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25. SLB-Seniorenmeisterschaft im Halbmarathon

25. SLB-Seniorenmeisterschaft im Halbmarathon

Am 7. Oktober veranstaltet die LAG SaarbrĂŒcken im Rahmen des 30. Westspangenlaufes die SLB-Senioren-Halbmarathonmeisterschaften im Straßenlauf. PĂŒnktlich zum 30 jĂ€hrigen JubilĂ€um hat sich die die Langlaufgemeinschaft erfolgreich um die Austragung der Seniorenmeisterschaften beworben. Diese wurden in den vergangenen Jahren immer zusammen mit den Aktiven-Meisterschaften beim Deutsch-Französischen-Straßenlauf der LTF Marpingen ausgetragen. Durch den erhöhten Aufwand und die langen Siegerehrungszeiten hat die LTF Marpingen um eine erneute Trennung der Meisterschaften gebeten. Die letzten getrennten Meisterschaften gab es 2011 in Saarlouis beim Lauf in die Saarlouiser Woche. Leider gibt es aktuell nicht mehr viele Möglichkeiten im Saarland auf vermessenen Strecken Halbmarathon zu laufen.

Die Aktiven haben ihre Meister wie gewohnt im MĂ€rz beim bereits erwĂ€hnten Lauf der LTF Marpingen ermittelt. Bei den Frauen heißt die neue Saarlandmeisterin Martina Schumacher(LC Rehlingen). Obwohl die eigentliche BahnlĂ€uferin erst im vergangenen Jahr ihre Laufdistanzen bis zum Halbmarathon ausgebaut hat, galt sie schon vor dem Lauf als Favoritin. Bei eiskalten Bedingungen konnte ihr nur Katharina Rausch(LA Team Saar) folgen. Mit einer Zeit von 1:24:08 Std. hatte Rausch einen RĂŒckstand von 35 Sekunden auf die spĂ€tere Siegerin. Platz 3 ging an Ann-Cathrine JĂŒlich(LAZ Saar 05 SaarbrĂŒcken) in 1:32:31 Std.

Bei den Herren galt Tobias Blum vom LC Rehlingen als haushoher Favorit. Am Ende wurde es fĂŒr ihn nur ein langer Trainingslauf, mit einem weiteren Halbmarathon zum auslaufen. Diese lange Kante legte er zur Vorbereitung auf den DĂŒsseldorf Marathon ein, bei dem er sich fĂŒr die Europameisterschaften in Berlin auf der Marathon-Distanz qualifizieren wollte. Am Ende stand Tobias Blum eine hartnĂ€ckige Krankheit im Wege, die eine EM-Qualifikationsmöglichkeit verhinderte. Zum Ende des FrĂŒhjahrs konnte der saarlĂ€ndische Ausnahmeathlet seine Erkrankung auskurieren und steht nun in der erneuten Marathonvorbereitung fĂŒr den Köln Marathon im Herbst. Statt ihm konnte sich zum ersten Mal Alexander Bock vom LC Rehlingen in 1:10:39 Std. als neuer Saarlandmeister feiern lassen. Bock wechselte erste im FrĂŒhjahr aus Trier nach zum LC. Dahinter folgten in 1:14:06 Std. und 1:14:40 Std. Philippe Weingarth(LLG Wustweiler) bzw. Tom Lindemann(LA Team Saar). TatsĂ€chlich konnte der Ablauf bei der Siegerehrung, zur Freude aller Athleten, wesentlich kurzweiliger gestaltet werden.

Insgesamt erreichten 122 MeisterschaftslĂ€ufer/innen das Ziel am Saarufer, gegenĂŒber dem Heizkraftwerk. An gleicher Stelle startet im Herbst dann der JubilĂ€umslauf zum 30. Westspangenlauf. Die Halbmarathonstrecke wurde erst im letzten Jahr in den Westspangenlauf integriert. Die ersten 9 Kilometer verlaufen exakt auf der gleichen Strecke des traditionsreichen 10 Kilometerlaufes. Es geht von der Daaler BrĂŒcke in Richtung Innenstadt bzw. bis zur WestspangenbrĂŒcke. Nach Überquerung der BrĂŒcke geht es auf der anderen Saarseite zurĂŒck bis in die St. Arnualer BrĂŒcken und von dort ĂŒber die “tote“ BrĂŒcke. Am Ende der BrĂŒcke folgt die 10 Kilometer-/Halbmarathonweiche. WĂ€hrend die 10er rechts in Richtung Ziel zurĂŒck laufen, mĂŒssen die Halbmarathonis noch eine 5,5 km Schleife auf dem Leinpfad zurĂŒcklegen, bevor auch sie ihren Zieleinlauf am Saarufer genießen dĂŒrfen.

Nach einigen Standortwechseln scheint die LAG SaarbrĂŒcken nun mit den neuen Strecken ĂŒber 10 Km und Halbmarathon in St. Arnual angekommen zu sein. Auch die Mehrzweckhalle in der Scharnhorststr. ist mit ihrer GrĂ¶ĂŸe als Logistikzentrum fĂŒr Startnummernausgabe, Verpflegung, Siegerehrung und Umkleiden geradezu ideal. Bleibt zu hoffen, dass der neue Halbmarathon beim Westspangenlauf einen wĂŒrdevollen Rahmen fĂŒr die vielen starken saarlĂ€ndischen Senioren/innen bildet.



Meisterschaftsrekorde: Meisterschaftsrekorde:



Alle Saarlandmeister/innen: Alle Saarlandmeister/innen:



Die meisten Siege: Die meisten Siege


Bericht: Thorsten Mayer 15.08.2018



27. Sparkassen-Citylauf

27. Sparkassen-Citylauf

19. Mai 2018

Flotte Spitze, aber weniger Teilnehmer/innen. So könnte man die 27. Auflage des Neunkircher Citylaufes auf den Punkt bringen. Dabei bietet der Citylauf eine wirklich flotte Strecke durch die alte HĂŒttenstadt. Gestartet wird in der Lindenallee, direkt auf dem Vorplatz des Saarpark Centers. Die Startunterlagen werden auf dem gegenĂŒberliegenden Platz ausgegeben. An gleicher Stelle stand frĂŒher die sogenannte Keksdose. Diese war frĂŒher der obligatorische Treffpunkt, wenn man in Neunkirchen mit Freunden shoppen gehen wollte. ZurĂŒck zum Citylauf. Gelaufen wird ĂŒber drei Runden. Die EinfĂŒhrungsrunde fĂŒhrt von der Innenstadt hinaus ĂŒber die Lindenallee, Karl-Schneider-Straße, ĂŒber die BliesbrĂŒcke an der Ringstraße und von dort zurĂŒck ĂŒber die SĂŒduferstraße zur Wende kurz vor dem Start- Zielbereich. Bei den 2 großen Runden laufen die LĂ€ufer/innen weiter ĂŒber die Norduferstraße, bis zur BliesbrĂŒcke an der Fernstraße. Von dort geht es ebenfalls ĂŒber die Norduferstraße, schnurgerade am “Kerweplatz(Eisweiher)“ zurĂŒck. Vor dem Hauptlauf gibt es dann noch einen Jugendlauf ĂŒber 1.500 Meter.

Die Strecke ist also ideal zum schnellen Laufen, wovon es im Saarland nicht mehr ganz so viele Strecken gibt. Leider wird das Angebot heutzutage nur noch sehr mĂ€ĂŸig angenommen. Dies drĂŒcken die Teilnehmerzahlen der vergangenen Jahre deutlich aus. Hatte man im Vorjahr in Neunkirchen noch starke 305 Teilnehmer/innen, so waren es in diesem Jahr nur noch 141 Finisher. Diese Zahlen tĂ€uschen natĂŒrlich etwas, da man im vergangenen Jahr (nach 2002, 2007 und 200) die SLB-Saarlandmeisterschaften ĂŒber 10 km beim Citylauf veranstalten durfte. Trotzdem sind es in der Regel nur noch selten ĂŒber 200 Teilnehmer/innen beim Hauptlauf(zuletzt 2014). Von daher kann man nur hoffen, dass der veranstaltende VfA Neunkirchen die Veranstaltung noch lange anbieten kann, denn die aktuellen Finisher kommen tatsĂ€chlich noch um sich an ihrem aktuellen Leistungsstand zu messen.

So auch der neue Citylauf-Sieger Tobias Blum vom LC Rehlingen. Tobias musste seine Saisonziele komplett auf Eis legen, nachdem er vor 2 Monaten erkrankte und seit wenigen Wochen wieder voll genesen ist. Mit dem heutigen Sieg in fĂŒr ihn “guten“ 32:35 Minuten meldet er sich nun zurĂŒck. Hatte er zu Jahresanfang noch die Marathon EM in Berlin im Auge, so kann er nun sein neues Ziel, den Köln-Marathon im Herbst angehen. Zuvor folgt noch ein Trainingslager, danach dĂŒrfte der Topathlet des LC Rehlingen wieder bei alten KrĂ€ften sein.


Sieger Tobias Blum an Nordufer der Blies

Der diesjĂ€hrige Citylauf stand genau wie im vergangenen Jahr bei den MĂ€nnern im Zeichen des LC Rehlingen. Mit Alexander Bock(33:26 Min), Nils Klein(33:34 Min), Reiner Zender(35:18 Min.) folgten Tobias Blum gleich 3 Vereinskameraden im jeweils sicheren Abstand. Im vergangenen Jahr war es noch Jonas Lehmann vom TuS Heltersberg, der dem dreifachen Sieg der Rehlinger im Wege stand. Jonas Lehmann gelang bei seinem Vorjahressieg noch eine 31:49. In diesem Jahr ging er leider nicht an den Start. Als FĂŒnfter lief dann der aus dem baden-wĂŒrttembergischen SĂŒĂŸen kommende Sebastian Veith(AST SĂŒĂŸen) in 35:49 Min. ein. Am erstaunlichsten jedoch ist die Zeit von Reiner Zender. Nur 7 Tage ist es her, dass er im Pliezhausener Schönbuchstadion ĂŒberraschend deutscher Meister in der M50 ĂŒber 10.000m wurde. Bei der Bahn-DM konnte er mit 34:46 Min. sogar unter der magischen 35 Minutenmarke bleiben.


2. Platz Alexander Bock


3. Platz Nils Klein

Bei den Frauen war schon im Vorfeld mit sehr viel Spannung zu rechnen. An der Startlinie standen die zur Zeit wohl drei schnellsten saarlĂ€ndischen LĂ€uferinnen auf dieser Distanz. Von den Grojos war dies Heike Kohler, vom LC Rehlingen Martina Schumacher und die jĂŒngste im Bunde Katharina Rausch vom LA Team Saar. Heike Kohler gab somit ihr Comeback beim Straßenlauf nach ĂŒber einem halben Jahr. Am Ende war es Martina Schumacher, die mit einem ganz starken Endspurt in 37:53 Min., vor Katharina Rausch, die 5 Sekunden spĂ€ter die Ziellinie ĂŒberquerte. Gleichzeitig konnte sie damit ihren Vorjahressieg wiederholen. Heike Kohler beendete den Lauf in 39:11 Min. Sie ist somit wieder auf einem guten Weg zu alter StĂ€rke. Beim RĂŒckblick der besten LĂ€uferinnen seit 2010 liegt Heike Kohler sogar auf Platz 2. Im Jahr 2010 erzielte sie eine ganz starke 35:22 Min. beim Lauf durch die Innenstadt von Neunkirchen. Schneller war nur die Russin Anastasia Dashkevich in 35:22(2012).


1. Platz Martina Schumacher


2. Platz Katharina Rausch


3. Platz Heike Kohler

Bleibt zu hoffen, dass die StraßenlĂ€ufe in Zukunft wieder besser angenommen werden. Nicht nur zur FormĂŒberprĂŒfung sind solche LĂ€ufe auch fĂŒr weniger ambitionierte LĂ€ufer/innen sehr wichtig. Es gilt Reize zu setzen und die kommen nicht beim stupiden Laufen durch den heimischen Wald. Dies zeigen unter anderem die starken Zeiten der SeniorenlĂ€ufer/innen. Hier ein paar Beispiele:

M55 Peter Wagner(LAZ Saar 05 Sbr.) 41:17

M65 Franz HĂŒther(LG Run N Ride Bexbach) 43:02

M70 Gaetano Calcagno(LSG Sbr.-Sulzbachtal) 55:49

M75 Wolfgang Neurath(LTF Köllertal) 53:25

M80 Franz Feller(LTF Marpingen) 1:16:55

W50 Tanja Hooß (LTF Marpingen) 44:35

W60 Agnes Bender-Rauguth(LSG Sbr.-Sulzbachtal) 55:16

W65 Gertrud Klein(MittelpunktlÀufer SV Habach) 58:59


Der deutscher Meister ĂŒber 10.000m R. Zender

Den Jugendlauf gewannen mit Manuel Meyer(Dreikraft Neunkirchen, 5:22 Min) und Sophie Marx(Eichenlaubschule Weiskirchen, 6:04 Min) zwei LĂ€ufer/innen der U16. Bei Sophie entschied das Zielfoto. Elena Sierra Cujko(LAZ SaarbrĂŒcken) fehlten am Ende 0,3 Sekunden. Platz 3 belegte Elisa Peters(Dreikraft Neunkirchen) in 6:09 Min. Das Treppchen bei den Jungs vervollstĂ€ndigten Moritz Götten(TV 1861 im ASV Landau) in 5:25 Min. und Yannik Schunk(vereinslos) in 5:38 Min.


Jugendlauf ĂŒber 1.500m

Die Citylauf-Bestenliste seit 2010(Frauen)

Platz Name Verein Zeit Jahr
1. Anastasiya Dashkevich Russland 35:22 2012
2. Heike Kohler Lauftreff TV Ottweiler 35:55 2010
3. Natallia Chatkina Russland 35:57 2012

Die Citylauf-Bestenliste seit 2010(MĂ€nner)

Platz Name Verein Zeit Jahr
1. Steffen Justus LC Rehlingen 30:11 2012
2. Florian Neuschwander PST Trier 30:39 2010
3. Abederrazzak Chairi Vereinslos 30:54 2010


Bericht: Thorsten Mayer 20.05.2018



Mayers RĂŒckblick - Heute vor 20 Jahren

Mayers RĂŒckblick - Heute vor 20 Jahren

Das Rennen

4.10.98 10*10 Kilometer

10*10 Kilometer Straßenlauf gibt es heute NICHT mehr. Schade, denn es war ein interessanter Team-Wettbewerb. Und selbst StaffellĂ€ufe auf der Langstrecke wie z.B. um den Bostalsee gibt es ebenfalls nicht mehr. Förderte es doch den Zusammenhalt, den Teamgeist, das Erreichen langfristiger Ziele und Vieles mehr, was das wettkampforientierte Laufen fördert. Die Lauftrefffreunde bzw. Freundinnen aus Marpingen haben all dies ĂŒber ein komplettes Laufjahr durchlebt und wurden am Ende mit der Weltbestzeit auf 10*10km belohnt.

Infrage kamen rund 15 LĂ€uferinnen, die potenziell in der Lage waren, deutlich unter 45 Minuten zu laufen. Zum Lauftag selbst wurden 12 LĂ€uferinnen berĂŒcksichtigt. Bis zum Lauf am 4.10.98 in Endingen am Kaiserstuhl wurde jede Woche in der Spitzenzeit zwei Mal auf der Bahn in Marpingen Tempo gemacht. Klingt brutal, ist es auch!!! Solche TrainingsumfĂ€nge kann man nur bei einem gesunden Team und unter Traineraufsicht durchziehen. So gelang es dem Team um Trainer Karl-Heinz “Fips“ Wagner, den angestrebten Rekord der LG Braunschweig zu knacken. Mit einem Vorsprung von rund 6 Minuten gelang dies sehr deutlich, da alle 10 LĂ€uferinnen aus Marpingen ihre Vorgaben exakt erfĂŒllen konnten.

Diese Leistungen ergaben sich wie folgt: Die Ehre, als SchlusslĂ€uferin den Sieg einzulaufen, oblag der heute noch immer aktiven Tanja Hooß in 37:36 Min,, Die damals erst 16 jĂ€hrige Michaela Schedler lief als vorletzte LĂ€uferin eine Zeit von 38:36 Min. Von ihr sollte man in den Folgejahren noch viel hören. Als saarlĂ€ndische ToplĂ€uferin lief sie unter anderem noch fĂŒr die LG Telis Finanz Regensburg. Ihre aktive Karriere hat sie vor wenigen Jahren beendet bzw. zumindest unterbrochen. Claudia Buchinger(40:23 Min.) und Petra MĂŒller(41:40 Min) gelangen sogar persönliche Bestleistungen am Wettkampftag. Auf die beiden unverwĂŒstlichen StartlĂ€uferinnen Martina Spaniol(41:04 Min.) und Angelika Warken(41:18 Min.) war wie erwartet verlass. Trotz widrigen Wetterbedingungen und Dunkelheit liefen sie gleich einen deutlichen Vorsprung fĂŒr ihre Kolleginnen heraus. Abgesichert wurde die Rekordzeit von 6:49:50 Stunden durch Barbara Wirbel(40:27 Min.), Christine Klein(41:04 Min.), Rita Brill(41:18 Min.) und Christine Zimmermann (43:44 Min).

Heute gibt es kaum mehr WettkÀmpfe bei denen 10 LÀuferinnen unter einer Zeit von 44 Minuten bleiben. Die beiden ErsatzlÀuferinnen nicht mal hinzugezÀhlt.

Die Statistik

Teilnehmerzahlen gehen zurĂŒck

Nachdem die Teilnehmerzahlen von 1987 bis 1996 stetig angestiegen sind und man einen Zuwachs von rund 6.000 Teilnehmer/innen bei saarlÀndischen Laufveranstaltungen feiern konnte, gab es in den Jahren um 1998 einen Einbruch um 15% der Teilnehmer/innen. Erst in den Jahren nach 2000 gab es wieder einen starken Laufboom, der im Groben bis heute angehalten hat.

Die grĂ¶ĂŸte Laufveranstaltung 1998 war der Martinslauf in Losheim. Mit 919 Teilnehmer/innen stand man deutlich vor dem SaarbrĂŒcker Silvesterlauf(802) und dem Stadtlauf in St. Ingbert(711). Interessant auch, dass diese LĂ€ufe bis heute veranstaltet werden. Zwei weitere TraditionslĂ€ufe folgen sogar auf Rang 4 und 5 mit dem Köllertaler Sonnwendlauf(557) bzw. dem Westspangenlauf(492). Auch diese beiden LĂ€ufe haben bis heute Bestand.

Die Titel bei den zwei grĂ¶ĂŸten saarlĂ€ndischen LĂ€ufen wurden wir folgt vergeben: 10. Int. Martinslauf in Losheim Rainer MĂŒller(LTF Marpingen) 33:28 Min.

Evelyn Thieser(SV Saarhölzbach) 39:58 Min.

24. Silvesterlauf SaarbrĂŒcken

David Ngetich(Kenia) 29:33 Min.

Leah Malot(Kenia) 33:59 Min.

Schnellste SaarlÀnder/in

Arnold Czaja (SV Saar 05 SaarbrĂŒcken) 32:06 Min.

Ulrike Blank (SV Saar 05 SaarbrĂŒcken) 38:50 Min.

Die Titel

Die Saarlandmeister/innen

Crosslaufmeister(Langstrecke): Michael Loth(LSG Sbr.-Sulzbachtal)

Crosslaufmeisterin(Langstrecke): Margret Ruppert(LTF Köllertal)

Halbmarathonmeister: Marco Linden(SV Saar 05 Sbr.) 1:09:53 Std.

Mannschaft: SV Saar 05 SaarbrĂŒcken(Linden,Mechenbier,Jakob) 3:40:06 Std.

Halbmarathonmeisterin: Julia Brengel(SV Saar 05 Sbr.) 1:20:20 Std.

Mannschaft: LTF Marpingen(SchÀfer,Wirbel,Brill) 4:33:43 Std.

Marathonmeister: Rainer MĂŒller(LTF Marpingen) 2:33:28 Std.

Marathonmeisterin: Judith Maas (SV Saar 05 SaarbrĂŒcken) 3:17:02 Std.

National

National waren es auch wieder die Lauftrefffreunde aus Marpingen, die fleißig auf der Ultradistanz(100km) abgerĂ€umt haben. Deutsche Einzelmeister wurden aus Marpingen Rainer MĂŒller und Tanja SchĂ€fer. Beide liefen ĂŒberragende Zeiten von 6:27:20 Std. fĂŒr Rainer MĂŒller und 7:45:39 Std. fĂŒr Tanja Hooß. Bei dieser Meisterschaft in Kiel-Neuwittenbek wurden ebenfalls Deutsche Meister Franz Feller(LTF Marpingen) und Richard Kallenborn (TV Lebach) bei den Senioren. Der DM Titel bei der Mannschaft ging dann wieder an die Herrenmannschaft des LTF Marpingen(MĂŒller, Hooß, Becker-Wirbel).

Weitere Deutsche Meister wurden in Potsdam beim Halbmarathon der M50 Hans-Joachim Groß(VfA Neunkirchen), auf der Bahn ĂŒber 5.000m gewann Uwe Hartmann den Titel in Konstanz, in einer Zeit von 15:04,67 Min.

Was sagt die Bestenliste

1998 gibt es eine starke Dichte an ToplÀufer/innen

Bei den 10 KilometerlĂ€ufen auf der Straße fĂ€llt eine unglaubliche Masse an schnellen LĂ€ufern auf. Die saarlĂ€ndischen Top 10 bleiben alle unter 32:40 Min. Mit Michael Loth(LSG Sbr.-Sulzbachtal) und Arnold Czaja(SV Saar 05) gibt es außerdem 2 LĂ€ufer, die eine 30er Zeit auf 10km vorweisen können. Ähnlich sieht es bei den Frauen aus. Die Top 10 laufen alle unter 40 Minuten. Die beste StraßenlĂ€uferin ist wiedermal Margret Ruppert(LTF Köllertal) mit 36:39 Std.

Wollte man 1998 beim Halbmarathon in die Top5 laufen, dann brauchte man mindestens eine Zeit von sub 1:10:00 Std. Am schnellsten war der Altmeister Uwe Hartmann, damals noch im Trikot des LAC Saarlouis mit 1:08:05 Std. Bei den Frauen war es wie schon beim 10 km Straßenlauf Margret Ruppert, die mit 1:22:30 Std. knapp vor Tanja SchĂ€fer(heute Hooß) mit 1:23:26 Std. auf Platz 1 landete.

Dass SaarlĂ€nder beim Marathon unter 2:30 Std. laufen ist schon eine Weile her. 1998 waren es gleich 2 LĂ€ufer. Wiederrum Arnold Czaja(2:23:29 Std.) und Rainer MĂŒller(2:29:10 Std.) waren hier die Akteure. Rainer MĂŒller konnte diese starke Zeit in Bitburg erlaufen, wĂ€hrend Arnold Czaja, wie viele andere SaarlĂ€nder, den Herbstmarathon in Frankfurt zum persönlichen Saisonhighlight wĂ€hlte. Bei den Frauen dominierte Margret Ruppert die Langstrecke auf der Straße. Sie lief in Kandel starke 2:47:50 Std. Es folgten auf den RĂ€ngen 2 bis 3 Tanja SchĂ€fer in 2:54:04 Std. und Martina Schuler vom TV Losheim. Martina Schuler lief bei einem der Ă€ltesten StraßenlĂ€ufen von Deutschland, dem RheinRuhr Marathon in Duisburg, eine Zeit von 2:57:04 Std. Heute organisiert sie zusammen mit dem Team des TV Losheim den Martinslauf. 2018 lĂ€dt man in Losheim sogar zum 30. JubilĂ€umslauf ein.


Rainer MĂŒller auf der Bestenliste 1998


Bericht: Thorsten Mayer 11.03.2018



Langstrecken Dreikampf 2017

Langstrecken Dreikampf 2017

Der saarl. Dreikampf auf den Langstrecken 2017 ist auf die Distanzen 10 km Straße oder 10.000m Bahn, Halbmarathon und Marathon ausgelegt. Angelegt an das IAAF Punktesystem hat LaufdatenSaar.de sein eigenes Punktesystem entwickelt. Das Punktesystem ist anhand der deutschen Rekorde auf die Seniorenklassen runter gerechnet. Eine Tabelle anhand der mĂ€nnlichen 10km-LĂ€ufer entnehmen Sie der u.a. PDF-Datei.

