832 880 920 1000 1120 1280
85 kg 680 765 807 850 878 935 978 1062 1190 1360
90 kg 720 810 855 900 930 990 1035 1125 1260 1440
95 kg 760 855 902 950 982 1045 1092 1188 1330 1520
100 kg 800 900 950 1000 1033 1100 1150 1250 1400 1600


Abkürzungsverzeichnis:
Lz: Laufzeit in Minuten je Kilometer
Stl: Streckenlänge
kg: Körpergewicht in Kilogramm
kcal: Kalorie, 1 kcal = 4,1868 Kilojoule

Die Übersicht wurde von mir anhand seriöser Vorgaben erstellt und auch meiner Leistungsfähigkeit entsprechend überprüft ( 8 km bis 10 km / Stunde).

Dennoch können die Angaben nur als Durchschnittswerte betrachtet werden, da viele unterschiedliche Faktoren die Leistung beeinträchtigen können – z.B. Wetter, persönliche Verfassung u.a.m.-. Abweichungen im Vergleich zu anderen Berechnungen sind relativ gering.

Es wurde in der Übersicht bewusst mit der Distanz von 8 km begonnen. Der Kalorienverbrauch bei kürzeren Strecken kann in der Relation zurückgerechnet werden.




Bericht: Erwin Schütz 10.05.2016


Zahlen 2015


Zahlen 2015

Top 5 - 5 Kilometer
Veranstaltung Ort Pl. 2015 Pl. 2014 Pl. 2013 Pl. 2012
Firmenlauf Dillingen Dillingen 1 13.129 1 11.262 1 12.794 1 12.912
Mittelpunktlauf Habach 2 463 2 420 2 329 2 303
Nachtwächterlauf Ottweiler 3 247 7 190 6 199 10 121
Martinslauf Losheim 4 246 5 216 4 208 5 179
Saarwiesenlauf Hilbringen 5 239 4 293 3 272 3 285

Top 5 - Halbmarathon
Veranstaltung Ort Pl. 2015 Pl. 2014 Pl. 2013 Pl. 2012
Globus - Marathon St. Wendel 1 852 1 1.083 1 976 1 1.165
Deutsch.-Franz.Str. Saarbrücken 2 538 3 556 4 384 3 597
Lauf in die SLS-Woche Saarlouis 3 301 5 332 6 299 5 379
DAK Halbmarathon Saarbrücken 4 279 6 425 5 333 6 244
Saarschleifeland-Lauf Merzig 5 194 - --- - --- - ---

Top 5 - 10 Kilometer
Veranstaltung Ort Pl. 2015 Pl. 2014 Pl. 2013 Pl. 2012
Silvesterlauf Saarbrücken 1 1.026 1 802 1 1.004 1 961
Adventlauf Saarbrücken 2 385 5 351 8 309 17 187
Martinslauf Losheim 3 346 3 404 6 347 4 360
Nachtwächterlauf Ottweiler 4 333 7 345 7 333 6 300
Westspangenlauf Saarbrücken 5 296 8 333 4 377 2 417


Top 2 - Marathon
Veranstaltung Ort Pl. 2015 Pl. 2014 Pl. 2013 Pl. 2012
Globus - Marathon St. Wendel 1 208 1 193 1 224 1 270
Sommer-Trail Nohfelden 2 42 4 45 4 43 4 48



überblick Top 10 + Statistike (u.a. Cross, Trail usw.): Top 10

Gesamtüberblick mit den Gesamtsiegern: Gesamtstatistik 2015


Bericht: Thorsten Mayer 01.03.2016


Laufen in Luxemburg 2016


Laufen in Luxemburg 2016

Datum Veranstaltung Ort Strecke
3. Januar 10. Rèidener Wanterlaf Reiden 00
10. Januar 9. Wanterlaf Wiltz 5/8,2/12/15,7km
7. Februar X-Trail des Ardenne Leudelange 7,5/14/25km
21. Februar ING - Eurotrail Diekirch 0,5 bis 13km
28. Februar Spiridon Beschlaf Kockelscheuer 5/10km
13. März 21. Postlaf Gasperich 10km
19. März LTC-Laf um Limpertsbierg Limpertsbierg 5/10km
20. März 13. Nordstademi - 2. Foyer Ladies Run Diekirch 5/10/21,095km
28. März 38. Ousterlaf Grevenmacher 10km
10. April 39. Tour de Dudelange Dudelange 5/10km
17. April DKV-URBAN TRAIL Luxemburg 00
23. April 4. Peckvillercherslaf by LALUX Kielen 0,65-11km
24. April E Laf fir dNatur Kockelscheuer 5/10km
1. Mai Semi-Marathon Beckerich Beckerich 5/21,095km
5. Mai Schefflenger Laf Schifflange 5/10km
7. Mai Walfer Huesen & NSL Beschlaf Walferdange 6/12km
8. Mai Strossen wibbelt Strassen 00
8. Mai 33. Cliärrwer Loof Claervox 10km
12. Mai Romderem de Sei Echternach Echternach 00
15. Mai 10. Escher Südstroum Trail Esch 00
28. Mai ING Night-Marathon Luxemburg 21,095/42,195km
10. Juni Olympialaf Luxemburg/Cessange 5,555km
10.-11. Juni 24h Run Wiltz Wiltz Rundenlauf
11. Juni Beetesnuerger Nuetslaf Beetesbuerg 4/10km
18. Juni Berdorfer Laf Berdorf 1,2/5/10
19. Juni 13. Schlasslaf Pettingen/Mersch Pettingen/Mersch 5/10km
25. Juni 4. Widdebierglaf Mensdorf 10km
1. Juli Ronderem den Sei Echternach Echternach 00
3. Juli 33. JP Morgan City Jogging Luxemburg 10km
9. Juli 4. Seller Adventure Laf Useldange 7,5/13,5km
10. Juli 1000 km Hesper Hesper Rundenlauf
16. Juli Besch Trail Besch 00
30. Juli Jeekelslaf Ettelbrück 1,5/5/10km
6. August 13. Ardener Trail Koechette 10/21,095km
13. August 1. Tower-Power Trail Weicherdange 5/19km
15. August Alschdall-Trail Eischen 6/10/21km
21. August 26. Loof am Wämper Sei Weiswampach 1,2 bis 10km
28. August 7. Minett-Trail Demag Demag 5,7/12/17km
3. September 10. Sudstroum Escher Kulturlaf Esch 5/10/16km
10.-11 September Mullerthal Ultra-Trail Luxemburg 114km
18. September 7. Kannerlaf duerch 5 Kontinenter Bettenbourg 00
25. September 55. ING Route du Vin Remich 2,095/21,195km
1. Oktober 14. Broschtkribslaf Luxemburg 4km
2. Oktober 41. Foyer Volleklaf Walfer Walferdange 10 Meilen
9. Oktober 4. Red Rock Challenge - Trail Luxemburg 10,5/18/32/73km
15. Oktober Marathon dEchternach Echternach 42,195km
22. Oktober 6. Haard Trail Dudelange 13,8km
29. Oktober Geeschterlaf um Herschedfeld Paal-Beringen 10km
30. Oktober Ettelbrecker Stad-a Vollekslaf Ettelbrück 00
4. November Belle Etoile Fakellaf Tossebierg 5km
12. November 25. Deulux Lauf Langsur 2,195/21,095km
20. November 14. Trail Uewersauer Heiderscheid 10/52,5km
26. November 3. Freelander Trail Mersch-Hollenfels Mersch 11/18km
3. Dezember Ettelbrecker Engelcherslaf Ettelbrück Rundenlauf
17. Dezember 13. Deifferdenger Chreschtlaf Petange 00
18. Dezember 7. 3 Länner Trail Luxemburg 10/17km
31. Dezember Sylvesterlaf Rambrouch 1,2/2,4/10km

Bericht: Thorsten Mayer 09.01.2016


Neue Funktionen


Der neue Laufkalender 2016 ist da

Püntlich zum Jahresende ist es soweit, der neue Laufkalender. Sie erhalten ihn bei:

Geschäftsstelle des SLB, Hermann-Neuberger-Sportschule 7, 66123 Saarbrücken
Sport Jochum, Alter Markt 15, 66287 Quierschied
Thorsten Mayer, Bildstockstraße 25, 66589 Wemmetsweiler

Außerdem liegen die Laufkalender bei folgenden Läufen aus

29.11. beim 39. Straßenlauf in Furpach
29.11. beim 27. Weihnachtsmarktlauf in Landstuhl
6.12. beim 21. Advent Lauf in Saarbrücken
12.12. beim 10. Nachwächterlauf in Ottweiler
24.12. beim 14. Heiligabendlauf in Neubrücke
27.12. beim 41. Silvesterlauf in Saarbrücken




Bericht: Thorsten Mayer 27.11.2015


Neue Funktionen


Neue Funktionen

Seit heute ist es möglich von allen Veranstaltungen eine Siegerliste über die vergangenen Jahre aufzurufen. Doch hierzu gibt es einiges zu beachten. Der Aufruf erfolgt direkt über die Rubrik Listen oder über jede Ergebnisliste selbst. Dort steht der Link SiegerInnen zur Weiterleitung bereit.

Die Listen selbst sind nur dann vollständig, wenn alle Ergebnislisten der Veranstaltung seit Beginn eingepflegt wurden. Man sollte wissen, dass bei langjährigen Veranstaltungen nur noch bedingt die Ergebnislisten vorhanden sind (Wir sind weiterhin auf der Suche nach alten Listen, um die Lücken in den traditionsreichen Läufen zu schließen). Außerdem können bei verschiedenen Listen noch kleinere Datenfehler vorhanden sein (z.B. sind Altersklassen in manchen Jahren unterschiedlich bezeichnet worden).

Die Listen selbst werden über die oberen Reiter generiert. Zuerst werden die Streckenlängen der Läufe gefiltert. In den weiteren Bereichen kann man nach Geschlecht bzw. Altersklassen sortieren. Ein sehr interessantes Tool, das unser “Webbaustellenleiter“ Bernd in liebevoller Kleinarbeit gezaubert hat.

Wir möchten mit dieser Kurzbeschreibung noch die Gelegenheit nutzen und zur Mithilfe aufrufen. Es wäre toll, wenn wir die noch fehlenden Listen der vergangenen Jahrzehnte vielleicht aus Privatarchiven bekommen könnten. In diesem Fall bitten wir um kurze Rückmeldung unter dem Kontaktformular auf LaufdatenSaar.de.


Bericht: Thorsten Mayer 15.08.2015


Laufgebühr 2016

Laufgebühr 2016

Der Verbandsrat des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) hat auf seiner Sitzung in Nürnberg beschlossen, die Genehmigungsgebühr für Laufveranstaltungen ab dem 1. Januar 2016 bundeseinheitlich auf 50 Cent pro Finisher festzulegen (40 Cent LV-Gebühr, 10 Cent DLV-Gebühr). Die bisherige Bezeichnung der Volks- und Straßenläufe entfällt und Laufveranstaltungen werden nunmehr einheitlich als „Stadionferne Veranstaltungen“ bezeichnet. Die Genehmigungsgebühren werden für alle „Stadionfernen Veranstaltungen“ ausschließlich durch die Landesverbände erhoben. „Stadionferne Veranstaltungen“ sind Lauf- und laufähnliche Veranstaltungen mit leichtathletischem Wettkampfcharakter einschließlich Straßen-, Cross-, Berg-, Landschafts- Trail- und Geländeläufe mit und ohne Wandern, Walking und Nordic Walking. Dabei kann für die in der DLO offiziell geführten Wettkampfstrecken zwischen offiziell vermessener Strecke (bestenlistenfähig) und nicht offiziell vermessener Strecke (nicht bestenlistenfähig) bei der Anmeldung von „Stadionfernen Veranstaltungen“ unterschieden werden. Es wird keine Unterscheidung bei der Größe der Laufveranstaltung (Veranstaltungen mit wenigen oder vielen Teilnehmern) vorgenommen – kleine und große Veranstalter zahlen einheitlich 50 Cent pro Finisher.

Berechnungsbasis für die veranlasste Gebühr ist die Anzahl der Finisher laut Ergebnisliste.

-        Bei Staffeln zählt der letzte Teilnehmer als Finisher, somit wird nur ein Starter jeder Staffel berechnet.
-        Walker, Nordic Walker, Inlineskater oder Rollstuhlfahrer zählen nur dann als Finisher, wenn disziplinbezogene Ergebnislisten veröffentlicht werden und damit der Wettkampfcharakter dokumentiert ist oder sie in der Gesamtergebnisliste als Finisher erscheinen.
-        Die Genehmigungsgebühren werden ab der Altersklasse U18 erhoben.
-        Jüngere Jahrgänge ab der U16 werden nicht berechnet, wenn sie in eigenen Ergebnislisten ausgewiesen werden. Wenn jüngere Jahrgänge in der Gesamtergebnisliste geführt werden, gelten sie als Finisher nach der Gebührenordnung und werden mit 50 Cent abgabenpflichtig.
Es wurde zusätzlich eine soziale Komponente eingeführt. Läufe mit ausschließlichem karitativem Zweck können auf Antrag von der Zahlung der Genehmigungsgebühr befreit werden. Dabei ist nachzuweisen, dass alle Einnahmen aus Start-/Teilnahmegebühren der Veranstaltung als Spende im Sinne des § 10b der Gebührenordnung des Einkommensteuergesetzes an eine der in § 5 Abs. 1 Nr. 9 GBO des Körperschaftssteuergesetzes bezeichneten Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen einem karitativen Zweck zugeführt werden. Bereits mit dem Genehmigungsantrag der Veranstaltung muss die karitative Einrichtung dem zuständigen Landesverband genannt werden. Nach der Veranstaltung ist als Nachweis eine entsprechende Spendenbescheinigung über einen Beitrag in Höhe der sich aus der Finisher-Zahl errechneten gesamten Teilnahmegebühren vorzulegen.Gegenwärtig sieht die Beschlusslage keine Ausnahmeregelungen für Serienläufe vor.

Die Bezeichnung LV-Volkslaufwarte wird durch den neuen Namen LV-Laufwarte ersetzt, es ändert sich jedoch nichts an den entsprechenden Aufgabenfeldern. An dem Härtefonds soll festgehalten werden. Darüber hinaus wird der Härtefonds-Haushalt nunmehr im DLV‐Haushalt verankert sein und die Prüfung erfolgt innerhalb der DLV‐Kassenprüfung. Für die Abwicklung wählen die LV‐Laufwarte wie bisher den Härtefondsverwalter und zwei Beisitzer (Dreier‐Kommission). Der DLV bewirtschaftet den Fonds, die Landesverbände sind mit der letztmaligen Zahlung ihres Anteils in 2015 von weiteren Pflichten befreit. Weitere Einlagen werden zukünftig aus dem DLV‐Anteil der Laufgebühren gedeckt.

Stichpunktartig zusammengefasst die wichtigsten Neuerungen:

-        Es gibt keine Unterscheidung mehr zwischen Volks- und Straßenläufen bei der Abwicklung der Gebühren
-        Die Bezeichnung Volks- und Straßenlauf entfällt, sie fallen zukünftig unter die Definition „Stadionferne Veranstaltungen“
-        Die bundeseinheitliche Genehmigungsgebühr beträgt 50 Cent pro Finisher (40 Cent LV-Gebühr, 10 Cent DLV-Gebühr) für alle „Stadionfernen Veranstaltungen“
-        Der Gebühreneinzug erfolgt durch die LVs
-        Die Genehmigungsgebühren werden ab AK U18 erhoben (somit ab dem 16. Lebensjahr). Jüngere Jahrgänge sind dann befreit, wenn sie in eigenen Ergebnislisten ausgewiesen sind
-        Bei Staffelwettbewerben zählt der letzte Teilnehmer als Finisher
-        Für die in der DLO ausgewiesenen Wettkampfstrecken kann zwischen offiziell vermessener und damit bestenlistenfähiger und nicht offiziell vermessener, nicht bestenlistenfähiger Strecke bei der Anmeldung von Stadionfernen Veranstaltungen unterschieden werden
Diese Informationen werden zeitnah auf der DLV - Website als Leitfaden veröffentlicht, sodass Landesverbände und Veranstalter die Informationen jederzeit einsehen können.

Mit diesen bundeseinheitlichen Regelungen möchte der DLV der berechtigten Kritik in den letzten Monaten Rechnung tragen und soziale Bedürfnisse berücksichtigen.


Bericht: Thorsten Mayer 14.08.2015


Lauf – Genehmigungsgebühr – DLV Verbandsrad einigt sich auf Kompromiss

Lauf – Genehmigungsgebühr – DLV Verbandsrad einigt sich auf Kompromiss

Der DLV hat auf seiner Sitzung in Nürnberg folgende Kompromisslösung für die Genehmigungsgebühren beschlossen:

Der DLV-Verbandsrat hat am Freitag eine Kompromiss-Entscheidung zur Genehmigungsgebühr für Laufveranstaltungen getroffen.

Der Verbandsrat des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) hat auf seiner Sitzung in Nürnberg beschlossen, die Genehmigungsgebühr für Laufveranstaltungen ab dem 1. Januar 2016 bundeseinheitlich auf 50 Cent pro Finisher festzulegen.

Zusätzlich wurde eine soziale Komponente eingeführt. Läufe mit karitativem Zweck sind von der Gebühr ausgeschlossen. Im Jugendbereich wird die Gebühr ab der Altersklasse U18 erhoben.

Zahl der Finisher ausschlaggebend

DLV-Präsident Dr. Clemens Prokop erläuterte die Entscheidung bei der Auftakt-Pressekonferenz anlässlich der Deutschen Meisterschaften in Nürnberg. "Derzeit liegt die Gebühr in den einzelnen Landesverbänden unterschiedlich zwischen 25 und 62 Cent pro Teilnehmer. Unser Ziel war von Beginn an eine bundeseinheitlich Regelung. Soweit es durch die Neuregelung zu Mehreinnahmen kommt, fließen diese in den regionalen Sportbetrieb."

Ursprünglich sollte die Genehmigungsgebühr ab 2016 bei einem Euro pro Finisher liegen, was teilweise zu heftiger Kritik geführt hatte. "Wir haben nach vielen Gesprächen auch mit Laufveranstaltern und Läufern entschieden, die Gebühr bundeseinheitlich auf 50 Cent festzusetzen. Ausschlaggebend ist die Zahl der Finisher, nicht mehr wie bisher aller Teilnehmer. Mit der jetzigen Entscheidung haben wir der berechtigten Kritik Rechnung getragen, soziale Bedürfnisse berücksichtigt und insgesamt einen guten Kompromiss gefunden."

Quelle: www.leichtathletik.de


Bericht: Thorsten Mayer 26.07.2015


Gebürenreform 2015

Gebürenreform 2015

Lauf-Maut in der Leichtathletik (Süddeutsche Zeitung Artikel: Einen Euro für jeden der ankommt vom 31.12.2014), eine vom Saarländischen Leichtathletik-Bund geplante Sondergebühr könnte mittelfristig der Tod kleiner Volksläufe bewirken (Saarbrücker Zeitung Artikel: Es braut sich was zusammen vom 22.05.15), Abzocke nach Gutsherrenart (German Roadrace Artikel Geplante Erhöhung der FINISHER-Abgabe an den DLV vom 20.01.2015) und vieles mehr geistert seit dem vergangenen Jahr durch die Deutsche Gazetten - Welt. Höchste Zeit für Aufklärung!

Bei der Terminbörse 2014 in Losheim versprachen Joachim Berg (Vizepräsident Breitensport SLB), Karl Heinz Wagner (Referent für Lauftreff und Walking) und Thorsten Mayer (Referent für Straßen-, Volks- und Crossläufe), dass man im neuen Jahr enger mit den Vereinen zusammenrücken möchte. Untern anderem geht es hierbei um die geplante Gebührenreform des Deutschen Leichtathletik Verbandes für Laufveranstaltungen außerhalb der Stadion – Leichtathletik. Desweiteren möchte man eine dauerhafte Transparenz zwischen Verband und Veranstalter/innen gewährleisten. Aus diesem Grund wurden alle saarländischen Laufveranstalter/innen für den 3. Juni 2015 zur Diskussions- und Informationsrunde an die Hermann Neuberger Sportschule eingeladen. Neben Joachim Berg und Thorsten Mayer folgte auf Seiten des SLB Lothar Altmeyer der Einladung. Lothar Altmeyer führt seit Mai 2015 kommissarisch das Präsidentenamt des saarländischen Leichtathletik Bundes und war wenige Wochen zuvor in Darmstadt bei einer außerordentlichen Sitzung des DLV in Darmstadt zum Thema Finisher-Euro.

Joachim Berg begrüßte alle anwesenden Vereine und bedankte sich bereits im Vorfeld für ihre Teilnahme. Dass dieses, in der Presse sehr hoch gehandelte Thema, nur auf ein geringes Interesse stoßen würde, war bis dahin unklar. Trotzdem freut man sich auf Seiten des SLB über die Gesprächsbereitschaft der anwesenden Veranstalter/innen. Mit der Bitte um konstruktive und faire Gespräche gab Joachim Berg zunächst einen Einblick in den chronologischen Ablauf der Finisher – Planungen des DLV seit Mitte des vergangenen Jahres. Es wurde festgestellt, dass zu diesem Thema noch ein großes Informationsdefizit besteht.

Dies spiegelt auch ein aktueller Bericht zum Schmelzer Brauhauslauf wider. Dort wurde unter anderem angekündigt, dass der Saarländische Leichtathletik Bund eine geplante Sondergebühr zum Jahreswechsel einführen möchte und damit für das zukünftige Sterben der kleinen Veranstaltungen verantwortlich ist.

Dies entspricht nicht den Tatsachen. Folgende Punkte sind zu beachten:
1. Der SLB ist einer von 20 Landesverbänden im DLV.
2. Alle LV´s unterliegen den Satzungen des DLV und sind an die DLO (Deutsche Leichtathletik Ordnung) und an die GBO (Gebührenordnung) gebunden.
3. Der DLV und alle LV´s sind gemeinnützige Verbände, d.h. alle Einnahmen aus der Leichtathletik werden auch wieder in die Leichtathletik reinvestiert. 
Die Leichtathletik wird nicht betrieben um Gewinne zu erzielen.
4. Der Verbandsrat des DLV hat in seiner Verbandsratssitzung am 25.7.14 einstimmig die Änderung der Gebührenordnung beschlossen und dies nochmals 
in der Verbandsratssitzung am 15.11.14 bestätigt. Stimmberechtigt waren hier alle Präsidenten der einzelnen LV´s.
Somit kann von einer Sondergebühr, von Seiten des SLB keine Rede sein. Vielmehr ist der SLB an die Vorgaben des DLV gebunden.

Danach gab Joachim Berg einen Einblick in die Änderungen der GBO.

1.        Keine Unterschiede mehr in den einzelnen GBO´s der Landesverbände. (Dies ist in der Stadionleichtathletik bereits gängige Praxis)
2.        Keine Unterscheidung mehr zwischen Straßen- und Volksläufen
3.        Unter diese Regelung fallen alle Veranstalter (Kommerzielle, Vereine und private Anbieter
4.        Einheitliche Genehmigungsgebühr von 1 €/Zieleinläufer/in ab der U20 (Ausnahmen bei Freundschaftsläufen, Charityläufen u.ä.)
5.        Aufteilung der Gebühr 40% DLV und 60% Landesverband
6.        Die Gebühr wird überwiegend zur Förderung des Laufsportes verwendet

Schließlich erläuterte Joachim Berg den Grund der Änderung und die damit verbundenen Ziele des DLV.

Eine einheitliche GBO ist eine Grundvoraussetzung, damit sie auch für private und kommerzielle Anbieter von Laufveranstaltungen angewendet werden könne. Die neuen finanziellen Ressourcen sollen gezielt genutzt werden. Dies beginnt bei den bekannten Problematiken. Die deutsche Leichtathletik ist seit Jahren auf Zuschüsse und Unterstützung der Politik angewiesen. Unabhängig hiervon muss sie aber auch eigene Einnahmen erzielen, um die ständig steigenden Kosten ausgleichen zu können. Gleichzeitig gilt es, die ständig ansteigende Zahl Läufer/innen auszugleichen, die keinem Verein angehören. Für diese Teilnehmer/innen wurden bisher keinerlei Gebühren berechnet. Mit der Gebührenreform werden sie den Vereinsläufern gleichgestellt. Der Verbandsrat ist der Meinung, dass eine Gebühr von 1 Euro durch eine Erhöhung des Startgeldes an die Teilnehmer/innen weitergegeben werden kann und die Veranstalter dadurch nicht belastet werden. Mit den zusätzlichen Einnahmen soll der Laufsport in Deutschland stärker gefördert werden. Dies ist einer der wesentlichsten Punkte, weshalb man sich an diesem Abend in Saarbrücken zusammen gefunden hat. Um in die Diskussion einsteigen zu können, gabt Thorsten Mayer einen Einblick in die aktuellen Leistungen des SLB:

SLB - Leistungen Straßen-, Volks-, Crossläufe
-        Terminkoordination
-        Terminbörse
-        Terminschutz / Vermittlung bei Kollision
-        Kostenlose Beratung und Hilfestellung
-        Veranstalter Haftpflicht
-        Versicherungsschutz für Volkslaufteilnehmer aus Vereinen (zukünftig eventuell auch für alle Teilnehmer)
-        Kostenlose Bewerbung durch Veröffentlichung
(im DLV - Laufkalender, auf laufen.de, Wettkampfdatenbank SLB, ggf. Vor- und Nachberichterstattung auf slb-saarland.com
-        Kostenlose Bereitstellung des SLB- und DLV - Laufkalenders
-        Exklusive Verwendung des DLV Volkslauf- oder Straßenlogos
-        Nutzung des Volkslauf - Härtefonds des DLV
-        Statistische Auswertung
-        Vertretung der Interessen des Veranstalter beim DLV
-        Übernahme der Gebühr zum Volkslauf Härtefonds des DLV (Eventuell im nächsten Jahr)
-        Erinnerung an den Veranstaltungsbericht


Weitere Leistungen des SLB
-        Erstellung von Bestenlisten
-        Weiterbildungs- und Schulungsangebote
-        Durchführung von Wochenendlehrgängen und Trainingslagern
-        Ausbildung von Kampfrichter, Übungsleiter und Trainer
-        Bereitstellung von Verbandstrainer, Trainingsstätten und Trainingsmitteln
-        Bezuschussung von Fahrten zu Meisterschaften, Trainingslagern, Übungsleitern
-        Trainingsmaßnahmen im Nachwuchsbereich(Grundlagen- + Aufbautraining)
-        Sportmedizinische Untersuchung - Betreuung von Kaderathleten
-        Vertretung der Mitgliederinteressen bei übergeordneten Verbänden und in Ministerien (LSVS, LAL, DLV, Sportplanungskommission,…)
-        Durchführung von Werbemaßnahmen für die Leichtathletik
-        Einwerben Gewinnung von Sponsoren

Leider gab es jedoch eine erneute Änderung in den Planungen des DLV. Hierzu gab Lothar Altmeyer einen kurzen Einblick in die Problematik der Durchführung. Einige Großveranstalter u.a. Berlin, Köln, München, Frankfurt, Hamburg sind nicht bereit, den bereits beschlossenen Finisher – Euro zu akzeptieren. Trotzdem sind diese Veranstalter bereit, die Gebührenneuordnung unter anderen Voraussetzungen mitzutragen, da sie ebenfalls davon überzeugt sind, dass man den Laufsport in Deutschland nur durch eine Anhebung der Gebühren stärken kann. Aus diesem Grund haben die großen Veranstalter dem DLV eigene Vorschläge unterbreitet. Da dem DLV an einer außergerichtlichen Einigung gelegen ist, prüft man aktuell in Darmstadt die Situation. Es ist geplant, dass auf dem Verbandstag in Nürnberg, anlässlich der Deutschen Leichtathletik Meisterschaften in Nürnberg eine Finale Version des Finisher – Euros, in Kooperation mit den Großveranstaltern vorgestellt wird.

Zusammenfassend zu Herr Altmeyers Erläuterung ist zu sagen, dass die Gebührenreform kommt. Spätestens nach der Sitzung in Nürnberg sollte Gewissheit in der Laufszene bestehen. Der Überwiegende Teil der Einnahmen soll der Förderung des Laufsportes in Deutschland zur Verfügung gestellt werden.

Bereits während der Vorstellung konnten viele Fragen und Bedenken der Veranstalter/innen geklärt werden. Die anschließende Fragerunde wurde von allen Beteiligten genutzt, um die letzten Missverständnisse auszuräumen. Es entwickelte sich aus der Fragerunde eine rege bzw. sachliche Diskussion. Aus dieser Runde folgten weitere sehr konstruktive Vorschläge, wie man die Mehreinnahmen sinnvoll nutzen und umsetzen könnte. Grundsätzlich wird ein Säulensystem vorgeschlagen. Man möchte verschiedene Bereiche fördern. Unter anderem Jugendbereich, allgemein Förderung von ambitionierter Läuferinnen und Läufer, eventuelle Cupserien uvm.

Von Seiten des SLB wurden verschiedene Punkte unabhängig der Gebührenneuordnung vorgeschlagen, die unmittelbar umgesetzt werden können. Man möchte bereits im Herbst zu einem Vereinsgespräch für Laufveranstalter/innen ansetzen. Dieses Vereinsgespräch ist unabhängig vom jährlich stattfindenden Vereinsgespräch für die Leichtathletikvereine und soll zum einen die Transparenz zwischen Verband und Vereinen bilden. Außerdem möchte man enger zusammenrücken, um weitere konstruktive Förderungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Bei diesem Vereinsgespräch möchte man bereits Referenten einladen, die über aktuelle Themen informieren. Dies könnte u.a. ein Informationsgespräch zum Versicherungsschutz der Laufveranstaltungen sein.

Mag der Eine oder Andere vor der heutigen Runde noch mit leichtem Groll nach Saarbrücken gekommen sein, so war man nach zweistündiger Sitzung doch der einheitlichen Meinung, dass eine Gebührenneuordnung mitgetragen wird und sinnvoll ist, wenn man die Gelder wie besprochen einsetzt. Außerdem möchte man das Erarbeite an die nichtanwesenden Veranstalter/innen weitergeben, um mittelfristig an der Umsetzung der Ideen zu arbeiten. Es wäre schön, wenn wir alle auf diesem Weg noch weitere Veranstalter/innen zur Zusammenarbeit motivieren könnten.


Bericht: Thorsten Mayer 20.07.2015


Sportfeste der LSG Sb-Sulzbachtal 1985-94 im Ludwigsparkstadion


Sportfeste der LSG Sb-Sulzbachtal 1985-94 im Ludwigsparkstadion


Das Lusdwigsparkstadion war das erste Stadion im Saarland mit einer Kunststoffbahn. Daher trainierte die LSG Saarbrücken-Sulzbachtal im Stadion Ludwigspark in Saarbrücken ab 1976. Der Ludwigspark wurde somit zum Heimstadion unserer Startgemeinschaft.


Ab 1978 veranstaltete die LSG auch eine Reihe von Abendsportfesten im Ludwigspark. Jährlich richtete die LSG jeweils zwei Frühjahrssportfeste, Feriensportfeste und Herbstsportfeste aus. Dabei kam die erste elektronische Zeitmessanlage (Imhof) im Saarland zum Einsatz.

Diese Serie von Sportfesten war über die Grenzen hinweg beliebt und sehr gut besucht. Von 1985 – 1994 wurde zusätzlich ein Internationales Leichtathletik-Meeting veranstaltet. Ab 1995 war auf der maroden Laufbahn des Ludwigsparkstadions kein Training mehr möglich. Damit wurden auch alle Leichtathletiksportfeste der LSG Saarbrücken-Sulzbachtal eingestellt. Eine Renovierung der Anlage wurde durch den Stadtrat der Stadt Saarbrücken abgelehnt.

Das gute Ansehen unserer Veranstaltungen aus dieser Zeit, sowie die vielfältigen Kontakte sind der Hauptgrund für das große Interesse heute an unseren Läufermeetings im Stadion Kieselhumes. Athleten die an unseren Abendsportfesten teilgenommen haben sind heute oft Trainer in ihren Vereinen und erinnern sich gerne an die Abendsportfeste der LSG.

Zur Erinnerung an diese Zeit der Sportfeste im Ludwigspark habe ich die Ergebnislisten einiger Internationaler Meetings aufbereitet.

Manfred Kölzer LSG Vorsitzender

Finale 1985

Finale 1986

Finale 1988

Finale 1989

Finale 1990

Finale 1991

Finale 1992

Finale 1993

Finale 1994

Gesamtstatistik


Bericht: Thorsten Mayer 27.06.2015


Laufen in Frankreich


Laufen in Frankreich
Courir en France
Course à pied en France

Auch bei unseren französischen Nachbarn wird eine große Bandbreite von Laufveranstaltungen, wie Straßenläufe (route) und insbesondere vielen Naturläufen (courses nature, Trails, Cross) sowie Walking, Nordic-Walking (marché) angeboten.

Wo hingegen bei den Lauf- und Walkingveranstaltungen des Saarlandes regelmässig viele TeilnehmerInnen aus dem grenznahen Frankreich anzutreffen sind, finden nur wenige LäuferInnen bzw. WalkerInnen aus Deutschland den Weg zu den Veranstaltungen nach Frankreich. Für diejenigen, die einmal eine Laufveranstaltung in Frankreich besuchen möchten, habe ich hier ein paar Besonderheiten und Tipps zusmammengestellt.


Ärztliches Attest - Certificat médical

Bei den Veranstaltungen in Frankreich ist zwingend („obligatoire“) ein ärztliches Attest, das sogenannte „Certificat médical“ vorzulegen. Auf diesem Formular, dass in französischer Sprache formuliert sein muss, bestätigt Euch euer Arzt/Ärztin, dass aus ärztlicher Sicht keine Einschränkungen vorliegen, die gegen eine Teilnahme an einem Lauf- bzw. Walkingwettbewerb sprechen. Bei der Ausstellung ist jedoch unbedingt zu beachten, dass der Zusatz „en compétion“ (Wettbewerb) aufgeführt ist und das Dokument am Veranstaltungstag nicht älter als 1 Jahr ist. Eine Kopie des Originalattestes reicht bei der Anmeldung aus.

Auch wenn das für uns Nicht-Franzosen ungewohnt ist, hat diese Prozedur etwas Gutes. So muss man mindestens einmal im Jahr beim Arzt/Ärztin seiner Wahl zu einer Überprüfung der Gesundheit vorstellig werden.

Einen entsprechenden Vordruck findet man auf der französischen Website von jogging-plus.

Einen von mir überarbeitenden zweisprachigen Vordruck, für den ich natürlich keine Garantie für die Anerkennung geben kann, steht hier als pdf-Dokument zum download zur Verfügung.

Den rechtlichen Hintergrund dieser Maßnahme (article L.231-2 à L.231-4 du Code du Sport) kann unter Angabe der Suchbegriffe „Certificat médical“ auf der Informationsseite der französischen Behörden im Suchfeld „Rechercher“ in Erfahrung bringen.

Altersklassen - catégories d`âge

Die Altersklasseneinteilungen, die von der Féderation Francaise d`Athlétisme (FFA) festgelegt wurden, unterscheiden sich auch erheblich von den bekannten deutschen Einteilungen. Da bei den Anmeldungen / Einschreibungen bei den französischen Laufveranstaltungen eventuell auch die Altersklasse anzugeben ist, stelle ich hier die jeweiligen Klassen vor:

Catégories - Klasse Codes - Schlüssel Âges - Alter
Vétérans VE 40 Jahre und älter
Seniors SE von 23 bis 39 Jahre
Espoirs ES von 20 bis 22 Jahre
Juniors JU von 18 bis 19 Jahre
Cadets CA von 16 bis 17 Jahre
Minimes MI von 14 bis 15 Jahre
Benjamins BE von 12 bis 13 Jahre
Poussins PO von 10 bis 11 Jahre
École d`Athlétisme EA 9 Jahre und jünger


Die Altersklasse "Vétérans" wird wie folgt noch weiter aufgeschlüsselt:

Catégories - Klasse Codes - Schlüssel Âges - Alter
Vétérans H et F
Vétérans homme et femme
Vétérans Männer und Frauen
V1 von 40 bis 49 Jahre
V2 von 50 bis 59 Jahre
V3 von 60 bis 69 Jahre
V4 70 Jahre und älter


Eine aktuelle Auflistung unter Angaben der Geburtsjahre je Altersklasse findet man auf der Website der Féderation Francaise d`Athlétisme (FFA).

Auch wurden durch die Féderation Francaise d`Athlétisme (FFA) folgende Maximaldistanzen den Altersklassen zugeordnet:

Altersklasse Distanz Distanz
Vétérans VE ohne Begrenzung
Seniors SE ohne Begrenzung
Espoirs ES ohne Begrenzung
Juniors JU 25 Kilometer
Cadets CA 15 Kilometer
Minimes MI 5 Kilometer
Benjamins BE 3 Kilometer
Poussins PO 2 Kilometer
École d`Athlétisme EA weniger als 1 Kilometer


Quelle: Féderation Francaise d`Athlétisme (FFA)


Laufveranstaltungen in Frankreich finden - Trouver des événements sportif en France

Ebenso wie in Deutschland gibt es auch in Frankreich eine Vielzahl von Websites, auf denen die Laufveranstaltungen mit weiterführenden Informationen veröffentlicht werden.

Beispielhaft führe ich hier drei Angebote für die Suche nach Veranstaltungen auf:
  • www.courirenmoselle.fr

    Auf dieser Website werden unter dem Menüpunkt „Calendrier“ alle Veranstaltungen in unserer französischen Nachbarregion Lothringen veröffentlicht.
    Viele weitere Informationen wie Aktuelles, Ergebnisse und Beschreibungen einzelner Laufstrecken werden auf diesem Angebot ebenfalls veröffentlicht. Also ein „Muss“ für alle saarländischen Läufer, die in der angrenzenden französischen Region Lothringen einmal starten wollen.
  • www.jaimecourir.fr

    Diese von der Féderation Francaise d`Athlétisme (FFA) angebotene Website bietet unter dem Menüpunkt „ Événements“ detaillierte Suchmöglichkeiten der Laufveranstaltungen nach Name, Stadt, Departement, Datum, Art der Veranstaltung an.

    Ebenso finden sich auf der Website viele weitere Informationen rund um das Thema Laufen.
  • www.jogging-international.net

    Auf dem Webangebot der Laufzeitschrift „Jogging International“ lassen sich ebenfalls die Laufveranstaltungen in Frankreich unter einer Vielzahl von Suchkriterien aufrufen.
Solche Teilnahmen an Sportveranstaltungen sind auch ein gelungener Beitrag zur deutsch-französischen Freundschaft. Gerade wegen den zur Zeit sich wieder verstärkenden nationalen Bestrebungen und internationalen Konflikten halte ich es für wichtig, Freundschaften auch über die Landesgrenzen hinweg aufrechtzuerhalten, zu beleben oder neu zu schließen.


Verfasser dieses sehr interessanten Berichtes ist Jürgen Altmeyer vom Lauftreff Hirzweiler


Bericht: Jürgen Altmeyer 30.04.2015


4. Osterlauf 2015


Tolle Stimmung bei kalten Bedingungen

Die Teilnehmer/innen des 4. Osterlaufes am Itzenplitzer Weiher sind wettertechnisch nochmal davon gekommen. Wenn man die letzten 14 Tage Revue passieren lässt, dann sind die 6°C Grad bei bedecktem Himmel zum Laufen heute geradezu ideal. Genauso spiegelt es die Anmeldung am Ostermontag wider. Von den 400 Voranmeldungen sollten am Ende tatsächlich 338 im Ziel erfasst werden. Auch 2015 musste die Anmeldung bereits vorzeitig geschlossen werden, da die Wege am Weiher nur eine begrenzte Anzahl zulassen. Außerdem möchten wir das familiäre Flair nicht aufgeben.