Mit dieser Tabelle ergibt sich ein ziemlich genauer Vergleich zwischen aktiven und SeniorenlĂ€ufer/innen. Interessant ist das Ergebnis fĂŒr die abgelaufene Saison. Bei den MĂ€nnern gehen die PlĂ€tz 1 bis 3 an die Altmeister Jörg Hooß, Rudi KrĂ€mer und Manfred Kommenda. Bei den Frauen ist dies Ă€hnlich aus. Heike Kohler(Platz 1), Tanja Hooß(Platz 2) und Marlene Rothenbusch kommen sogar auf eine 13er Punktzahl. Umso höher ist ihre Leistung einzuordnen.



Frauen 2017: Frauen 2017



MĂ€nner 2017: MĂ€nner 2017



10km Tabelle der MĂ€nner: 10km Tabelle der MĂ€nner


Bericht: Thorsten Mayer 07.01.2018



Landesmeisterschaften der DLV-LandesverbÀnde

Landesmeisterschaften der DLV-LandesverbÀnde

Heute geben wir einen Überblick zu den Landesmeisterschaften aller LandesverbĂ€nde. ZunĂ€chst muss man sagen, dass die Teilnehmerzahlen im Saarland auf den Distanzen 10km, Halbmarathon, Marathon und Berglauf im deutschlandweiten Vergleich sehr hoch sind. Bei den Halbmarathonmeisterschaften fĂŒhrt das Saarland die Rangliste sogar an. Hierzu unsere Statistik:



Teilnehmerzahlen: Rekorde

Weiterhin interessant ist der Blick auf die Landesrekorde. Die beste Platzierung gelang Susanne Hahn ĂŒber die 10 km-Distanz.



Landesrekorde: Rekorde

Zum Schluss lohnt sich noch ein Blick auf die aktuellen Landesmeister aus dem Jahr 2017 und die dort erzielten Zeiten auf den klassischen Distanzen.



Landesmeister 2017: Rekorde


Bericht: Thorsten Mayer 12.11.2017



Bestenlisten und Saarlandmeister

Bestenlisten und Saarlandmeister

Nach einer langen Bearbeitungszeit ist es endlich so weit. Heute stellen wir den ersten Datensatz ein. Ab sofort finden Sie hier die SLB-Saarlandmeister und Bestenlisten der vergangenen Jahre. Leider fehlen uns noch ein paar wenige SĂ€tze aus den 40ziger Jahren und von den Seniorenlisten aus den 90ziger Jahren.

Nach und nach werden wir alle Listen hochladen. Welche SÀtze eingestellt wurden können Sie an dieser Stelle verfolgen. Dies kann jedoch noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, bis alle komplett eingestellt sind. Danach werden die Listen immer mit der Finalen-Version des SLB neu eingestellt. Dies ist meistens im Januar, nach der aktuellen Saison.

Wir wĂŒrden uns sehr freuen, wenn uns jemand die fehlenden SĂ€tze zur VerfĂŒgung stellen könnten. Gleichzeitig bitten wir um RĂŒckmeldung ĂŒber unser Kontaktformular, im Bezug auf die neuen Funktionen.

Hier finden Sie die Bereiche:



Bestenlisten: Bestenlisten



SLB-Saarlandmeister: SLB-Saarlandmeister


Bericht: Thorsten Mayer 06.09.2017



Saarlandrekorde Stand 1.8.17

Saarlandrekorde Stand 1.8.17

Hier finden Sie alle Saarlandrekorde mit Stand 1.8.17



Rekorde: Rekorde


Bericht: Thorsten Mayer 26.08.2017



Laufdaten Saar Saarlandrangliste

Laufdaten Saar Saarlandrangliste

Die LaufdatenSaar-Saarlandrangliste ist eine von uns erarbeitete Rangliste fĂŒr alle Teilnehmer/innen bei saarlĂ€ndischen Laufveranstaltungen ab einer StreckenlĂ€nge von 3 Kilometer.

Die Rangliste errechnet sich nach den Top50 einer Veranstaltung. Die Punkte berechnen sich nach den Teilnehmerzahlen und den StreckenlĂ€ngen. Unterschieden wird ĂŒber die Streckenlisten Marathon & Ultra, Halbmarathon, 10 Kilometer und kĂŒrzer. Je mehr Teilnehmer, desto mehr Punkte werden vergeben.

Gewertet wurden alle Teilnehmer/innen. Egal ob sie fĂŒr einen Verein laufen oder nicht. Schwierig ist die Identifikation, wenn verschiedene Vereine angegeben wurden. Ansonsten ist die Liste nach bestmöglichem Wissen erstellt.



Rangliste Frauen: Frauen



Rangliste MĂ€nner: MĂ€nner

Es konnten nur die letzten 7 Veranstaltungen dargestellt werden. Die Gesamtpunktzahl sehen Sie in der 2. Spalte. Die erste Veranstaltung wurde mit Silvesterlauf von Mitlosheim berĂŒcksichtigt.



Wertung: Punkte


Bericht: Thorsten Mayer 13.08.2017



Auf dem Weg zu neuen Bestzeiten

Auf dem Weg zu neuen Bestzeiten

FrĂŒher war jeder Start eine neue Bestzeit, sagt Tobias Blum vom LC Rehlingen. Nach einem kurzen Gastspiel bei der LG Telis Finanz Regensburg ist der Student wieder komplett zurĂŒck im Saarland. Wobei, so richtig weg war er nie. Nun ist aber auch seine sportliche Heimat wieder im Saarland.

Wenn Tobias heute an den Start geht, dann ist das nicht mehr ganz so einfach mit Bestzeiten. Je mehr er sich selbst unterbietet, umso schwerer wird es beim nĂ€chsten Mal. Trotzdem sind ihm in diesem Jahr wieder mehrere Rekorde gelungen. Seine grĂ¶ĂŸten Erfolge sind aber zwei neue deutsche Meistertitel in der U23. So geschehen zum Jahresanfang bei den deutschen Crossmeisterschaften und im April beim Halbmarathon in Hannover.

Viele weitere wichtige Ziele stehen an, ĂŒber die ebenfalls schon geschrieben wurde. Wir wollen heute mal die Zeiten auf saarlĂ€ndischer Ebene vergleichen. So langsam steht bei dem erst 22 jĂ€hrigen schon der Wechsel auf die Langstrecke an. Im Herbst möchte er in Köln seinen ersten Marathon laufen. Darum vergleichen wir auch die saarlĂ€ndischen Marathon-Bestzeiten, mit den Unterdistanzen von Tobias Blum.

Die Top 3 im Saarland aller Zeiten

Distanz Alter Zeit Name Verein
3000 23 7:56,60 Karst, Michael SV Saar 05 SaarbrĂŒcken
3000 24 7:56,85 Neukirch, Michael SV Saar 05 SaarbrĂŒcken
3000 24 7:59,71 SchÀfer, Raphael LC asics Rehlingen
5000 25 13:36,39 Neukirch, Markus SV Saar 05 SaarbrĂŒcken
5000 31 13:57,40 Schu, Helmut LG Nordsaar
5000 23 13:59,52 Gunkel, Alexander SV Saar 05 SaarbrĂŒcken
5000 25 13:36,39 Neukirch, Markus SV Saar 05 SaarbrĂŒcken
5000 31 13:57,40 Schu, Helmut LG Nordsaar
5000 23 13:59,52 Gunkel, Alexander SV Saar 05 SaarbrĂŒcken
10 24 29:21 SchÀfer, Raphael LC asics Rehlingen
10 36 29:31 Hartmann, Uwe LTF Marpingen
10 29 30:00 Groß. Stefan LC asics Rehlingen
21,095 ?? 1:03:25 DörrenbĂ€cher, Werner SV Saar 05 SaarbrĂŒcken
21,095 ?? 1:04:00 Knickenberg, Alfred SV Saar 05 SaarbrĂŒcken
21,095 27 1:05:01 Justus, Steffen LAC Elm
42,195 26 1:12:22 DörrenbĂ€cher, Werner SV Saar 05 SaarbrĂŒcken
42,195 29 2:19:30 Knickenberg, Alfred SV Saar 05 SaarbrĂŒcken
42,195 26 2:20:13 Alt, Peter SV Saar 05 SaarbrĂŒcken

Über 3.000m sind die 8:34,7 Min wohl als schwĂ€chste Leistung von Tobias Blum anzusehen. Die Zeit reicht auch nicht aus, um unter die saarlĂ€ndischen Top5 zu kommen. Mittelfristig gehört diese Distanz wohl auch nicht zur Paradedisziplin von Tobias Blum.

Die 14:05,49 Min ĂŒber 5.000m von Regensburg katapultieren ihn auf Rang 6 der saarlĂ€ndischen Bestenliste.

29.32,52 Min auf 10.000m waren nicht nur die ersehnte Quali-Zeit, es war auch gleichzeitig die 6. schnellste Zeit eines SaarlÀnders.

Mit 30:02 Min steht Tobias Blum bereits seit 2015 auf Rang 4 im Saarland. Auf dieser Distanz dĂŒrfte sogar mittelfristig ein neuer Saarlandrekord drin sein.

Beim Halbmarathon ist es ihm noch nicht gelungen sein ganzes Potenzial abzurufen. Hier sollte ein Sprung unter die Top3 möglich sein.

Marathon ist eine schwierige Sache. Gerade in so jungen Jahren. Was kann fĂŒr ihn möglich sein? Im Idealfall könnte eine 2:17 Std. drin sein. Dies wĂ€re gleichbedeutend mit Platz 2 unter allen SaarlĂ€ndern. Doch sollte man hier die Kirche im Dorf lassen. FĂŒr einen optimalen Marathon braucht es viel Erfahrung. Eine Zeit zwischen 2:20 - 2:25 Std. wĂ€ren fĂŒr den jungen LĂ€ufer eine ganz starke Zeit.

Es bleibt weiterhin spannend seine Entwicklung zu verfolgen und es bleibt zu hoffen, dass man den sympathischen LĂ€ufer noch lange bei saarlĂ€ndischen LĂ€ufen sehen kann, denn auch dafĂŒr ist sich Tobias Blum nicht zu schade. Er nimmt regelmĂ€ĂŸig an saarlĂ€ndischen StraßenlĂ€ufen teil. Vielleicht machen es ihm noch weitere saarlĂ€ndische Talente nach und treten zukĂŒnftig in seine Fußstapfen, damit wir langfristig im Saarland wieder an die starke LĂ€ufermasse der 90er anknĂŒpfen können.


Tobias Blum beim Crosslauf in Elm


Bericht: Thorsten Mayer 01.07.2017



Eppelborner lĂ€uft von Perl zum Erbeskopf – im Kampf gegen die Sonne

Eppelborner lĂ€uft von Perl zum Erbeskopf – im Kampf gegen die Sonne

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? – Nach diesem Motto begibt sich der Eppelborner Trail-LĂ€ufer Martin Schedler (Deutscher Meister Ultratrail 2015 und WM-Bronzemedaillen-Gewinner mit dem Team 2016) auf die Trails seiner Heimat. Gerade im Saarland gibt es Top-Trainingsbedingungen: Durch die unglaubliche Dichte an Premiumwanderwegen ist das Saarland ein Paradies fĂŒr Trail-LĂ€ufer. Die Wanderwege wurden bereits mehrfach als Deutschlands-Schönste-Wanderwege ausgezeichnet. Die Premiumwanderwege im Saarland haben den höchsten Trailanteil in ganz Deutschland - da lag es nahe seine Heimat und sein Trainingsgebiet fĂŒr ein ganz besonderes Projekt zu nutzen:

Vom tiefsten Punkt des Saarlandes zum höchsten Berg in der Umgebung, dem Erbeskopf, unter Einbindung der höchsten Erhebungen des Saarlandes – und das an einem StĂŒck. Der tiefste Punkt des Saarlandes (139m ĂŒ.N.N.) befindet sich an der saarlĂ€ndisch-rheinland-pfĂ€lzischen Grenze direkt an der Mosel bei Perl, nĂ€he Schloß Thorn. Ziel seines Laufs ist der mit 816,32 m ĂŒ.N.N. höchste Berg von Rheinland-Pfalz der Erbeskopf.

Dabei geht es geht ihm nicht um die kĂŒrzeste Strecke von A nach B, sondern um die erlebnisreichste. Das Landschaftserlebnis und die Begegnung mit der Natur stehen im Vordergrund. Und er macht er es sich extra schwer: Möglichst wenig Asphalt und möglichst viele Höhenmeter berghoch. Seine Strecke verlĂ€uft dabei ĂŒberwiegend auf den Wegen des Saar-HunsrĂŒck-Steigs im Naturpark Saar-HunsrĂŒck bzw. im Nationalpark HunsrĂŒck-Hochwald, mit dem Highlight der Strecke: dem Ausblick vom Aussichtspunkt Cloef, auf das Wahrzeichen des Saarlandes: die Saarschleife. Und das zum Zeitpunkt des Sonnenaufgangs. Noch nie ist ein SaarlĂ€nder eine so lange Trail-Strecke alleine durchs Saarland an einem StĂŒck und in einer so kurzen Zeit gelaufen.

Man wird am Samstag, den 8. April ab 06:00 Uhr gespannt verfolge können, wie sich Martin Schedler schlÀgt und wie er auf einer so langen Strecke zurechtkommt.

Die markantesten Punkte seiner Strecke:

- Schloss Berg, Römische Villa Perl-Borg, Orscholz, Orkelsfels, Aussichtspunkt Cloef, mit Blick auf das Wahrzeichen des Saarlandes: die Saarschleife; Mettlach: Marktplatz, FußgĂ€ngerzone bei ca. KM 28; Schloss Ziegelberg, Herrgottstein, Tal des Saarhölzbach, Britten, Bergen, Stausee Losheim, ca. bei Km 50; der höchstgelegene Ort des Saarlandes: Scheiden; Felsenweg: Schlangenfels, Adelsfelsen, BĂ€renfels, Teufelsfels; Zwei-TĂ€ler-Weg: Wildfreigehege Rappweiler, Hoher Fels, Iltisfels, Eulenfels, BĂ€renfels; Schimmelkopf (694,8m ĂŒ.N.N), zweithöchster Berg des Saarlandes; Teufelskopf (695m ĂŒ.N.N.); Hochwald-Alm; Burgruine Grimburg; Biber Stausee, bei Hermeskeil; Stausee Nonnweiler; Keltischer Ringwall Otzenhausen; Dollberg (695,5 m ĂŒ.N.N.), höchster Berg des Saarlandes; Börfink; Erbeskopf (816,32 m ĂŒ.N.N.), höchster Berg von Rheinland-Pfalz "


Martin Schedler an der Cloef in Orscholz


Bericht: Martin Schedler 01.04.2017



Erste Titel gehen am Martina Werth und Sammy Schu


7. Januar 2017
28. Mitlosheimer Silvesterlauf
Erste Titel gehen am Martina Werth und Sammy Schu

Der Silvesterlauf in Mitlosheim ist wohl eher als kurzer Neujahrslauf(StreckenlĂ€nge 7,3 Kilometer) zu bezeichnen. Ob Neujahrslauf oder Silvesterlauf ist aber relativ egal, da das Veranstaltungsprestige bei der Saisonauftakt-Veranstaltung recht hoch ist. Nicht umsonst stehen in der Siegerliste bei den MĂ€nnern und auch bei den Frauen sehr bekannte Namen aus der saarlĂ€ndischen Laufszene. Reichlich Tradition hat sich in den vergangenen 28 Jahren zudem angesammelt. Der JubilĂ€umslauf in zwei Jahren ist ein festes Ziel, sagt Hermann Hoff. Er ist einer der Hauptorganisatoren des Silvesterlaufes. Mit einer Teilnehmerzahl von 150 kann man laut seiner Aussage gut leben. Leider sind die nicht immer garantiert. Gerade in diesem Jahr ist es bei frostigen Temperaturen um die -5°C Grad schwierig die LĂ€ufer/innen zur Teilnahme zu motivieren. Veranstalter selbst ist die Spielvereinigung Mitlosheim. Ein Fußballverein also. Doch auch hier muss man vorsichtig mit Vorurteilen sein. SpĂ€testens vor drei Jahren haben die bereits routinierten Veranstalter weitere junge Leute in der Organisation hinzugewonnen, die den Silvesterlauf weiter nach vorne gebracht haben. Seit dem lĂ€uft es in Mitlosheim sehr zĂŒgig, was z.B. den eigentlichen Ablauf angeht. FĂŒr nur 4€ Startgeld gibt es kaum einen Punkt, der nicht erfĂŒllt wird. Die Fußballer laufen entweder selber mit oder stehen im Verbund mit DRK und Feuerwehr auf der gesamten Strecke durch die Wiesen und WĂ€lder von Mitlosheim. Im BĂŒrgerhaus am Start-/Zielbereich warten dann warme GetrĂ€nke fĂŒr alle Finisher. Nach dem Duschen erwartet Einen im BĂŒrgerhaus alles was das Herz begehrt. Vor der Siegerehrung gibt es Kuchen, belegte Brote, kalte und warme GetrĂ€nke usw. Bei der Siegerehrung selbst gibt es fĂŒr alle Altersklassen vernĂŒnftige Sachpreise, was heut zu Tage auch nicht bei jeder Veranstaltung selbstverstĂ€ndlich ist. Die Zeit bis zur Siegerehrung wird so kurz wie möglich gehalten und das Orga-Team optimiert sich bei diesem Punkt jedes Jahr neu.


Werner Mootz(2.AK75)

Die Laufstrecke hat es fĂŒr den Saisonstart gleich in sich. Man sollte sich von den “nur“ 7,3 Kilometern nicht tĂ€uschen lassen. ZunĂ€chst beginnt alles ganz harmlos am Sportplatz, im SchwarzwĂ€lderweg. Von dort geht es etwa 500 Meter durch die Straße Waldeck bis zum Waldrand. Das WaldstĂŒck selbst ist nur etwa 600 Meter lang, kĂŒndigt aber schon den Anstieg an. Langezogen geht es bis zu den Wiesen um Mitlosheim. Von dort sind es wieder bergige 1,2 km bis zum Buchwald zwischen Mitlosheim und Scheiden. Immer leicht ansteigend geht es hinauf bis zu den Weihern unterhalb von Scheiden. Erst bei Kilometer 3,5 ist es so gut wie geschafft. Insgesamt sind 150 Höhenmeter sind an dieser Stelle zurĂŒckgelegt. Bergab auslaufen ist noch nicht ganz angesagt. Ein kleiner Buckel folgt noch bei Kilometer 4,5. Wer jetzt noch Kraft hat, kann es wirklich krachen lassen. In diesem Jahr ist dies nach Aussage der meisten Teilnehmer/innen nur bedingt möglich, da die Wege zu vereist sind und man höllisch aufpassen muss, nicht zu stĂŒrzen. Es ist zudem verdammt kalt mit 6°C Grad unter null. Schön anzusehen sind eigentlich nur die verschneiten Wiesen, doch wer hat dafĂŒr Gedanken, wenn er sich sportlich betĂ€tigt.


Johannes Herrmann(1.AK75)

Diese frostigen Bedingungen wusste heute Sammy Schu vom LTF Marpingen fĂŒr sich am besten zu nutzen. Der Seriensieger aus der vergangenen Saison(allein 10 Siege bei SLB-Laufveranstaltungen + 3 Saarlandmeistertitel im Berglauf, Halbmarathon und mit der Mannschaft im Halbmarathon) benötigte fĂŒr die anspruchsvolle 7,3 km-Runde 25:13 Minuten. Somit ist ihm das KunststĂŒck gelungen, bei seiner zweiten Teilnahme am Silvisterlauf(2. Gesamtplatz als LĂ€ufer der B-Jugend im Jahr 2008) den Titel fĂŒr sich zu entscheiden. Er verwies somit den Vorjahressieger Martin Schedler um knapp ĂŒber eine Minute RĂŒckstand auf Platz 2(26:11 Min). Der LĂ€ufer vom LAZ Saar 05 SaarbrĂŒcken hat eine lange bzw. erfolgreiche Ultralauf-Saison hinter sich. Er befindet sich zum Jahresanfang in der Aufbauphase. Als UltralĂ€ufer wollen auch 2017 noch einige bergige Kilometer gelaufen werden. Insgesamt dĂŒrfte auch er mit seinem Abschneiden zum aktuellen Zeitpunkt sehr zufrieden sein. Auf Platz 3 landete von den Lauftrefffreunden Köllertal Thomas Speicher(27:24 Min). Thomas Speicher spezialisiert sich eher auf 10km StraßenlĂ€ufe. Von daher dĂŒrfte die heutige Veranstaltung, trotz seines Sieges an gleicher Stelle vor 2 Jahren eher als Kraftausdauerrennen dienen. Insgesamt ist es fĂŒr den Athleten aus dem Köllertal eine gute Platzierung hinter den beiden AusnahmelĂ€ufern.


Mara Engel(2.AK20)

Das Rennen der Frauen verlief Ă€hnlich wie das der MĂ€nner. Martina Werth(LTF Theeltal/adidas running Team) war mit einer Punktlandung auf 30:00 Minuten exakt 1:08 Minuten vor ihrer Kontrahentin Tatjana Quesada, von den Sportfreunden Sinz. FĂŒr Martina Werth war es nicht der erste Sieg in Losheim. Zuletzt stand sie XXXX als Siegerin beim Silvesterlauf auf dem 1. Podestplatz. Als aktuelle saarlĂ€ndische Meisterin im Crosslauf der Altersklasse W35 kommen ihr solche hĂ€rteren Bedingungen wie in Mitlosheim sicher entgegen. Bettina Weber vom TV Hermeskeil komplettierte das Treppchen mit einer Zeit von 32:20 Minuten. Bettina Weber startet regelmĂ€ĂŸig beim Silvesterlauf und kommt in der Frauenklasse regelmĂ€ĂŸig als eine der ersten Frauen im Ziel an. Zu einem Gesamtsieg hat es bisher noch nicht gereicht, aber weiß was alles noch so kommt.

Leider waren es am Ende nur 114 Teilnehmer. Beim SchĂŒlerlauf kommen noch 12 Teilnehmer/innen dazu. Hermann Hoff und sein Team werden sich nicht verunsichern lassen, den eingeschlagen Weg von vor 28 Jahren weiterzugehen. Dem sympathischen Verein bleibt zu wĂŒnschen, dass es spĂ€testens beim JubilĂ€umslauf wieder 150 Teilnehmer oder sogar ĂŒber 300 werden, wie damals 2002. Vor 15 Jahren ĂŒberliefen 374 Teilnehmer/innen das Ziel in der Ortsmitte am BĂŒrgerhaus.

Ergebnisse:

SchĂŒlerlauf ĂŒber 2,8km

Gesamtsieger: Schmidt, Justin (LC Völklingen) 12:15,2 Min.

Gesamtsiegerin: Nickels, Martha (Pwg. Merzig) 13:38,8 Min.