Um kurz nach 10 Uhr setzt sich das breite Feld an der Unterführung vor dem Werner – Altmeier- Platz in Bewegung. Darunter befinden sich jede Menge gemütlicher Teilnehmer/innen, die einfach die unzähligen Kalorien des Osterwochenendes abtrainieren wollen oder auch wirkliche Osterhasen mit langen Ohren, kurzen Ohren, mit und ohne Mohrrüben, langen Zähnen, rosa Kostüm, und und und. Insgesamt kann man sagen, dass es ein buntes Osterlauffeld, bei noch farblosem Waldbestand ist.


Das gut gelaunte Startfeld 2015

Die buntesten Vögel für die vielen Breitensportler sind mit Sicherheit aber die Läuferinnen und Läufer an der Spitze. Trotz vieler verletzter oder erkrankter Spitzenläufer/innen aus den Vorjahren gab es mit Heike Kohler und Tobias Blum zwei pfeilschnelle Hasen zu bestaunen. Tobias fegte bereits nach knapp über 20 Minuten um die Ecke an der Fischerhütte. Nur noch eine Runde um den Weiher hatte er vor sich und der unglaubliche Streckenrekord von Florian Neuschwander aus dem Vorjahr sollte völlig unerwartet ins Wanken geraden. Mit nur 12 Sekunden verpasste er die Rekordzeit von 26:58 Minuten. Der 20 Jährige, der für die LSG Saarbrücken-Sulzbachtal an den Start geht, hatte bereits zwei Tage zuvor in 31:00 Minuten den traditionellen Rheinzaberner Osterlauf für sich entscheiden können. Außerdem belegte er im März bei den deutschen Crosslaufmeisterschaften den 8. Platz. Mit größerem Abstand aber trotzdem starken 29:50 Minuten folgte Philippe Weingarth (LLG Wustweiler). Er kann somit als einziger Läufer neben Tobias Blum die magischen 30 Minuten unterbieten. Bastian komplettiert mit 30:59 Minuten die starke Vorstellung der LLG Wustweiler als Drittplatzierter.

Nicht mal 2 Minuten später staunt man im Zielbereich nicht schlecht, als Heike Kohler von den Grojos LTF Elversberg über die Ziellinie läuft. Mit 32:07 Minuten unterbietet sie den Streckenrekord von Andrea Karl aus dem ersten Jahr um unglaubliche 4 Minuten. Außerdem wird sie Gesamtsiebte. Mit Claudia Seel (Tri-Turtles Friedrichsthal) in 35:48 Min., Catleen Goll (Grojos LTF Elversberg) in 35:52 Min. und Corinna Fortunato (Grojos LTF Elversberg) in 36:07 Min schaffen es insgesamt 4 Frauen den alten Rekord zu unterbieten. Die Frauenlaufwelt scheint im Winter deutlich fleißiger gewesen zu sein.


Christian Groß von den Mittelpunktläufern

Als Gesamtsieger in der Mannschaftswertung und damit zum vierten Mal in Folge stehen die Grojos aus Elversberg wieder auf dem obersten Platz bei der Siegerehrung. Die Mannschaft setzt sich zusammen aus Stefan Harig, Christian Groß und Heike Kohler. Die schnellste Mannschaft aus der Gemeinde sind nach 2014 wieder die Gastspieler (Roland Küster, Philipp Hell, Alexander Wolfanger). Als schnellste Osterhasen und Häsinnen der Gemeinde Schiffweiler dürfen sich in diesem Jahr Alexander Lüdemann (Velux) und Claudia Düppre (SSV Heiligenwald) feiern lassen.


Siegerin Heike Kohler mit neuer Bestzeit

Vom ambitionierten Laufen kommen wir zum Schluss noch mal auf den Grundgedanken des Osterlaufes zurück. Dieser heißt zum Laufen motivieren und diese Motivation will durch weitere Prämierungen bzw. Wertschätzung der Leistung ausgedrückt werden. Mit Jahrgang 37 und dem Jahrgang 2003 stehen Walter Cloß (TG Landsweiler-Reden) bzw. Pauline Ackermann (Run 4 Fun Bübingen) gemeinsam als älteste und jüngste Teilnehmer/in auf dem Podest. Sie erhält ihr verdientes Osterlamm, genauso wie die Teilnehmer/in mit der weitesten Anreise. Sebastian Arriola befindet sich zurzeit auf Besuch in Deutschland. Er kommt direkt aus Guatemala City. Ebenfalls eine weite Anreise musste Evelyn Klein auf sich nehmen. Sie ist zum Heimatbesuch aus Sydney angereist. Hierzu möchten wir uns bei allen ganz herzlich bedanken. Ob aus der Kaiserstraße in Heiligenwald angereist oder dem fernen Australien. All diese Leute machen den Lauf aus. Genauso wie die vielen verkleideten Osterhasen, die ebenfalls mit einem Osterlamm belohnt wurden. Die größte Auszeichnung geht jedoch an die Grojos LTF Elversberg. Mit 35 Läufern/innen bekommen sie den 1 kg Osterhasen. Man darf laut Sprecher gespannt sein, wie sie diesen unter sich aufteilen.


Bericht: Thorsten Mayer 10.04.2015


Trainingslager Annweiler am Trifels


Trainingslager Annweiler am Trifels 23. bis 25. Januar 2015

Weihnachten ist gefeiert, Silvester vorbei, die Braten und alkoholischen Getränke sollten längst verdaut sein. Spätestens jetzt sind die Läufer in ihrer Saisonvorbereitung zum neuen Laufjahr 2015. Der Grundstein für eine erfolgreiche Saison wird bekanntlich im Winter gelegt. Mit langen Läufen für die Grundlagenausdauer, Intervalltraining, Cross- und Bergläufen für die Kraftausdauer feilt Jeder fleißig an seiner Ausgangssituation, um im Frühjahr möglichst frisch seine sportlichen Ziele zu verwirklichen.

Die Profis verschlägt es zu dieser Jahreszeit in wärmere Gefilde zum Höhentraining. Gerne auch im Land der schwarzen Weltrekordläufer aus dem schönen Kenia. Für uns Hobbysportler, die wir täglich Lohn und Brot nachgehen, müssen jedoch nicht auf ein Trainingslager verzichten. Zwar sind dies meist keine Trainingslager über zwei, drei Wochen, aber einen positiven Einfluss auf das bevorstehende Jahr können auch ein Trainingsquartier über ein Wochenende haben. Einige saarländischen Vereine bieten dies ihren Mitgliedern an. So zum Beispiel der Lauftreff Hemmersdorf. Wir haben diesen nach Annweiler am Trifels begleitet und möchten einen kleinen Eindruck mit Bildern vermitteln.


Das Turner Jugendheim in Annweiler am Trifels

Wer glaubt, so ein Trainingslager sei eine feucht fröhliche Angelegenheit, den müssen wir enttäuschen. Bereits um 17 Uhr am Freitagnachmittag ist einchecken im Turner Jugendheim von Annweiler. Danach beginnt in der dazugehörigen Turnhalle die erste Einheit. Auf dem Programm steht Zirkeltraining. Für jede der 15 Stationen sind 30 Sekunden Belastung mit 15 Sekunden Pause vorgesehen. Danach wartet zur Regeneration ein Koordinationsparkour.

Die einzelnen Stationen sind:
Crunshes gerade, Kniehebeübung, Seitheben mit Theraband, Kniebeugen, Liegestütz, Übungen für Abduktoren und Abduktoren, schräge Crunshes, tiefe Bauchmuskulatur, Basketball tribbeln, Seilspringen, Koordinationsleiter, Trizeps, Beckenhebung, Bizeps

Nach einer Stunde und fünfzehn Minuten sind die 18 Teilnehmer/innen bereits mächtig am schwitzen. Gut zu wissen, dass dies die einzige Einheit für den ersten Tag war. So angekommen im Trainingslager, folgt das gemeinsame Abendessen mit kurzem Abstecher im Barbarossa- Keller. Auf ein großes Trinkgelage in diesen heiligen Hallen hat jedoch Keiner Lust, denn Jeder hat den Vorfrühstückslauf um 7:15 Uhr im Hinterkopf. Gegen 22 Uhr spätestens verabschieden sich auch die Letzten, um auf ihre Zimmer zu verschwinden.

Bereits um 7 klingelt der Wecker. Da der Lauf vor dem Frühstück auf freiwilliger Basis ist, treffen wir am frühen Morgen nur drei weitere Läufer. Natürlich ist das ganze Wochenende freiwillig, doch kostet es viele Läufer/innen Überwindung auf nüchternem Magen bei knapp unter 0°C Grad zu laufen. Man sollte dies auch nicht unterschätzen bzw. sollte man dies schon mal gemacht haben. Nach einer halben Stunde ist die erste Einheit verbucht und wir fühlen uns fit für den anstrengenden Tag.


Frühstückslauf

Im Frühstücksraum treffen wir die weiteren Teilnehmer/innen bei bester Laune. Man muss sagen, dass im Turner Jugendheim bei allen Mahlzeiten vorzüglich aufgetischt wird. Zudem haben die Vereine die Möglichkeit, ohne Kostenaufschlag die geräumige Turnhalle und den hervorragend ausgestatteten Kraftraum mit zu nutzen. Im Sommer hat man sogar die Möglichkeit, auf dem hauseigenen Sportplatz zu trainieren. Den eben erwähnten Kraftraum lernen wir nach dem Essen und einem kurzen Warmmachprogramm in der Halle bei Aerobic oder wahlweise Basketball ausführlich kennen. Im Kraftraum teilen sich 3 Gruppen zu je 5 Teilnehmer/innen die verschiedenen Geräte, bei denen alle Muskelgruppen unter fachkundiger Aufsicht der ausgebildeten Trainer genutzt werden. Im Anschluss folgt das Mittagessen, mit einer wohlverdienten Mittagsruhe, die Jeder gerne annimmt. Bereits jetzt weiß Jeder, was er geleistet hat. Im Übrigen ist man bei den Mahlzeiten im Jugendheim sogar auf Vegetarier bestens eingestellt. Die Mitarbeiter geben hier den Eindruck wieder, dass es ihnen viel Spaß macht, die Gäste zu bewirten bzw. ihnen ein heimisches Gefühl zu vermitteln.


Kraftraum


An den Geräten

Nach dem Mittagsschläfchen treffen sich alle halbwegs gut erholt in der Turnhalle. Hier stehen Schnelligkeit und Koordination auf dem Programmzettel. Nach kurzem Warmup geh es in zwei Gruppen an die vorbereiteten Hürdenbahn und eine Bodenleiter. Die Teilnehmer/innen sollen in verschiedenen Abständen die Leitern überlaufen oder in einem entsprechenden Rhythmus zwischen den Hürden laufen. Durch den geringen Abstand braucht das Gehirn etwas Zeit, um die unterschiedlichen Takte zu verarbeiten. Dies schult zum einen die Fähigkeit, sich während dem Laufen auf unterschiedliche Situationen schneller einstellen zu können. Zum Anderen wird man gezwungen, gerade zu laufen. Dies verbessert die Lauftechnik. Das Vorfußlaufen zwischen den Bodenleitern trägt ebenfalls zum geraden Laufstil bei. Verbindet man dies dauerhaft mit dem Krafttraining vor dem Mittagessen, dann sollte man mit der Körperstabilität langfristig weniger Probleme bekommen.


Koordination

Als Läufer freut man sich natürlich auf die vorletzte Etappe des heutigen Tages am meisten. Nach der Laufschulung folgen 60 bis 120 Minuten Laufen an der frischen Luft (je nach Leistungsgruppe). Das bedeutet heute in Annweiler: laufen bei Neuschnee. Die schöne Landschaft um den Trifels ist weiß gepudert. Dazu kommt ein dichter Nebel. Nach all den Anstrengungen ist es schwer seinen eigenen Laufrhythmus auf dem glitschigen Asphalt zu finden. An der Straße entlang geht es in Richtung Wilgartswiesen. Alle Gruppen entscheiden selbst, wann sie zurück laufen. 1,5 Kilometer vor dem Turnerheim wartet dann noch ein letzter Brocken. Bis zum Ziel geht es stramm den Berg hinauf. Jetzt sollte auch der Letzte an seinem Leistungslimit angekommen sein. Am Jugendheim angekommen, wartet eine heiße Dusche und ein leckeres Abendessen. Danach kann jeder der will, noch das Entspannungstraining in der Turnhalle besuchen. Ob Teilnahme oder nicht, der Tagesabschluss im Barbarossakeller ist im Vergleich zu normalen Vereinsausflügen extrem kurz. Mehr als ein, zwei alkoholfreie Weizenbier sind nicht drin.


Einteilung

Am Tag des Herrn, also am Sonntag, geht es nach dem 8 Uhr-Frühstück in der Turnhalle weiter. Es stehen an: warmspielen beim Korbwurf, Lauf ABC und zum guten Schluss der gefürchtete Beep-Test. Hierbei müssen die Teilnehmer/innen zum Abschluss noch einmal alles geben. Auf einer 20 Meterbahn geht es immer hin und zurück. Sobald der erste Beep-Ton ertönt geht es los. Auf der anderen Seite wird gewartet, bis der nächste Ton kommt. Im ersten Level erfolgt die Tonreihenfolge 10 Mal. Dann folgt Level 2. Jedes Mal werden die Abstände kürzer. Die 20 Meterbahnen bleiben natürlich gleich. So kommt es, dass man immer schneller werden muss. Sinn des Ganzen ist die Formüberprüfung nach 6 Wochen. Dann sollte im Idealfall ein neuer Level erreicht werden. Gleichzeitig schult es weiterhin die Schnelligkeit. Man kann sich leicht vorstellen, wie intensiv solche Einheiten sind, wenn man bei jedem Level 10 Mal die Bahn hoch und runter läuft. Bis man dann irgendwann die Linie zwischen zwei Tönen nicht mehr erreicht.


Blick aus dem Zimmer am Vortag (noch kein Schnee)

Nach dieser letzten Einheit endet ein hartes, aber sehr kurzweiliges und amüsantes Laufwochenende. Zwar sind Läufer/innen ohnehin sehr umgängliche Menschen, doch das gemeinsame Leiden schweißt nochmal mehr zusammen. Beim gemeinsamen Abschlussmittagessen lassen alle die Tage noch einmal Revue passieren. Ein bisschen Schade ist es schon, dass das Kurztrainingslager so schnell vorbei gegangen ist. Auf der anderen Seite wird der Muskelkater uns beim Wochenstart noch einige Tage begleiten.


Der gefürchtete Beep-Test

Dies ist ein tolles Beispiel weshalb es Sinn macht, in einem intakten und aktiven Verein Mitglied zu sein. Vereinsmeierei ist eher als Schimpfwort anzusehen. Wenn man sich verbessern möchte oder eben einfach nur seine Gesundheit erhalten möchte, gibt es nichts Einfacheres als in einer Gemeinschaft zusammen Sport zu treiben. Ob alt und jung, ob walken oder laufen, Jeder kann entsprechend seiner Fitness mitmachen.

Unser Dank geht heute an den Lauftreff Hemmersdorf für die vorbildliche Organisation und das Turner Jugendheim in Annweiler, das eine optimale Möglichkeit bietet, um ein solches Trainingslager durchzuführen.


Bericht: Thorsten Mayer 25.01.2015


Lauftreff TV Losheim


Lauftreff TV Losheim

Auf die Plätze, fertig Looosheim….

So klingt es alljährlich kurz vor Beginn der Weihnachtszeit aus den saarländischen Radios, wenn die Gewerbetreibenden von Losheim zum Verkaufsoffenen Sonntag und der TV Losheim im speziellen zum traditionsreichen Martinslauf aufrufen. Den Martinslauf gibt es bereits seit 1989. Zu den ersten Siegern gehörten Alfred Knickenberg (SV Saar 05) bzw. Christine Hoffmann (LTF Marpingen). Der Lauf selbst zeichnet sich durch einen der größten Schülerläufe im Saarland aus. Um die 400 Jungen und Mädchen gehen Jahr für Jahr an den Start. Dass dies in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit ist, dürfte Jedem klar sein. Doch kommt dieser Zuspruch von Jugendlichen und Schülern nicht von ungefähr. Beim TV betreibt man einen großen Aufwand um diese Zahlen zu erreichen. Und spätestens die wohlverdiente Martinsbrezel nach dem Lauf lässt bei den Kindern alle Anstrengungen vergessen.

Ein weiteres Steckenpferd des Vereins ist der Lauftreff. Dieser ist eine separate Abteilung im Turnverein Losheim. Den Lauftreff selbst gibt es seit den 80er Jahren. Montags und donnerstags trifft man sich um 19:00 Uhr am Stausee zum gemeinsamen Laufen. Sieben Leistungsgruppen stehen hierbei den 1.900 Mitgliedern des Vereins zur Verfügung. Auch wenn man in Losheim noch nicht so sehr vom allgemeinen Rückgang des Läuferbooms betroffen ist, macht man sich auch hier Gedanken, wie man neue Mitglieder und vor allem neue Laufkameraden gewinnen kann. Die Basis liegt in der Lauftreff – Struktur. Über das ganze Jahr hinweg werden verschiedenste Möglichkeiten zum gemeinsamen Beisammensein angeboten. Vom Start bei den vielen Volks- und Freundschaftsläufen im Saarland, über Einsteigerkurse, Nachtläufe, Vereinswanderung, Weinproben, bis hin zum alljährlichen Vereinsausflug ist für jeden etwas dabei.

Somit sollten sich alle Laufinteressierten aus der Gegend um Losheim angesprochen fühlen und einfach mal vorbeischauen, denn nicht nur der Martinslauf ist ein Grund um sich laufend zu bewegen. Von daher heißt es ganz nach dem anfangs genannten Motto: auf die Plätze, fertig Looosheim.


Bericht: Thorsten Mayer 21.12.2014


Fragen an Werner Dörrenbächer


Fragen an Werner Dörrenbächer

So manch einer erinnert sich mit Wehmut an die alten Zeiten. Wo heute das wettkampforientierte Laufen gerne mal hinten angestellt wird, gab es in den 80er und 90er Jahren im Saarland eine Leistungsspitze, von der man heute allenfalls noch träumen kann. Klar ist es schön, dass heute viel mehr Menschen die Laufschuhe schnüren, sich bewegen und die Teilnehmerzahlen der vielen Läufe im Saarland immer weiter ansteigen lassen. Doch wäre eine gesunde Mischung zwischen Spaß- und Wettkampfläufern wünschenswert.

Doch es gab wie schon gesagt andere Zeiten im Saarland. Damals brauchte es schon eine gute 31er, 32er Zeit, wenn man ganz vorne mitmischen wollte. Einer von diesen schnellen Läufern ist Werner Dörrenbächer. Noch heute steht sein saarländischer Marathon- Rekord von Essone bei Paris mit 2:12:22 Std. Mit dieser Zeit stand er sogar drei Jahre an der absoluten Bestzeitenliste in Deutschland. Selbst nach mehr als 34 Jahren steht diese Zeit immer noch unter den Top 20 in Deutschland. Da wird schnell klar, dass es heute trotz enormer technischer Möglichkeiten seit den 80ziger Jahren bei der Leistungsspitze eher einen Schritt zurück ging.

Zu Werner Dörrenbächer´s Zeiten war dies anders. Auch über die Halbmarathon- Distanz hält er bis heute mit 1:03:25 Std. (Den Haag/NL) und über 25 km mit 1:16.31 Std. den Saarlandrekord. Noch beeindruckender dürften die Nationalen und Internationalen Teilnahmen sein. Erstmals trug er 1977 das deutsche Nationaltrikot. Die Länderkämpfe in der damaligen Zeit gingen über 25 Kilometer bis hin zum Marathon. Hinzu kamen u.a. Topplatzierungen beim Fukuoka – Marathon in Japan oder der zweimalige Sieg beim Lauf um den See Genezareth (hier siegten u.a. aus Deutschland Kerstin Preßler, Hans Pfisterer und Ralf Salzmann) und viele andere Titel sollten noch folgen. Der schwierigste Zeitpunkt der Karriere des Werner Dörrenbächers dürfte wohl der Olympia Boykott Deutschlands 1980 in Moskau gewesen sein. Die Chance auf eine Medaille beim größten Leichtathletik- Ereignis der Welt war dahin.

Gegen Ende seiner aktiven Laufbahn wechselte der ursprüngliche Bahn- und Skilangläufer in die Ultraszene. Gleich die erste offizielle deutsche Meisterschaft über 100 Kilometer konnte er sich mit dem deutschen Meistertitel und einer neuen Deutschen Bestzeit in 6:34:45 Std. krönen. Es folgten mehrtägige Etappenläufe u.a. in Sibirien oder im Hoggar-Gebirge in Algerien. Viele erfolgreiche saarländische Läufer machten ihm diesen Wechsel in den darauffolgenden Jahren nach. Allen voran Rainer Müller und die Läuferinnen und Läufer des LTF Marpingen. Vom LTF brachten übrigens Tanja Hooß (7mal), Rainer Müller(5mal), Volker Becker-Wirbel und Jörg Hooß ebenfalls den deutschen Meistertitel mit nach Hause. Heute geht auch leider dieser Trend sehr stark zurück. Bei den Meisterschaften finden sich nur noch kleine Gruppen von Saarländer/innen.

Werner feierte Anfang Oktober seinen 60. Geburtstag. Für uns Anlass genug einmal nachzufragen, wie sich die Laufszene in all den Jahren so entwickelt hat, denn durch seine langjährige Trainertätigkeit u.a. bei der Polizei, ist der Altmeister nicht ganz so weit von der Szene weg wie man vielleicht vermuten mag. Darum freuen wir uns sehr und bedanken uns für die Zeit, die er sich für LaufdatenSaar.de genommen hat.


LaufdatenSaar.de:Hallo Werner, seit deinem Saarland- Rekord über die Marathon- Distanz, mit der man dich heute noch identifiziert, sind bereits 34 Jahre vergangen. Trotzdem scheint die Zeit von 2:12:22 Std. wie in Stein gemeißelt zu sein. Wie erklärst du dir, dass selbst die heutigen Profis in Deutschland an solche Zeiten nicht heran kommen?

Werner:In vielen Sportarten sind Sportler nicht mehr bereit, sich über Jahre einem täglichen mehrstündigen Training zu unterwerfen, selbst wenn sie das Talent dazu haben. Hinzu kommt ein Fördersystem, dass den heutigen Anforderungen, um in die Weltspitze zu gelangen, nicht genügt. Ich selbst habe kontinuierlich 11 – 12 Jahre lang 2 mal täglich trainiert.

LaufdatenSaar.de:Wie hoch war in etwa dein damaliger Trainingsumfang?

Werner:Durchschnittlich mindestens 200 km die Woche, in der direkten Marathonvorbereitung bis zu 280 km pro Woche.

LaufdatenSaar.de:Wie oft trainierst du heute noch und verfolgst du die Laufszene noch?

Werner:Heute bin ich fast noch täglich mit dem MTB oder den Skikes (eine Art Skiroller) unterwegs. Im Winter stehe ich dann ab und zu noch auf den Skilanglaufbrettern.

LaufdatenSaar.de:Bedauerst du es, dass du deine aktive Zeit nicht in der heutigen Zeit ausleben kannst? Konkret darauf bezogen, dass man heute mit solchen Leistungen als Vollprofi seinem Lieblingssport nachgehen kann.

Werner:Einerseits ja, weil es mittlerweile Sportfördergruppen bei der Polizei gibt. Andererseits nein, weil im Hinterkopf immer die übermächtigen Afrikaner und der Dopingsumpf sind.

LaufdatenSaar.de:Glaubst du, die deutschen Spitzenläufer können irgendwann die große Lücke zu den afrikanischen Läufern schließen?

Werner:Nein, das ist leider aussichtslos und ich behaupte hier einfach mal, die Schere wird noch weiter auseinandergehen.

LaufdatenSaar.de:Hast du als Trainier Tipps für Schüler und Jugendliche, die sich gegen die Trendsportarten wie Fußball, Handball oder ähnliches und für die Leichtathletik/Laufen entschieden haben? Welche Grundsteine kann man hier vielleicht schon in ganz jungen Jahren legen?

Werner:Grundstein für eine spätere Spezialisierung im Sport ist immer eine breitgefächerte sportliche Ausbildung in jungen Jahren. Vorbilder spielen für den Leistungssport sicherlich eine große Rolle. Dennoch muss die Motivation für den Leistungssport aus dem eigenen „Ego“ entstehen. Druck von Trainern, Eltern usw. sind hier eher kontraproduktiv. Und man muss lernen, Niederlagen zu verkraften!

LaufdatenSaar.de:Als Läufer galtest du durchaus auch als kritischer Betrachter der Szene. Warum ist ein Engagement beim DLV oder SLB für dich nicht in Frage gekommen?

Werner:Die Bereitschaft, mein Wissen und meine Erfahrung weiterzugeben, habe ich mehrmals dem SLB signalisiert, aber niemand kam auf mich zu und ich habe das Gefühl, dass sich sehr viele Menschen (auch ehemalige Leistungssportler) sich in diesem Verband profilieren möchten……

LaufdatenSaar.de:Zum Schluss noch eine weitere Frage zur Gegenwart. Heute hat man teilweise das Gefühl, dass die Läuferinnen und Läufer ohne GPS gar nicht mehr aus dem Wald finden würden. Außerdem gibt es ein riesiges Angebot an Utensilien zum Laufen. Dass es eine Zeit ohne Smartphone und Co gab können sich viele nicht mehr vorstellen. Hast du vielleicht noch eine Anekdote wie ihr früher eure Trainingsdaten ermittelt habt oder ähnliches?

Werner:Wenn man leistungsorientiert trainiert, ist es wichtig, ein Trainingstagebuch zu führen. GPS Systeme halte ich für gut, wenn sie sinnvoll eingesetzt werden. Musik im Ohr finde ich für Freizeitläufer oder Leistungsläufer bei Regenerationsläufen okay, wenn man auch noch ein Ohr für die Umwelt (z.B. Verkehr) frei hat. Bei Tempoläufen oder harten Einheiten gilt jedoch die ganze Konzentration eben diesem Training und dem „Hineinhorchen in den eigenen Körper“. Auch die Einstellung zu gewissen Trainingseinheiten sollte stimmen. So war es für mich z.B. kein Problem, meine langen Läufe (bis 50 km) ab und an auf der Tartanbahn zu absolvieren, ohne dass ich auch nur ansatzweise das Gefühl hatte, immer im Kreis zu laufen!! !


Wir haben uns sehr über den Rückblick in die gute alte Zeit gefreut und wünschen dir und deiner Familie alles Gute für die Zukunft.

Die DLV-Marathon – Bestenlisten (Stand 29.09.2014)

2:08:47 Jörg Peter 1955 SC Einheit Dresden 14.2.1988 Tokio

2:09:03 Michael Heilmann 1961 TSC Berlin 14.4.1985 Hiroshima

2:09:23 Christoph Herle 1955 VfL Waldkraiburg 21.4.1985 London

2:09:45 Stephan Freigang 1967 SC Cottbus 30.9.1990 Berlin

2:09:55 Waldemar Cierpinski 1950 SC Chemie Halle 31.7.1976 Montreal

2:10:10 Ralf Salzmann 1955 LG Frankfurt 14.2.1988 Tokio

2:10:22 Carsten Eich 1970 LAC Quelle Fürth/Mün. 25.4.1999 Hamburg

2:10:59 Michael Fietz 1967 LG Ratio Münster 26.10.1997 Frankfurt

2:11:17 Herbert Steffny 1953 Post-Jahn Freiburg 26.10.1986 Chicago

2:11:26 Stephane Franke 1964 SCC Berlin 13.4.1997 London

2:11:54 Wolfgang Krüger 1947 Gut-Heil Lübeck 06.1.1985 Houston

2:11:56 Hans-Joachim Truppel 1951 SC Motor Jena 03.5.1980 K.-Marx-Stadt

2:11:57 Konrad Dobler 1957 SVO Germaringen 21.4.1991 London

2:12:02 Rainer Wachenbrunner 1962 1.SC Berlin 22.4.1990 London

2:12:03 Eckhard Lesse 1948 SC Magdeburg 8.12.1974 Fukuoka

2:12:13 Jürgen Eberding 1955 SC Magdeburg 03.5.1980 K.-Marx-St.

2:12:22 Werner Dörrenbächer 1954 SV Saar 05 Saarbrücken 16.3.1980 Essonne

2:12:32 Andreas Weniger 1958 TG Viktoria Augsburg 05.1.1985 Houston

2:12:37 Stephan Seidemann 1959 SG Motor Teltow 22.6.1985 Leipzig

2:12:41 Martin Strege 1966 SV Cre. Großengottern 20.9.1998 Berlin


Bericht: Thorsten Mayer 12.10.2014


Entstehungsgechichte der Lauftreffs


Entstehungsgeschichte der Lauftreffs

Heute wollen wir einen kurzen Blick auf die Geschichte der Lauftreffs werfen. Begonnen hatte es 1974 mit der Gründung des ersten Lauftreffs in Dortmund durch Enzio Busche. Herr Busche war Inhaber einer Druckerei und beobachtete bereits in den sechziger Jahren, dass einer seiner Mitarbeiter in der Mittagspause statt zu essen einen Dauerlauf machte. Ihm fiel dabei auf, dass dieser Mitarbeiter außerordentlich fit und so gut wie nie krank war. Diese Beobachtung veranlasste ihn, nicht nur selbst mit dem Laufen zu beginnen, sondern auch andere zum Laufen zu animieren. Dabei lernte er den Arzt Ernst van Aaken kennen.

Dr. van Aaken propagierte bereits seit den späten vierziger Jahren mit großem Erfolg das langsame, aber ausdauernde Traben. Er erkannte schon damals den gesundheitlichen Wert des Ausdauertrainings und wies drauf hin, dass die Risikofaktoren des „zivilisierten“ Menschen wie Bluthochdruck, Stress, Übergewicht, überhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte und vor allem Bewegungsmangel durch ein Lauftraining positiv beeinflusst werden können. Durch gezieltes leichtathletisches Laufen lassen sich die Beschwerdesymptome, die durch einseitige oder zu geringe körperliche Belastungen, hervorgerufen werden, mindern, wenn nicht sogar gänzlich vermeiden. Außerdem kann durch Laufen die Beweglichkeit erhalten werden, die eine wichtige Voraussetzung für Unabhängigkeit und Selbständigkeit des Menschen darstellt. Das aus dem Laufen resultierende positive Körpergefühl wirkt sich stabilisierend auf die seelische Grundstimmung aus. Laufen im Lauftreff kann darüber hinaus ein besonderes Gemeinschaftsgefühl vermitteln und wirkt somit der Isolierung des einzelnen entgegen.

In den ersten Jahren waren die Lauftreffs beim Deutschen Sportbund angesiedelt bis sie im Jahr 1979 in die Obhut des Deutschen Leichtathletik-Verbandes übergeben wurden. Seitdem sind Lauftreffs Leichtathletik - Vereine. Die Grundideen des Lauftreffs lauteten vor 34 Jahren wie heute noch: Biete jedem, insbesondere dem untrainierten Anfänger die Möglichkeit, regelmäßig in unterschiedlichen Leistungsgruppen unter Anleitung ein Ausdauertraining zu absolvieren.

Fast 4000 Lauft-, Walking- und Nordic-Walkingtreffs (Stand Juli 2009) gibt es inzwischen In Deutschland. Kaum eine andere Institution des Sports kann eine vergleichbar erfolgreiche Entwicklung aufweisen und kaum eine andere sportliche Aktivität stellt eine vergleichbar wirkungsvolle Lebenshilfe für viele Menschen dar.


Bericht: Erwin Schütz 12.07.2014



8. Illinger Citylauf der LLG Wustweiler


8. Illinger Citylauf der LLG Wustweiler

Der älteste Volkslauf im Saarland ist der 8. Illinger Citylauf. Dies stimmt so nicht ganz, denn der Citylauf entstand ursprünglich aus dem Internationalen Saarlandvolkslauf, der zuvor 31 Auflagen vorzuweisen hatte. Dieser wurde bis 2006 in Wustweiler ausgetragen. Außerdem war der 1. Saarlandvolkslauf 1975 noch nicht über den Verband gemeldet. Aus diesem Grund ist der Saarbrücker Silvesterlauf mit seiner Erstauflage vom 31. Dezember 1974 offiziell der älteste Volkslauf im Saarland. Insgesamt stand heute die 39. Volkslaufauflage der LLG Wustweiler an.

Wie schon erwähnt, hat der Citylauf erst seit acht Jahren seine neue Heimat in Illingen, direkt im Park der Burg Kerpen, gefunden. Nachdem man früher durch den Hosterwald lief, heißt es heute über Asphalt durch die Illinger City laufen. Grundsätzlich wurde am neuen Konzept seit 2007 festgehalten. Im Jahr 2010 erfuhr die neue Strecke ihren Höhepunkt mit Austragung der saarländischen 10 Kilometer- Saarlandmeisterschaften. Danach beschränkte man den Aktionsradius ab 2013 komplett auf den Burgpark und die Illinger City. Der Anstieg am Krankenhaus auf der L141 / L112 war bei den warmen Temperaturen im Mai nicht ganz so prickelnd. Heute laufen die zumeist um die 450 Teilnehmer/innen im Haupt-, Jedermanns- und Schülerlauf, die jedes Jahr nach Illingen pilgern, durch den Park über die Hauptstraße und danach am Illgrund entlang wieder zurück. Diese Runde ist im Hauptlauf vier Mal zu absolvieren. Außerdem bietet man einen kleinen Team - Lauf an. Die vielen Zuschauer an der Strecke machen die Runden sehr kurzweilig bzw. danken den Akteuren ihre Bemühungen durch lautstarke Unterstützung. Nur im Illgrund wird es immer etwas idyllischer.

Leider kämpfen alle Straßenlaufveranstalter Jahr für Jahr um die Gunst der Läuferinnen und Läufer des Landes. Es ist nicht mehr wie früher als man mühelos die Läufer in Scharen anlocken konnte. Heute muss man sich einiges einfallen lassen um im Gespräch zu bleiben. Dies macht man bei der LLG Wustweiler mit großen Aufwand. Neben dem Citylauf gibt es einen Charitylauf im Herbst mit dem Benin – Lauf in Hirzweiler. Außerdem veranstaltet man im Hosterwald den letzten klassischen Freundschaftslauf des Jahres. Gleichzeitig zählt die Teilnahme bei allen drei Läufen zu einer speziellen LLG – Wertungsserie. Hier werden aber nicht die schnellsten Läufer/innen belohnt, sondern alle Teilnehmer nehmen automatisch an einer Verlosung teil. In diesem Jahr winkt die Glücksfee zum Beispiel mit einem Reisegutschein über 250€. Dieser wird dann nach dem Freundschaftslauf ausgelost.


Zurück zur heutigen Veranstaltung. Die LLG hatte am späten Samstagnachmittag alles für einen optimalen Lauf um die ehemalige Wasserburg angerichtet. Ein paar Teilnehmer/innen mehr hätten dem Lauf nichts ausgemacht, doch kann man mit den Teilnehmerzahlen von 240 im Haupt- und Jedermannslauf zufrieden sein. Der Straßenlauf ist ein hartes Brot. Erfreulich war wieder einmal die tolle Stimmung unter den vielen Zuschauern. Vor allem der Sieger Philippe Weingarth bekam das Lächeln bei seinem ersten Gesamtsieg mit einer Siegerzeit von 36:11 Minuten nicht mehr aus dem Gesicht. Eine tolle Leistung für den Läufer der ReckRunners. Trotz der anspruchsvollen Strecke mit einem knackigen Anstieg in der Hauptstraße sind hier noch ambitionierte Zeiten möglich. Bei den Saarlandmeisterschaften von 2010 auf alter Strecke bewies das Ausnahmeläufer Raphael Schäfer, der auf jeder Runde die beiden Hügel am Eiskaffee und am Klinikum in unglaublichen 29:21 Minuten überwinden konnte. Dies soll die klasse Leistung von Phillip aber nicht schmälern. Er konnte Mike Koster (Okyay) in 36:59 Minuten und Stefan Schreiner (LTF Marpingen) in 37:01 Minuten deutlich auf die Plätze zwei und drei verweisen.

Bei den Frauen verlief das Rennen ähnlich deutlich. Als Siegerin wurde im Burgpark Marion Jakobs Adidas energis/ Saar 05 im Stadtpark geehrt. Mit 40:48 Minuten lag sie rund eine halbe Minute vor Anja Strohe vom LC Rehlingen (41:22 Minuten). Das Treppchen komplettierte Susanne Trenz (Adidas energis/ Saar 05) mit 43:15 Minuten. Zwei Runden mussten die Jedermannsläufer/innen zurück legen, ehe sie am alten Burgturm auf Höhe der Samba – Trommler in die Zielgerade einbiegen durften. Als erstes schaffte dies Justus Trappen (TV St. Wendel) mit 19:20 Minuten. Der zweite Platz ging an Thomas Speicher (LTF Köllertal) mit 20:07 Minuten und Thorsten Hermann vom heimischen SV Kerpen 09 Illingen mit 20:52 Minuten. Souveräne Siegerin wurde Annette Ney vom TV Lebach in 26:19 Minuten. Es folgten Nicole Becker (Grojos LTF Elversberg)mit 27:10 Minuten und Monika Hoffmann von den Mittelpunktläufern Habach mit 27:23 Minuten.


Die Schülerläufe wurden in diesem Jahr zwischen Jungs und Mädels getrennt ausgetragen, was für die Eltern viel Spannung bzw. Zeit zum Anfeuern der beiden Geschlechter ermöglichte. Insgesamt gingen beachtliche 219 Schülerinnen und Schüler auf die 1,8 Kilometer Strecke. Beide Sieger der einzelnen Läufe konnten sehr starke Zeiten an den Tag legen. Bei den Schülerinnen siegte Julia Threm (Illtal-Gymnasium Illingen) in 6:32 Minuten und bei den Schülern gelang Philippe Oehling (LG Saar) die schnellste Zeit des Tages in 5:49 Minuten. Deutlich spannender waren die jeweiligen Platzierungen zwei bis drei der beiden Läufe. 6:06 Minuten reichten David Keller (vereinslos) zum zweiten Platz vor Christoph Rullof ebenfalls vereinslos (6:18 Minuten). Elisa Busch (Mittelpunktläufer Habach) und Louisa Wilhelm (GS an der Ill) lieferten sich in 7:05 Minuten unter dem Beifall der vielen Zuschauer einen Zielsprint, den Louisa mit einem Wimpernschlag für sich entscheiden konnte.

Es bleibt wirklich zu hoffen, dass die LLG Wustweiler bald wieder für ihren großen Aufwand mit einem noch größeren Feld belohnt wird. Man muss kein Fan von Straßenläufen sein um hier an den Start zu gehen, denn die Strecke ist mit der neuen Führung durch den Illgrund sehr abwechslungsreich. Viele weiter Preise werden außerdem unter allen Teilnehmern verlost. Somit sind nicht nur die ambitionierten Teilnehmer gerne gesehen. Dies gilt übrigens für alle Straßenlaufveranstaltungen im Saarland. Legen Sie also ihre Hemmungen ab und starten Sie einfach bei einem der vielen Volksläufe im Saarland. Die Jedermannsläufe bilden hier für alle Hobbyläufer/innen einen optimalen Einstieg. Wenn man dann erst einmal den Spaß am Volkslauf gefunden hat, sind auch die nächsten 39 Veranstaltungen der LLG Wustweiler und den anderen Veranstaltern im Saarland gesichert.