Altersklassen 7,3km

MU18: Gaslauer, Tim, Tennisclub Mitlosheim 30:15 Min

MU20: Puhl, Johannes, SG Scheiden-Mitlosheim 33:27 Min

MU23: Kiefer, Christian, SG Scheiden-Mitlosheim 28:56 Min

M: Schuh, Sammy, LTF Marpingen 25:13 Min

M30: Speicher, Thomas, LTF Köllertal 27:24 Min

M35: Schedler, Martin, LAZ Saar 05 SaarbrĂŒcken 26:11 Min

M40: Schommer, Jens, Möwe Schmelz 31:31 Min

M50: Bruxmeier, Walter, LC Warndt 29:43 Min

M55: Dietz, Martin, LTF Köllertal 33:40 Min

M60: Serf, Karl-Heinrich, LTF Köllertal 32:34 Min

M65: Kleber, Bernhard, LV Merzig 35:41 Min

M70: Neurath, Wolfgang, LTF Köllertal 40:57 Min

M75: Hermann, Johannes, LSG Schmelz-HĂŒttersdorf 36:51 Min

WU18: Roussel, Mariane, TV Hermeskeil 33:47 Min

WU20: Holz, Elisa, LSG Schmelz-HĂŒttersdorf 35:24 Min

W20: Weber, Bettina, TV Hermeskeil 32:20 Min

W30: Koziolek, Lena, TV Losheim 47:38 Min

W35: Simon, Irina, --- 41:50 Min

W40: Werth, Martina, LTF Theeltal/adidas Running 30:00 Min

W45: Philippi, Birgit, Sparkasse Merzig-Wadern 42:49 Min

W50: Rauch, Michaela, LG Reimsbach-Oppen 41:01 Min

W55: Brausch, Elisabeth, TV Lebach 43:00 Min

W60: Mohm, Elisabeth, TV Losheim 48:10 Min


Bericht: Thorsten Mayer 09.01.2017



SLB-Laufkonzepte/Serien 2017

SLB-Laufkonzepte/Serien 2017

Es ist so weit, im Februar startet die SLB-Serie zum LĂ€ufer/in des Jahres. Die Tour beginnt beim 11. Halbmarathon des SV Schlau.com Saar 05. Dann werden die ersten Punkte des Jahres an der Saar vergeben. Gewertet wird in zwei Altersklassen. Im Aktivenbereich und im Bereich Senioren/innen ab 40 Jahren. Mit Spannung ist zu erwarten, welche Athleten/innen die ersten Punkte fĂŒr sich entscheiden.


2014 Halbmarathon SV Schlau.com Saar 05

Im MĂ€rz geht es dann weiter mit dem traditionsreichen 36. Deutsch-Französischen-Straßenlauf der Lauftrefffreunde Marpingen. Gleichzeitig finden im Rahmen dieser Veranstaltung die saarlĂ€ndischen Landesmeisterschaften im Halbmarathon statt. Durch die Landesmeisterschaften werden die zu erzielenden Punkte verdoppelt, was die Teilnahme umso interessanter macht.


2016 Deutsch-Franz.-Straßenlauf

Im April greifen dann auch die Jugendlichen U20, U18, U16 ins Geschehen ein. Beim 38. Stadtlauf in St. Ingbert heißt es, den besten bzw. die beste NachwuchslĂ€ufer/in des Jahres 2017 zu ermitteln. Insgesamt wird es noch 5 weitere LĂ€ufe geben um das Punktekonto aufzubessern. Nach jedem Wertungslauf werden die Listen zum LĂ€ufer/in des Jahres und NachwuchslĂ€ufer/in des Jahres auf der SLB-Seite(slb-saarland.com)veröffentlicht

Im April gehen die Aktiven mit dem Stadtlauf in St. Ingbert erstmals auf die kurze 10km-Distanz. Zum Monatsende folgt dann die Marathon-Distanz beim 11. Marathon in St. Wendel. Mit Spannung bleibt abzuwarten, wie sich die Saarlandranglisten bis zum Wonnemonat Mai entwickeln.

Auch der Wettbewerb zum “Aktivsten SLB-Laufverein bei den Saarlandmeisterschaften“ beginnt im Februar. Zum ersten Mal können bei den Saarlandmeisterschaften im Crosslauf am 12.02. in Elm alle LĂ€ufer und LĂ€uferinnen von der Altersklasse U14 bis zu den Seniorenklassen Punkte fĂŒr ihren Verein erlaufen.

Vier Wochen spĂ€ter, am 12.03. bei den SaarlĂ€ndischen Halbmarathonmeisterschaften in SaarbrĂŒcken, sowie am 01.04. bei den Saarlandmeisterschaften der langen Strecken in Rehlingen, können alle VereinslĂ€ufer/innen, unabhĂ€ngig von der Platzierung, das Punktekonto ihres Vereins weiter fĂŒllen.

Es liegt eine lange Laufsaison 2017 vor uns. Eine gute Vorbereitung in unseren Laufvereinen ist somit alles. Eine ausfĂŒhrliche Liste ĂŒber die Lauftreffs und Laufvereine finden Sie im neuen SLB-Laufkalender. Diesen und die InformationsbroschĂŒre zum SLB-Förderkonzept erhalten Sie auf der GeschĂ€ftsstelle oder beim Laufwart (Thorsten Mayer).



Alle CuplÀufe 2017: Gesamtstatistik 2015



Ausschreibung: Gesamtstatistik 2015


Bericht: Thorsten Mayer 03.01.2017



Laufen an Silvester

Laufen an Silvester

Die SilvesterlĂ€ufe in Deutschland gehören absolut zu den Klassikern. Es gibt ca. 100 Veranstaltungen in Deutschland und an kaum einem Wettkampftag gehen in Deutschland so viele auf die Straße, Wiesen oder WĂ€lder um mit anderen zusammen einen Wettkampf zu laufen. Woran das liegt ist schwer zu erklĂ€ren. Jedenfalls scheinen selbst absoluten HobbylĂ€ufer/innen an diesem Tag zum Laufen motiviert zu sein. Umso schöner fĂŒr unser aller Lieblingssport. LaufdatenSaar.de gibt heute einen kleinen Überblick ĂŒber die 15 wichtigsten SilvesterlĂ€ufe aus unserer Sicht. Wer sind die Sieger/innen zum Jahreswchsel 16-17 und wieviele laufen da ĂŒberhaupt mit.

Veranstaltung Ort Bundesl. Ges. Hauptl. Dis. Sieger 16 Verein Zeit Dis. Siegerin 16 Verein Zeit
35. Silvesterlauf Werl-Soest NRW 4503 3669 15 Gunkel, Leif LG Olympia Dortmund 47:40 15 Hoffenroff, Laura GSV Eintracht Beunatol 55:00
36. Silvesterlauf Bietigheim BW 3047 3002 11,1 Boch, Simon LG Telis Finanz Regensburg 33:27 11,1 Reh, Alina SSV Ulm 1846 36:47
33. Silvesterlauf MĂŒnchen BY 2335 1716 10 Hoffmann, Jonas LG Kindelsberg Kreutzal 31:27 10 Saller, Sophia SC Delfin Ingolstadt 35:55
37. Silvesterlauf OsnabrĂŒck Nieders. 1896 1861 10 Wollherr, Maik OsnabrĂŒcker TB 32:23 10 Knoepke, Ellen LC Solbad Ravensburg 40:02
50. Silvesterlauf Gersthofen BY 1634 1203 9,7 Tejke, Youssief LG Reischenau-Zusamtal 29:26 9,7 Griesche, Cornelia DJK Ingolstadt 33:51
27. Silvesterlauf Trier RLP 1528 111 8 Tamire, Getaneh Äthiopien 22:50 5 Klosterhalfen, Konstanze TSV Bayer 04 Leverkusen 16:05
16. Silvesterlauf Montabaur RLP 1403 728 10,7 Rötsch, Christian LLG HunsrĂŒck 38:28 10,7 Schneider, Tina TuS Deuz 43:42
42. Silvesterlauf SaarbrĂŒcken SL 1139 859 10 Kemoi, Daniel Kenia 30:26 10 Chepkwony, Betty Kenia 35:17
31. Silvesterlauf Backnag BW 1127 727 10 Fehr, Marcel Team Riva 29:47 10 Klein, Hanna Team Riva 33:13
44. Silvesterlauf Kaufungen Hessen 967 827 7,7 Ring, Tom PSV GrĂŒn-Weiß Kassel 25:05 7,7 Dietrich, Eva PSV GrĂŒn-Weiß Kassel 26:33
44. Silvesterlauf Kottweiler-Schwanden RLP 784 784 10 Lehmann, Jonas TuS Heltersberg 31:14 10 Kammerer, Jessica TuS Heltersberg 37:45
29. Silvesterlauf Forchheim BW 633 633 10 Stöckl, Christian Feuerwehr Rheinstetten 34:56 10 Schuster, Latifa ASL Robertsau 36:51


Silvesterlauf SaarbrĂŒcken 2015


Silvesterlauf Forchheim 2016


Bericht: Thorsten Mayer 01.02.2017



Die besten saarl. Langstreckler/innen laut SLB-Bestenliste von 1995 bis 2015

Die besten saarl. Langstreckler/innen laut SLB-Bestenliste von 1995 bis 2015

Heute schauen wir einfach mal zurĂŒck auf die besten Langstreckler/innen der vergangenen 20 Jahre(1995-2015)

Die Daten wurden aus den SLB-Bestenlisten erarbeitet. Die Bestzeiten ergeben sich aus den Distanzen 10km Straße oder 10.000m Bahn, Halbmarathon und Marathon. Nur wer auf diesen drei Strecken Zeiten in der Bestenliste verbuchen konnte wurde berĂŒcksichtigt. Die Punkte orientieren sich an am aktuellen Saarlandrekord auf der jeweiligen Distanz. Der Saarrekord ergibt 100 Punkte. Je nach Differenz zum Rekord errechnen sich die weiteren Zeiten. Hier nun die Top 5 MĂ€nner/Frauen:

MĂ€nner

Pl. Name Gesamt 10km 0. 10.000m Halbmarathon Marathon
1. Groß, Stefan 264,96 96,17 87,71 81,08
2. Hartmann, Uwe 261,31 98,58 84,95 77,78
3. Koch, Wolfgang 258,09 89,49 86,73 81,87
4. Neuschwander, Florian 254,22 92,05 86,53 75,64
5. MĂŒller, Rainer 247,65 87,65 79,96 80,04

Frauen

Pl. Name Gesamt 10km 0. 10.000m Halbmarathon Marathon
1. Hahn, Susanne 300,00 100,00 100,00 100,00
2. Schedler, Michalea 231,90 84,34 81,46 66,09
3. Rupper, Margret 216,84 69,59 77,20 70,04
4. Brengel, Julia 214,63 67,78 77,20 69,65
5. Hooß, Tanja 209,63 68,56 69,10 71,97



Geamtliste mit den Laufzeiten: Gesamtstatistik 2015


Michaela Schedler beim Deutsch-Franz.-Straßenlauf


Florian Neuschwander beim Osterlauf in Heiligenwald


Bericht: Thorsten Mayer 27.11.2016



28. Int. Martinslauf

28. Int. Martinslauf

Viele Klassiker haben wir im Saarland nicht. Der Losheimer Martinslauf findet dieses Jahr zum 28. Mal statt und ist im wahrsten Sinne des Wortes ein absoluter Klassiker. Viel her gibt die offiziell vermessene Strecke in Losheim nicht. Trotzdem kommen Jahr fĂŒr Jahr immer um die 1.000 Teilnehmer/innen nach Losheim. Woran liegt das? Man muss schon genauer hinschauen. Der TV Losheim plant diese Veranstaltung bis ins kleinste Detail. Ganz oben auf der Agenda stehen die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler. Diese kommen bekanntlich nicht von selbst, wenn ein Laufveranstalter ruft. Hier ist Klinkenputzen angesagt. Man geht in jede einzelne Schule um fĂŒr den großen SchĂŒlerlauf zu werben. Nur so ist es zu erklĂ€ren, dass man in den vergangenen drei Jahren immer den drittgrĂ¶ĂŸten SchĂŒlerlauf im Saarland stellte. Mehr Teilnehmer konnten von 2013 bis 2015 nur der Halloweenlauf in Oppen, der St. Ingberter Stadtlauf und der Völklinger Citylauf aufweisen.

Aber es sind nicht nur die jĂŒngsten Teilnehmer, die fĂŒr ein tolles Gesamtergebnis der Veranstaltung sorgen. Auch die Erwachsenen gehen gut gelaunt und höchst motiviert auf ihre 5 Kilometerrunde durch Losheim. Bis zum Ortsausgang gibt es meinst zwei, drei stimmungsvolle Zuschauerpunkte. Diese sind auch nötig, denn am Ortsausgang geht es recht anspruchsvoll zum See hinauf. Hinter dem See kann man es ausrollen lassen und je nach Meldung ins Ziel laufen oder auf die zweite Runde gehen, um auf insgesamt 10 Kilometer zu laufen. Also eine klassische Distanz bei einem echten Klassiker. Im Ziel gibt es dann die wohlverdiente Martinsbrenzel fĂŒr Jeden. Das Gesamtbild der Veranstaltung macht wohl den Reiz aus und irgendwie hat man dann auch im Ziel das GefĂŒhl, dass die Rundenstrecke doch was fĂŒr sich hat.

In der Siegerliste finden sich ĂŒber die ganzen Jahre hinweg sehr bekannte Namen. Leider fehlen uns die Ergebnislisten von 1990 und 1998. Ohne diese LĂ€ufe ergibt sich ein Uralt-Streckenrekord(1989) von Alfred Knickenberg(SV Saar 05) von super starken 29:17 Minuten. Bei den Damen ist dies Ă€hnlich. Mit 36:35 Minuten stellte Nicole Frank(SV Saar 05) bereits im Jahr 1991 den Frauenstreckenrekord auf.



Siegerliste: Gesamtstatistik 2015



Bericht: Erwin SchĂŒtz 06.11.2016



Die Angst der LĂ€ufer vor dem Asphalt...


Die Angst der LĂ€ufer vor dem Asphalt...

Es wird wieder frĂŒher dunkel. Von daher kommt bei vielen wieder DIE Angst vor dem Asphalt...

diese ist völlig unbegrĂŒndet. Bei der Diskussion, ob Laufen auf Asphalt schĂ€dlich sei oder nicht, gilt zu berĂŒcksichtigen, dass das Argument gegen Asphalt in der Regel von Leuten stammt, die selbst nicht laufen. Wer selbst lĂ€uft, weiß (weil er es spĂŒrt), dass der Unterschied zwischen einem asphaltierten Weg und einem harten Naturweg kaum spĂŒrbar ist.

AsphaltlĂ€ufer klagen in Wahrheit nicht ĂŒber vermehrte Probleme mit ihren Gelenken. Und bisher konnte auch noch keine einzige Studie dies wissenschaftlich belegen. Es ist ein Mythos, der sich hartnĂ€ckig hĂ€lt, aber keine Substanz besitzt. Asphalt ist besser als viele meinen.

FĂŒr die Straße spricht beispielsweise die glatte OberflĂ€che, die ein gleichmĂ€ĂŸiges Laufen zulĂ€sst. Auch die Gefahr des Umknickens ist sehr gering. Und der Abdruck erfolgt kraftvoll, da die Sohlen einen guten Halt haben. FĂŒr LĂ€ufer mit Achillessehnenbeschwerden ist der ebene Untergrund sogar ideal, da sie die Abrollbewegung der FĂŒĂŸe dort viel besser kontrollieren können. Im Gegensatz zum absolut starren Beton gibt Asphalt durch seine elastischen Bitumen-Komponenten ein bisschen nach und ist damit knieschonenender. Der erhöhte Aufprallschock gegenĂŒber Wald- und Feldwegen wird zum grĂ¶ĂŸten Teil durch die mittlerweile guten DĂ€mpfungs- und Stabilisierungselemente der Laufschuhe kompensiert. Allerdings sollte man einen seinem Körpergewicht entsprechenden Laufschuh kaufen und sich nicht an der Modefarbe orientieren. Auch sind asphaltierte Wege bei Schlechtwetterperioden von Vorteil. WĂ€hrend unbefestigte Waldwege matschig werden, bieten regennasse Straßen einen sicheren Tritt.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Website von Herbert Steffny.


Bericht: Erwin SchĂŒtz 05.11.2016



Zahlen 2015


10 Kilometer SLB-Meisterschaften

10 Kilometer SLB-Meisterschaften
Am Sonntag, den 2. Oktober ist es soweit. Dann finden zum 17. Mal die 10 Kilometer Straßenlaufmeisterschaften des SaarlĂ€ndischen Leichtathletik Bundes statt. Integriert sind die Meisterschaften in den 37. Saaraltarmlauf der LSG Saarlouis. Gespannt darf man auch sein, ob die ambitionierten Meisterschaftsrekorde von Raphael SchĂ€fer und Julia Brengel aus den Jahren 2009 und 2000.

Als Titelverteidiger wird nur Heike Kohler (Grojos LTF Elversberg) an den Start gehen. Vorjahressieger Tobias Blum startet seit dieser Saison fĂŒr die LG Telis Regensburg und ist von daher bei den Meisterschaften nicht startberechtigt.

Heike Kohler hat gleichzeitig mit 4 Siegen(2010,11,13,14) die meisten 10 – Kilometer – Meistertitel aufzuweisen. Bei den MĂ€nnern gibt es mit Stefan Schu und Raphael SchĂ€fer zwei Sieger, die bereits 3 Titel auf ihrem Konto haben. Mit einer Teilnahme der beiden ist in diesem Jahr aber nicht zu rechnen. Man darf trotzdem auf spannende TitelkĂ€mpfe am Sonntagmorgen hoffen.

Jahr Ort MĂ€nner Anz. Verein Zeit Frauen Anz. Verein Zeit
2000 SaarbrĂŒcken Alfred Knickenberg 1 SV Saar 05 SaarbrĂŒcken 32:30 Julia Brengel LG DJK Erbach-SG St. Ingbert< 36:34
2001 SaarbrĂŒcken Alfred Knickenberg 2 SV Saar 05 SaarbrĂŒcken 32:49 AybĂŒke Kizilarslan LC Saucony Saar 37:11
2002 Neunkirchen Rainer MĂŒller LTF Marpingen 32:13 Michaela Schedler LTF Marpingen 36:42
2003 Lebach Stefan Gross LC asics Rehlingen 31:00 Tanja Schmidt 1 LTF Marpingen 37:41
2004 Nalbach Stefan Schu 1 SV Saar 05 SaarbrĂŒcken 31:29 Anja Strohe LTF Köllertal 37:50
2005 SaarbrĂŒcken Stefan Schu 2 SV Schlau.com Saar 05 31:56 Susanne Ritter SV Schlau.com Saar 05 35:26
2006 Überherrn Florian Neuschwander VfA Neunkirchen 31:43 Marion Jakobs 2 SV Schlau.com Saar 05 36:46
2007 Neunkirchen Stefan Schu 3 SV Schlau.com Saar 05 32:16 Marion Jakobs 2 SV Schlau.com Saar 05 38:06
2008 Neunkirchen Uwe Hartmann LC Saucony Saar 32:59 Tanja Schmidt 2 LC Saucony Saar 39:12
2009 St. Ingbert Raphael SchÀfer 1 LC asics Rehlingen 30:48 Nicole Woysch 1 Tri-Sport Saar-Hochwald 37:47
2010 Illingen Raphael SchÀfer 2 LC Rehlingen 32:33 Heike Alaimo 1 LG Saar 70 37:44
2011 Schmelz Raphael SchÀfer 3 LC Rehlingen 31:42 Heike Alaimo 2 LG Saar 70 37:47
2012 SaarbrĂŒcken Matthias MĂŒller LSG Sbr.-Sulzbachtal 34:07 Nicole Woysch 2 LAZ SaarbrĂŒcken 38:57
2013 Siersburg Dennis Zimmer LC Rehlingen 33:16 Heike Alaimo 3 Grojos LTF Elversberg 38:49
2014 Ottweiler Matthias Merk LSG Sbr.-Sulzbachtal 36:12 Heike Kohler 4 Grojos LTF Elversberg 40:19
2015 Luisenthal Tobias Blum LSG Sbr.-Sulzbachtal 31:33 Nicole Woysch 3 LAZ SaarbrĂŒcken 39:35


Bericht: Thorsten Mayer 24.09.2016


Infoschreiben fĂŒr Laufveranstalter/innen

Infoschreiben fĂŒr Laufveranstalter/innen



Das heutige Infoschreiben ist nicht nur fĂŒr Laufveranstalter/innen interessant. Auch fĂŒr die LĂ€ufer/innen sind einige wichtige Informationen dabei. Bei RĂŒckfragen bitte das Kontaktformular nutzen.


Nicht zu glauben, wie schnell so eine Laufsaison vorbei zieht. Es ist viel passiert und fĂŒr uns Organisatoren/innen beginnt die heiße Phase. Wie angekĂŒndigt, gebe ich in diesem Infoschreiben erste Informationen bezĂŒglich der Umsetzung der LaufgebĂŒhr ab der Saison 2017.. Die finalen Details werden dann bei der Terminbörse am 30.9. in SaarbrĂŒcken bekannt gegeben. Die Einladungen zur Terminbörse gehen ĂŒbrigens Anfang September raus.

Umsetzung LaufgebĂŒhr 2017

Über die Nichtmitgliederversicherung hatte ich ja bereits im letzten Infoschreiben berichtet. Diesem Infoschreiben fĂŒge ich nun eine KurzĂŒbersicht der Grundlagen zur Nichtmitgliederversicherung bei.

Der SLB hat in der letzten Vorstandssitzung drei weitere Punkte zur Förderung des Laufsports im Saarland beschlossen. Insgesamt geht es darum, die teilnehmerschwĂ€cheren JahrgĂ€nge im Jugendbereich fĂŒr lĂ€ngere Laufstrecken zu motivieren. Außerdem suchen wir den LĂ€ufer/in des Jahres und möchten die aktivsten Vereine auszeichnen. Nach der Saison 2017 werden die bestplatzierten LĂ€ufer/innen und die teilnehmerstĂ€rksten Vereine in einem wĂŒrdevollen Rahmen an der Hermann Neuberger Sportschule geehrt.

Im Einzelnen sieht dies wie folgt aus:

Aktivster SLB-Laufverein

Hierbei geht es um die Teilnahme von VereinslĂ€ufer/innen an den verschiedenen SLB-Meisterschaften. Dies sind im Einzelnen : Crosslauf, Berglauf, Bahn(lange Strecke), 10km Straße, Halbmarathon und Marathon. FĂŒr jeden Teilnehmer/in erhalten die Vereine Punkte. Alle Meisterschaften erhalten verschiedene Faktoren. Die genaue Bewertung wird im Rahmen der Terminbörse vorgestellt.

SLB-Nachwuchscup in den Klassen U20, U18, U16 (M14/15-W14/15)

Der Nachwuchscup besteht aus einer Serie von 6 Laufveranstaltungen. Damit die LĂ€ufe gleichmĂ€ĂŸig ĂŒber das Saarland verteilt stattfinden, sollte jeweils eine Veranstaltung, wenn möglich pro Kreis (Regionalverband SB, Saar-Pfalz-Kreis, Landkreis St. Wendel, LK Neunkirchen, LK Merzig-Wadern, LK Saarlouis) erfolgen. Zumindest möchten wir dies im ersten Jahr der Serie versuchen. Aufgrund der unterschiedlichen Anzahl von Veranstaltungen pro Kreis könnte dies aber auch variieren.

Auch zu diesem Punkt geben wir die genauen Ausschreibungsinformationen an der Terminbörse bekannt. Wichtig ist aber schon jetzt, ausreichend Bewerbungen bezĂŒglich der Ausrichtung von NachwuchscuplĂ€ufen zu haben. Bei Interesse schicken Sie bitte eine kurze schriftliche Meldung an mich. Diese werden ganz normal in die SchĂŒlerlĂ€ufe der bestehenden Veranstaltungen integriert. Wichtig ist nur, dass es eine Altersklassenwertung bzw. StreckenlĂ€nge nach DLO gibt.

LĂ€ufer des Jahres – LĂ€uferin des Jahres

Um den “LĂ€ufer des Jahres“ und die “LĂ€uferin des Jahres“ zu ermitteln, werden die Ergebnisse der Laufveranstaltungen im Saarland 2017, die auf amtlich vermessenen Strecken durchgefĂŒhrt werden, berĂŒcksichtigt. Es gibt hier noch eine Abstufung in Aktive und Senioren.

Über das Jahr hinweg wird dann eine Art Saarlandrangliste nach jeder Veranstaltung veröffentlicht. Hierzu gehören alle vermessenen StraßenlĂ€ufe und die Saarlandmeisterschaften auf der Straße. Auch hier gilt, alle Details gibt es an der Terminbörse.

Nach all den RĂŒckmeldungen, den Diskussionsrunden im vergangenen Jahr und der sportlichen Entwicklung finde ich diese erste Umsetzung als positiv fĂŒr unsere Laufszene im Saarland. Wir möchten mit Ihnen zusammen im nĂ€chsten Jahr die Entwicklung analysieren und ggf. Ă€ndern, ausbauen oder beibehalten. Auch hier sind wieder alle aufgerufen mitzuhelfen bzw. sich mit einzubringen. Ich selbst bin gespannt, ob wir die Laufszene im nĂ€chsten Jahr wieder ein StĂŒck verbessern können.

Berglaufmeisterschaften

Als nĂ€chstes darf ich von einer weiteren positiven Entwicklung berichten. Schon seit der ersten Berglaufmeisterschaft 2011 in Tholey wurde darĂŒber diskutiert. Schon damals haben sich die LĂ€ufer/innen Altersklassen gewĂŒnscht. Da diese neue Meisterschaft erst auf Probe veranstaltet wurde, gab es bis zum heutigen Tag keine Altersklassen bei den Berglaufmeisterschaften. Da die Teilnehmerzahlen leicht angestiegen sind und die Senioren/innen hier immer ihr Bedauern geĂ€ußert hatten, konnten wir in der letzten Sitzung des erweiterten PrĂ€sidiums die EinfĂŒhrung von Altersklassen verabschieden.

Dies bedeutet, dass bei den Berglaufmeisterschaften im Oktober (in Nalbach), erstmals eine Altersklassenwertung eingefĂŒhrt wird. Als Kompromiss bleiben die Meisterschaften weiterhin auf Probe und es wird keine sogenannte Doppelwertung geben. Jeder Teilnehmer/in wird also nur in der angegebenen bzw. gemeldeten Altersklasse gewertet. Dies ist wirklich als Erfolg zu verzeichnen, doch sind nun auch alle gefragt, an den Berglaufmeisterschaften zu starten, denn nur wenn wir eine gute Beteiligung haben, werden wir auch langfristig Berglaufmeisterschaften anbieten können. Also, motivieren Sie Ihre LĂ€ufer/innen und nehmen Sie ihnen die Angst vor dem Berg, denn wie hat es Karl-Heinz “Fips“ Wagner ausgedrĂŒckt, „Berglaufen macht Spaß!“

Was ist sonst so aufgefallen?

Bevor ich Ihnen nun einen schönen Restsommer wĂŒnsche, möchte ich noch auf zwei Punkte aufmerksam machen. Es ist auffĂ€llig, dass einige Veranstalter/innen bei reinen BambinilĂ€ufen eine Zeitnahme anbieten. Es ist die Frage, ob dies bei Drei-, VierjĂ€hrigen sinnvoll ist. Bitte ĂŒberdenken Sie diese Art von LĂ€ufen, denn es ist wichtiger, dass wir die Kinder zur Bewegung motivieren, aber nicht zum Wettkampf. Ein 400 Meterlauf fĂŒr so kleine Kinder kann motivierend sein. Gerade wenn man die Strecke mit verschiedenen Ideen attraktiver macht. Genau in dem Moment, wenn Kinder z.B. noch um ein Maskottchen laufen oder Ă€hnliche Sachen auf der Strecke finden bin ich ĂŒberzeugt, dass sie langfristig Lust haben zu laufen. Stehen aber ĂŒbermotivierte Eltern am Straßenrand und machen den Kindern Druck, weil es um eine Zeit geht, verfehlen wir in dem Moment unsere Aufgabe. Gerade diese jungen Teilnehmer/innen wollen wir doch in ein paar Jahren bei unseren SchĂŒlerlĂ€ufen am Start haben. Im Idealfall geht es danach weiter in den Aktiven- und danach in den Seniorenbereich.

Beim zweiten Punkt geht es um das Thema Datenschutz. In letzter Zeit kommt es vor, dass LĂ€ufer/innen unter einem Pseudonym oder unter einem falschen Namen laufen möchten. Diese begrĂŒnden die Aktion oftmals mit Datenschutz. Ich möchte Sie bitten, hier selbstbewusst gegenzulenken. Alle unsere gemeinsamen Veranstaltungen sind öffentliche Sportveranstaltungen. Es gehört nun mal dazu, dass bei Sportveranstaltungen Ergebnislisten erstellt werden. Mal vom Versicherungsschutz, Betrugsversuchen und Identifikation im Todesfall usw. abgesehen.

Nun wĂŒnsche ich Allen einen schönen Restsommer. Es gibt viel zu tun und zusammen können wir noch viel in unserem Lieblingssport bewegen. Wir sehen uns spĂ€testens bei der Börse in SaarbrĂŒcken.


Bericht: Thorsten Mayer 13.08.2016


Ausblick auf das 2. Halbjahr 2016

Ausblick auf das 2. Halbjahr 2016



Der erste große Schritt ist getan. Im Zuge der bundesweiten Harmonisierung der GebĂŒh-renregelung bei stadionfernen Veranstaltungen hat der Deutsche Leichtathletik Verband in Zusammenarbeit mit der ARAG-Sportversicherung einen Versicherungsschutz fĂŒr Nichtvereinsmitglieder abgeschlossen. RĂŒckwirkend zum 01.01.2016 genießen nun alle Laufteilnehmer/innen bei allen stadionfernen und von einem Landesverband genehmigten Laufveranstaltungen einen einheitlichen Versicherungsschutz.

Der bundeseinheitliche Versicherungsschutz der ARAG fĂŒr Nichtmitglieder beinhaltet:

- KomplementÀre Krankenversicherung

- Additive Unfallversicherung

- Rechtsschutzversicherung

- Haftpflichtversicherung

- TodesfallentschÀdigung

LĂ€uferinnen und LĂ€ufer, die an Laufveranstaltungen teilnehmen, die nicht beim Verband angemeldet und von ihm genehmigt sind, sind unter UmstĂ€nden nicht versichert und laufen auf eigene Gefahr. Daher sind alle genehmigten Laufveranstaltungen der saarlĂ€ndischen Veranstalter mit dem DLV-Logo 2016 gekennzeichnet. Ansonsten sind alle Lauftermine auf der Homepage des SaarlĂ€ndischen Leichtathletik Bundes (SLB) zu finden. Das SLB-PrĂ€sidium hat beschlossen, die Einnahmen aus der LaufgebĂŒhr in voller Höhe in den Laufsport zu investieren. Details hierzu werden in KĂŒrze bekannt gegeben.


Sportlich gesehen ist das erste Halbjahr trotz eher durchwachsenem Wetter sehr erfreulich angelaufen. Die Mehrzahl der Laufveranstalter vermelden wachsende Teilnehmerzahlen. Diese liegen im Schnitt bei einem Anstieg von rund 15%. Der Lauftrend geht jedoch eher zum fitnessorientierten Laufen, was ein Umsteigen auf kĂŒrzere Strecken zur Folge hat. Vielleicht gelingt es dem SLB zusammen mit den Laufveranstaltern mittelfristig einen Ansatz zu finden, zusĂ€tzliche Teilnehmer fĂŒr das leistungsorientiertere Laufen zu gewinnen, ohne das Klientel der Freizeit- und Breitensportler zu vernachlĂ€ssigen. Somit wĂŒrden auch die Langstrecken- und CrosslĂ€ufe von den anhaltend guten LĂ€uferzahlen profitieren. Gerade die CrosslĂ€ufe sind leider oft aus den Planungen der LĂ€uferinnen und LĂ€ufer zum Jahreswechsel rausgefallen.

Das zweite Halbjahr bietet den LĂ€uferinnen und LĂ€ufern vier neue Laufveranstaltungen. Unter anderem gibt es zum ersten Mal mit dem „103.7 UnserDing Skyrun“ einen reinen Treppenlauf im Saarland. Es folgt Ende Juni der erste „Römerlauf der Villa Borg“, bei dem die am schönsten verkleideten Römer und Römerinnen gesucht werden. Zum Jahresende finden erstmals der „2 LĂ€nder-Lauf“ in Wadrill und der „Saarschleifen Trail“ in Orscholz statt. Der Trail in Orscholz erweitert das immer grĂ¶ĂŸer werdende Feld von Trail-Veranstal-tungen im Saarland.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass es im Saarland einen sehr bunten Mix an Laufveranstaltungen gibt, den es zu bewahren und auszubauen gilt. Es wird vom Ultralauf ĂŒber Lauf-Biathlon, Crosslauf, Hindernislauf bis hin zum Jedermannslauf alles angeboten, was das LĂ€uferherz begehrt. Von daher kann sich jeder Laufinteressierte seinen eigenen Laufkalender fĂŒr das 2. Halbjahr nach Lust und Laune zusammenstellen z.B. auch durch die Teilnahme an einem unserer vielen FreundschaftslĂ€ufe, die es in dieser geballten Form nur im Saarland gibt.

In diesem Sinne laufen Sie sich gesund



Bericht: Thorsten Mayer 06.07.2016


Das MĂ€rchen von der Fettverbrennung

Das MĂ€rchen von der Fettverbrennung

bzw.

der Kalorienverbrauch beim Laufen



FrĂŒhling . Endlich. Der Blick in den Spiegel verrĂ€t oftmals, dass man etwas zu gut ĂŒber den Winter gekommen ist. Also hoch von der Couch und rein in die Sportsachen, etwas Bewegung und schon purzeln die Pfunde und weg ist das Fett um die HĂŒften.

Nehmen wir unseren Sport, das Laufen. NatĂŒrlich wird auch hier Fett fĂŒr die Energiebereitstellung benötigt. Wer ein Lauftraining beginnt, wird anfĂ€nglich wohl etwas öfter auf die Waage steigen, will er doch sehen, was er nach jeder Trainingseinheit abgenommen hat.

Nach drei bis vier Wochen wird er seinen Augen kaum trauen wenn er feststellt, dass die Waage trotz Sport mehr Gewicht anzeigt als frĂŒher. Da er als AnfĂ€nger vermutlich ganz langsam lĂ€uft und somit mehr Sauerstoff zur Energiegewinnung zur VerfĂŒgung hat, werden in der Tat die Fettdepots angegriffen. Dieses bisschen Fett, denn die HauptenergietrĂ€ger sind Kohlehydrate, wird zunĂ€chst in Muskelmasse umgewandelt. Und da diese schwerer ist als Fett, fĂŒhrt dies zunĂ€chst zu einer Gewichtserhöhung. Bis man letztendlich Fett effektiv verliert, vergehen noch viele, viele Wochen. Ein kg reines Fett liefert rund 9000 Kalorien. Da Körperfett jedoch auch Wassereinlagerungen enthĂ€lt, kann man von ca. 7600 Kalorien je kg Körperfett ausgehen. Da muss man schon sehr viel laufen, um ein Kilogramm Körperfett abzubauen.

Ein weiteres Kriterium beim Versuch die Pfunde purzeln zu lassen, ist das KalorienzĂ€hlen. Es ist schon amĂŒsant zu erleben, welche Vorstellungen viele LaufanfĂ€nger vom Kalorienverbrauch haben und wie ĂŒberrascht sie sind, wenn man sie mit der RealitĂ€t konfrontiert.

Was das momentane geringere Gewicht nach dem Training ausmacht, ist lediglich ein Wasserverlust durch Schweiß, den man aber schnell wieder ausgleichen muss.

Es gibt aber auch eine Trainingsmethode, bei der so richtig viel Fett weggeht, auch noch lange nach Beendigung des Trainings. Es handelt sich hier um „Hochintensives Intervalltraining – HIIT“, bei dem man mehrfach, wenn auch nur kurzzeitig an die absolute Belastungsgrenze geht. Dem langjĂ€hrig gut trainierten LĂ€ufer macht dies nichts aus, der LaufanfĂ€nger aber sollte hiervon unbedingt die Finger lassen. Siehe hierzu auch den Beitrag Trainingsempfehlungen fĂŒr wettkampforientierte LĂ€uferInnen auf unserer Website.

Übersicht

wie viele Kalorien werden beim Laufen in einer Stunde bei einem Lauftempo zwischen 4.00 bis 7.30 Minuten pro Kilometer verbraucht:

Lz 7:30 7:04 6:44 6:19 6:00 5:27 5:13 5:00 4:36 4:00
Stl 8 km 8,5 km 9 km 9,5 km 10 km 11 km 11,5 km 12 km 13 km 15 km
kg kcal kcal kcal kcal kcal kcal kcal kcal kcal kcal
60 kg 480 540 570 600 620 660 690 750 840 960
65 kg 520 585 617 650 672 715 748 812 910 1040
70 kg 560 630 665 700 723 770 805 875 980 1120
75 kg 600 675 712 750 780 825 862 938 1050 1200
80 kg 640 720 760 800 832 880 920 1000 1120 1280
85 kg 680 765 807 850 878 935 978 1062 1190 1360
90 kg 720 810 855 900 930 990 1035 1125 1260 1440
95 kg 760 855 902 950 982 1045 1092 1188 1330 1520
100 kg 800 900 950 1000 1033 1100 1150 1250 1400 1600


AbkĂŒrzungsverzeichnis:
Lz: Laufzeit in Minuten je Kilometer
Stl: StreckenlÀnge
kg: Körpergewicht in Kilogramm
kcal: Kalorie, 1 kcal = 4,1868 Kilojoule

Die Übersicht wurde von mir anhand seriöser Vorgaben erstellt und auch meiner LeistungsfĂ€higkeit entsprechend ĂŒberprĂŒft ( 8 km bis 10 km / Stunde).

Dennoch können die Angaben nur als Durchschnittswerte betrachtet werden, da viele unterschiedliche Faktoren die Leistung beeintrĂ€chtigen können – z.B. Wetter, persönliche Verfassung u.a.m.-. Abweichungen im Vergleich zu anderen Berechnungen sind relativ gering.

Es wurde in der Übersicht bewusst mit der Distanz von 8 km begonnen. Der Kalorienverbrauch bei kĂŒrzeren Strecken kann in der Relation zurĂŒckgerechnet werden.




Bericht: Erwin SchĂŒtz 10.05.2016


Zahlen 2015


Zahlen 2015

Top 5 - 5 Kilometer
Veranstaltung Ort Pl. 2015 Pl. 2014 Pl. 2013 Pl. 2012
Firmenlauf Dillingen Dillingen 1 13.129 1 11.262 1 12.794 1 12.912
Mittelpunktlauf Habach 2 463 2 420 2 329 2 303
Nachtwächterlauf Ottweiler 3 247 7 190 6 199 10 121
Martinslauf Losheim 4 246 5 216 4 208 5 179
Saarwiesenlauf Hilbringen 5 239 4 293 3 272 3 285

Top 5 - Halbmarathon
Veranstaltung Ort Pl. 2015 Pl. 2014 Pl. 2013 Pl. 2012
Globus - Marathon St. Wendel 1 852 1 1.083 1 976 1 1.165
Deutsch.-Franz.Str. Saarbrücken 2 538 3 556 4 384 3 597
Lauf in die SLS-Woche Saarlouis 3 301 5 332 6 299 5 379
DAK Halbmarathon Saarbrücken 4 279 6 425 5 333 6 244
Saarschleifeland-Lauf Merzig 5 194 - --- - --- - ---

Top 5 - 10 Kilometer
Veranstaltung Ort Pl. 2015 Pl. 2014 Pl. 2013 Pl. 2012
Silvesterlauf Saarbrücken 1 1.026 1 802 1 1.004 1 961
Adventlauf Saarbrücken 2 385 5 351 8 309 17 187
Martinslauf Losheim 3 346 3 404 6 347 4 360
Nachtwächterlauf Ottweiler 4 333 7 345 7 333 6 300
Westspangenlauf Saarbrücken 5 296 8 333 4 377 2 417


Top 2 - Marathon
Veranstaltung Ort Pl. 2015 Pl. 2014 Pl. 2013 Pl. 2012
Globus - Marathon St. Wendel 1 208 1 193 1 224 1 270
Sommer-Trail Nohfelden 2 42 4 45 4 43 4 48



überblick Top 10 + Statistike (u.a. Cross, Trail usw.): Top 10

Gesamtüberblick mit den Gesamtsiegern: Gesamtstatistik 2015


Bericht: Thorsten Mayer 01.03.2016


Laufen in Luxemburg 2016


Laufen in Luxemburg 2016

Datum Veranstaltung Ort Strecke
3. Januar 10. Rèidener Wanterlaf Reiden 00
10. Januar 9. Wanterlaf Wiltz 5/8,2/12/15,7km
7. Februar X-Trail des Ardenne Leudelange 7,5/14/25km
21. Februar ING - Eurotrail Diekirch 0,5 bis 13km
28. Februar Spiridon Beschlaf Kockelscheuer 5/10km
13. März 21. Postlaf Gasperich 10km
19. März LTC-Laf um Limpertsbierg Limpertsbierg 5/10km
20. März 13. Nordstademi - 2. Foyer Ladies Run Diekirch 5/10/21,095km
28. März 38. Ousterlaf Grevenmacher 10km
10. April 39. Tour de Dudelange Dudelange 5/10km
17. April DKV-URBAN TRAIL Luxemburg 00
23. April 4. Peckvillercherslaf by LALUX Kielen 0,65-11km
24. April E Laf fir dNatur Kockelscheuer 5/10km
1. Mai Semi-Marathon Beckerich Beckerich 5/21,095km
5. Mai Schefflenger Laf Schifflange 5/10km
7. Mai Walfer Huesen & NSL Beschlaf Walferdange 6/12km
8. Mai Strossen wibbelt Strassen 00
8. Mai 33. Cliärrwer Loof Claervox 10km
12. Mai Romderem de Sei Echternach Echternach 00
15. Mai 10. Escher SĂŒdstroum Trail Esch 00
28. Mai ING Night-Marathon Luxemburg 21,095/42,195km
10. Juni Olympialaf Luxemburg/Cessange 5,555km
10.-11. Juni 24h Run Wiltz Wiltz Rundenlauf
11. Juni Beetesnuerger Nuetslaf Beetesbuerg 4/10km
18. Juni Berdorfer Laf Berdorf 1,2/5/10
19. Juni 13. Schlasslaf Pettingen/Mersch Pettingen/Mersch 5/10km
25. Juni 4. Widdebierglaf Mensdorf 10km
1. Juli Ronderem den Sei Echternach Echternach 00
3. Juli 33. JP Morgan City Jogging Luxemburg 10km
9. Juli 4. Seller Adventure Laf Useldange 7,5/13,5km
10. Juli 1000 km Hesper Hesper Rundenlauf
16. Juli Besch Trail Besch 00
30. Juli Jeekelslaf Ettelbrück 1,5/5/10km
6. August 13. Ardener Trail Koechette 10/21,095km
13. August 1. Tower-Power Trail Weicherdange 5/19km
15. August Alschdall-Trail Eischen 6/10/21km
21. August 26. Loof am WĂ€mper Sei Weiswampach 1,2 bis 10km
28. August 7. Minett-Trail Demag Demag 5,7/12/17km
3. September 10. Sudstroum Escher Kulturlaf Esch 5/10/16km
10.-11 September Mullerthal Ultra-Trail Luxemburg 114km
18. September 7. Kannerlaf duerch 5 Kontinenter Bettenbourg 00
25. September 55. ING Route du Vin Remich 2,095/21,195km
1. Oktober 14. Broschtkribslaf Luxemburg 4km
2. Oktober 41. Foyer Volleklaf Walfer Walferdange 10 Meilen
9. Oktober 4. Red Rock Challenge - Trail Luxemburg 10,5/18/32/73km
15. Oktober Marathon dEchternach Echternach 42,195km
22. Oktober 6. Haard Trail Dudelange 13,8km
29. Oktober Geeschterlaf um Herschedfeld Paal-Beringen 10km
30. Oktober Ettelbrecker Stad-a Vollekslaf Ettelbrück 00
4. November Belle Etoile Fakellaf Tossebierg 5km
12. November 25. Deulux Lauf Langsur 2,195/21,095km
20. November 14. Trail Uewersauer Heiderscheid 10/52,5km
26. November 3. Freelander Trail Mersch-Hollenfels Mersch 11/18km
3. Dezember Ettelbrecker Engelcherslaf Ettelbrück Rundenlauf
17. Dezember 13. Deifferdenger Chreschtlaf Petange 00
18. Dezember 7. 3 LĂ€nner Trail Luxemburg 10/17km
31. Dezember Sylvesterlaf Rambrouch 1,2/2,4/10km

Bericht: Thorsten Mayer 09.01.2016


Neue Funktionen


Der neue Laufkalender 2016 ist da

PĂŒntlich zum Jahresende ist es soweit, der neue Laufkalender. Sie erhalten ihn bei:

GeschĂ€ftsstelle des SLB, Hermann-Neuberger-Sportschule 7, 66123 SaarbrĂŒcken
Sport Jochum, Alter Markt 15, 66287 Quierschied
Thorsten Mayer, Bildstockstraße 25, 66589 Wemmetsweiler

Außerdem liegen die Laufkalender bei folgenden LĂ€ufen aus

29.11. beim 39. Straßenlauf in Furpach
29.11. beim 27. Weihnachtsmarktlauf in Landstuhl
6.12. beim 21. Advent Lauf in SaarbrĂŒcken
12.12. beim 10. NachwÀchterlauf in Ottweiler
24.12. beim 14. Heiligabendlauf in NeubrĂŒcke
27.12. beim 41. Silvesterlauf in SaarbrĂŒcken




Bericht: Thorsten Mayer 27.11.2015


Neue Funktionen


Neue Funktionen

Seit heute ist es möglich von allen Veranstaltungen eine Siegerliste ĂŒber die vergangenen Jahre aufzurufen. Doch hierzu gibt es einiges zu beachten. Der Aufruf erfolgt direkt ĂŒber die Rubrik Listen oder ĂŒber jede Ergebnisliste selbst. Dort steht der Link SiegerInnen zur Weiterleitung bereit.

Die Listen selbst sind nur dann vollstĂ€ndig, wenn alle Ergebnislisten der Veranstaltung seit Beginn eingepflegt wurden. Man sollte wissen, dass bei langjĂ€hrigen Veranstaltungen nur noch bedingt die Ergebnislisten vorhanden sind (Wir sind weiterhin auf der Suche nach alten Listen, um die LĂŒcken in den traditionsreichen LĂ€ufen zu schließen). Außerdem können bei verschiedenen Listen noch kleinere Datenfehler vorhanden sein (z.B. sind Altersklassen in manchen Jahren unterschiedlich bezeichnet worden).

Die Listen selbst werden ĂŒber die oberen Reiter generiert. Zuerst werden die StreckenlĂ€ngen der LĂ€ufe gefiltert. In den weiteren Bereichen kann man nach Geschlecht bzw. Altersklassen sortieren. Ein sehr interessantes Tool, das unser “Webbaustellenleiter“ Bernd in liebevoller Kleinarbeit gezaubert hat.

Wir möchten mit dieser Kurzbeschreibung noch die Gelegenheit nutzen und zur Mithilfe aufrufen. Es wĂ€re toll, wenn wir die noch fehlenden Listen der vergangenen Jahrzehnte vielleicht aus Privatarchiven bekommen könnten. In diesem Fall bitten wir um kurze RĂŒckmeldung unter dem Kontaktformular auf LaufdatenSaar.de.


Bericht: Thorsten Mayer 15.08.2015


LaufgebĂŒhr 2016

LaufgebĂŒhr 2016

Der Verbandsrat des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) hat auf seiner Sitzung in NĂŒrnberg beschlossen, die GenehmigungsgebĂŒhr fĂŒr Laufveranstaltungen ab dem 1. Januar 2016 bundeseinheitlich auf 50 Cent pro Finisher festzulegen (40 Cent LV-GebĂŒhr, 10 Cent DLV-GebĂŒhr). Die bisherige Bezeichnung der Volks- und StraßenlĂ€ufe entfĂ€llt und Laufveranstaltungen werden nunmehr einheitlich als „Stadionferne Veranstaltungen“ bezeichnet. Die GenehmigungsgebĂŒhren werden fĂŒr alle „Stadionfernen Veranstaltungen“ ausschließlich durch die LandesverbĂ€nde erhoben. „Stadionferne Veranstaltungen“ sind Lauf- und laufĂ€hnliche Veranstaltungen mit leichtathletischem Wettkampfcharakter einschließlich Straßen-, Cross-, Berg-, Landschafts- Trail- und GelĂ€ndelĂ€ufe mit und ohne Wandern, Walking und Nordic Walking. Dabei kann fĂŒr die in der DLO offiziell gefĂŒhrten Wettkampfstrecken zwischen offiziell vermessener Strecke (bestenlistenfĂ€hig) und nicht offiziell vermessener Strecke (nicht bestenlistenfĂ€hig) bei der Anmeldung von „Stadionfernen Veranstaltungen“ unterschieden werden. Es wird keine Unterscheidung bei der GrĂ¶ĂŸe der Laufveranstaltung (Veranstaltungen mit wenigen oder vielen Teilnehmern) vorgenommen – kleine und große Veranstalter zahlen einheitlich 50 Cent pro Finisher.