Bericht: Thorsten Mayer 17.05.2014



Die Angst der Läufer vor dem Asphalt...


Die Angst der Läufer vor dem Asphalt...

ist völlig unbegründet. Bei der Diskussion, ob Laufen auf Asphalt schädlich sei oder nicht, gilt zu berücksichtigen, dass das Argument gegen Asphalt in der Regel von Leuten stammt, die selbst nicht laufen. Wer selbst läuft, weiß (weil er es spürt), dass der Unterschied zwischen einem asphaltierten Weg und einem harten Naturweg kaum spürbar ist.

Asphaltläufer klagen in Wahrheit nicht über vermehrte Probleme mit ihren Gelenken. Und bisher konnte auch noch keine einzige Studie dies wissenschaftlich belegen. Es ist ein Mythos, der sich hartnäckig hält, aber keine Substanz besitzt. Asphalt ist besser als viele meinen.

Für die Straße spricht beispielsweise die glatte Oberfläche, die ein gleichmäßiges Laufen zulässt. Auch die Gefahr des Umknickens ist sehr gering. Und der Abdruck erfolgt kraftvoll, da die Sohlen einen guten Halt haben. Für Läufer mit Achillessehnenbeschwerden ist der ebene Untergrund sogar ideal, da sie die Abrollbewegung der Füße dort viel besser kontrollieren können. Im Gegensatz zum absolut starren Beton gibt Asphalt durch seine elastischen Bitumen-Komponenten ein bisschen nach und ist damit knieschonenender. Der erhöhte Aufprallschock gegenüber Wald- und Feldwegen wird zum größten Teil durch die mittlerweile guten Dämpfungs- und Stabilisierungselemente der Laufschuhe kompensiert. Allerdings sollte man einen seinem Körpergewicht entsprechenden Laufschuh kaufen und sich nicht an der Modefarbe orientieren. Auch sind asphaltierte Wege bei Schlechtwetterperioden von Vorteil. Während unbefestigte Waldwege matschig werden, bieten regennasse Straßen einen sicheren Tritt.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Website von Herbert Steffny.


Bericht: Erwin Schütz 30.04.2014



Laufseminar Hemmersdorf


Laufseminar Hemmersdorf

25.01.2014
Winter - Laufseminar Hemmersdorf

In großen Städten wie Köln, Berlin, München oder Hamburg sind Laufseminare an der Tagesordnung. Im tiefen Saarland gibt es nur ganz wenige davon und schon gar nicht gibt es Seminare, die das Thema Lauftraining in zwei Praxis- und drei Theorieteilen abdecken, denn hierzu braucht es mehr als Lauferfahrung oder theoretisches Wissen.

Oliver Berrar vom Lauftreff – Hemmersdorf möchte dies ändern. Mit seiner Frau und einigen erfahrenen Trainern aus seinem Lauftreff versucht er hier ein Konzept zu entwickeln, das zum einen den etwas trockenen Theorieteil mit dem praktischen Teil verbindet. Im späteren Aufbauseminar wird dann alles etwas spezieller und detaillierter.

Wir möchten uns heute dieses Programm ansehen und kommen leicht verspätet in Hemmersdorf an. Die andern Teilnehmer sind bereits in der Kennenlernphase, welche im Saarland eigentlich überflüssig ist, denn die meisten Läufer kennen sich eh schon. Trotzdem lockert es die Situation auf und man kommt schnell zum ersten Theorieblock. Oliver gib sich hierbei größte Mühe, damit es kurzweilig bleibt. Im 1. Teil stellt er die Auswirkung des Trainings dar bzw. erfahren wir, was Training überhaupt bedeutet. Da wir Läufer bereits mit den Hufen scharren, geht es danach direkt weiter zum Praxisteil an der Niedhalle(etwa 500 Meter vom Seminarraum entfernt).

Bei herrlichstem Laufwetter drehen wir 20 Minuten zum Warmwerden im schönen Niedtal. Hier verläuft im Übrigen die Strecke des Glühweinlaufes im November und in entgegengesetzter Richtung die Auto-Reiter-Meile im Sommer. Nach dem Warmlaufen heißt es erneut umziehen, um in der Halle die Grundlagen der Koordination zu lernen. Es ist erstaunlich, welche Auswirkungen die unterschiedliche Koordination auf das Gehirn hat und wie schnell sich unser Gerhirn an Wiederholung der Trainingseinheiten gewöhnt. Bereits zu diesem Zeitpunkt hat sich das Seminar für uns gelohnt. Man kennt zwar die Methodik, doch ohne Anwendung kommt man auch nicht in den Genuss der körperlichen Reizsetzung des Trainings und den damit verbunden Effekt.

Zurück im Seminarraum hat die Chefin des Hauses schon das vegetarische Mittagessen vorbereitet, welches im Übrigen auch zum Seminarbeitrag gehört. Gestärkt kommen wir zum zweiten Theorieblock in dem es um die Erstellung von Trainingsplänen geht. Am Ende des Tages sind alle soweit, dass sie in Gruppenarbeiten ihre eigenen Pläne aufstellen können. Diese Pläne sind für die verschiedenen Traininsphasen einer Vorbereitung gedacht. In den darauf aufbauenden Seminaren sollen die Trainingspläne im Detail noch verfeinert werden.


Da es zu dieser Jahreszeit schnell dunkel wird, entfallen (zu meiner Freude) die Stabi- Übungen, welche von Olivers Frau vermittelt werden. Es bleibt nur noch Zeit für abschließende Tempoeinheiten. Im Laufe des heutigen Tages muss ich leider zugeben, dass gerade mir die Stabi Übungen unwahrscheinlich fehlen. Mehr denn je wird mir die Wichtigkeit einer stabilen Körpermitte bewusst. Ich glaube hier liegt der grundlegende Ansatz für mich.

Oliver kennt keine Gnade. Er schickt die Semiarteilnehmer tatsächlich auf die angedrohten 6 mal 800 Meter auf dem Fußweg neben der Nied. Selbst als es dunkel wird, lässt er uns die Einheiten zu Ende führen. In der Sporthalle wartet danach die wohlverdiente heiße Dusche. Allen Beteiligten ist jetzt schon klar, dass morgen ein heftiger Muskelkater auf uns wartet. Im Anschluss folgt noch eine kurze Feedbackrunde mit der Einladung zum Aufbaukurs. Auch diesen werden wir ganz genau unter die Lupe nehmen. Zum heutigen Tag bleibt ein mehr als positives Fazit. Solche Seminare sind eine Bereicherung für unser Bundesland. Es wäre schön, wenn dieses Programm in Zukunft noch mehr angenommen würde. Nicht nur Laufeinsteiger können von der Lauferfahrung des Organisators profitieren. Auch für die "alten Hasen" ist mit Sicherheit was Neues dabei. Wir sind gespannt wie sich dieses Projekt weiterhin entwickelt. Alle Informationen stehen unter lauftreff-hemmersdorf.de


Bericht: Thorsten Mayer 01.02.2014



Laufen im Winter...


Laufen im Winter...

kann wunderschön sein, wenn man einige Grundsätze beachtet. Beim Laufen im Lauftreff auf verschneiten oder vereisten Wegen sollte man folgende Empfehlungen akzeptieren:

das Tempo wird merklich reduziert,

beim Laufen mit mehreren Leuten in mehreren Reihen sollte zwischen den einzelnen Reihen ein Sicherheitsabstand von 1 bis 1,5 m eingehalten werden, um auf plötzliche Ereignisse -Schneefeld, Eisplatte- schnellstmöglich reagieren zu können,

der Kopf sollte auf den Boden gerichtet sein,

der/die GruppenleiterIn teilt seinen Mitläufern durch Zurufen erkennbare Hindernisse rechtzeitig an, etwa „Vorsicht Eis“!,

der Laufschritt sollte kurz sein.

Weiter sollte die Trainingsintensität um mindestens eine Stufe zurückgefahren werden, um die Atmung durch die Nase zu ermöglichen. Denn wenn das Tempo zu schnell wird, reicht die Nasenatmung nicht mehr aus und man wird gezwungen, durch den Mund zu atmen. Aber auch hier besteht bei Temperaturen bis zu -15 Grad keine generelle Gefahr, denn bis die kalte Luft die Lungen erreicht wird sie durch zahlreiche Verästelungen in den Bronchien ausreichend erwärmt. Zudem kann hier ein Mundschutz in Form eines Halstuches sehr gute Dienste leisten.

Unverzichtbar bei den kalten Temperaturen sind Handschuhe und eine Strickmütze, denn gerade über den Kopf verliert der Körper bis zu 40 % an Körperwärme. Ebenso wichtig ist es, nach dem Training sofort die verschwitzte Kleidung gegen trockene auszutauschen, vor allem, wer noch weit zu fahren hat. Am besten ist es, wenn die TeilnehmerInnen unseres Lauftreffes noch die Duschmöglichkeiten in der Dorfwaldhalle nutzen. Keinesfalls sollten wir nach dem Training noch einige Minuten stehen bleiben und ein Schwätzchen halten. Auch wenn wir die Kälte durch die Erwärmung des Körpers nicht gleich spüren, vollzieht sich dessen Auskühlung rasant. Und dann ist eine Erkältung schon vorprogrammiert.

Hinsichtlich der Laufschrittlänge empfiehlt die Sportwissenschaft eine Abkehr vom Fersenlauf -man setzt den Fuß mit der Ferse auf und rollt ihn dann ab- hin zum Aufsetzen des Fußes nach der Landung auf dem Mittelfuß. Durch das Aufsetzen auf dem Mittelfuß läuft man automatisch aufrechter, die Schrittlänge wird kürzer. Der Kraftaufwand für den nächsten Schritt ist erheblich geringer, da der Körperschwerpunkt höher liegt.

Dies ermöglicht nach einiger übungszeit auch ein schnelleres Laufen. Es werden dabei immer Vergleiche mit dem Radsport angeführt. Erinnern wir uns an die Tour de France vor einigen Jahren. Lance Armstrong und Jan Ullrich waren zwei etwa gleichstarke Fahrer. Doch am Berg siegte fast immer Lance Armstrong. Während Ullrich mit einem „großen“ Gang hochfuhr, kurbelte Armstrong wie ein Wilder mit leichtem Gang und hatte meistens die Nase vorne. Und dieses System lässt sich auch wunderbar auf den Laufsport übertragen:

statt langer unökonomischer Schritte kurze schnelle Schritte, auch bergab.

Eingehende Information zu den Laufstilarten findet man hierzu in einem Beitrag auf der Website von Herbert Steffny.

Ein weiterer Vorteil bietet das aufrechtere Laufen dadurch, dass die Schulterblätter und Brustspitzen höher liegen und man dadurch besser Luft bekommt.

Nun funktioniert der Wechsel des Laufstils nicht über Nacht. Man kann es aber so praktizieren, indem man sich bei jedem Training 5 bis 10 Minuten auf den neuen Laufstil konzentriert und diese Phase von Woche zu Woche um 5 Minuten verlängert.

Ergänzen lässt sich dieser Laufstil um eine verbesserte Armführung. Man glaubt es kaum, aber eine ordentliche Armführung kann die Belastung der Beine um ein Vielfaches erleichtern. Statt mit den Armen vor dem Körper zu rudern, sollten diese in einem Winkel von knapp unter 90° in Laufrichtung am Körper vorbeigeführt werden. Auch diese übung klappt nicht von “heute auf morgen“ und muss auch wie die &AUMLnderung des Laufstils schrittweise geändert werden.


Bericht: Erwin Schütz(LT Hirzweiler), Quelle lauftreff-hirzweiler.de 19.01.2014



Blick zurück Teil 1

Blick zurück Teil 1

Sehr viele Ergebnislisten wurden uns in diesem Jahr eingereicht. Es sind so viele, dass wir noch lange mit der Einstellung bzw. Konvertierung der Daten beschäftigt sein werden. Hierzu vielen Dank an alle Unterstützer. Neben den Listen erreichen uns auch immer wieder alte Flyer, Berichte und Startnummern.

Um in der Vergangenheit zu schwelgen, werden wir immer wieder einige Fotos von diesen Utensilien in dieser Rubrik zur Verfügung stellen. Hier unser erster Teil(Startnummern und Flyer):










Bericht: Thorsten Mayer 30.11.2013



Bildbericht Eiger-Ultra-Trail


Bildbericht Eiger-Ultra-Trail

Heute möchten wir euch einen Bildbericht von Ursel Plehwe vorstellen. Hierbei geht es ausnahmsweise nicht um einen saarländischen Lauf. Vielmehr hat sie mit ihrem Mann das Abenteuer Eiger-Ultra-Trail in der Schweiz gemeistert und uns die Bilder zur Verfügung gestellt. LaufdatenSaar wünscht viel Spaß….

Abenteuer Eiger-Ultra-Trail 51km (20.07.2013)
Ein Lauf für Körper und Geist!
Ein anstrengendes, aber wunderschönes Laufwochenende liegt hinter uns!


Wir (Ingo und ich) starten als Couple und sind im Vorfeld schon sehr gespannt auf diese neue Herausforderung.


Es müssen 51km mit 3100HM ab Grindelwald bewältigt werden. Den höchsten Punkt erreichen wir auf dem Faulhorn mit 2680HM. Die anspruchsvolle Strecke führt mit steilen Auf und Ab und überwiegend Singtrails über Stock und Stein.


Ein bestimmtes Zeitlimit muss eingehalten werden.


Das obligatorische Briefing findet am Vorabend mit einer musikalischen Diashow von der Strecke statt. Wir sitzen mit ca. 400 Teilnehmern in der Halle und lassen uns auf den Lauf einstimmen.Ein strenges Wettkampfreglement wird allen auferlegt, und erst nach der Kontrolle unserer Pflichtausrüstung erhalten wir die Startnummer.Nach einem gemeinsamen Frühstück mit weiteren „Bergverrückten“ gehen wir um 7 Uhr an den Start.


Bei ca. 15 Grad beginnen wir unseren „Höhenflug“ über die Berge. Die Sonne lacht bereits vom stahlblauen Himmel und heizt uns recht schnell ein. Der erste kernige Aufstieg lässt nicht lange auf sich warten. Über Alpweiden geht es der Großen Scheidegg entgegen. 1000Hm und 7km der Strecke liegen jetzt erst hinter uns.


Nach kurzer Flüssigkeitsaufnahme laufen wir weiter Richtung First. Linker Hand begleitet uns das prächtige Bergpanorama der Eiger Nordwand.


Da wir zu den Genussläufern gehören, nehmen wir uns auf 2100Hm dem First, ein paar Minuten Zeit für Fotos und lassen die fantastische Bergwelt auf uns wirken.


Wir stärken uns, füllen die Wasserflaschen und laufen zügig auf dem Panoramaweg weiter. Herrliche Alpenflora rechts und links sehen aus wie bunt gemalte Farbklekse.



Einfach nur schön, die Seele baumelt ein wenig vor Freude, nur blieb uns heute keine Zeit zum Verweilen, denn ein weiter Weg liegt noch vor uns.


Stille Beobachter der Läufer sind neben den gemütlichen Wanderern die Berge um uns herum.Die Kühe auf den Weiden schauen uns verdutzt an und können diese verrückten Läufer nicht verstehen.


Wir erreichen den wunderschönen Bachalpsee und laufen guten Mutes weiter in dieser traumhaften Bilderbuchlandschaft!


Bei der letzten großen Verpflegungsstelle an der Bussalp, greifen wir herzhaft zu. Bergkäse, Brot Trockenfleisch, Bananen, Riegel und leckeres Biberli (Schweizer Kuchen) geben uns die notwendige Power für den heftigen Aufstieg zum Faulhorn auf 2680HM. Den Gipfel können wir schon von weitem im aufziehenden Nebel wage erkennen.


Wahnsinnige Kraft erfordert das steile Hochsteigen über das alpine Geröll. Mit einem Lächeln gemischt mit einer guten Portion Ehrgeiz werden wir den Gipfel stürmen!


Auf dem Gipfel tauchen wir vollkommen in die Wolken ein und die gesunkenen Temperaturen lassen uns frösteln. 23km liegen jetzt hinter uns!


Schnell etwas trinken, Getränkeflaschen wieder auffüllen, eine Gipfelaufnahme und weiter geht es. Mit einem Blick zur Uhr stellen wir fest, dass wir 1h40 unter dem Zeitlimit liegen.Das macht uns sicher, dass wir es schaffen werden. Der Abstieg zur Schynigge Platte (km34) wird um nichts leichter, denn es liegen noch viele Schneefelder, die unsere Konzentration im hochalpinen Gelände zusätzlich fordern.


Etwa 800 Höhenmeter geht es steil abwärts, ehe wir zum nächsten Verpflegungsposten kommen. Danach gilt es nochmals 1200m abwärts zu laufen mit knackigen Gegenanstiegen die unsere Muskeln ermüden lassen. Vorteile haben ganz klar die Läufer, die mit Trailstöcken unterwegs sind.


Unser Kampfgeist wird sehr gefordert, denn auch in der Waldzone hinunter nach Burglauenen (km43) sind schmale und sehr steile Singletrails. Laufen ist nicht möglich, wir springen über die Wurzeln und müssen uns sehr konzentrieren um nicht zu stürzen.


Von Burglauen unserer letzten Verpflegungsstadion sind es weitere 8km bis ins Ziel. Ein letztes mal nachtanken, um dann für den Endspurt noch einmal alles geben zu können.Wieder etwas regeneriert, können wir sogar Grindelwald entgegen joggen. Die Strecke ist hier asphaltiert und leicht wellig.Gemein wird es noch einmal die letzten 2km, denn das Ziel liegt am Berg. Die letzte Steigung nach Grindelwald zog sich über 1 km hin, bevor wir mit 10:56 strahlend und 4 Stunden unter Zeitlimit im Ziel einlaufen.


Geschafft ! - Was für ein tolles Gefühl!Fazit: Für jeden zählt die persönliche Herausforderung, egal wie schnell, wie steil oder wie hoch.Jeder hat seine persönliche Grenze!


Bericht: Ursel Plehwe 25.08.2013



Trainingsreviere der Saar (2. Teil)


12. Weiher Weg Heinitz – Dechen

Freitagmorgen 8:30 Uhr im Hochsommer. Heute nehme ich einen relativ schweren Weg in Angriff. Der 12 Weiher Weg in Heinitz – Dechen. Dieser könnte auch Gruben- oder Hüttenweg heißen. Denn die Landschaft um den alten Grubenort Heinitz erzählt tausend Geschichten von der ehemaligen Industrielandschaft.

Starten werde ich ausnahmsweise an den Heinitzer Weihern. Der eigentliche Start liegt direkt in Heinitz, an der einstigen Grundschule. Es empfiehlt sich dort zu beginnen. Für mich war es heute etwas günstiger wegen der Anfahrt. Von daher laufe ich zuerst in Richtung Westen zum Binsenthaler Weiher.

Die Landschaft um diesen für mich dritten Weiher lässt nicht erahnen, was früher an dieser Stelle los war. Alles ist grün und sieht idyllisch aus. Man hört um diese frühe Uhrzeit, bei angenehmen sommerlichen Temperaturen nur die Waldvögel. Vor 50 Jahren war der Südhang des Weihers in die Grube Heinitz integriert. Wenn man dies weiß, springt einem die heute bewaldete Kegelhalde sofort ins Auge. Es ist erstaunlich wie schnell die Natur ihr Territorium zurück erobert hat.