Berechnungsbasis fĂŒr die veranlasste GebĂŒhr ist die Anzahl der Finisher laut Ergebnisliste.

-        Bei Staffeln zĂ€hlt der letzte Teilnehmer als Finisher, somit wird nur ein Starter jeder Staffel berechnet.
-        Walker, Nordic Walker, Inlineskater oder Rollstuhlfahrer zĂ€hlen nur dann als Finisher, wenn disziplinbezogene Ergebnislisten veröffentlicht werden und damit der Wettkampfcharakter dokumentiert ist oder sie in der Gesamtergebnisliste als Finisher erscheinen.
-        Die GenehmigungsgebĂŒhren werden ab der Altersklasse U18 erhoben.
-        JĂŒngere JahrgĂ€nge ab der U16 werden nicht berechnet, wenn sie in eigenen Ergebnislisten ausgewiesen werden. Wenn jĂŒngere JahrgĂ€nge in der Gesamtergebnisliste gefĂŒhrt werden, gelten sie als Finisher nach der GebĂŒhrenordnung und werden mit 50 Cent abgabenpflichtig.
Es wurde zusĂ€tzlich eine soziale Komponente eingefĂŒhrt. LĂ€ufe mit ausschließlichem karitativem Zweck können auf Antrag von der Zahlung der GenehmigungsgebĂŒhr befreit werden. Dabei ist nachzuweisen, dass alle Einnahmen aus Start-/TeilnahmegebĂŒhren der Veranstaltung als Spende im Sinne des § 10b der GebĂŒhrenordnung des Einkommensteuergesetzes an eine der in § 5 Abs. 1 Nr. 9 GBO des Körperschaftssteuergesetzes bezeichneten Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen einem karitativen Zweck zugefĂŒhrt werden. Bereits mit dem Genehmigungsantrag der Veranstaltung muss die karitative Einrichtung dem zustĂ€ndigen Landesverband genannt werden. Nach der Veranstaltung ist als Nachweis eine entsprechende Spendenbescheinigung ĂŒber einen Beitrag in Höhe der sich aus der Finisher-Zahl errechneten gesamten TeilnahmegebĂŒhren vorzulegen.GegenwĂ€rtig sieht die Beschlusslage keine Ausnahmeregelungen fĂŒr SerienlĂ€ufe vor.

Die Bezeichnung LV-Volkslaufwarte wird durch den neuen Namen LV-Laufwarte ersetzt, es Ă€ndert sich jedoch nichts an den entsprechenden Aufgabenfeldern. An dem HĂ€rtefonds soll festgehalten werden. DarĂŒber hinaus wird der HĂ€rtefonds-Haushalt nunmehr im DLV‐Haushalt verankert sein und die PrĂŒfung erfolgt innerhalb der DLV‐KassenprĂŒfung. FĂŒr die Abwicklung wĂ€hlen die LV‐Laufwarte wie bisher den HĂ€rtefondsverwalter und zwei Beisitzer (Dreier‐Kommission). Der DLV bewirtschaftet den Fonds, die LandesverbĂ€nde sind mit der letztmaligen Zahlung ihres Anteils in 2015 von weiteren Pflichten befreit. Weitere Einlagen werden zukĂŒnftig aus dem DLV‐Anteil der LaufgebĂŒhren gedeckt.

Stichpunktartig zusammengefasst die wichtigsten Neuerungen:

-        Es gibt keine Unterscheidung mehr zwischen Volks- und StraßenlĂ€ufen bei der Abwicklung der GebĂŒhren
-        Die Bezeichnung Volks- und Straßenlauf entfĂ€llt, sie fallen zukĂŒnftig unter die Definition „Stadionferne Veranstaltungen“
-        Die bundeseinheitliche GenehmigungsgebĂŒhr betrĂ€gt 50 Cent pro Finisher (40 Cent LV-GebĂŒhr, 10 Cent DLV-GebĂŒhr) fĂŒr alle „Stadionfernen Veranstaltungen“
-        Der GebĂŒhreneinzug erfolgt durch die LVs
-        Die GenehmigungsgebĂŒhren werden ab AK U18 erhoben (somit ab dem 16. Lebensjahr). JĂŒngere JahrgĂ€nge sind dann befreit, wenn sie in eigenen Ergebnislisten ausgewiesen sind
-        Bei Staffelwettbewerben zĂ€hlt der letzte Teilnehmer als Finisher
-        FĂŒr die in der DLO ausgewiesenen Wettkampfstrecken kann zwischen offiziell vermessener und damit bestenlistenfĂ€higer und nicht offiziell vermessener, nicht bestenlistenfĂ€higer Strecke bei der Anmeldung von Stadionfernen Veranstaltungen unterschieden werden
Diese Informationen werden zeitnah auf der DLV - Website als Leitfaden veröffentlicht, sodass LandesverbÀnde und Veranstalter die Informationen jederzeit einsehen können.

Mit diesen bundeseinheitlichen Regelungen möchte der DLV der berechtigten Kritik in den letzten Monaten Rechnung tragen und soziale BedĂŒrfnisse berĂŒcksichtigen.


Bericht: Thorsten Mayer 14.08.2015


Lauf – GenehmigungsgebĂŒhr – DLV Verbandsrad einigt sich auf Kompromiss

Lauf – GenehmigungsgebĂŒhr – DLV Verbandsrad einigt sich auf Kompromiss

Der DLV hat auf seiner Sitzung in NĂŒrnberg folgende Kompromisslösung fĂŒr die GenehmigungsgebĂŒhren beschlossen:

Der DLV-Verbandsrat hat am Freitag eine Kompromiss-Entscheidung zur GenehmigungsgebĂŒhr fĂŒr Laufveranstaltungen getroffen.

Der Verbandsrat des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) hat auf seiner Sitzung in NĂŒrnberg beschlossen, die GenehmigungsgebĂŒhr fĂŒr Laufveranstaltungen ab dem 1. Januar 2016 bundeseinheitlich auf 50 Cent pro Finisher festzulegen.

ZusĂ€tzlich wurde eine soziale Komponente eingefĂŒhrt. LĂ€ufe mit karitativem Zweck sind von der GebĂŒhr ausgeschlossen. Im Jugendbereich wird die GebĂŒhr ab der Altersklasse U18 erhoben.

Zahl der Finisher ausschlaggebend

DLV-PrĂ€sident Dr. Clemens Prokop erlĂ€uterte die Entscheidung bei der Auftakt-Pressekonferenz anlĂ€sslich der Deutschen Meisterschaften in NĂŒrnberg. "Derzeit liegt die GebĂŒhr in den einzelnen LandesverbĂ€nden unterschiedlich zwischen 25 und 62 Cent pro Teilnehmer. Unser Ziel war von Beginn an eine bundeseinheitlich Regelung. Soweit es durch die Neuregelung zu Mehreinnahmen kommt, fließen diese in den regionalen Sportbetrieb."

UrsprĂŒnglich sollte die GenehmigungsgebĂŒhr ab 2016 bei einem Euro pro Finisher liegen, was teilweise zu heftiger Kritik gefĂŒhrt hatte. "Wir haben nach vielen GesprĂ€chen auch mit Laufveranstaltern und LĂ€ufern entschieden, die GebĂŒhr bundeseinheitlich auf 50 Cent festzusetzen. Ausschlaggebend ist die Zahl der Finisher, nicht mehr wie bisher aller Teilnehmer. Mit der jetzigen Entscheidung haben wir der berechtigten Kritik Rechnung getragen, soziale BedĂŒrfnisse berĂŒcksichtigt und insgesamt einen guten Kompromiss gefunden."

Quelle: www.leichtathletik.de


Bericht: Thorsten Mayer 26.07.2015


GebĂŒrenreform 2015

GebĂŒrenreform 2015

Lauf-Maut in der Leichtathletik (SĂŒddeutsche Zeitung Artikel: Einen Euro fĂŒr jeden der ankommt vom 31.12.2014), eine vom SaarlĂ€ndischen Leichtathletik-Bund geplante SondergebĂŒhr könnte mittelfristig der Tod kleiner VolkslĂ€ufe bewirken (SaarbrĂŒcker Zeitung Artikel: Es braut sich was zusammen vom 22.05.15), Abzocke nach Gutsherrenart (German Roadrace Artikel Geplante Erhöhung der FINISHER-Abgabe an den DLV vom 20.01.2015) und vieles mehr geistert seit dem vergangenen Jahr durch die Deutsche Gazetten - Welt. Höchste Zeit fĂŒr AufklĂ€rung!

Bei der Terminbörse 2014 in Losheim versprachen Joachim Berg (VizeprĂ€sident Breitensport SLB), Karl Heinz Wagner (Referent fĂŒr Lauftreff und Walking) und Thorsten Mayer (Referent fĂŒr Straßen-, Volks- und CrosslĂ€ufe), dass man im neuen Jahr enger mit den Vereinen zusammenrĂŒcken möchte. Untern anderem geht es hierbei um die geplante GebĂŒhrenreform des Deutschen Leichtathletik Verbandes fĂŒr Laufveranstaltungen außerhalb der Stadion – Leichtathletik. Desweiteren möchte man eine dauerhafte Transparenz zwischen Verband und Veranstalter/innen gewĂ€hrleisten. Aus diesem Grund wurden alle saarlĂ€ndischen Laufveranstalter/innen fĂŒr den 3. Juni 2015 zur Diskussions- und Informationsrunde an die Hermann Neuberger Sportschule eingeladen. Neben Joachim Berg und Thorsten Mayer folgte auf Seiten des SLB Lothar Altmeyer der Einladung. Lothar Altmeyer fĂŒhrt seit Mai 2015 kommissarisch das PrĂ€sidentenamt des saarlĂ€ndischen Leichtathletik Bundes und war wenige Wochen zuvor in Darmstadt bei einer außerordentlichen Sitzung des DLV in Darmstadt zum Thema Finisher-Euro.

Joachim Berg begrĂŒĂŸte alle anwesenden Vereine und bedankte sich bereits im Vorfeld fĂŒr ihre Teilnahme. Dass dieses, in der Presse sehr hoch gehandelte Thema, nur auf ein geringes Interesse stoßen wĂŒrde, war bis dahin unklar. Trotzdem freut man sich auf Seiten des SLB ĂŒber die GesprĂ€chsbereitschaft der anwesenden Veranstalter/innen. Mit der Bitte um konstruktive und faire GesprĂ€che gab Joachim Berg zunĂ€chst einen Einblick in den chronologischen Ablauf der Finisher – Planungen des DLV seit Mitte des vergangenen Jahres. Es wurde festgestellt, dass zu diesem Thema noch ein großes Informationsdefizit besteht.

Dies spiegelt auch ein aktueller Bericht zum Schmelzer Brauhauslauf wider. Dort wurde unter anderem angekĂŒndigt, dass der SaarlĂ€ndische Leichtathletik Bund eine geplante SondergebĂŒhr zum Jahreswechsel einfĂŒhren möchte und damit fĂŒr das zukĂŒnftige Sterben der kleinen Veranstaltungen verantwortlich ist.

Dies entspricht nicht den Tatsachen. Folgende Punkte sind zu beachten:
1. Der SLB ist einer von 20 LandesverbĂ€nden im DLV.
2. Alle LVÂŽs unterliegen den Satzungen des DLV und sind an die DLO (Deutsche Leichtathletik Ordnung) und an die GBO (GebĂŒhrenordnung) gebunden.
3. Der DLV und alle LVÂŽs sind gemeinnĂŒtzige VerbĂ€nde, d.h. alle Einnahmen aus der Leichtathletik werden auch wieder in die Leichtathletik reinvestiert. 
Die Leichtathletik wird nicht betrieben um Gewinne zu erzielen.
4. Der Verbandsrat des DLV hat in seiner Verbandsratssitzung am 25.7.14 einstimmig die Ă„nderung der GebĂŒhrenordnung beschlossen und dies nochmals 
in der Verbandsratssitzung am 15.11.14 bestĂ€tigt. Stimmberechtigt waren hier alle PrĂ€sidenten der einzelnen LVÂŽs.
Somit kann von einer SondergebĂŒhr, von Seiten des SLB keine Rede sein. Vielmehr ist der SLB an die Vorgaben des DLV gebunden.

Danach gab Joachim Berg einen Einblick in die Änderungen der GBO.

1.        Keine Unterschiede mehr in den einzelnen GBOÂŽs der LandesverbĂ€nde. (Dies ist in der Stadionleichtathletik bereits gĂ€ngige Praxis)
2.        Keine Unterscheidung mehr zwischen Straßen- und VolkslĂ€ufen
3.        Unter diese Regelung fallen alle Veranstalter (Kommerzielle, Vereine und private Anbieter
4.        Einheitliche GenehmigungsgebĂŒhr von 1 â‚Ź/ZieleinlĂ€ufer/in ab der U20 (Ausnahmen bei FreundschaftslĂ€ufen, CharitylĂ€ufen u.Ă€.)
5.        Aufteilung der GebĂŒhr 40% DLV und 60% Landesverband
6.        Die GebĂŒhr wird ĂŒberwiegend zur Förderung des Laufsportes verwendet

Schließlich erlĂ€uterte Joachim Berg den Grund der Änderung und die damit verbundenen Ziele des DLV.

Eine einheitliche GBO ist eine Grundvoraussetzung, damit sie auch fĂŒr private und kommerzielle Anbieter von Laufveranstaltungen angewendet werden könne. Die neuen finanziellen Ressourcen sollen gezielt genutzt werden. Dies beginnt bei den bekannten Problematiken. Die deutsche Leichtathletik ist seit Jahren auf ZuschĂŒsse und UnterstĂŒtzung der Politik angewiesen. UnabhĂ€ngig hiervon muss sie aber auch eigene Einnahmen erzielen, um die stĂ€ndig steigenden Kosten ausgleichen zu können. Gleichzeitig gilt es, die stĂ€ndig ansteigende Zahl LĂ€ufer/innen auszugleichen, die keinem Verein angehören. FĂŒr diese Teilnehmer/innen wurden bisher keinerlei GebĂŒhren berechnet. Mit der GebĂŒhrenreform werden sie den VereinslĂ€ufern gleichgestellt. Der Verbandsrat ist der Meinung, dass eine GebĂŒhr von 1 Euro durch eine Erhöhung des Startgeldes an die Teilnehmer/innen weitergegeben werden kann und die Veranstalter dadurch nicht belastet werden. Mit den zusĂ€tzlichen Einnahmen soll der Laufsport in Deutschland stĂ€rker gefördert werden. Dies ist einer der wesentlichsten Punkte, weshalb man sich an diesem Abend in SaarbrĂŒcken zusammen gefunden hat. Um in die Diskussion einsteigen zu können, gabt Thorsten Mayer einen Einblick in die aktuellen Leistungen des SLB:

SLB - Leistungen Straßen-, Volks-, CrosslĂ€ufe
-        Terminkoordination
-        Terminbörse
-        Terminschutz / Vermittlung bei Kollision
-        Kostenlose Beratung und Hilfestellung
-        Veranstalter Haftpflicht
-        Versicherungsschutz fĂŒr Volkslaufteilnehmer aus Vereinen (zukĂŒnftig eventuell auch fĂŒr alle Teilnehmer)
-        Kostenlose Bewerbung durch Veröffentlichung
(im DLV - Laufkalender, auf laufen.de, Wettkampfdatenbank SLB, ggf. Vor- und Nachberichterstattung auf slb-saarland.com
-        Kostenlose Bereitstellung des SLB- und DLV - Laufkalenders
-        Exklusive Verwendung des DLV Volkslauf- oder Straßenlogos
-        Nutzung des Volkslauf - HĂ€rtefonds des DLV
-        Statistische Auswertung
-        Vertretung der Interessen des Veranstalter beim DLV
-        Ăœbernahme der GebĂŒhr zum Volkslauf HĂ€rtefonds des DLV (Eventuell im nĂ€chsten Jahr)
-        Erinnerung an den Veranstaltungsbericht


Weitere Leistungen des SLB
-        Erstellung von Bestenlisten
-        Weiterbildungs- und Schulungsangebote
-        DurchfĂŒhrung von WochenendlehrgĂ€ngen und Trainingslagern
-        Ausbildung von Kampfrichter, Ăœbungsleiter und Trainer
-        Bereitstellung von Verbandstrainer, TrainingsstĂ€tten und Trainingsmitteln
-        Bezuschussung von Fahrten zu Meisterschaften, Trainingslagern, Ăœbungsleitern
-        Trainingsmaßnahmen im Nachwuchsbereich(Grundlagen- + Aufbautraining)
-        Sportmedizinische Untersuchung - Betreuung von Kaderathleten
-        Vertretung der Mitgliederinteressen bei ĂŒbergeordneten VerbĂ€nden und in Ministerien (LSVS, LAL, DLV, Sportplanungskommission,
)
-        DurchfĂŒhrung von Werbemaßnahmen fĂŒr die Leichtathletik
-        Einwerben Gewinnung von Sponsoren

Leider gab es jedoch eine erneute Änderung in den Planungen des DLV. Hierzu gab Lothar Altmeyer einen kurzen Einblick in die Problematik der DurchfĂŒhrung. Einige Großveranstalter u.a. Berlin, Köln, MĂŒnchen, Frankfurt, Hamburg sind nicht bereit, den bereits beschlossenen Finisher – Euro zu akzeptieren. Trotzdem sind diese Veranstalter bereit, die GebĂŒhrenneuordnung unter anderen Voraussetzungen mitzutragen, da sie ebenfalls davon ĂŒberzeugt sind, dass man den Laufsport in Deutschland nur durch eine Anhebung der GebĂŒhren stĂ€rken kann. Aus diesem Grund haben die großen Veranstalter dem DLV eigene VorschlĂ€ge unterbreitet. Da dem DLV an einer außergerichtlichen Einigung gelegen ist, prĂŒft man aktuell in Darmstadt die Situation. Es ist geplant, dass auf dem Verbandstag in NĂŒrnberg, anlĂ€sslich der Deutschen Leichtathletik Meisterschaften in NĂŒrnberg eine Finale Version des Finisher – Euros, in Kooperation mit den Großveranstaltern vorgestellt wird.

Zusammenfassend zu Herr Altmeyers ErlĂ€uterung ist zu sagen, dass die GebĂŒhrenreform kommt. SpĂ€testens nach der Sitzung in NĂŒrnberg sollte Gewissheit in der Laufszene bestehen. Der Überwiegende Teil der Einnahmen soll der Förderung des Laufsportes in Deutschland zur VerfĂŒgung gestellt werden.

Bereits wĂ€hrend der Vorstellung konnten viele Fragen und Bedenken der Veranstalter/innen geklĂ€rt werden. Die anschließende Fragerunde wurde von allen Beteiligten genutzt, um die letzten MissverstĂ€ndnisse auszurĂ€umen. Es entwickelte sich aus der Fragerunde eine rege bzw. sachliche Diskussion. Aus dieser Runde folgten weitere sehr konstruktive VorschlĂ€ge, wie man die Mehreinnahmen sinnvoll nutzen und umsetzen könnte. GrundsĂ€tzlich wird ein SĂ€ulensystem vorgeschlagen. Man möchte verschiedene Bereiche fördern. Unter anderem Jugendbereich, allgemein Förderung von ambitionierter LĂ€uferinnen und LĂ€ufer, eventuelle Cupserien uvm.

Von Seiten des SLB wurden verschiedene Punkte unabhĂ€ngig der GebĂŒhrenneuordnung vorgeschlagen, die unmittelbar umgesetzt werden können. Man möchte bereits im Herbst zu einem VereinsgesprĂ€ch fĂŒr Laufveranstalter/innen ansetzen. Dieses VereinsgesprĂ€ch ist unabhĂ€ngig vom jĂ€hrlich stattfindenden VereinsgesprĂ€ch fĂŒr die Leichtathletikvereine und soll zum einen die Transparenz zwischen Verband und Vereinen bilden. Außerdem möchte man enger zusammenrĂŒcken, um weitere konstruktive Förderungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Bei diesem VereinsgesprĂ€ch möchte man bereits Referenten einladen, die ĂŒber aktuelle Themen informieren. Dies könnte u.a. ein InformationsgesprĂ€ch zum Versicherungsschutz der Laufveranstaltungen sein.

Mag der Eine oder Andere vor der heutigen Runde noch mit leichtem Groll nach SaarbrĂŒcken gekommen sein, so war man nach zweistĂŒndiger Sitzung doch der einheitlichen Meinung, dass eine GebĂŒhrenneuordnung mitgetragen wird und sinnvoll ist, wenn man die Gelder wie besprochen einsetzt. Außerdem möchte man das Erarbeite an die nichtanwesenden Veranstalter/innen weitergeben, um mittelfristig an der Umsetzung der Ideen zu arbeiten. Es wĂ€re schön, wenn wir alle auf diesem Weg noch weitere Veranstalter/innen zur Zusammenarbeit motivieren könnten.


Bericht: Thorsten Mayer 20.07.2015


Sportfeste der LSG Sb-Sulzbachtal 1985-94 im Ludwigsparkstadion


Sportfeste der LSG Sb-Sulzbachtal 1985-94 im Ludwigsparkstadion


Das Lusdwigsparkstadion war das erste Stadion im Saarland mit einer Kunststoffbahn. Daher trainierte die LSG SaarbrĂŒcken-Sulzbachtal im Stadion Ludwigspark in SaarbrĂŒcken ab 1976. Der Ludwigspark wurde somit zum Heimstadion unserer Startgemeinschaft.


Ab 1978 veranstaltete die LSG auch eine Reihe von Abendsportfesten im Ludwigspark. JĂ€hrlich richtete die LSG jeweils zwei FrĂŒhjahrssportfeste, Feriensportfeste und Herbstsportfeste aus. Dabei kam die erste elektronische Zeitmessanlage (Imhof) im Saarland zum Einsatz.

Diese Serie von Sportfesten war ĂŒber die Grenzen hinweg beliebt und sehr gut besucht. Von 1985 – 1994 wurde zusĂ€tzlich ein Internationales Leichtathletik-Meeting veranstaltet. Ab 1995 war auf der maroden Laufbahn des Ludwigsparkstadions kein Training mehr möglich. Damit wurden auch alle Leichtathletiksportfeste der LSG SaarbrĂŒcken-Sulzbachtal eingestellt. Eine Renovierung der Anlage wurde durch den Stadtrat der Stadt SaarbrĂŒcken abgelehnt.

Das gute Ansehen unserer Veranstaltungen aus dieser Zeit, sowie die vielfĂ€ltigen Kontakte sind der Hauptgrund fĂŒr das große Interesse heute an unseren LĂ€ufermeetings im Stadion Kieselhumes. Athleten die an unseren Abendsportfesten teilgenommen haben sind heute oft Trainer in ihren Vereinen und erinnern sich gerne an die Abendsportfeste der LSG.

Zur Erinnerung an diese Zeit der Sportfeste im Ludwigspark habe ich die Ergebnislisten einiger Internationaler Meetings aufbereitet.

Manfred Kölzer LSG Vorsitzender

Finale 1985

Finale 1986

Finale 1988

Finale 1989

Finale 1990

Finale 1991

Finale 1992

Finale 1993

Finale 1994

Gesamtstatistik


Bericht: Thorsten Mayer 27.06.2015


Laufen in Frankreich


Laufen in Frankreich
Courir en France
Course Ă  pied en France

Auch bei unseren französischen Nachbarn wird eine große Bandbreite von Laufveranstaltungen, wie StraßenlĂ€ufe (route) und insbesondere vielen NaturlĂ€ufen (courses nature, Trails, Cross) sowie Walking, Nordic-Walking (marchĂ©) angeboten.