Nach einem kleinen Anstieg kommt man zu einer ehemaligen Deponie. Diese wurde mit dem Haldenmaterial überzogen. Hier komme ich am ehemaligen Absinkweiher der Grube vorbei. Im Anschluss folgt nach wenigen Kilometern der kleine Geishecker Weiher, ehe man zum Forstweiher kommt. Dies ist mein Lieblingsweiher in diesem Wald. Hier komme ich sehr oft vorbei. Bei all den Läufen habe ich nur ganz wenige Wanderer an dieser Stelle angetroffen. Der Letze war ein ehemaliger Bergmann der Grube Heinitz. Dieser erzählte mir, dass sie früher nach der Schicht des Öfteren bei warmem Wetter in den Weiher zum Baden gingen. Heute ist es auch schon sehr warm. Man hätte Lust auf eine Abkühlung. Doch es geht weiter in den nächsten Waldabschnitt.

Dieser beginnt nach Überquerung der Friedrichsthaler Straße. Von dort ist es etwa ein halber Kilometer bergab bis zum Industriegebiet von Heinitz. Wie in der Einleitung beschrieben, ist dieser Ort sehr stark mit der saarländischen Industriekultur verwurzelt. Viele erhaltene Gebäude aus dieser Zeit stehen direkt oder in unmittelbarer Nähe des Industriegebietes. Wer nicht in Laufschuhen unterwegs ist, sollte sich etwas Zeit nehmen um einen Umweg für diese Hinterlassenschaften in Kauf zu nehmen. Unter anderem stehen noch das Verwaltungsgebäude der Kokerei, ein Laborgebäude von 1920, verschiedenste Bergarbeiterhäuser aus den Jahren um 1900, der alte Grubenfestplatz am Schwimmbad, das Stollenmundloch der Grube und vieles mehr. In den 12 Weiher Weg hat man als Punkt 17 das originale Stollenmundloch der Grube, so wie die angeschlossene Kokerei einbezogen. Leider kann man diese markanten Punkte nicht sehen(zumindest in der Sommerzeit). Das originale Stollenmundloch wurde übrigens erst vor Kurzem bei Bauarbeiten wieder entdeckt. Wer mehr über diese Gegebenheiten erfahren möchte, findet unter www.gasmaschinenzentrale-heinitz.de alle Informationen. Außerdem leitet Delf Slotta in regelmäßigen Abständen Führungen an den historischen Orten. Den Link dazu findet man ebenfalls auf der o.g. Seite.

Immer weiter geht es durch das Holzhauer Tal am Ortsrand entlang. Man sollte sich in diesem Bereich nicht über Backsteinmauern wundern, die plötzlich im Wald auftauchen. Diese gehören ebenfalls zu den bereits beschriebenen Anlagen. Nach einer kleinen Kuppe kommt man zur Grubenstraße. Nach der Straßenüberquerung komme ich zur Keltengrube. Durch wissenschaftliche Analysen wurde festgestellt, dass bereits im 7./6. Jahrhundert vor Christus im Flöz Tauentzien im Heinitzer Grubenfeld Kohle abgebaut wurde. Aus diesem Grund hat man einen Gedenkstein mit Inschrift angelegt. Dieser berichtet über einen Ring, der im Grab der Ursula von Roden lag, welcher auf den Bergbau in der Römerzeit schließen lässt.


Im Anschluss komme ich zum eigentlichen Start-, Zielbereich an der Grundschule(Waldschule Heinitz). Leider ist die Schule seit der letzten Schulreform geschlossen. Zurzeit befindet sich im Gebäude noch die Heinitzer Heimatstube und im Außenbereich ein kleiner Schulteich. Auch dieser Streckenabschnitt geht direkt in die umliegenden Wälder über. Nach wenigen Metern folgt der erdmagnetische Messpunkt. Wie sollte es anders sein, gehört auch dieser Punkt zur Grubengeschichte des Dorfes. Zwei Sandsteinobelisken bilden hier den Messpunkt für die Markscheider Grube.

In kurzer Abfolge kommen dann die in den Wald eingebetteten Heinitzer Pumpen- und Staudtweiher. Zum Heinitzer Weiher sei noch gesagt, dass er in den 20er Jahren als städtisches Freibad genutzt wurde. Einige Hinterlassenschaften lassen noch darauf schließen. Spätestens am Biotop muss man sich für den eigentlichen Weg des 12 Weiher Weges entscheiden oder die alternative Route wählen. Ich entscheide mich natürlich für die Verlängerung. Bei diesem schönen Freitagmorgen möchte ich mir die Bergehalde Dechen nicht entgehen lassen.

Die Wege sind natürlich komplett beschildert, doch muss man ständig aufpassen, damit man an keinem vorbei rennt. Es empfiehlt sich bei erstmaligem Belaufen eine Karte mitzunehmen. Diese kann man selbstverständlich aus dem Internet ziehen. Eigentlich ist es das einzige Manko des Weges. Ok, man sollte nicht empfindlich sein. Gerade in den Sommermonaten können die Pfade recht eng bewachsen sein. Dafür bekommt man jedoch die komplette Blüte der Natur zu spüren. Es riecht intensiv nach Kräutern und Blumen. Alles ist bunt. Ständig summt es um einen herum. Die Vögel singen und was das Allerbeste ist, man sieht keinen Menschen. Alle anderen Wanderwege sind im Saarland schon stark frequentiert, doch hier ist man völlig allein mit sich bzw. der Natur.


Auf der Halde von Dechen angekommen bekommt man einen herrlichen Rundblick geboten. Selbst hier sind überwiegend die Hinterlassenschaften der Schwerindustrie allgegenwärtig. Man wird nachdenklich, wenn man die vielen Halden mit dem Gebiet des Hüttengeländes von Neunkirchen betrachtet.

Nach dem Abstieg kommt man auf der anderen Seite des Biotops wieder ins Weilerbachthal. An der Kreuzung zur Brücke der Sinne biegt der Weiherweg rechts ab in Richtung Dechen. Hier laufe ich überwiegend weiter bergab zum Ausgangspunkt. Hinter dem Grubengelände von Heiniz-Dechen folgt der Tunnel zum blauen und grünen Weiher im Binsental.

Am Ausgangspunkt angekommen, liegt ein sehr welliger Kurs hinter mir. Die Strecke ist etwas kürzer als angegeben. Es dürften nur knapp über 9,5 Kilometer sein. Wer mal einen etwas anderen Trainingslauf machen möchte, der sollte auf jeden Fall nach Heinitz kommen. Sollte man es länger wünschen, so kann man die Wege selbstverständlich ausbauen. Eigentlich ist hier alles möglich. Selbst ein Lauf zur nahen Alm der ehemaligen Grube – Reden ist zu empfehlen. Von dort lassen sich der Itzenplitzer Weiher und vieles mehr in das jeweilige Training einbauen. Für mich soll es das erstmal gewesen sein, denn das Wochenende beginnt gerade erst. Außerdem geht das Quecksilber bereits in Richtung 30° Grad. Eventuell werde ich im Herbst die Strecke wieder unter die Füße nehmen. Die Waldstrecke wird im bunten Blätterdach für einige schöne Fotos in Frage kommen. Viel Spaß beim Selberablaufen des 12 Weiher Weges.


Bericht: Thorsten Mayer 15.08.2013


In Laufschuhen ums Saarland


In Laufschuhen ums Saarland

Ein Tipp in eigener Sache. Wir haben vor Kurzem ein Taschenbuch mit dem Titel “In Laufschuhen ums Saarland“ heraus gebracht. Hierzu liegt uns eine Rezension von laufticker.de vor. Diese wurde von Michael Weigel geschrieben. Michael läuft für den TuS Glan-Münchweiler, er beschreibt die Eindrücke von Jenny und Thorsten Mayer auf ihrer Reise um das Saarland hervorragend.

In diesem Zusammenhang bedanken wir uns ganz herzlich für die Veröffentlichung bei Gabi Gründling bzw. Michael Weigel für den Text. Bitte besucht im Gegenzug auch die Seite von Gabi Gründling. Hier werden an fast jedem Wochenende von laufenden Autoren verschiedenste Läufe vorgestellt. Vom Schülerläufer bis Ultraläufer wird jeder bedient. Also einfach mal reinschauen um vielleicht den nächsten neuen Lauf zu finden, der einen interessieren könnte.

Hier nun der Bericht zum Taschenbuch:

24 Etappen – 24 Geschichten – 24 Regionen

Wie die beide Autoren Jenny und Thorsten Meyer zum Laufen gekommen sind ist für die meisten Leser bestimmt gut nachvollziehbar. Es gibt bestimmt viele die ihre Laufanfänge genau wie die beiden gestartet haben. Bei Thorsten entstand 2005 aus der Not eine Leidenschaft. Durch Dauernachtschichten hatte er keine Zeit mehr, am Fußballtraining teilzunehmen und die Waage war auch nicht sein Freund, denn sie zeigte sehr zum Leidwesen immer mehr Kilos an. Da musste was passieren! So kam Thorsten zu seinem Hobby, das ihn seither nicht mehr loslässt. Bei Jenny hat es etwas länger gedauert. 2009 hatte sie ihre letzte Zigarette ausgedrückt und beschlossen, auch etwas für Ihre Fitness zu tun. Sportliche Ambitionen haben sich jedoch keine entwickelt, viel mehr richtet sich das Training auf die eigenen sportlichen Ziele aus. Die Idee das Saarland mit Laufschuhen zu umrunden entstand nach und nach. Beim Vorbeilaufen an einigen Radwegschildern haben sie recherchiert, was es eigentlich damit auf sich hat und so entstand die Idee das Saarland einmal von Blieskastel aus in mehreren Etappen, parallel zur normalen Wettkampfsaison, abzulaufen.

Die beiden sind im positiven Sinne „Volkslauf verrückt“. Wo die Menschen nett sind, da zieht es die beiden hin. 2011 begannen sie ihre Idee in die Tat umzusetzen und starteten ihre erste Etappe am 21.01.11 in Blieskastel und genau da endete ihre Reise am 31.10.12. Runde 350 Kilometer lagen hinter ihnen. Ihre Eindrücke während dieser 24 Etappen haben sie auf runden 90 Seiten in einem kleinen Taschenbuch veröffentlicht. Dabei geht es nicht nur um das Läuferische, sie haben auch jede Menge Kultur und Geschichte mit in ihre Berichte gepackt. So manch einer wird staunen, was das Saarland alles zu bieten hat. Es gibt Ecken und Orte die bestimmt auch einigen Saarländern nicht so bekannt sind. Es gibt auch immer wieder Phasen in dem Buch, die zum schmunzeln sind. Heute laufen sie im Dreiländereck Frankreich, Luxemburg und Deutschland. Früher haben sie die Mosel nur zum Zigaretten holen und Tanken überquert. Bei manchen Etappen sind sie von Freunden zum Mittagessen eingeladen worden, um ihre Reise gestärkt weiterführen zu können.


Nach etwas weniger als 2 Jahren haben sie ihr Saarland-Radweg-Projekt erfolgreich beendet. Viele Orte werden sie mit Sicherheit wieder ansteuern, denn manche Etappen sind im Herbst vielleicht schöner als im Sommer. Die Gefühlslage ist nach Beendigung der letzten Etappe zweigeteilt. Auf der einen Seite stolz und erleichtert, auf der anderen müde und traurig das es schon geschafft ist. Mit Bildern haben sie die einzelnen Etappen aufgewertet. Auf einer Saarlandkarte kann man sich den Verlauf genau anschauen. Mit diesem Buch möchten Thorsten und Jenny auch andere motivieren, die Laufschuhe zu schnüren oder sich anderweitig sportlich zu betätigen. Belohnt wird man durch saarländische Lebensart und die vielen Einkehrmöglichkeiten, denn: Kulinarisch lassen sich die beiden nicht lumpen. Ganz nach dem Motto: „Hauptsach gudd gess“.

Es gehört schon einiges an Mut und Ehrgeiz dazu so ein Buch zu schreiben. Das ist Thorsten und Jenny hervorragend gelungen. Es ist zu hoffen, dass ein weiteres Buch über Läufe in unserer Umgebung folgt.

Das Buch ist über die E-Mail Adresse von Thorsten und Jenny zu beziehen.

93 Seiten mit 49 Bildern, Thorstenmayer80<ät>aol·com, Preis € 6,50 + Porto

Quelle: wwww.laufticker.de


Bericht: Thorsten Mayer 17.07.2013


Zurück in die Zukunft mit Hans Hörmann


Zurück in die Zukunft mit Hans Hörmann

Heute haben wir Hans Hörmann ausfindig machen können. Hans kommt ursprünglich aus dem Allgäu und hat 1985 bei einem Saarland – Urlaub beim damals 7. Volkslauf "Rund um die Eule" in Stennweiler teilgenommen.

Er gibt uns einen kleinen Einblick in die Welt von damals als ambitionierter Läufer. Hans lebt zur Zeit in der bayerischen Hauptstadt München. Nach einer längeren Laufpause hat er einige erstaunliche Ergebnisse erzielen können. Unter anderem führt er aktuell die deutsche Bestenliste in seiner Altersklasse über die 10 Kilometerstrecke an.

Ebenfalls hinzu kommen deutsche Meistertitel in seiner Klasse. Wir hatten am 22. Mai die Gelegenheit uns mit ihm zu unterhalten. Dabei entstand ein sehr interessanter Rückblick bzw. endet die Reise mit seinen Zukunftsplänen.


LaufdatenSaar.de: Hallo Hans, zuerst möchten wir uns bei dir bedanken, dass du dir Zeit für unsere Fragen nimmst.

Kommen wir gleich zur Ersten: Kannst du dich noch erinnern, was du am 1. September 1985 gemacht hast?

Hans: Jetzt wo du es sagst erinnere ich mich….ich lief bei einem Volkslauf im Saarland mit.

LaufdatenSaar.de: Dies war bereits der 7. Volkslauf in Stennweiler(Es sollten noch 22 weitere folgen, ehe der Ski & Wanderverein Stennweiler im Jahr 2010, den Volkslauf einstellte). Mit deiner Zeit von 34:03 Minuten warst du nur 39 Sekunden hinter der Saarländischen Laufikone Werner Dörrenbächer. Wie groß war dein damaliger Trainingsaufwand und wie würdest du das Training mit dem von heute vergleichen im Bezug auf ambitionierte Hobbysportler?

Hans: Ich war damals für heutige Verhältnisse wirklich gut drauf. Bin schon einige Jahre gelaufen und hab für Marathon trainiert. In dem Jahr lief ich im Frühjahr in Kandel 2:25:26 h. Hab regelmäßig ca, 100 – 130 km/Woche trainiert. Für mich ein Rätsel weshalb es heutzutage kaum mehr jemand schafft mit dem Aufwand diese Zeiten im Marathon zu laufen. Es war im Grunde ein ziemlich einfaches Training. Vielleicht kennt jemand noch das Buch von Manfred Steffny…Marathontraining. Das war mein einziger Plan.

LaufdatenSaar.de: Wie bist du eigentlich als Allgäuer damals auf den Lauf in Stennweiler aufmerksam geworden, denn du hast ja hier nur Urlaub gemacht? 1985 war die Laufszene außerdem nicht so vernetzt wie heute mit dem Internet usw.

Hans: Eine Studienkollegin von meiner Frau hatte uns nach Losheim eingeladen. Und da lag es auf der Hand im Volkslaufkalender nachzusehen ob es an diesem Wochenende irgendwo einen Lauf gibt an dem wir teilnehmen konnten. Es hat tatsächlich damals auch ohne Internet funktioniert. LaufdatenSaar.de: Kannst du dich noch an den Lauf selbst erinnern, wenn ja, wie hast du ihn erlebt? Hans: An den Lauf selber kann ich mich nur noch sehr verschwommen erinnern. Ich weiß noch, dass es ein Naturlauf war etwas hügelig und dass ich viel zu schnell losgelaufen bin. Dörrenbächer hat mich erst später ein und überholt. Taktisch war das natürlich nicht klug…doch ich kannte weder einen der Teilnehmer noch die Strecke.

LaufdatenSaar.de: Nach einer längeren Auszeit vom Laufen bist du vor vier Jahren wieder zu deinen Wurzeln, dem Laufen zurückgekehrt. Gleichzeitig hattest du eine Bestzeit von knapp über 30 Minuten. Was waren deine größten Erfolge beim Laufen bzw. was hast du dir nach deinem Wiedereinstieg an neuen Zielen gesetzt. So wie es aussieht bist da unter anderem auf die Ultra-Distanzen umgestiegen. Wie bist dazu gekommen?

Hans: Aufgrund der damaligen Leistungsdichte war ich nie wirklich erfolgreich. Zumindest was Meistertitel bzw Siege betrifft. Nach mehr als 50 Marathonläufen wollte ich dann auch mal was anderes machen. Natur hat mich immer mehr begeistert. Deshalb war ich danach auch immer in den Bergen vorwiegend mit dem Mountainbike. Weshalb ich wieder zum Laufen zurück kam lag im Grunde daran, dass ich immer öfter gestürzt bin…meine Augen wurden immer kurzsichtiger. So dachte ich mir, dass ich die Bikestrecken ja auch laufend zurücklegen könnte. Gesagt getan. Es war eine große Überraschung für mich wieviel Spaß das machte. Ein Glück für mich, dass just zu dem Zeitpunkt Trailrunning populär wurde. Und so konnte ich diese Läufe gleich erfolgreich umsetzen. Gewann ich doch zweimal die TrailrunWorldmasters in Dortmund und zweimal das Keep on Running in St. Wendel bei den Senioren. Ebenso siegte ich mit meinem Teampartner Rudi beim Transalpin Lauf mit acht Etappen über die Alpen in der Klasse SeniorMasters. In diesem Jahr steht bei mir allerdings die klassische Leichtathletik mit Cross, Bahn und Straßenläufen im Vordergrund. Ist es doch mein erstes Jahr in der M55. So gelang es mir schon meinen allerersten Deutschen Meistertitel in der Mannschaft sowohl im Cross als auch im Halbmarathon zu gewinnen. Und meine 10 km Zeit von 35:48 min zu Ostern sollte immer noch für einen Topplatz in der diesjährigen Bestenliste reichen.

LaufdatenSaar.de: Die junge Laufgeneration kann sich mit Sicherheit nicht vorstellen, wie man früher beim Volkslauf ausgestattet war. Heute findest du im Laufregal 20 verschiedene Sorten Laufschuhe von 10 unterschiedlichen Herstellern, damals gab es vielleicht zwei oder drei. Die Schuhe hatten einen Sohlenkeil in den 80ern. Von Dämpfungssystemen gab es keine Spur. Auch kann man sich einen Volkslauf ohne Chip- oder PC-Messung kaum noch vorstellen. Hast du vielleicht zum Schluss unseres Interviews hierzu noch eine Anekdote für uns?

Hans: Ganz so schlimm war es allerdings nicht. Es gab zwar nicht so viel Auswahl. Doch die Qualität vor allem bei den Nikes bzw Asics war schon ganz gut. Jedenfalls lief ich damals schon mehrere verschiedene Schuhe…darunter so legendäre Modelle wie den Alliance von Asics bzw den Zoom Elite mit der Waffelsohle von Nike. Das waren Schuhe die sehr haltbar und sehr gut zu laufen waren. Ich denke die Vielfalt und die ganzen Gimmicks von heute sind vor allem dem Umsatz geschuldet und bringen gegenüber früher nicht wirkliche Vorteile. Natürlich ist die Technik von heute eine super Sache… schnelle Ergebnisse, Trainingssteuerung mit GPS usw…doch bleibt Laufen auch nach wie vor die Sportart die von jedem ohne großen Aufwand betrieben werden kann. Da hat sich nichts verändert. Die einzige Schwierigkeit die ich meistern muss, ist die Tatsache, dass das Alter seinen Tribut fordert. Nicht nur langsamere Zeiten sind zu verkraften, es ist auch der Bewegungsapparat der sich an allen Ecken und Enden bemerkbar macht. Spaß machts allerdings auch nach 35 noch.