Wo hingegen bei den Lauf- und Walkingveranstaltungen des Saarlandes regelmĂ€ssig viele TeilnehmerInnen aus dem grenznahen Frankreich anzutreffen sind, finden nur wenige LĂ€uferInnen bzw. WalkerInnen aus Deutschland den Weg zu den Veranstaltungen nach Frankreich. FĂŒr diejenigen, die einmal eine Laufveranstaltung in Frankreich besuchen möchten, habe ich hier ein paar Besonderheiten und Tipps zusmammengestellt.


Ärztliches Attest - Certificat mĂ©dical

Bei den Veranstaltungen in Frankreich ist zwingend („obligatoire“) ein Ă€rztliches Attest, das sogenannte „Certificat mĂ©dical“ vorzulegen. Auf diesem Formular, dass in französischer Sprache formuliert sein muss, bestĂ€tigt Euch euer Arzt/Ärztin, dass aus Ă€rztlicher Sicht keine EinschrĂ€nkungen vorliegen, die gegen eine Teilnahme an einem Lauf- bzw. Walkingwettbewerb sprechen. Bei der Ausstellung ist jedoch unbedingt zu beachten, dass der Zusatz „en compĂ©tion“ (Wettbewerb) aufgefĂŒhrt ist und das Dokument am Veranstaltungstag nicht Ă€lter als 1 Jahr ist. Eine Kopie des Originalattestes reicht bei der Anmeldung aus.

Auch wenn das fĂŒr uns Nicht-Franzosen ungewohnt ist, hat diese Prozedur etwas Gutes. So muss man mindestens einmal im Jahr beim Arzt/Ärztin seiner Wahl zu einer ÜberprĂŒfung der Gesundheit vorstellig werden.

Einen entsprechenden Vordruck findet man auf der französischen Website von jogging-plus.

Einen von mir ĂŒberarbeitenden zweisprachigen Vordruck, fĂŒr den ich natĂŒrlich keine Garantie fĂŒr die Anerkennung geben kann, steht hier als pdf-Dokument zum download zur VerfĂŒgung.

Den rechtlichen Hintergrund dieser Maßnahme (article L.231-2 Ă  L.231-4 du Code du Sport) kann unter Angabe der Suchbegriffe „Certificat mĂ©dical“ auf der Informationsseite der französischen Behörden im Suchfeld „Rechercher“ in Erfahrung bringen.

Altersklassen - catégories d`ùge

Die Altersklasseneinteilungen, die von der Féderation Francaise d`Athlétisme (FFA) festgelegt wurden, unterscheiden sich auch erheblich von den bekannten deutschen Einteilungen. Da bei den Anmeldungen / Einschreibungen bei den französischen Laufveranstaltungen eventuell auch die Altersklasse anzugeben ist, stelle ich hier die jeweiligen Klassen vor:

CatĂ©gories - Klasse Codes - SchlĂŒssel Âges - Alter
Vétérans VE 40 Jahre und Àlter
Seniors SE von 23 bis 39 Jahre
Espoirs ES von 20 bis 22 Jahre
Juniors JU von 18 bis 19 Jahre
Cadets CA von 16 bis 17 Jahre
Minimes MI von 14 bis 15 Jahre
Benjamins BE von 12 bis 13 Jahre
Poussins PO von 10 bis 11 Jahre
École d`AthlĂ©tisme EA 9 Jahre und jĂŒnger


Die Altersklasse "VĂ©tĂ©rans" wird wie folgt noch weiter aufgeschlĂŒsselt:

CatĂ©gories - Klasse Codes - SchlĂŒssel Âges - Alter
Vétérans H et F
Vétérans homme et femme
Vétérans MÀnner und Frauen
V1 von 40 bis 49 Jahre
V2 von 50 bis 59 Jahre
V3 von 60 bis 69 Jahre
V4 70 Jahre und Àlter


Eine aktuelle Auflistung unter Angaben der Geburtsjahre je Altersklasse findet man auf der Website der Féderation Francaise d`Athlétisme (FFA).

Auch wurden durch die Féderation Francaise d`Athlétisme (FFA) folgende Maximaldistanzen den Altersklassen zugeordnet:

Altersklasse Distanz Distanz
Vétérans VE ohne Begrenzung
Seniors SE ohne Begrenzung
Espoirs ES ohne Begrenzung
Juniors JU 25 Kilometer
Cadets CA 15 Kilometer
Minimes MI 5 Kilometer
Benjamins BE 3 Kilometer
Poussins PO 2 Kilometer
École d`AthlĂ©tisme EA weniger als 1 Kilometer


Quelle: Féderation Francaise d`Athlétisme (FFA)


Laufveranstaltungen in Frankreich finden - Trouver des événements sportif en France

Ebenso wie in Deutschland gibt es auch in Frankreich eine Vielzahl von Websites, auf denen die Laufveranstaltungen mit weiterfĂŒhrenden Informationen veröffentlicht werden.

Beispielhaft fĂŒhre ich hier drei Angebote fĂŒr die Suche nach Veranstaltungen auf:
  • www.courirenmoselle.fr

    Auf dieser Website werden unter dem MenĂŒpunkt „Calendrier“ alle Veranstaltungen in unserer französischen Nachbarregion Lothringen veröffentlicht.
    Viele weitere Informationen wie Aktuelles, Ergebnisse und Beschreibungen einzelner Laufstrecken werden auf diesem Angebot ebenfalls veröffentlicht. Also ein „Muss“ fĂŒr alle saarlĂ€ndischen LĂ€ufer, die in der angrenzenden französischen Region Lothringen einmal starten wollen.
  • www.jaimecourir.fr

    Diese von der FĂ©deration Francaise d`AthlĂ©tisme (FFA) angebotene Website bietet unter dem MenĂŒpunkt „ ÉvĂ©nements“ detaillierte Suchmöglichkeiten der Laufveranstaltungen nach Name, Stadt, Departement, Datum, Art der Veranstaltung an.

    Ebenso finden sich auf der Website viele weitere Informationen rund um das Thema Laufen.
  • www.jogging-international.net

    Auf dem Webangebot der Laufzeitschrift „Jogging International“ lassen sich ebenfalls die Laufveranstaltungen in Frankreich unter einer Vielzahl von Suchkriterien aufrufen.
Solche Teilnahmen an Sportveranstaltungen sind auch ein gelungener Beitrag zur deutsch-französischen Freundschaft. Gerade wegen den zur Zeit sich wieder verstĂ€rkenden nationalen Bestrebungen und internationalen Konflikten halte ich es fĂŒr wichtig, Freundschaften auch ĂŒber die Landesgrenzen hinweg aufrechtzuerhalten, zu beleben oder neu zu schließen.


Verfasser dieses sehr interessanten Berichtes ist JĂŒrgen Altmeyer vom Lauftreff Hirzweiler


Bericht: JĂŒrgen Altmeyer 30.04.2015


4. Osterlauf 2015


Tolle Stimmung bei kalten Bedingungen

Die Teilnehmer/innen des 4. Osterlaufes am Itzenplitzer Weiher sind wettertechnisch nochmal davon gekommen. Wenn man die letzten 14 Tage Revue passieren lĂ€sst, dann sind die 6°C Grad bei bedecktem Himmel zum Laufen heute geradezu ideal. Genauso spiegelt es die Anmeldung am Ostermontag wider. Von den 400 Voranmeldungen sollten am Ende tatsĂ€chlich 338 im Ziel erfasst werden. Auch 2015 musste die Anmeldung bereits vorzeitig geschlossen werden, da die Wege am Weiher nur eine begrenzte Anzahl zulassen. Außerdem möchten wir das familiĂ€re Flair nicht aufgeben.

Um kurz nach 10 Uhr setzt sich das breite Feld an der UnterfĂŒhrung vor dem Werner – Altmeier- Platz in Bewegung. Darunter befinden sich jede Menge gemĂŒtlicher Teilnehmer/innen, die einfach die unzĂ€hligen Kalorien des Osterwochenendes abtrainieren wollen oder auch wirkliche Osterhasen mit langen Ohren, kurzen Ohren, mit und ohne MohrrĂŒben, langen ZĂ€hnen, rosa KostĂŒm, und und und. Insgesamt kann man sagen, dass es ein buntes Osterlauffeld, bei noch farblosem Waldbestand ist.


Das gut gelaunte Startfeld 2015

Die buntesten Vögel fĂŒr die vielen Breitensportler sind mit Sicherheit aber die LĂ€uferinnen und LĂ€ufer an der Spitze. Trotz vieler verletzter oder erkrankter SpitzenlĂ€ufer/innen aus den Vorjahren gab es mit Heike Kohler und Tobias Blum zwei pfeilschnelle Hasen zu bestaunen. Tobias fegte bereits nach knapp ĂŒber 20 Minuten um die Ecke an der FischerhĂŒtte. Nur noch eine Runde um den Weiher hatte er vor sich und der unglaubliche Streckenrekord von Florian Neuschwander aus dem Vorjahr sollte völlig unerwartet ins Wanken geraden. Mit nur 12 Sekunden verpasste er die Rekordzeit von 26:58 Minuten. Der 20 JĂ€hrige, der fĂŒr die LSG SaarbrĂŒcken-Sulzbachtal an den Start geht, hatte bereits zwei Tage zuvor in 31:00 Minuten den traditionellen Rheinzaberner Osterlauf fĂŒr sich entscheiden können. Außerdem belegte er im MĂ€rz bei den deutschen Crosslaufmeisterschaften den 8. Platz. Mit grĂ¶ĂŸerem Abstand aber trotzdem starken 29:50 Minuten folgte Philippe Weingarth (LLG Wustweiler). Er kann somit als einziger LĂ€ufer neben Tobias Blum die magischen 30 Minuten unterbieten. Bastian komplettiert mit 30:59 Minuten die starke Vorstellung der LLG Wustweiler als Drittplatzierter.

Nicht mal 2 Minuten spĂ€ter staunt man im Zielbereich nicht schlecht, als Heike Kohler von den Grojos LTF Elversberg ĂŒber die Ziellinie lĂ€uft. Mit 32:07 Minuten unterbietet sie den Streckenrekord von Andrea Karl aus dem ersten Jahr um unglaubliche 4 Minuten. Außerdem wird sie Gesamtsiebte. Mit Claudia Seel (Tri-Turtles Friedrichsthal) in 35:48 Min., Catleen Goll (Grojos LTF Elversberg) in 35:52 Min. und Corinna Fortunato (Grojos LTF Elversberg) in 36:07 Min schaffen es insgesamt 4 Frauen den alten Rekord zu unterbieten. Die Frauenlaufwelt scheint im Winter deutlich fleißiger gewesen zu sein.


Christian Groß von den MittelpunktlĂ€ufern

Als Gesamtsieger in der Mannschaftswertung und damit zum vierten Mal in Folge stehen die Grojos aus Elversberg wieder auf dem obersten Platz bei der Siegerehrung. Die Mannschaft setzt sich zusammen aus Stefan Harig, Christian Groß und Heike Kohler. Die schnellste Mannschaft aus der Gemeinde sind nach 2014 wieder die Gastspieler (Roland KĂŒster, Philipp Hell, Alexander Wolfanger). Als schnellste Osterhasen und HĂ€sinnen der Gemeinde Schiffweiler dĂŒrfen sich in diesem Jahr Alexander LĂŒdemann (Velux) und Claudia DĂŒppre (SSV Heiligenwald) feiern lassen.


Siegerin Heike Kohler mit neuer Bestzeit

Vom ambitionierten Laufen kommen wir zum Schluss noch mal auf den Grundgedanken des Osterlaufes zurĂŒck. Dieser heißt zum Laufen motivieren und diese Motivation will durch weitere PrĂ€mierungen bzw. WertschĂ€tzung der Leistung ausgedrĂŒckt werden. Mit Jahrgang 37 und dem Jahrgang 2003 stehen Walter Cloß (TG Landsweiler-Reden) bzw. Pauline Ackermann (Run 4 Fun BĂŒbingen) gemeinsam als Ă€lteste und jĂŒngste Teilnehmer/in auf dem Podest. Sie erhĂ€lt ihr verdientes Osterlamm, genauso wie die Teilnehmer/in mit der weitesten Anreise. Sebastian Arriola befindet sich zurzeit auf Besuch in Deutschland. Er kommt direkt aus Guatemala City. Ebenfalls eine weite Anreise musste Evelyn Klein auf sich nehmen. Sie ist zum Heimatbesuch aus Sydney angereist. Hierzu möchten wir uns bei allen ganz herzlich bedanken. Ob aus der Kaiserstraße in Heiligenwald angereist oder dem fernen Australien. All diese Leute machen den Lauf aus. Genauso wie die vielen verkleideten Osterhasen, die ebenfalls mit einem Osterlamm belohnt wurden. Die grĂ¶ĂŸte Auszeichnung geht jedoch an die Grojos LTF Elversberg. Mit 35 LĂ€ufern/innen bekommen sie den 1 kg Osterhasen. Man darf laut Sprecher gespannt sein, wie sie diesen unter sich aufteilen.


Bericht: Thorsten Mayer 10.04.2015


Trainingslager Annweiler am Trifels


Trainingslager Annweiler am Trifels 23. bis 25. Januar 2015

Weihnachten ist gefeiert, Silvester vorbei, die Braten und alkoholischen GetrĂ€nke sollten lĂ€ngst verdaut sein. SpĂ€testens jetzt sind die LĂ€ufer in ihrer Saisonvorbereitung zum neuen Laufjahr 2015. Der Grundstein fĂŒr eine erfolgreiche Saison wird bekanntlich im Winter gelegt. Mit langen LĂ€ufen fĂŒr die Grundlagenausdauer, Intervalltraining, Cross- und BerglĂ€ufen fĂŒr die Kraftausdauer feilt Jeder fleißig an seiner Ausgangssituation, um im FrĂŒhjahr möglichst frisch seine sportlichen Ziele zu verwirklichen.

Die Profis verschlĂ€gt es zu dieser Jahreszeit in wĂ€rmere Gefilde zum Höhentraining. Gerne auch im Land der schwarzen WeltrekordlĂ€ufer aus dem schönen Kenia. FĂŒr uns Hobbysportler, die wir tĂ€glich Lohn und Brot nachgehen, mĂŒssen jedoch nicht auf ein Trainingslager verzichten. Zwar sind dies meist keine Trainingslager ĂŒber zwei, drei Wochen, aber einen positiven Einfluss auf das bevorstehende Jahr können auch ein Trainingsquartier ĂŒber ein Wochenende haben. Einige saarlĂ€ndischen Vereine bieten dies ihren Mitgliedern an. So zum Beispiel der Lauftreff Hemmersdorf. Wir haben diesen nach Annweiler am Trifels begleitet und möchten einen kleinen Eindruck mit Bildern vermitteln.


Das Turner Jugendheim in Annweiler am Trifels

Wer glaubt, so ein Trainingslager sei eine feucht fröhliche Angelegenheit, den mĂŒssen wir enttĂ€uschen. Bereits um 17 Uhr am Freitagnachmittag ist einchecken im Turner Jugendheim von Annweiler. Danach beginnt in der dazugehörigen Turnhalle die erste Einheit. Auf dem Programm steht Zirkeltraining. FĂŒr jede der 15 Stationen sind 30 Sekunden Belastung mit 15 Sekunden Pause vorgesehen. Danach wartet zur Regeneration ein Koordinationsparkour.

Die einzelnen Stationen sind:
Crunshes gerade, KniehebeĂŒbung, Seitheben mit Theraband, Kniebeugen, LiegestĂŒtz, Übungen fĂŒr Abduktoren und Abduktoren, schrĂ€ge Crunshes, tiefe Bauchmuskulatur, Basketball tribbeln, Seilspringen, Koordinationsleiter, Trizeps, Beckenhebung, Bizeps

Nach einer Stunde und fĂŒnfzehn Minuten sind die 18 Teilnehmer/innen bereits mĂ€chtig am schwitzen. Gut zu wissen, dass dies die einzige Einheit fĂŒr den ersten Tag war. So angekommen im Trainingslager, folgt das gemeinsame Abendessen mit kurzem Abstecher im Barbarossa- Keller. Auf ein großes Trinkgelage in diesen heiligen Hallen hat jedoch Keiner Lust, denn Jeder hat den VorfrĂŒhstĂŒckslauf um 7:15 Uhr im Hinterkopf. Gegen 22 Uhr spĂ€testens verabschieden sich auch die Letzten, um auf ihre Zimmer zu verschwinden.

Bereits um 7 klingelt der Wecker. Da der Lauf vor dem FrĂŒhstĂŒck auf freiwilliger Basis ist, treffen wir am frĂŒhen Morgen nur drei weitere LĂ€ufer. NatĂŒrlich ist das ganze Wochenende freiwillig, doch kostet es viele LĂ€ufer/innen Überwindung auf nĂŒchternem Magen bei knapp unter 0°C Grad zu laufen. Man sollte dies auch nicht unterschĂ€tzen bzw. sollte man dies schon mal gemacht haben. Nach einer halben Stunde ist die erste Einheit verbucht und wir fĂŒhlen uns fit fĂŒr den anstrengenden Tag.


FrĂŒhstĂŒckslauf

Im FrĂŒhstĂŒcksraum treffen wir die weiteren Teilnehmer/innen bei bester Laune. Man muss sagen, dass im Turner Jugendheim bei allen Mahlzeiten vorzĂŒglich aufgetischt wird. Zudem haben die Vereine die Möglichkeit, ohne Kostenaufschlag die gerĂ€umige Turnhalle und den hervorragend ausgestatteten Kraftraum mit zu nutzen. Im Sommer hat man sogar die Möglichkeit, auf dem hauseigenen Sportplatz zu trainieren. Den eben erwĂ€hnten Kraftraum lernen wir nach dem Essen und einem kurzen Warmmachprogramm in der Halle bei Aerobic oder wahlweise Basketball ausfĂŒhrlich kennen. Im Kraftraum teilen sich 3 Gruppen zu je 5 Teilnehmer/innen die verschiedenen GerĂ€te, bei denen alle Muskelgruppen unter fachkundiger Aufsicht der ausgebildeten Trainer genutzt werden. Im Anschluss folgt das Mittagessen, mit einer wohlverdienten Mittagsruhe, die Jeder gerne annimmt. Bereits jetzt weiß Jeder, was er geleistet hat. Im Übrigen ist man bei den Mahlzeiten im Jugendheim sogar auf Vegetarier bestens eingestellt. Die Mitarbeiter geben hier den Eindruck wieder, dass es ihnen viel Spaß macht, die GĂ€ste zu bewirten bzw. ihnen ein heimisches GefĂŒhl zu vermitteln.


Kraftraum


An den GerÀten

Nach dem MittagsschlĂ€fchen treffen sich alle halbwegs gut erholt in der Turnhalle. Hier stehen Schnelligkeit und Koordination auf dem Programmzettel. Nach kurzem Warmup geh es in zwei Gruppen an die vorbereiteten HĂŒrdenbahn und eine Bodenleiter. Die Teilnehmer/innen sollen in verschiedenen AbstĂ€nden die Leitern ĂŒberlaufen oder in einem entsprechenden Rhythmus zwischen den HĂŒrden laufen. Durch den geringen Abstand braucht das Gehirn etwas Zeit, um die unterschiedlichen Takte zu verarbeiten. Dies schult zum einen die FĂ€higkeit, sich wĂ€hrend dem Laufen auf unterschiedliche Situationen schneller einstellen zu können. Zum Anderen wird man gezwungen, gerade zu laufen. Dies verbessert die Lauftechnik. Das Vorfußlaufen zwischen den Bodenleitern trĂ€gt ebenfalls zum geraden Laufstil bei. Verbindet man dies dauerhaft mit dem Krafttraining vor dem Mittagessen, dann sollte man mit der KörperstabilitĂ€t langfristig weniger Probleme bekommen.


Koordination

Als LĂ€ufer freut man sich natĂŒrlich auf die vorletzte Etappe des heutigen Tages am meisten. Nach der Laufschulung folgen 60 bis 120 Minuten Laufen an der frischen Luft (je nach Leistungsgruppe). Das bedeutet heute in Annweiler: laufen bei Neuschnee. Die schöne Landschaft um den Trifels ist weiß gepudert. Dazu kommt ein dichter Nebel. Nach all den Anstrengungen ist es schwer seinen eigenen Laufrhythmus auf dem glitschigen Asphalt zu finden. An der Straße entlang geht es in Richtung Wilgartswiesen. Alle Gruppen entscheiden selbst, wann sie zurĂŒck laufen. 1,5 Kilometer vor dem Turnerheim wartet dann noch ein letzter Brocken. Bis zum Ziel geht es stramm den Berg hinauf. Jetzt sollte auch der Letzte an seinem Leistungslimit angekommen sein. Am Jugendheim angekommen, wartet eine heiße Dusche und ein leckeres Abendessen. Danach kann jeder der will, noch das Entspannungstraining in der Turnhalle besuchen. Ob Teilnahme oder nicht, der Tagesabschluss im Barbarossakeller ist im Vergleich zu normalen VereinsausflĂŒgen extrem kurz. Mehr als ein, zwei alkoholfreie Weizenbier sind nicht drin.


Einteilung

Am Tag des Herrn, also am Sonntag, geht es nach dem 8 Uhr-FrĂŒhstĂŒck in der Turnhalle weiter. Es stehen an: warmspielen beim Korbwurf, Lauf ABC und zum guten Schluss der gefĂŒrchtete Beep-Test. Hierbei mĂŒssen die Teilnehmer/innen zum Abschluss noch einmal alles geben. Auf einer 20 Meterbahn geht es immer hin und zurĂŒck. Sobald der erste Beep-Ton ertönt geht es los. Auf der anderen Seite wird gewartet, bis der nĂ€chste Ton kommt. Im ersten Level erfolgt die Tonreihenfolge 10 Mal. Dann folgt Level 2. Jedes Mal werden die AbstĂ€nde kĂŒrzer. Die 20 Meterbahnen bleiben natĂŒrlich gleich. So kommt es, dass man immer schneller werden muss. Sinn des Ganzen ist die FormĂŒberprĂŒfung nach 6 Wochen. Dann sollte im Idealfall ein neuer Level erreicht werden. Gleichzeitig schult es weiterhin die Schnelligkeit. Man kann sich leicht vorstellen, wie intensiv solche Einheiten sind, wenn man bei jedem Level 10 Mal die Bahn hoch und runter lĂ€uft. Bis man dann irgendwann die Linie zwischen zwei Tönen nicht mehr erreicht.


Blick aus dem Zimmer am Vortag (noch kein Schnee)

Nach dieser letzten Einheit endet ein hartes, aber sehr kurzweiliges und amĂŒsantes Laufwochenende. Zwar sind LĂ€ufer/innen ohnehin sehr umgĂ€ngliche Menschen, doch das gemeinsame Leiden schweißt nochmal mehr zusammen. Beim gemeinsamen Abschlussmittagessen lassen alle die Tage noch einmal Revue passieren. Ein bisschen Schade ist es schon, dass das Kurztrainingslager so schnell vorbei gegangen ist. Auf der anderen Seite wird der Muskelkater uns beim Wochenstart noch einige Tage begleiten.


Der gefĂŒrchtete Beep-Test

Dies ist ein tolles Beispiel weshalb es Sinn macht, in einem intakten und aktiven Verein Mitglied zu sein. Vereinsmeierei ist eher als Schimpfwort anzusehen. Wenn man sich verbessern möchte oder eben einfach nur seine Gesundheit erhalten möchte, gibt es nichts Einfacheres als in einer Gemeinschaft zusammen Sport zu treiben. Ob alt und jung, ob walken oder laufen, Jeder kann entsprechend seiner Fitness mitmachen.

Unser Dank geht heute an den Lauftreff Hemmersdorf fĂŒr die vorbildliche Organisation und das Turner Jugendheim in Annweiler, das eine optimale Möglichkeit bietet, um ein solches Trainingslager durchzufĂŒhren.