LaufdatenSaar.de: Wir haben uns sehr gefreut, dass du uns einen Blick in die Laufszene der 80er Jahre gegeben hast. Für deinen weiteren Läuferweg wünschen wir dir Allzeit schnelle und gesunde Beine. Auf dass dir der Spaß an unserem schönen Sport nicht verloren geht!



Bericht: Thorsten Mayer 26.05.2013


Ein Projekt, das es zu unterstützen gilt


Ein Projekt, das es zu unterstützen gilt

Special Olympics Saarland e.V. was ist das? Seit 2007 gibt es diesen eingetragenen Verein in Deutschland. Special Olympics selbst ist zurzeit die größte Sportorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung. In Deutschland haben sich bereits 40.000 Sportler/innen der Organisation angeschlossen. Ziel ist es, die Menschen dabei zu unterstützen ihre eigenen Potentiale zu erschließen und das Selbstbewusstsein zu stärken um selbstständiger zu werden.

Unter dem Motto „Gemeinsam läuft´s besser“ gehen die Teilnehmer/innen an ihre jeweiligen Ziele. Das Projekt selbst wurde im März 2013 aus der Taufe gehoben. In 6 Landesverbänden, darunter auch das Saarland, konnte mit Unterstützung entsprechender Sponsoren eine breite Basis gelegt werden. Die Stützpunkte an der Saar heißen Oppen und Saarbrücken. Wobei in Oppen überwiegend jüngere Sportler(Schüler) trainieren, reicht die Bandbreite in Saarbrücken von 18 bis über 50 jährige. Hervorragende Bedingungen bieten die Vereine des SSV Oppen und LAZ Saarbrücken.

Man kann sich vorstellen, dass es nicht immer ganz leicht ist für alle Beteiligten entsprechende Partner zu finden, sowohl zum Training, als auch zur Organisation bzw. Finanzierung. Aus diesem Grund freut man sich über jede Unterstützung für das Projekt.

Special Olympics Saarland findet ihr unter:
http://www.special-olympics-saarland.de

Special Olympics Deutschland unter:
http://www.special-olympics.de

Projektinfos zu „gemeinsam läuft es besser“ findet ihr unter:
http://www.specialolympics.de


Im Übrigen wurde LaufdatenSaar.de beim Osterlauf in Heiligenwald auf die jungen Läufer der LAZ Saarbrücken / Special Olympics Saarland e.V. aufmerksam. Dies war der erste Auftritt dieser Art. Zwei Läufer mit Handicap erzielten hierbei erstaunliche Ergebnisse. Daniel Sträßer benötigte für die sehr anspruchsvollen 8,25 Kilometer des Osterlaufes gerade mal 47:21 Minuten. In 55:13 Minuten folgte an diesem Tag Marius Adler als zweiter seiner Altersklasse. Ein ganz starkes Debut das von weiteren Teilnehmern des Special Olympic Teams abgerundet wurde. In Zukunft wir man mit Sicherheit noch viel mehr von diesen begeisterten Sportlern in der saarländischen Laufszene lesen können. Damit die Laufzukunft der Sportler mit Handicap gesichert ist, gilt es wie in der Überschrift erwähnt, die Aktion zu unterstützen.


Bericht: Thorsten Mayer 03.05.2013


Blieskasteler - Schutzengellauf


3. Blieskasteler Schutzengellauf in Blieskastel / Lautzkirchen

Endlich ist er da, der Frühling. Frühling bedeutet, dass die Natur erwacht. Neues Leben entsteht und unsere Läuferwelt wird wieder bunter. Mit ganz neuen Eindrücken geht es in die neue Laufsaison. Es riecht viel intensiver im Wald. Die Sonnenstrahlen empfinden wir als Wohltat nach dem langen Winter.

Leider hat nicht Jeder das Glück, diesen Frühling unbeschwert zu genießen. Vielen Menschen, vor allem Kindern, spielt das Leben übel mit.

Vor diesem ernsten Hintergrund wurde der Verein Blieskasteler Freunde und Helfer Schutzengel für Kinder e.V. gegründet. Die Jungs und Mädels aus Blieskastel haben nicht nur ein großes Herz, nein sie arbeiten nach dem sehr ehrgeizigen Motto: Geht nicht gibt’s nicht. Dies spiegelt sich in den ersten Schutzengelläufen von 2012 bzw. 2011 wieder. Mit sage und schreibe 75.000€ konnten die schwerstkranken Mädchen Courtney, Sarah-Michelle und Larissa bei der Erfüllung ihrer Herzenswünsche unterstützt werden. Auch für die entsprechenden Familien war dies eine enorme Erleichterung.

Wie zu erwarten, sind auch in diesem Jahr die Ziele des Vereins sehr hoch gesteckt. Für den 16 jährigen Jannik wird dringendst ein Innenlift mit geschlossener Kabine (mit Haltestellen in 3 Etagen) benötigt. Die Zweite Unterstützung benötigt der 12 jährige Niklas. Durch sein lebensverkürzendes MPS-Leiden ist ein Umbau des Badezimmers unumgänglich. Insgesamt werden somit um die 53.000€ benötigt.


Wir Läufer müssen solche Aktionen unterstützen, damit auch für diese jungen Menschen der Frühling wieder ein Licht am Horizont bereit hält. Also nichts wie ab am 15. Mai nach Blieskastel/Lautzkirchen. Die genaue Beschreibung zum Spendenlauf findet ihr unter blieskasteler-schuzengel.de. Gelaufen wird auf der Tartanbahn im Stadion. Den genauen Leitgedanken sowie die weiteren Aktionen der Schutzengel sind auf der Internetplattform des Vereins bestens beschrieben.


Bericht: Thorsten Mayer 11.04.2013


Trainingsreviere der Saar(1. Teil)


Trainingsreviere der Saar(1. Teil)
Teil 1 (mittleres & nordöstliches Saarland)
5 Weiher-Tour, Halde Landsweiler-Reden, Mühlenpfad

In dieser Rubrik möchten wir nach und nach die verschiedensten Trainingsreviere im Saarland vorstellen. Den Anfang machen die 5 Weiher – Tour im Raum St. Wendel und der Mühlenpfad bei Ottweiler - Steinbach. Als Trainingsgelände möchten wir euch noch die Bergehalde in Landsweiler – Reden vorstellen. Seit 2010 wird im Frühjahr auf dieser asphaltierten Strecke auch der Haldenlauf ausgetragen(5km, 10km, Berglauf).

Außerdem würden wir uns freuen, wenn wir den einen oder anderen Gastbeitrag hierzu erhalten würden.



5 Weiher – Tour
Ausgangspunkt: Winterbach
Strecke: 12,4 Km bei 280 Höhenmeter

Am 22.10.2012 nutze ich einen der letzten schönen Herbsttage, um die 5 Weiher – Tour, einen Premiumwanderweg bei Winterbach abzulaufen. Start ist in Winterbach am Sportplatz. Unter einem kleinen Holztorbogen beginnt der Weg. Ein schmaler Trail - Pfad führt hinauf zum oberen Ortsausgang von Winterbach.

Nach etwa 1,5 Kilometern kommt man auf den Römerweg, der zum Bostalsee hinauf führt. Immer wieder biegt die 5 – Weiher – Tour vom Hauptweg ab in den Wald hinein. Wer Trails liebt, wird sich hier wohlfühlen. Durch das schöne Wetter bei noch angenehmen Temperaturen um die 15°C Grad macht es Spaß hier zu laufen. Es geht ständig kurze steile Stücke bergauf und wieder bergab. Über die vielen Wurzeln und Unebenheiten ist ständige Konzentration gefragt.

Bis zur Ortshöhe von Bliesen wechseln sich Wald und Wiesen ständig ab. Der Hausberg des Saarlandes, der Schaumberg ist immer in Sicht. Den ersten Weiher entdecke ich zwischen Kilometer 7 und 8 zwischen bunten Herbstbäumen. Die anderen Weiher liegen alle in wunderschönen Mischwälder oder Tannenwäldern zwischen Bliesen und Winterbach.

Die 5 – Weiher – Tour endet wieder am Sportplatz von Winterbach. Für mich ist es einer der schönsten Wanderwege im Saarland, die ich bisher gelaufen bin. Viel Profil auf ständig wechselnden Wurzelpfaden in Wäldern bzw. Feldern. Teilweise geht es über Bäche, dann über Äcker, an Streuobstwiesen vorbei, bis hin zu den schönen Teichanlagen auf der zweiten Streckenhälfte.

Herbstlicher Baum bei Oberthal
5. und letzter Weihr vor Winterbach auf der Tour
Diese Schilder immer im Auge behalten

Sieht flacher aus als es ist


Halde Landsweiler - Reden
Ausgangspunkt: An der ehemaligen Grube Reden
Strecke: Unterschiedlichste Trainingsmöglichkeiten

Ein neues, klassisches Trainingsrevier finden saarländischen Läufer an der ehemaligen Grube in Landsweiler – Reden. Die Grube wurde 1996 geschlossen. Seit 2011 ist offiziell erlaubt, auf dem ehemaligen Haldengelände der Grube zu wandern, laufen, Rad fahren oder zu skaten. Bekannt wurde die Halde über die SR3 Sommeralm, die jedes Jahr auf der Halde veranstaltet wird. Hier wird seit einiger Zeit auch eine echte Almhütte bewirtschaftet.

Ein klassisches Trainingsgelände ist es aus dem Grund, weil man vom Berglauf, über Tempotraining, bis hin zum Langstreckenlauf alles machen kann. Es gibt eine fast komplett flache Runde um den ehemaligen Schlammweiher mit einer Länge von ca. 2,3 Kilometern. Die zweite Runde um die eigentliche Halde beträgt etwas mehr als 2 Kilometer, mit einem leichten Anstieg auf einer Seite. Für Die, die Rundenlaufen langweilig finden, bietet sich auch ein Abstecher in die umliegenden Wälder des Saarkohlewaldes an. Dieser erstreckt sich zu allen Seiten der Halde mit dem Neunkircher- , Heinitzer- , Bildstocker- und Itzenplitzer Weiher.

Auch die Bergläufer/innen kommen mit dem Haldentraining auf ihre Kosten. Über drei Serpentinen kann ein Höhenunterschied von ca. 80 Metern auf einer Streckenlänge von ca. 1,8 Kilometern in das jeweilige Trainingsprogramm eingebaut werden. Die Asphaltstrecken lassen sich auch in der dunklen Jahreszeit mit Kopflampe recht gut belaufen. Auch kann man ggf. das ehemalige Grubengelände mit dem Garten Reden in seinen Lauf mit einbinden.

Bilder vom Haldenlauf 2012

Unterhalb der eigentlichen Halde


Mühlenpfad bei Ottweiler - Steinbach
Ausgangspunkt: Hanauer Mühle zwischen Hangard und Fürth
Strecke: 7,75
Wege: 0,2 Km Asphalt, 2,2 Km Wege, 5,5 Km Pfade

Am 03.02.2012 starten wir bei eisigen Temperaturen von der Hanauer Mühle aus auf den Mühlenpfad. Dieser verläuft durch das dichte Waldgebiet zwischen Fürth, Steinbach und Münchwies. Auch hier sind es meist schmale verwurzelte Pfade, die sich immer am Bach entlang auf kurzen, steilen An- und Abstiegen schlängeln.

Vor zwei Jahren bei unserem letzten Lauf hier war der Premiumwanderweg sehr in Mitleidenschaft gezogen. Heute ist die Strecke mit neuen Schautafeln ausgestattet. Auch sind die Wege wieder frei bzw. gepflegt. Auf den Schautafeln werden die einzelnen Mühlen vorgestellt, die hier einmal gestanden haben.

Zur Strecke selbst ist zu sagen, dass dieser bis zum oberen Ortsrand von Fürth im ständigen Wechsel eher ansteigend verläuft. Hinter der Werns&ndash Mühle, in der sich eine Gaststätte befindet, geht es auf einen weiteren Trailabschnitt. Dieser bringt die Läufer auf den einzig richtig langen Anstieg. Wenn man den höchsten Punkt erreicht hat, heißt es den Steinbach unterhalb eines kleinen Wasserfalls zu überqueren, um im Anschluss an der Oster entlang zurück zum Ausgangspunkt zu gelangen.

Der Mühlenpfad ist eine willkommene Abwechslung zu den alltäglichen Trainingsgeländen. Außerdem ist es eher eine Krafteinheit auf kurzer Streckenlänge. Natürlich kann man die Strecke beliebig verlängern, doch ist es in diesem Gebiet immer hügelig. Am besten nimmt man die Strecke in den wärmeren Monaten im Angriff. Bei unserem Lauf war die Strecke nur sehr schwer zu belaufen wegen dem Tauwetter.

Talblick Richtung Lautenbach
Auch hier sollte man auf die Schilder achten
Hinter dieser Kuppe geht es bergab bis nach Fürth

Eigentlich ein Crosslauf

Bericht: Thorsten Mayer 22.02.2013


Volkslaufstatistik 2012


Volkslaufstatistik 2012

Datum Veranstaltung Ort Teilnehmer(Ges.) 2011 Differenz Hauptlauf Sieger Siegerin
07.01.12 23. Silvesterlauf Mitlosheim 93 83 +10 7,3 Km Martin Schedler Michaela Schedler
15.01.2012 6. Kaltenstein Crosslauf Lebach 187 317 -130 9,8 Km Dennis Zimmer Evelyn Thieser
22.01.12 36. Crosslauf Schmelz 278 217 +61 9,43 Km Dennis Zimmer Monika Weihs
29.01.2012 1. Landsweiler/Cross Landsweiler/Lebach 146 XXX XXX 7,2 Km Martin Schedler Heike Brücker-Boghosian
12.02.2012 5. DAK Halbmarathon Saarbrücken 244 436 -192 21,095 Km Florian Neuschwander Katharina Rausch
26.02.2012 5. Ferraro Gutsweiherlauf Furpach 356 299 +57 10 Km Marcus Imbsweiler Nicole Woysch
10.03.2012 5. Kranzkuchenlauf Herbitzheim 73 81 -8 10 Patrice Schmitt Karin Badt
11.03.2012 6. Citylauf Merzig 557 581 -24 10 Km Maik Petzold Michaela Schedler
18.03.2012 31. Deutsch.-Franz.-Straßenl. Saarbrücken 597 541 56 21,095 Km Sammy Schu Michaela Schedler
01.04.2012 3. Haldenlauf Landsweiler/Reden 481 631 -150 7,5 Km Martin Schedler Michaela Schedler
09.04.2012 1. Osterlauf Heiligenwald 150 XXX XXX 8,25 Km Markus Auler Andrea Karl
14.04.2012 15. Litermont - Berglauf Nalbach 103 85 +18 9 Km Sammy Schu Sandra Naudorf
21.04.2012 33. Stadtlauf St. Ingbert 557 664 -107 10 Km Sascha Anton Marion Jakobs
29.04.2012 6. Globus Marathon St. Wendel 1.768 1.638 +130 42,195 Km Dickson Terer Julia Keck
01.05.2012 5. Bärenfels Mai - Trail Neubrücke 91 64 +27 13,2 Km Tom Heuer Claudia Klein
05.05.2012 24. Citylauf Saarbrücken 212 304 -92 5 Km Kimutai Dickson Natalia Chatkina
12.05.2012 22. Citylauf Neunkirchen 393 XXX XXX 10 Km Steffen Justus Anastasiya Dashkevis
30.05.2012 Hartfüßler Trail von der Heydt 341 XXX XXX 50 Km Paul Moog Carola Frenzel
16.05.2012 1. Walderlebnislauf Schmelz 258 133 +125 10 Patrick Leidinger Marion Stras
17.05.2012 1. Etappe Biosphärenlauf Beeden 268 207 +61 9,5 Km Jonas Lehmann Karin Badt
18.05.2012 2. Etappe Biosphärenlauf Sitterswald 209 126 +83 11,5 Km Martin Schedler Karin Badt
19.05.2012 3. Etappe Biosphärenlauf Niedergailbach 217 154 +63 7,8 Km Martin Schedler Karin Badt
19.05.2012 6. Citylauf Illingen 407 414 -7 10 Km Markus Auler Karin Badt
20.05.2012 4. Etappe Biosphärenlauf St. Ingbert 259 115 144 10 Km Martin Schedler Karin Badt
25.05.2012 15. Klinklauf Rastpfuhl 144 164 -20 10 Km Thomas Weber Marion Stras
26.05.2012 11. Frauenlauf Saarbrücken 540 563 -23 10 Km XXX Sabrina Eutenmüller
27.05.2012 Lauf in die SLS-Woche Saarlouis 379 501 -122 Jörg Hooß Tanja Hooß
31.05.2012 18. Int. Polizeilauf Saarbrücken 225 263 -38 10 Km Sammy Schu Heike Alaimo
02.06.2012 9. Citylauf Völklingen 694 636 +58 6 Km Patrick Ereng Cynthia Kosgei
08.06.2012 1. Stadtlauf Wadern 266 XXX XXX 10 Km Martin Schedler Marion Stras
10.06.2012 3. Saarkohlenwald VL Quierschied 244 237 +7 10 Km Günter Wachs Karin Badt
17.06.2012 4. Stadtlauf Dudweiler 488 393 +95 10 Km Bengt Leibrock Julia Keck
24.06.2012 25. Sonnenwendlauf Völklingen 506 448 +58 16,1 Km Patrick Altmeyer Sandra Altmeyer
28.06.2012 8. Firmenlauf Dillingen 12.908 11.776 +1.132 5 Km Raphael Schäfer Heike Alaimo
01.07.2012 6. Cloeflauf Orscholz 284 407 -123 Berg Sammy Schu Heike Brücker-Boghosian
01.07.2012 31. Volkslauf Kirkel 171 233 -62 10 Km Jonas Lehmann Anja Strohe
06.07.2012 29. Stadtlauf Lebach 311 334 -23 10 Km Sammy Schu Marion Jakobs
13.07.2012 5. Mittelpunkt Lauf Habach 303 345 -42 Km 5 Km Tobias Blum Sandra Naudorf
14.07.2012 9. Bärenfels Trail Neubrücke 209 207 +2 21,6 Km Thomas Wittwer Natascha Hartl
15.07.2012 9. Grenzlauf &UUMLberherrn 241 296 -55 10 Km Abdel Tayss Philippi
22.07.2012 27. Volkslauf Noswendel 237 263 -26 21,095 Km Ramon Bernardon Gisela Thome
04.08.2012 1. Merziger 10 Meilen Merzig 162 XXX XXX 16,1 Km Christoph Marx Marie-France Paolillo
04.08.2012 1. Saarschleifenlauf Dreisbach 90 XXX XXX 10 Km Christian Groß Susanne Trenz
14.08.2012 16. Steine an der Grenze Merzig 252 187 +65 10 Km Christophe Magnien Sabine Stadler
15.08.2012 16. Altstadtlauf Saarlouis 495 496 -1 10 Km Raphael Schäfer Heike Brücker-Boghosian
18.08.2012 4. Lionslauf Lebach 480 444 +36 12h Ludger Boewer Melanie Straß
19.08.2012 10. Citylauf Homburg 534 614 -80 10 Km Florian Neuschwander Kulia Brengel-Keck
25.08.2012 20. Limlauf Limbach 371 337 +34 21,095 Timo Schmidt Julia Brengel-Keck
02.09.2012 15. Schaarschleife Marathon Merzig 780 1.037 -257 42,195 Km Carsten Herrmann Tanja Hooß
09.09.2012 7. 24h Solilauf St. Ingbert 1.215 871 +344 10 Km Matthias Klug Carola Frenzel
09.09.201 11. Auto Reiter Meile Siersburg 290 340 -50 10 Km Raphael Schäfer Anja Strohe
13.09.2012 20. Fohlenhoflauf Homburg 188 241 -53 10 Km Salvatore Improta Jessica Kammerer
15.09.2012 27. Altstadtlauf Ottweiler 391 338 +53 10 Km Jonas Lehmann Corinna Fortunato
16.09.2012 Gourmet Marathon Saarbrücken 1.465 1.486 -21 42,195 Km Dietmar Bier Sarah Fladung
22.09.2012 20. Volkslauf Altenkessel 199 175 +24 10 Km Martin Schedler Michaela Schedler
23.09.2012 11. Saarwiesenlauf Hilbringen 681 705 -24 10 Km Rainer Augustin Tatiana Quesada
30.09.2012 33. Saar Altarmlauf Saarlouis 316 275 +41 10 Km Philipp Bahlke Tina Wessely
30.09.2012 1. SOFIS City Cross Saarbrücken 313 XXX XXX 7,5 Km Martin Schedler Rebecca Robisch
30.09.2012 2. Heggestorzelauf Heckendalheim 170 62 +108 11 Km Dominik Luck Beate Ufer
07.10.2012 24. Westspangenlauf Saarbrücken 443 432 +11 10 Km Tobias Blum Nicole Woysch
14.10.2012 6. Schaumberglauf Sotzweiler 175 168 +7 Berg Martin Schedler Michaela Schedler
20.10.2012 7. Benin Lauf Hirzweiler 199 189 10 10 Km Patrick Leidinger Denise Wendland
31.10.2012 8. Halloweenlauf Oppen 571 699 -128 5 Km Tobias Weber Nike Ruschel
03.11.2012 6. Käskuchenlauf Herbitzheim 71 81 -10 10 Km Patrice Schmitt Esther Blum-Jung
11.11.2012 24. Martinslauf Losheim 890 1.009 -119 10 Km Christoph Marx Marion Jakobs
18.11.2012 20. Crosslauf ums Stadion Elm 300 107 193 8,12 Km Marc Wallrich Ribana Bauser
02.12.2012 18. Adventslauf Saarbrücken 224 493 -269 10 Km Martin Schedler Julia Brengel-Keck
02.12.2012 36. Straßenlauf Furpach 148 276 -128 9,6 Km Marcus Imbsweiler Tanja Hooß
08.12.2012 8. Nachtwächterlauf Ottweiler 422 551 -129 10 Km Steffen Justus Katharina Rausch
16.12.2012 2. Advents Crosslauf Schmelz 109 107 +2 12,55 Km Dennis Zimmer Tina Wessely
24.12.2012 11. Heiligabendlauf Neubrücke 234 265 -31 8,5 Km Sammy Schu Alexandra Roth
30.12.2012 38. Silvesterlauf Saarbrücken 1.347 1.016 +331 10 Km Patrick Ereng Caroline Chepkwony
In der Liste sind auch nicht DLV genehmigte Läufe enthalten.