Bericht: Thorsten Mayer 25.01.2015


Lauftreff TV Losheim


Lauftreff TV Losheim

Auf die PlÀtze, fertig Looosheim
.

So klingt es alljĂ€hrlich kurz vor Beginn der Weihnachtszeit aus den saarlĂ€ndischen Radios, wenn die Gewerbetreibenden von Losheim zum Verkaufsoffenen Sonntag und der TV Losheim im speziellen zum traditionsreichen Martinslauf aufrufen. Den Martinslauf gibt es bereits seit 1989. Zu den ersten Siegern gehörten Alfred Knickenberg (SV Saar 05) bzw. Christine Hoffmann (LTF Marpingen). Der Lauf selbst zeichnet sich durch einen der grĂ¶ĂŸten SchĂŒlerlĂ€ufe im Saarland aus. Um die 400 Jungen und MĂ€dchen gehen Jahr fĂŒr Jahr an den Start. Dass dies in der heutigen Zeit keine SelbstverstĂ€ndlichkeit ist, dĂŒrfte Jedem klar sein. Doch kommt dieser Zuspruch von Jugendlichen und SchĂŒlern nicht von ungefĂ€hr. Beim TV betreibt man einen großen Aufwand um diese Zahlen zu erreichen. Und spĂ€testens die wohlverdiente Martinsbrezel nach dem Lauf lĂ€sst bei den Kindern alle Anstrengungen vergessen.

Ein weiteres Steckenpferd des Vereins ist der Lauftreff. Dieser ist eine separate Abteilung im Turnverein Losheim. Den Lauftreff selbst gibt es seit den 80er Jahren. Montags und donnerstags trifft man sich um 19:00 Uhr am Stausee zum gemeinsamen Laufen. Sieben Leistungsgruppen stehen hierbei den 1.900 Mitgliedern des Vereins zur VerfĂŒgung. Auch wenn man in Losheim noch nicht so sehr vom allgemeinen RĂŒckgang des LĂ€uferbooms betroffen ist, macht man sich auch hier Gedanken, wie man neue Mitglieder und vor allem neue Laufkameraden gewinnen kann. Die Basis liegt in der Lauftreff – Struktur. Über das ganze Jahr hinweg werden verschiedenste Möglichkeiten zum gemeinsamen Beisammensein angeboten. Vom Start bei den vielen Volks- und FreundschaftslĂ€ufen im Saarland, ĂŒber Einsteigerkurse, NachtlĂ€ufe, Vereinswanderung, Weinproben, bis hin zum alljĂ€hrlichen Vereinsausflug ist fĂŒr jeden etwas dabei.

Somit sollten sich alle Laufinteressierten aus der Gegend um Losheim angesprochen fĂŒhlen und einfach mal vorbeischauen, denn nicht nur der Martinslauf ist ein Grund um sich laufend zu bewegen. Von daher heißt es ganz nach dem anfangs genannten Motto: auf die PlĂ€tze, fertig Looosheim.


Bericht: Thorsten Mayer 21.12.2014


Fragen an Werner DörrenbÀcher


Fragen an Werner DörrenbÀcher

So manch einer erinnert sich mit Wehmut an die alten Zeiten. Wo heute das wettkampforientierte Laufen gerne mal hinten angestellt wird, gab es in den 80er und 90er Jahren im Saarland eine Leistungsspitze, von der man heute allenfalls noch trĂ€umen kann. Klar ist es schön, dass heute viel mehr Menschen die Laufschuhe schnĂŒren, sich bewegen und die Teilnehmerzahlen der vielen LĂ€ufe im Saarland immer weiter ansteigen lassen. Doch wĂ€re eine gesunde Mischung zwischen Spaß- und WettkampflĂ€ufern wĂŒnschenswert.

Doch es gab wie schon gesagt andere Zeiten im Saarland. Damals brauchte es schon eine gute 31er, 32er Zeit, wenn man ganz vorne mitmischen wollte. Einer von diesen schnellen LĂ€ufern ist Werner DörrenbĂ€cher. Noch heute steht sein saarlĂ€ndischer Marathon- Rekord von Essone bei Paris mit 2:12:22 Std. Mit dieser Zeit stand er sogar drei Jahre an der absoluten Bestzeitenliste in Deutschland. Selbst nach mehr als 34 Jahren steht diese Zeit immer noch unter den Top 20 in Deutschland. Da wird schnell klar, dass es heute trotz enormer technischer Möglichkeiten seit den 80ziger Jahren bei der Leistungsspitze eher einen Schritt zurĂŒck ging.

Zu Werner DörrenbĂ€cherÂŽs Zeiten war dies anders. Auch ĂŒber die Halbmarathon- Distanz hĂ€lt er bis heute mit 1:03:25 Std. (Den Haag/NL) und ĂŒber 25 km mit 1:16.31 Std. den Saarlandrekord. Noch beeindruckender dĂŒrften die Nationalen und Internationalen Teilnahmen sein. Erstmals trug er 1977 das deutsche Nationaltrikot. Die LĂ€nderkĂ€mpfe in der damaligen Zeit gingen ĂŒber 25 Kilometer bis hin zum Marathon. Hinzu kamen u.a. Topplatzierungen beim Fukuoka – Marathon in Japan oder der zweimalige Sieg beim Lauf um den See Genezareth (hier siegten u.a. aus Deutschland Kerstin Preßler, Hans Pfisterer und Ralf Salzmann) und viele andere Titel sollten noch folgen. Der schwierigste Zeitpunkt der Karriere des Werner DörrenbĂ€chers dĂŒrfte wohl der Olympia Boykott Deutschlands 1980 in Moskau gewesen sein. Die Chance auf eine Medaille beim grĂ¶ĂŸten Leichtathletik- Ereignis der Welt war dahin.

Gegen Ende seiner aktiven Laufbahn wechselte der ursprĂŒngliche Bahn- und SkilanglĂ€ufer in die Ultraszene. Gleich die erste offizielle deutsche Meisterschaft ĂŒber 100 Kilometer konnte er sich mit dem deutschen Meistertitel und einer neuen Deutschen Bestzeit in 6:34:45 Std. krönen. Es folgten mehrtĂ€gige EtappenlĂ€ufe u.a. in Sibirien oder im Hoggar-Gebirge in Algerien. Viele erfolgreiche saarlĂ€ndische LĂ€ufer machten ihm diesen Wechsel in den darauffolgenden Jahren nach. Allen voran Rainer MĂŒller und die LĂ€uferinnen und LĂ€ufer des LTF Marpingen. Vom LTF brachten ĂŒbrigens Tanja Hooß (7mal), Rainer MĂŒller(5mal), Volker Becker-Wirbel und Jörg Hooß ebenfalls den deutschen Meistertitel mit nach Hause. Heute geht auch leider dieser Trend sehr stark zurĂŒck. Bei den Meisterschaften finden sich nur noch kleine Gruppen von SaarlĂ€nder/innen.

Werner feierte Anfang Oktober seinen 60. Geburtstag. FĂŒr uns Anlass genug einmal nachzufragen, wie sich die Laufszene in all den Jahren so entwickelt hat, denn durch seine langjĂ€hrige TrainertĂ€tigkeit u.a. bei der Polizei, ist der Altmeister nicht ganz so weit von der Szene weg wie man vielleicht vermuten mag. Darum freuen wir uns sehr und bedanken uns fĂŒr die Zeit, die er sich fĂŒr LaufdatenSaar.de genommen hat.


LaufdatenSaar.de:Hallo Werner, seit deinem Saarland- Rekord ĂŒber die Marathon- Distanz, mit der man dich heute noch identifiziert, sind bereits 34 Jahre vergangen. Trotzdem scheint die Zeit von 2:12:22 Std. wie in Stein gemeißelt zu sein. Wie erklĂ€rst du dir, dass selbst die heutigen Profis in Deutschland an solche Zeiten nicht heran kommen?

Werner:In vielen Sportarten sind Sportler nicht mehr bereit, sich ĂŒber Jahre einem tĂ€glichen mehrstĂŒndigen Training zu unterwerfen, selbst wenn sie das Talent dazu haben. Hinzu kommt ein Fördersystem, dass den heutigen Anforderungen, um in die Weltspitze zu gelangen, nicht genĂŒgt. Ich selbst habe kontinuierlich 11 – 12 Jahre lang 2 mal tĂ€glich trainiert.

LaufdatenSaar.de:Wie hoch war in etwa dein damaliger Trainingsumfang?

Werner:Durchschnittlich mindestens 200 km die Woche, in der direkten Marathonvorbereitung bis zu 280 km pro Woche.

LaufdatenSaar.de:Wie oft trainierst du heute noch und verfolgst du die Laufszene noch?

Werner:Heute bin ich fast noch tÀglich mit dem MTB oder den Skikes (eine Art Skiroller) unterwegs. Im Winter stehe ich dann ab und zu noch auf den Skilanglaufbrettern.

LaufdatenSaar.de:Bedauerst du es, dass du deine aktive Zeit nicht in der heutigen Zeit ausleben kannst? Konkret darauf bezogen, dass man heute mit solchen Leistungen als Vollprofi seinem Lieblingssport nachgehen kann.

Werner:Einerseits ja, weil es mittlerweile Sportfördergruppen bei der Polizei gibt. Andererseits nein, weil im Hinterkopf immer die ĂŒbermĂ€chtigen Afrikaner und der Dopingsumpf sind.

LaufdatenSaar.de:Glaubst du, die deutschen SpitzenlĂ€ufer können irgendwann die große LĂŒcke zu den afrikanischen LĂ€ufern schließen?

Werner:Nein, das ist leider aussichtslos und ich behaupte hier einfach mal, die Schere wird noch weiter auseinandergehen.

LaufdatenSaar.de:Hast du als Trainier Tipps fĂŒr SchĂŒler und Jugendliche, die sich gegen die Trendsportarten wie Fußball, Handball oder Ă€hnliches und fĂŒr die Leichtathletik/Laufen entschieden haben? Welche Grundsteine kann man hier vielleicht schon in ganz jungen Jahren legen?

Werner:Grundstein fĂŒr eine spĂ€tere Spezialisierung im Sport ist immer eine breitgefĂ€cherte sportliche Ausbildung in jungen Jahren. Vorbilder spielen fĂŒr den Leistungssport sicherlich eine große Rolle. Dennoch muss die Motivation fĂŒr den Leistungssport aus dem eigenen „Ego“ entstehen. Druck von Trainern, Eltern usw. sind hier eher kontraproduktiv. Und man muss lernen, Niederlagen zu verkraften!

LaufdatenSaar.de:Als LĂ€ufer galtest du durchaus auch als kritischer Betrachter der Szene. Warum ist ein Engagement beim DLV oder SLB fĂŒr dich nicht in Frage gekommen?

Werner:Die Bereitschaft, mein Wissen und meine Erfahrung weiterzugeben, habe ich mehrmals dem SLB signalisiert, aber niemand kam auf mich zu und ich habe das GefĂŒhl, dass sich sehr viele Menschen (auch ehemalige Leistungssportler) sich in diesem Verband profilieren möchten



LaufdatenSaar.de:Zum Schluss noch eine weitere Frage zur Gegenwart. Heute hat man teilweise das GefĂŒhl, dass die LĂ€uferinnen und LĂ€ufer ohne GPS gar nicht mehr aus dem Wald finden wĂŒrden. Außerdem gibt es ein riesiges Angebot an Utensilien zum Laufen. Dass es eine Zeit ohne Smartphone und Co gab können sich viele nicht mehr vorstellen. Hast du vielleicht noch eine Anekdote wie ihr frĂŒher eure Trainingsdaten ermittelt habt oder Ă€hnliches?

Werner:Wenn man leistungsorientiert trainiert, ist es wichtig, ein Trainingstagebuch zu fĂŒhren. GPS Systeme halte ich fĂŒr gut, wenn sie sinnvoll eingesetzt werden. Musik im Ohr finde ich fĂŒr FreizeitlĂ€ufer oder LeistungslĂ€ufer bei RegenerationslĂ€ufen okay, wenn man auch noch ein Ohr fĂŒr die Umwelt (z.B. Verkehr) frei hat. Bei TempolĂ€ufen oder harten Einheiten gilt jedoch die ganze Konzentration eben diesem Training und dem „Hineinhorchen in den eigenen Körper“. Auch die Einstellung zu gewissen Trainingseinheiten sollte stimmen. So war es fĂŒr mich z.B. kein Problem, meine langen LĂ€ufe (bis 50 km) ab und an auf der Tartanbahn zu absolvieren, ohne dass ich auch nur ansatzweise das GefĂŒhl hatte, immer im Kreis zu laufen!! !


Wir haben uns sehr ĂŒber den RĂŒckblick in die gute alte Zeit gefreut und wĂŒnschen dir und deiner Familie alles Gute fĂŒr die Zukunft.

Die DLV-Marathon – Bestenlisten (Stand 29.09.2014)

2:08:47 Jörg Peter 1955 SC Einheit Dresden 14.2.1988 Tokio

2:09:03 Michael Heilmann 1961 TSC Berlin 14.4.1985 Hiroshima

2:09:23 Christoph Herle 1955 VfL Waldkraiburg 21.4.1985 London

2:09:45 Stephan Freigang 1967 SC Cottbus 30.9.1990 Berlin

2:09:55 Waldemar Cierpinski 1950 SC Chemie Halle 31.7.1976 Montreal

2:10:10 Ralf Salzmann 1955 LG Frankfurt 14.2.1988 Tokio

2:10:22 Carsten Eich 1970 LAC Quelle FĂŒrth/MĂŒn. 25.4.1999 Hamburg

2:10:59 Michael Fietz 1967 LG Ratio MĂŒnster 26.10.1997 Frankfurt

2:11:17 Herbert Steffny 1953 Post-Jahn Freiburg 26.10.1986 Chicago

2:11:26 Stephane Franke 1964 SCC Berlin 13.4.1997 London

2:11:54 Wolfgang KrĂŒger 1947 Gut-Heil LĂŒbeck 06.1.1985 Houston

2:11:56 Hans-Joachim Truppel 1951 SC Motor Jena 03.5.1980 K.-Marx-Stadt

2:11:57 Konrad Dobler 1957 SVO Germaringen 21.4.1991 London

2:12:02 Rainer Wachenbrunner 1962 1.SC Berlin 22.4.1990 London

2:12:03 Eckhard Lesse 1948 SC Magdeburg 8.12.1974 Fukuoka

2:12:13 JĂŒrgen Eberding 1955 SC Magdeburg 03.5.1980 K.-Marx-St.

2:12:22 Werner DörrenbĂ€cher 1954 SV Saar 05 SaarbrĂŒcken 16.3.1980 Essonne

2:12:32 Andreas Weniger 1958 TG Viktoria Augsburg 05.1.1985 Houston

2:12:37 Stephan Seidemann 1959 SG Motor Teltow 22.6.1985 Leipzig

2:12:41 Martin Strege 1966 SV Cre. Großengottern 20.9.1998 Berlin


Bericht: Thorsten Mayer 12.10.2014


Entstehungsgechichte der Lauftreffs


Entstehungsgeschichte der Lauftreffs

Heute wollen wir einen kurzen Blick auf die Geschichte der Lauftreffs werfen. Begonnen hatte es 1974 mit der GrĂŒndung des ersten Lauftreffs in Dortmund durch Enzio Busche. Herr Busche war Inhaber einer Druckerei und beobachtete bereits in den sechziger Jahren, dass einer seiner Mitarbeiter in der Mittagspause statt zu essen einen Dauerlauf machte. Ihm fiel dabei auf, dass dieser Mitarbeiter außerordentlich fit und so gut wie nie krank war. Diese Beobachtung veranlasste ihn, nicht nur selbst mit dem Laufen zu beginnen, sondern auch andere zum Laufen zu animieren. Dabei lernte er den Arzt Ernst van Aaken kennen.

Dr. van Aaken propagierte bereits seit den spĂ€ten vierziger Jahren mit großem Erfolg das langsame, aber ausdauernde Traben. Er erkannte schon damals den gesundheitlichen Wert des Ausdauertrainings und wies drauf hin, dass die Risikofaktoren des „zivilisierten“ Menschen wie Bluthochdruck, Stress, Übergewicht, ĂŒberhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte und vor allem Bewegungsmangel durch ein Lauftraining positiv beeinflusst werden können. Durch gezieltes leichtathletisches Laufen lassen sich die Beschwerdesymptome, die durch einseitige oder zu geringe körperliche Belastungen, hervorgerufen werden, mindern, wenn nicht sogar gĂ€nzlich vermeiden. Außerdem kann durch Laufen die Beweglichkeit erhalten werden, die eine wichtige Voraussetzung fĂŒr UnabhĂ€ngigkeit und SelbstĂ€ndigkeit des Menschen darstellt. Das aus dem Laufen resultierende positive KörpergefĂŒhl wirkt sich stabilisierend auf die seelische Grundstimmung aus. Laufen im Lauftreff kann darĂŒber hinaus ein besonderes GemeinschaftsgefĂŒhl vermitteln und wirkt somit der Isolierung des einzelnen entgegen.

In den ersten Jahren waren die Lauftreffs beim Deutschen Sportbund angesiedelt bis sie im Jahr 1979 in die Obhut des Deutschen Leichtathletik-Verbandes ĂŒbergeben wurden. Seitdem sind Lauftreffs Leichtathletik - Vereine. Die Grundideen des Lauftreffs lauteten vor 34 Jahren wie heute noch: Biete jedem, insbesondere dem untrainierten AnfĂ€nger die Möglichkeit, regelmĂ€ĂŸig in unterschiedlichen Leistungsgruppen unter Anleitung ein Ausdauertraining zu absolvieren.

Fast 4000 Lauft-, Walking- und Nordic-Walkingtreffs (Stand Juli 2009) gibt es inzwischen In Deutschland. Kaum eine andere Institution des Sports kann eine vergleichbar erfolgreiche Entwicklung aufweisen und kaum eine andere sportliche AktivitĂ€t stellt eine vergleichbar wirkungsvolle Lebenshilfe fĂŒr viele Menschen dar.


Bericht: Erwin SchĂŒtz 12.07.2014



8. Illinger Citylauf der LLG Wustweiler


8. Illinger Citylauf der LLG Wustweiler

Der Ă€lteste Volkslauf im Saarland ist der 8. Illinger Citylauf. Dies stimmt so nicht ganz, denn der Citylauf entstand ursprĂŒnglich aus dem Internationalen Saarlandvolkslauf, der zuvor 31 Auflagen vorzuweisen hatte. Dieser wurde bis 2006 in Wustweiler ausgetragen. Außerdem war der 1. Saarlandvolkslauf 1975 noch nicht ĂŒber den Verband gemeldet. Aus diesem Grund ist der SaarbrĂŒcker Silvesterlauf mit seiner Erstauflage vom 31. Dezember 1974 offiziell der Ă€lteste Volkslauf im Saarland. Insgesamt stand heute die 39. Volkslaufauflage der LLG Wustweiler an.

Wie schon erwĂ€hnt, hat der Citylauf erst seit acht Jahren seine neue Heimat in Illingen, direkt im Park der Burg Kerpen, gefunden. Nachdem man frĂŒher durch den Hosterwald lief, heißt es heute ĂŒber Asphalt durch die Illinger City laufen. GrundsĂ€tzlich wurde am neuen Konzept seit 2007 festgehalten. Im Jahr 2010 erfuhr die neue Strecke ihren Höhepunkt mit Austragung der saarlĂ€ndischen 10 Kilometer- Saarlandmeisterschaften. Danach beschrĂ€nkte man den Aktionsradius ab 2013 komplett auf den Burgpark und die Illinger City. Der Anstieg am Krankenhaus auf der L141 / L112 war bei den warmen Temperaturen im Mai nicht ganz so prickelnd. Heute laufen die zumeist um die 450 Teilnehmer/innen im Haupt-, Jedermanns- und SchĂŒlerlauf, die jedes Jahr nach Illingen pilgern, durch den Park ĂŒber die Hauptstraße und danach am Illgrund entlang wieder zurĂŒck. Diese Runde ist im Hauptlauf vier Mal zu absolvieren. Außerdem bietet man einen kleinen Team - Lauf an. Die vielen Zuschauer an der Strecke machen die Runden sehr kurzweilig bzw. danken den Akteuren ihre BemĂŒhungen durch lautstarke UnterstĂŒtzung. Nur im Illgrund wird es immer etwas idyllischer.

Leider kĂ€mpfen alle Straßenlaufveranstalter Jahr fĂŒr Jahr um die Gunst der LĂ€uferinnen und LĂ€ufer des Landes. Es ist nicht mehr wie frĂŒher als man mĂŒhelos die LĂ€ufer in Scharen anlocken konnte. Heute muss man sich einiges einfallen lassen um im GesprĂ€ch zu bleiben. Dies macht man bei der LLG Wustweiler mit großen Aufwand. Neben dem Citylauf gibt es einen Charitylauf im Herbst mit dem Benin – Lauf in Hirzweiler. Außerdem veranstaltet man im Hosterwald den letzten klassischen Freundschaftslauf des Jahres. Gleichzeitig zĂ€hlt die Teilnahme bei allen drei LĂ€ufen zu einer speziellen LLG – Wertungsserie. Hier werden aber nicht die schnellsten LĂ€ufer/innen belohnt, sondern alle Teilnehmer nehmen automatisch an einer Verlosung teil. In diesem Jahr winkt die GlĂŒcksfee zum Beispiel mit einem Reisegutschein ĂŒber 250€. Dieser wird dann nach dem Freundschaftslauf ausgelost.


ZurĂŒck zur heutigen Veranstaltung. Die LLG hatte am spĂ€ten Samstagnachmittag alles fĂŒr einen optimalen Lauf um die ehemalige Wasserburg angerichtet. Ein paar Teilnehmer/innen mehr hĂ€tten dem Lauf nichts ausgemacht, doch kann man mit den Teilnehmerzahlen von 240 im Haupt- und Jedermannslauf zufrieden sein. Der Straßenlauf ist ein hartes Brot. Erfreulich war wieder einmal die tolle Stimmung unter den vielen Zuschauern. Vor allem der Sieger Philippe Weingarth bekam das LĂ€cheln bei seinem ersten Gesamtsieg mit einer Siegerzeit von 36:11 Minuten nicht mehr aus dem Gesicht. Eine tolle Leistung fĂŒr den LĂ€ufer der ReckRunners. Trotz der anspruchsvollen Strecke mit einem knackigen Anstieg in der Hauptstraße sind hier noch ambitionierte Zeiten möglich. Bei den Saarlandmeisterschaften von 2010 auf alter Strecke bewies das AusnahmelĂ€ufer Raphael SchĂ€fer, der auf jeder Runde die beiden HĂŒgel am Eiskaffee und am Klinikum in unglaublichen 29:21 Minuten ĂŒberwinden konnte. Dies soll die klasse Leistung von Phillip aber nicht schmĂ€lern. Er konnte Mike Koster (Okyay) in 36:59 Minuten und Stefan Schreiner (LTF Marpingen) in 37:01 Minuten deutlich auf die PlĂ€tze zwei und drei verweisen.

Bei den Frauen verlief das Rennen Ă€hnlich deutlich. Als Siegerin wurde im Burgpark Marion Jakobs Adidas energis/ Saar 05 im Stadtpark geehrt. Mit 40:48 Minuten lag sie rund eine halbe Minute vor Anja Strohe vom LC Rehlingen (41:22 Minuten). Das Treppchen komplettierte Susanne Trenz (Adidas energis/ Saar 05) mit 43:15 Minuten. Zwei Runden mussten die JedermannslĂ€ufer/innen zurĂŒck legen, ehe sie am alten Burgturm auf Höhe der Samba – Trommler in die Zielgerade einbiegen durften. Als erstes schaffte dies Justus Trappen (TV St. Wendel) mit 19:20 Minuten. Der zweite Platz ging an Thomas Speicher (LTF Köllertal) mit 20:07 Minuten und Thorsten Hermann vom heimischen SV Kerpen 09 Illingen mit 20:52 Minuten. SouverĂ€ne Siegerin wurde Annette Ney vom TV Lebach in 26:19 Minuten. Es folgten Nicole Becker (Grojos LTF Elversberg)mit 27:10 Minuten und Monika Hoffmann von den MittelpunktlĂ€ufern Habach mit 27:23 Minuten.