Die größten Verluste haben der Adventlauf in Saarbrücken(-54,6%), der ehemalige Nikolauslauf in Neunkirchen/Furpach(46,4%) und der DAK Halbmarathon in Saarbrücken(44%) zu verzeichnen. Die Gründe hierzu sind auch relativ leicht zu erklären. Die beiden erst genannten Läufe vielen in diesem Jahr ausnahmsweise auf denselben Termin in der Vorweihnachtszeit. Zu allem &UUMLbel kam noch der erste Wintereinbruch des Jahres hinzu. Deshalb musste man in Neunkirchen auch auf die Ersatzstrecke ausweichen. Der Halbmarathon in Saarbrücken viel ebenfalls dem Wetter zum Opfer. Nur war es hier nicht der Schnee, der die Läufer abhielt, sondern eher die Temperaturen an sich. Bei eisigen Minusgraden um die -10° C konnte man dies Keinem verübeln.

Die größten Zugewinne erreichten 2012 der 20. Crosslauf rund um das Stadion in Elm(180,4%), der Heggestorzelauf in Heckendalheim(174,2%) und der 1. Walderlebnislauf in Schmelz(94%). Grundsätzlich ist bei diesen Läufen zu sagen, dass man bei den Teilnehmerzahlen vom Vorjahr bei kleineren Läufen, wie z.B. beim Heggestorzelauf leichter eine Steigerung erziehlen kann als z.B. einer Veranstaltung, die eine Teilnehmerzahl von sagen wir 1.000 Teilnehmer/innen zu toppen hat. Umso erstaunlicher ist es aber, dass ein traditioneller Crosslauf wie der in Elm seine Gesamtzahl von 107 Läufern auf 300 steigern kann. Der Heggestorzelauf hatte auf der anderen Seite bei seiner Erstauflage nur den Ruf des Geheimtipps. Mit etwas Mundpropaganda geht ja bekanntlich einiges im Saarland. Dies gilt aber nicht für den Schmelzer Walderlebnislauf. Bei dieser Veranstaltung hat der LC Schmelz alles auf eine Karte gesetzt und ist vom ursprünglichen Volkslauf abgegangen, um es auf neuem Wege zu versuchen. Der über Jahrzehnte ausgetragene Volkslauf hatte keine großen Sprünge mehr, was die Starter/innen angeht, zugelassen.

Es gibt kaum ein Bundesland mit so einer Dichte an Volksläufen über das Jahr verteilt wie im Saarland. Zudem sind nur geringe Entfernungen zu den verschiedenen Veranstaltungen zurückzulegen. Bleibt zu hoffen, dass die Vereine im kommenden Jahr von solch unvorhersehbaren Ereignissen wie z.B. plötzlichem Wintereinbruch verschont bleiben. Auch die traditionsreichen Läufe, welche schon über Jahrzehnte hinweg veranstaltet werden, gilt es weiterhin die Treue zu halten.

Es kommen natürlich auch jedes Jahr neue Veranstaltungen hinzu, was unsere Lauflandschaft umso interessanter macht. 2013 waren dies folgende Läufe: Landsweiler Crosslauf(Landsweiler-Reden), Osterlauf im Naherholungsgebiet Itzenplitz(Heiligenwald), Hartfüßler -Trail(Von der Heydt), Stadtlauf Wadern, Merziger 10 Meilenlauf, Saarschleifenlauf(Dreisbach), SOFIS City Cross.

Die Daten beziehen sich nur auf die angegebenen Finisherzahlen der Veranstaltungen. Außerdem wurden keine Bambiniläufe berücksichtigt. Bitte beachten Sie außerdem, dass alle Daten von LaufdatenSaar.de selbst recherchiert wurden. Dadurch kann keine Gewähr auf Korrektheit garantiert werden. Bei Fehlern bitte Rückmeldung.


Bericht: Thorsten Mayer 04.01.2013


Warum nicht mal Freundschaftsläufe?


Warum nicht mal Freundschaftsläufe?

Gute Freunde kann niemand trennen. Das wusste schon Franz Beckenbauer in seinem musikalischen Liedgut der Extraklasse zu verpacken. Ok, ok, ganz so prickelnd waren die Gesangskünste des Kaisers dann doch nicht. Fußballspielen konnte er eindeutig besser.

Die saarländische Läuferszene hat in Sachen Freundschaft aber ein ganz besonderes Schmankerl zu bieten. Seit Jahrzehnten wird die Tradition der Freundschaftsläufe gepflegt. Hierbei liegen die Schwerpunkte auf dem Miteinander, dem Vorstellen von Vereinen, darauf mit anderen Lauftreffs in Kontakt zu kommen, ja einfach um Freundschaften aufzubauen beziehungsweise zu pflegen. Ohne Zeitdruck eine Stunde laufen. Jeder ist willkommen und vor allem gern gesehen. Leider sind die Veranstaltungen nicht mehr ganz so gut besucht wie zu Gründungsjahren. Gerade deshalb verdient dieses Thema einen Extraplatz in unserer Rubrik Laufnews.

In den meisten Teilen Deutschlands sind Läufe dieser Art eine ganz seltene Ausnahme. Man sollte also die Möglichkeit des kostenlosen Laufens bei Freundschaftsläufen einfach mal testen. Die Vereine geben sich große Mühe solche Veranstaltungen auf die Beine zu stellen. Es müssen Gruppenleiter organisiert werden, Duschen zur Verfügung stehen und nach guter saarländischen Art will man ja auch im Anschluss verköstigt werden. Das alles wird bei unseren Freundschaftsläufen geboten.

Die Strecken sind im übrigen quer durch das wunderschöne Saarland verteilt. Ob im Stadtwald von Saarbrücken, dem Nordsaarland, dem Bliesgau oder im Saargau, man findet überall einen Verein der mit viel Leidenschaft zum gemütlichen Beisammensein einlädt. Ganz nebenbei kann man auch tolle neue Strecken für sich entdecken, nette Läufer/innen kennenlernen und für seinen Körper beim Gruppenlauf etwas Gutes tun.

Bei den aktuellen Freundschaftsläufen für 2013 ist mit Sicherheit für Jeden was dabei. Saisonauftakt ist am 22. März auf der Rußhütte mit dem IKK Run Up. Traditionell beendet die LLG Wustweiler die Saison der Freundschaftsläufe. Der Glühweinlauf in Hemmersdorf ist im übrigen kein klassischer Freundschaftlauf. Der Glühweinlauf möchte mit einem etwa 9 Kilometerlauf durch das schöne Niedtal die Lücke zwischen Wettkampf und Freundschaftslauf schließen bzw. die Läufer auf den Geschmack des Volkslaufes bringen. Jeder kann gemütlich in seinem eigenen Tempo die Strecke ablaufen. ähnlich ist dies auch beim Zwei Seen Panoramalauf in Otzenhausen der Fall. Hierbei werden Strecken von 12, 18 und 32 Kilometern angeboten. Diese führen durch das Nordsaarland vom Bostalsee über die Primstalsperre nach Otzenhausen. Je nach Streckenwahl eben. Viele Läufer nutzen diesen Lauf als Vorbereitung zu etlichen Frühjahrsmarathons. Auch bei diesen beiden Läufen ist der Start kostenlos( wie bei den ursprünglichen Freundschaftsläufen auch).

Als Geheimtipp möchten wir noch den Rubachtallauf empfehlen. Dieser geht durch das Rubachtal in Sulzbach. Die Veranstaltung findet immer im September statt und ist eingebettet in das Rubachtalfest des SV Schnappach. Gelaufen wird auf einer 2,5 Kilometer Waldrunde durch besagtes Tal. Die Einnahmen werden gespendet. Dies ist jedoch keine offizielle Veranstaltung über den SLB.

Die Freundschaftsläufe sind also eine willkommene Abwechslung zur Wettkampfsaison.

Freundschaftsläufe
22.03.2013 9. Freundschaftslauf TV Rußhütte
14.04.2013 16. Zwei Seen Panoramalauf (Kein klassischer Freundschaftslauf)
04.05.2013 13. Freundschaftslauf TV Quierschied
30.05.2013 14. Freundschaftslauf TV Rehlingen

14.06.2013 Freundschaftslauf LTF Selbach
29.06.2013 33. Freundschaftslauf LTF Alsweiler
29.06.2013 Freundschaftslauf SV Gerlfangen-Fürweiler

06.07.2013 27. Freundschaftslauf LTF Marpingen
06.07.2013 Freundschaftslauf Rennschnecke Dudweiler
27.07.2013 10. Freundschaftslauf Fliedner Neunkirchen
31.08.2013 25. Freundschaftslauf LTF Mauschbach
07.09.2013 Freundschaftslauf LTF Urexweiler
28.09.2013 33. Freundschaftslauf LTF Winterbach
20.10.2013 12. Freundschaftslauf Bisttal Runners
02.11.2013 11. Freundschaftslauf LLG Wustweilter
23.11.2013 9. Glühweinlauf TV Hemmersdorf (Kein klassischer Freundschaftslauf)

Bericht: Thorsten Mayer 23.12.2012


Laufen in der Vorweihnachtszeit


Saarländische Läufe in der Vorweihnachtszeit 2012

Das Saarland hält zum Einstimmen auf die Weihnachtszeit eine breite Palette von Laufmöglichkeiten bereit. Vom Straßenlauf, über Crosslauf, bis hin zum Marathon dürfte für jeden was dabei sein. Ob in Neubrücke bei Familie Feller in den tiefen Wäldern des Bärenfels oder ganz klassisch auf Asphalt wie z.B. in Neunkirchen. LaufdatenSaar.de wünscht hierzu viel Spaß beim Einstimmen auf die besinnlichen Tage und stellt hiermit die einzelnen Läufe bis Weihnachten vor:

02.12.2012 Sonntag
36. Bank1Saar Neunkirchen Volksbank Straßenlauf
Strecken: 2 Km / 4,8 Km / 10 Km

Ursprünglich als Nikolauslauf ausgetragen, hat sich lediglich der Name geändert. Der Straßenlauf in Furpach gehört zu einem der drei ältesten Läufe im Saarland. Mit viel Routine, aber auch sehr viel Tradition, richtet der VfA Neunkirchen den Lauf aus. Nach dem Schülerlauf gehen die Jedermannsläufer/innen mit den Hauptläufern/innen auf die Strecke. Diese führt von Furpach über Kohlhof und dem Kasbruch wieder zurück zum Start.
Teilnehmer 2011: 276
Sieger 2011
Frauen: Tanja Hooß (LTF Marpingen) 41:25 Min.
Männer: Thomas Huckert (LG Saar 07) 33:41 Min.
www.vfa-neunkirchen.de

02.12.2012 Sonntag
18. Ford Adventlauf Saarbrücken
2 Km / 10 Km

Ausnahmsweise fällt in diesem Jahr der Adventslauf auf den gleichen Termin wie die Veranstaltung in Neunkirchen. Dies ist allerdings nur eine Ausnahme. Zum dritten Mal in Folge ist der Lauf als Abschluss des Spakassen-Cups angesetzt. Hierzu zählt der SV Saar 05 noch seine weiteren Läufe wie den Halbmarathon im Frühjahr und den Citylauf in der Mitte des Jahres. Die komplett asphaltierte Strecke führt entlang des Leinpfades und gilt dadurch als sehr schnell. Wer also noch einmal auf Bestzeitenjagt gehen will ist hier genau richtig.
Teilnehmer 2011: 493
Sieger 2011
Frauen: Rebecca Robisch (LTF Triathlon Freunde Saarlouis) 35:47 Min.
Männer: Steffen Justus (LTF Triathlon Freunde Saarlouis) 31:33 Min.
www.saarsportvereine.de/content_01/sites/saar05/?ID=16622

06.12.2012 Donnerstag
Santa Lauf
5 Km

Zum fünften Mal wird in Dillingen am Odilienplatz der Santa Lauf ausgetragen. Hierbei steht der Spaß im Vordergrund. Es gilt eine flache 2,5 Kilometer Runde zweimal zu laufen. Zugelassen sind nur verkleidete Teilnehmer. Die Stadt zeigt sich zu dieser Zeit bereits im weihnachtlichen Outfit. Eine Zeitnahme gibt es nicht. Jedoch werden verschiedenste Ehrungen in Form von größtem Team, schönstes Kostüm, schnellster Weihnachtsmann, schnellste Weihnachtsfrau, schnellster Schüler, schnellste Schülerin uvm. durchgeführt.
Teilnehmer 2011: 423 (laut Veranstalterhomepage)
Sieger 2011
Frauen: keine Zeitmessung
Männer: keine Zeitmessung
www.santa-lauf.de

08.12.12 Samstag
8. Energis Nachtwächterlauf
5 Km / 10 Km

2010 musste der Nachtwächterlauf aufgrund von Eis und Schnee abgesagt werden. Daraufhin hatte man in 2011 die Gelegenheit, in einem Jahr zweimal an der stimmungsvollen Veranstaltung teilzunehmen. Jedoch geht nichts über das Original kurz vor Weihnachten. Seit Kurzem gibt es auch noch einen Jedermannslauf über die halbe Distanz. Ansonsten gilt es in vier Runden den Hauptlauf über 10 Kilometer zu finishen. Spätestens in der historischen Altstadt erlebt jeder Läufer seinen läuferischen Höhepunkt bei toller Atmosphäre. Die leicht wellige Strecke wird zudem von 100 Fackelträgern in vorweihnachtlichem Flair ausgeleuchtet.
Teilnehmer 2011: 551 (am 19.3. waren es 379)
Sieger 2011
Frauen: Heike Alaimo (Sport Jochum Adidas Running Team) 37:28 Min.
Männer: Jonas Lehmann (TuS 06 Heltersberg) 32:13 Min.
www.tvo-leichtathletik.de

16.12.12 Sonntag
2. Advents Crosslauf
7 verschiedene Distanzen

2011 hat der LC Schmelz den Advents-Crosslauf ins Leben gerufen. Traditionell richtet der Verein seine Crossläufe auf dem Sportplatz "In der Heide" aus. Auf schwerem Parcours wird bereits im Dezember die Grundlage für Schüler, Aktive und Senioren für das kommende Jahr gelegt. Bei 7 Distanzen von 1100 Metern bei den kleinsten reicht die Palette bis zum 12550 Meterlauf für die Langstreckler unter den Crossläufen. Viele giftige, kurze, steile Anstiege gilt es zu meistern.
Teilnehmer 2011: 121 (laut Veranstalterhomepage)
www.lc-schmelz.de

24.12.12 Montag
11. Bärenfels Heiligabendlauf in Neubrücke
2 Km / 8,5 Km / 42,195 Km

Längst kein Geheimtipp mehr dürfte der bereits zum 11. Mal ausgetragene Bärenfelslauf an Heiligenabend in Nohfelden / Neubrücke sein. Bei warmem Tee, köstlichem Gebäck und allem was zu Weihnachten dazu gehört, können sich die Läufer/innen auf den anstehenden Abend einstimmen. Die ganz hartgesottenen lassen es sich natürlich nicht nehmen die 8,5 Kilometerrunde fünf Mal in Angriff zu nehmen, um die letzten Marathonsieger des Jahres zu küren. Den Wendepunkt für die Marathonis bildet festgerecht ein übergroßer Nussknacker, welcher die Läufer jedes Mal erneut in die Wildnis des Bärenfels schickt. Liebevoll und familiär geht es bei der Siegerehrung im nahen Movie-Town zu. Zwar gibt es keine Filmvorführung, dafür aber reichlich Geschenke für alle Teilnehmer.
Teilnehmer 2011: 265
Sieger 2011(8,5 Km.)
Frauen: Carmen Schaaf (Team Erdinger Alkoholfrei) 37:47 Min.
Männer: Sammy Schu (LTF Marpingen) 29:33 Min.
www.baerenfelslauf.de

Mit dem Bärenfelslauf endet die Vorweihnachtszeit. Im Anschluss kann man sich in aller Ruhe dem Festtagsbraten im Kreise der Familie widmen mit dem guten Gefühl, sportlich aktiv gewesen zu sein. Spätestens an Silvester gilt es beim ältesten Saarländischen Lauf, dem Silvesterlauf in Saarbrücken, mit viel Tradition den überflüssigen Pfunden, die die Weihnachtstage hinterlassen haben, den Kampf anzusagen. Bei aller Wettkampfbegeisterung sollte man aber gerade in der Weihnachtszeit die Läufe einfach mal als Stimmungsmacher nutzen. Mit dem einen oder anderen Spaßlauf unter Freunden kommt die Wettkampflust für 2013 von ganz allein und die Jagd auf Bestzeiten, über welche Distanz auch immer, kann aufs Neue beginnen.


Achtung: Bei den Teilnehmerzahlen wurden die Bambiniläufe nicht berücksichtigt.
Bericht: Thorsten Mayer 04.11.2012


Einleitung zu den Laufnews

Unter Laufnews möchten wir in regelmäßigen Abständen verschiedene Artikel zu saarländischen Läufen veröffentlichen. Hier geht es oftmals auch um statistische Daten. Bitte beachten Sie, dass alle Daten von uns selbst recherchiert wurden und wir somit keine Gewähr auf Korrektheit der Angaben leisten.