Die SchĂŒlerlĂ€ufe wurden in diesem Jahr zwischen Jungs und MĂ€dels getrennt ausgetragen, was fĂŒr die Eltern viel Spannung bzw. Zeit zum Anfeuern der beiden Geschlechter ermöglichte. Insgesamt gingen beachtliche 219 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler auf die 1,8 Kilometer Strecke. Beide Sieger der einzelnen LĂ€ufe konnten sehr starke Zeiten an den Tag legen. Bei den SchĂŒlerinnen siegte Julia Threm (Illtal-Gymnasium Illingen) in 6:32 Minuten und bei den SchĂŒlern gelang Philippe Oehling (LG Saar) die schnellste Zeit des Tages in 5:49 Minuten. Deutlich spannender waren die jeweiligen Platzierungen zwei bis drei der beiden LĂ€ufe. 6:06 Minuten reichten David Keller (vereinslos) zum zweiten Platz vor Christoph Rullof ebenfalls vereinslos (6:18 Minuten). Elisa Busch (MittelpunktlĂ€ufer Habach) und Louisa Wilhelm (GS an der Ill) lieferten sich in 7:05 Minuten unter dem Beifall der vielen Zuschauer einen Zielsprint, den Louisa mit einem Wimpernschlag fĂŒr sich entscheiden konnte.

Es bleibt wirklich zu hoffen, dass die LLG Wustweiler bald wieder fĂŒr ihren großen Aufwand mit einem noch grĂ¶ĂŸeren Feld belohnt wird. Man muss kein Fan von StraßenlĂ€ufen sein um hier an den Start zu gehen, denn die Strecke ist mit der neuen FĂŒhrung durch den Illgrund sehr abwechslungsreich. Viele weiter Preise werden außerdem unter allen Teilnehmern verlost. Somit sind nicht nur die ambitionierten Teilnehmer gerne gesehen. Dies gilt ĂŒbrigens fĂŒr alle Straßenlaufveranstaltungen im Saarland. Legen Sie also ihre Hemmungen ab und starten Sie einfach bei einem der vielen VolkslĂ€ufe im Saarland. Die JedermannslĂ€ufe bilden hier fĂŒr alle HobbylĂ€ufer/innen einen optimalen Einstieg. Wenn man dann erst einmal den Spaß am Volkslauf gefunden hat, sind auch die nĂ€chsten 39 Veranstaltungen der LLG Wustweiler und den anderen Veranstaltern im Saarland gesichert.


Bericht: Thorsten Mayer 17.05.2014



Die Angst der LĂ€ufer vor dem Asphalt...


Die Angst der LĂ€ufer vor dem Asphalt...

ist völlig unbegrĂŒndet. Bei der Diskussion, ob Laufen auf Asphalt schĂ€dlich sei oder nicht, gilt zu berĂŒcksichtigen, dass das Argument gegen Asphalt in der Regel von Leuten stammt, die selbst nicht laufen. Wer selbst lĂ€uft, weiß (weil er es spĂŒrt), dass der Unterschied zwischen einem asphaltierten Weg und einem harten Naturweg kaum spĂŒrbar ist.

AsphaltlĂ€ufer klagen in Wahrheit nicht ĂŒber vermehrte Probleme mit ihren Gelenken. Und bisher konnte auch noch keine einzige Studie dies wissenschaftlich belegen. Es ist ein Mythos, der sich hartnĂ€ckig hĂ€lt, aber keine Substanz besitzt. Asphalt ist besser als viele meinen.

FĂŒr die Straße spricht beispielsweise die glatte OberflĂ€che, die ein gleichmĂ€ĂŸiges Laufen zulĂ€sst. Auch die Gefahr des Umknickens ist sehr gering. Und der Abdruck erfolgt kraftvoll, da die Sohlen einen guten Halt haben. FĂŒr LĂ€ufer mit Achillessehnenbeschwerden ist der ebene Untergrund sogar ideal, da sie die Abrollbewegung der FĂŒĂŸe dort viel besser kontrollieren können. Im Gegensatz zum absolut starren Beton gibt Asphalt durch seine elastischen Bitumen-Komponenten ein bisschen nach und ist damit knieschonenender. Der erhöhte Aufprallschock gegenĂŒber Wald- und Feldwegen wird zum grĂ¶ĂŸten Teil durch die mittlerweile guten DĂ€mpfungs- und Stabilisierungselemente der Laufschuhe kompensiert. Allerdings sollte man einen seinem Körpergewicht entsprechenden Laufschuh kaufen und sich nicht an der Modefarbe orientieren. Auch sind asphaltierte Wege bei Schlechtwetterperioden von Vorteil. WĂ€hrend unbefestigte Waldwege matschig werden, bieten regennasse Straßen einen sicheren Tritt.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Website von Herbert Steffny.


Bericht: Erwin SchĂŒtz 30.04.2014



Laufseminar Hemmersdorf


Laufseminar Hemmersdorf

25.01.2014
Winter - Laufseminar Hemmersdorf

In großen StĂ€dten wie Köln, Berlin, MĂŒnchen oder Hamburg sind Laufseminare an der Tagesordnung. Im tiefen Saarland gibt es nur ganz wenige davon und schon gar nicht gibt es Seminare, die das Thema Lauftraining in zwei Praxis- und drei Theorieteilen abdecken, denn hierzu braucht es mehr als Lauferfahrung oder theoretisches Wissen.

Oliver Berrar vom Lauftreff – Hemmersdorf möchte dies Ă€ndern. Mit seiner Frau und einigen erfahrenen Trainern aus seinem Lauftreff versucht er hier ein Konzept zu entwickeln, das zum einen den etwas trockenen Theorieteil mit dem praktischen Teil verbindet. Im spĂ€teren Aufbauseminar wird dann alles etwas spezieller und detaillierter.

Wir möchten uns heute dieses Programm ansehen und kommen leicht verspĂ€tet in Hemmersdorf an. Die andern Teilnehmer sind bereits in der Kennenlernphase, welche im Saarland eigentlich ĂŒberflĂŒssig ist, denn die meisten LĂ€ufer kennen sich eh schon. Trotzdem lockert es die Situation auf und man kommt schnell zum ersten Theorieblock. Oliver gib sich hierbei grĂ¶ĂŸte MĂŒhe, damit es kurzweilig bleibt. Im 1. Teil stellt er die Auswirkung des Trainings dar bzw. erfahren wir, was Training ĂŒberhaupt bedeutet. Da wir LĂ€ufer bereits mit den Hufen scharren, geht es danach direkt weiter zum Praxisteil an der Niedhalle(etwa 500 Meter vom Seminarraum entfernt).

Bei herrlichstem Laufwetter drehen wir 20 Minuten zum Warmwerden im schönen Niedtal. Hier verlĂ€uft im Übrigen die Strecke des GlĂŒhweinlaufes im November und in entgegengesetzter Richtung die Auto-Reiter-Meile im Sommer. Nach dem Warmlaufen heißt es erneut umziehen, um in der Halle die Grundlagen der Koordination zu lernen. Es ist erstaunlich, welche Auswirkungen die unterschiedliche Koordination auf das Gehirn hat und wie schnell sich unser Gerhirn an Wiederholung der Trainingseinheiten gewöhnt. Bereits zu diesem Zeitpunkt hat sich das Seminar fĂŒr uns gelohnt. Man kennt zwar die Methodik, doch ohne Anwendung kommt man auch nicht in den Genuss der körperlichen Reizsetzung des Trainings und den damit verbunden Effekt.

ZurĂŒck im Seminarraum hat die Chefin des Hauses schon das vegetarische Mittagessen vorbereitet, welches im Übrigen auch zum Seminarbeitrag gehört. GestĂ€rkt kommen wir zum zweiten Theorieblock in dem es um die Erstellung von TrainingsplĂ€nen geht. Am Ende des Tages sind alle soweit, dass sie in Gruppenarbeiten ihre eigenen PlĂ€ne aufstellen können. Diese PlĂ€ne sind fĂŒr die verschiedenen Traininsphasen einer Vorbereitung gedacht. In den darauf aufbauenden Seminaren sollen die TrainingsplĂ€ne im Detail noch verfeinert werden.


Da es zu dieser Jahreszeit schnell dunkel wird, entfallen (zu meiner Freude) die Stabi- Übungen, welche von Olivers Frau vermittelt werden. Es bleibt nur noch Zeit fĂŒr abschließende Tempoeinheiten. Im Laufe des heutigen Tages muss ich leider zugeben, dass gerade mir die Stabi Übungen unwahrscheinlich fehlen. Mehr denn je wird mir die Wichtigkeit einer stabilen Körpermitte bewusst. Ich glaube hier liegt der grundlegende Ansatz fĂŒr mich.

Oliver kennt keine Gnade. Er schickt die Semiarteilnehmer tatsĂ€chlich auf die angedrohten 6 mal 800 Meter auf dem Fußweg neben der Nied. Selbst als es dunkel wird, lĂ€sst er uns die Einheiten zu Ende fĂŒhren. In der Sporthalle wartet danach die wohlverdiente heiße Dusche. Allen Beteiligten ist jetzt schon klar, dass morgen ein heftiger Muskelkater auf uns wartet. Im Anschluss folgt noch eine kurze Feedbackrunde mit der Einladung zum Aufbaukurs. Auch diesen werden wir ganz genau unter die Lupe nehmen. Zum heutigen Tag bleibt ein mehr als positives Fazit. Solche Seminare sind eine Bereicherung fĂŒr unser Bundesland. Es wĂ€re schön, wenn dieses Programm in Zukunft noch mehr angenommen wĂŒrde. Nicht nur Laufeinsteiger können von der Lauferfahrung des Organisators profitieren. Auch fĂŒr die "alten Hasen" ist mit Sicherheit was Neues dabei. Wir sind gespannt wie sich dieses Projekt weiterhin entwickelt. Alle Informationen stehen unter lauftreff-hemmersdorf.de


Bericht: Thorsten Mayer 01.02.2014



Laufen im Winter...


Laufen im Winter...

kann wunderschön sein, wenn man einige Grundsätze beachtet. Beim Laufen im Lauftreff auf verschneiten oder vereisten Wegen sollte man folgende Empfehlungen akzeptieren:

das Tempo wird merklich reduziert,

beim Laufen mit mehreren Leuten in mehreren Reihen sollte zwischen den einzelnen Reihen ein Sicherheitsabstand von 1 bis 1,5 m eingehalten werden, um auf plötzliche Ereignisse -Schneefeld, Eisplatte- schnellstmöglich reagieren zu können,

der Kopf sollte auf den Boden gerichtet sein,

der/die GruppenleiterIn teilt seinen Mitläufern durch Zurufen erkennbare Hindernisse rechtzeitig an, etwa „Vorsicht Eis“!,

der Laufschritt sollte kurz sein.

Weiter sollte die Trainingsintensität um mindestens eine Stufe zurückgefahren werden, um die Atmung durch die Nase zu ermöglichen. Denn wenn das Tempo zu schnell wird, reicht die Nasenatmung nicht mehr aus und man wird gezwungen, durch den Mund zu atmen. Aber auch hier besteht bei Temperaturen bis zu -15 Grad keine generelle Gefahr, denn bis die kalte Luft die Lungen erreicht wird sie durch zahlreiche Verästelungen in den Bronchien ausreichend erwärmt. Zudem kann hier ein Mundschutz in Form eines Halstuches sehr gute Dienste leisten.

Unverzichtbar bei den kalten Temperaturen sind Handschuhe und eine Strickmütze, denn gerade über den Kopf verliert der Körper bis zu 40 % an Körperwärme. Ebenso wichtig ist es, nach dem Training sofort die verschwitzte Kleidung gegen trockene auszutauschen, vor allem, wer noch weit zu fahren hat. Am besten ist es, wenn die TeilnehmerInnen unseres Lauftreffes noch die Duschmöglichkeiten in der Dorfwaldhalle nutzen. Keinesfalls sollten wir nach dem Training noch einige Minuten stehen bleiben und ein Schwätzchen halten. Auch wenn wir die Kälte durch die Erwärmung des Körpers nicht gleich spüren, vollzieht sich dessen Auskühlung rasant. Und dann ist eine Erkältung schon vorprogrammiert.

Hinsichtlich der Laufschrittlänge empfiehlt die Sportwissenschaft eine Abkehr vom Fersenlauf -man setzt den Fuß mit der Ferse auf und rollt ihn dann ab- hin zum Aufsetzen des Fußes nach der Landung auf dem Mittelfuß. Durch das Aufsetzen auf dem Mittelfuß läuft man automatisch aufrechter, die Schrittlänge wird kürzer. Der Kraftaufwand für den nächsten Schritt ist erheblich geringer, da der Körperschwerpunkt höher liegt.

Dies ermöglicht nach einiger übungszeit auch ein schnelleres Laufen. Es werden dabei immer Vergleiche mit dem Radsport angeführt. Erinnern wir uns an die Tour de France vor einigen Jahren. Lance Armstrong und Jan Ullrich waren zwei etwa gleichstarke Fahrer. Doch am Berg siegte fast immer Lance Armstrong. Während Ullrich mit einem „großen“ Gang hochfuhr, kurbelte Armstrong wie ein Wilder mit leichtem Gang und hatte meistens die Nase vorne. Und dieses System lässt sich auch wunderbar auf den Laufsport übertragen:

statt langer unökonomischer Schritte kurze schnelle Schritte, auch bergab.

Eingehende Information zu den Laufstilarten findet man hierzu in einem Beitrag auf der Website von Herbert Steffny.

Ein weiterer Vorteil bietet das aufrechtere Laufen dadurch, dass die Schulterblätter und Brustspitzen höher liegen und man dadurch besser Luft bekommt.

Nun funktioniert der Wechsel des Laufstils nicht über Nacht. Man kann es aber so praktizieren, indem man sich bei jedem Training 5 bis 10 Minuten auf den neuen Laufstil konzentriert und diese Phase von Woche zu Woche um 5 Minuten verlängert.

Ergänzen lässt sich dieser Laufstil um eine verbesserte Armführung. Man glaubt es kaum, aber eine ordentliche Armführung kann die Belastung der Beine um ein Vielfaches erleichtern. Statt mit den Armen vor dem Körper zu rudern, sollten diese in einem Winkel von knapp unter 90° in Laufrichtung am Körper vorbeigeführt werden. Auch diese übung klappt nicht von “heute auf morgen“ und muss auch wie die &AUMLnderung des Laufstils schrittweise geändert werden.


Bericht: Erwin Schütz(LT Hirzweiler), Quelle lauftreff-hirzweiler.de 19.01.2014



Blick zurück Teil 1

Blick zurück Teil 1

Sehr viele Ergebnislisten wurden uns in diesem Jahr eingereicht. Es sind so viele, dass wir noch lange mit der Einstellung bzw. Konvertierung der Daten beschäftigt sein werden. Hierzu vielen Dank an alle Unterstützer. Neben den Listen erreichen uns auch immer wieder alte Flyer, Berichte und Startnummern.

Um in der Vergangenheit zu schwelgen, werden wir immer wieder einige Fotos von diesen Utensilien in dieser Rubrik zur Verfügung stellen. Hier unser erster Teil(Startnummern und Flyer):










Bericht: Thorsten Mayer 30.11.2013



Bildbericht Eiger-Ultra-Trail


Bildbericht Eiger-Ultra-Trail

Heute möchten wir euch einen Bildbericht von Ursel Plehwe vorstellen. Hierbei geht es ausnahmsweise nicht um einen saarlĂ€ndischen Lauf. Vielmehr hat sie mit ihrem Mann das Abenteuer Eiger-Ultra-Trail in der Schweiz gemeistert und uns die Bilder zur VerfĂŒgung gestellt. LaufdatenSaar wĂŒnscht viel Spaß
.

Abenteuer Eiger-Ultra-Trail 51km (20.07.2013)
Ein Lauf fĂŒr Körper und Geist!
Ein anstrengendes, aber wunderschönes Laufwochenende liegt hinter uns!


Wir (Ingo und ich) starten als Couple und sind im Vorfeld schon sehr gespannt auf diese neue Herausforderung.


Es mĂŒssen 51km mit 3100HM ab Grindelwald bewĂ€ltigt werden. Den höchsten Punkt erreichen wir auf dem Faulhorn mit 2680HM. Die anspruchsvolle Strecke fĂŒhrt mit steilen Auf und Ab und ĂŒberwiegend Singtrails ĂŒber Stock und Stein.


Ein bestimmtes Zeitlimit muss eingehalten werden.


Das obligatorische Briefing findet am Vorabend mit einer musikalischen Diashow von der Strecke statt. Wir sitzen mit ca. 400 Teilnehmern in der Halle und lassen uns auf den Lauf einstimmen.Ein strenges Wettkampfreglement wird allen auferlegt, und erst nach der Kontrolle unserer PflichtausrĂŒstung erhalten wir die Startnummer.Nach einem gemeinsamen FrĂŒhstĂŒck mit weiteren „BergverrĂŒckten“ gehen wir um 7 Uhr an den Start.


Bei ca. 15 Grad beginnen wir unseren „Höhenflug“ ĂŒber die Berge. Die Sonne lacht bereits vom stahlblauen Himmel und heizt uns recht schnell ein. Der erste kernige Aufstieg lĂ€sst nicht lange auf sich warten. Über Alpweiden geht es der Großen Scheidegg entgegen. 1000Hm und 7km der Strecke liegen jetzt erst hinter uns.


Nach kurzer FlĂŒssigkeitsaufnahme laufen wir weiter Richtung First. Linker Hand begleitet uns das prĂ€chtige Bergpanorama der Eiger Nordwand.


Da wir zu den GenusslĂ€ufern gehören, nehmen wir uns auf 2100Hm dem First, ein paar Minuten Zeit fĂŒr Fotos und lassen die fantastische Bergwelt auf uns wirken.


Wir stĂ€rken uns, fĂŒllen die Wasserflaschen und laufen zĂŒgig auf dem Panoramaweg weiter. Herrliche Alpenflora rechts und links sehen aus wie bunt gemalte Farbklekse.



Einfach nur schön, die Seele baumelt ein wenig vor Freude, nur blieb uns heute keine Zeit zum Verweilen, denn ein weiter Weg liegt noch vor uns.


Stille Beobachter der LĂ€ufer sind neben den gemĂŒtlichen Wanderern die Berge um uns herum.Die KĂŒhe auf den Weiden schauen uns verdutzt an und können diese verrĂŒckten LĂ€ufer nicht verstehen.


Wir erreichen den wunderschönen Bachalpsee und laufen guten Mutes weiter in dieser traumhaften Bilderbuchlandschaft!


Bei der letzten großen Verpflegungsstelle an der Bussalp, greifen wir herzhaft zu. BergkĂ€se, Brot Trockenfleisch, Bananen, Riegel und leckeres Biberli (Schweizer Kuchen) geben uns die notwendige Power fĂŒr den heftigen Aufstieg zum Faulhorn auf 2680HM. Den Gipfel können wir schon von weitem im aufziehenden Nebel wage erkennen.


Wahnsinnige Kraft erfordert das steile Hochsteigen ĂŒber das alpine Geröll. Mit einem LĂ€cheln gemischt mit einer guten Portion Ehrgeiz werden wir den Gipfel stĂŒrmen!


Auf dem Gipfel tauchen wir vollkommen in die Wolken ein und die gesunkenen Temperaturen lassen uns frösteln. 23km liegen jetzt hinter uns!


Schnell etwas trinken, GetrĂ€nkeflaschen wieder auffĂŒllen, eine Gipfelaufnahme und weiter geht es. Mit einem Blick zur Uhr stellen wir fest, dass wir 1h40 unter dem Zeitlimit liegen.Das macht uns sicher, dass wir es schaffen werden. Der Abstieg zur Schynigge Platte (km34) wird um nichts leichter, denn es liegen noch viele Schneefelder, die unsere Konzentration im hochalpinen GelĂ€nde zusĂ€tzlich fordern.


Etwa 800 Höhenmeter geht es steil abwĂ€rts, ehe wir zum nĂ€chsten Verpflegungsposten kommen. Danach gilt es nochmals 1200m abwĂ€rts zu laufen mit knackigen Gegenanstiegen die unsere Muskeln ermĂŒden lassen. Vorteile haben ganz klar die LĂ€ufer, die mit Trailstöcken unterwegs sind.


Unser Kampfgeist wird sehr gefordert, denn auch in der Waldzone hinunter nach Burglauenen (km43) sind schmale und sehr steile Singletrails. Laufen ist nicht möglich, wir springen ĂŒber die Wurzeln und mĂŒssen uns sehr konzentrieren um nicht zu stĂŒrzen.


Von Burglauen unserer letzten Verpflegungsstadion sind es weitere 8km bis ins Ziel. Ein letztes mal nachtanken, um dann fĂŒr den Endspurt noch einmal alles geben zu können.Wieder etwas regeneriert, können wir sogar Grindelwald entgegen joggen. Die Strecke ist hier asphaltiert und leicht wellig.Gemein wird es noch einmal die letzten 2km, denn das Ziel liegt am Berg. Die letzte Steigung nach Grindelwald zog sich ĂŒber 1 km hin, bevor wir mit 10:56 strahlend und 4 Stunden unter Zeitlimit im Ziel einlaufen.


Geschafft ! - Was fĂŒr ein tolles GefĂŒhl!Fazit: FĂŒr jeden zĂ€hlt die persönliche Herausforderung, egal wie schnell, wie steil oder wie hoch.Jeder hat seine persönliche Grenze!


Bericht: Ursel Plehwe 25.08.2013



Trainingsreviere der Saar (2. Teil)


12. Weiher Weg Heinitz – Dechen

Freitagmorgen 8:30 Uhr im Hochsommer. Heute nehme ich einen relativ schweren Weg in Angriff. Der 12 Weiher Weg in Heinitz – Dechen. Dieser könnte auch Gruben- oder HĂŒttenweg heißen. Denn die Landschaft um den alten Grubenort Heinitz erzĂ€hlt tausend Geschichten von der ehemaligen Industrielandschaft.

Starten werde ich ausnahmsweise an den Heinitzer Weihern. Der eigentliche Start liegt direkt in Heinitz, an der einstigen Grundschule. Es empfiehlt sich dort zu beginnen. FĂŒr mich war es heute etwas gĂŒnstiger wegen der Anfahrt. Von daher laufe ich zuerst in Richtung Westen zum Binsenthaler Weiher.

Die Landschaft um diesen fĂŒr mich dritten Weiher lĂ€sst nicht erahnen, was frĂŒher an dieser Stelle los war. Alles ist grĂŒn und sieht idyllisch aus. Man hört um diese frĂŒhe Uhrzeit, bei angenehmen sommerlichen Temperaturen nur die Waldvögel. Vor 50 Jahren war der SĂŒdhang des Weihers in die Grube Heinitz integriert. Wenn man dies weiß, springt einem die heute bewaldete Kegelhalde sofort ins Auge. Es ist erstaunlich wie schnell die Natur ihr Territorium zurĂŒck erobert hat.


Nach einem kleinen Anstieg kommt man zu einer ehemaligen Deponie. Diese wurde mit dem Haldenmaterial ĂŒberzogen. Hier komme ich am ehemaligen Absinkweiher der Grube vorbei. Im Anschluss folgt nach wenigen Kilometern der kleine Geishecker Weiher, ehe man zum Forstweiher kommt. Dies ist mein Lieblingsweiher in diesem Wald. Hier komme ich sehr oft vorbei. Bei all den LĂ€ufen habe ich nur ganz wenige Wanderer an dieser Stelle angetroffen. Der Letze war ein ehemaliger Bergmann der Grube Heinitz. Dieser erzĂ€hlte mir, dass sie frĂŒher nach der Schicht des Öfteren bei warmem Wetter in den Weiher zum Baden gingen. Heute ist es auch schon sehr warm. Man hĂ€tte Lust auf eine AbkĂŒhlung. Doch es geht weiter in den nĂ€chsten Waldabschnitt.

Dieser beginnt nach Überquerung der Friedrichsthaler Straße. Von dort ist es etwa ein halber Kilometer bergab bis zum Industriegebiet von Heinitz. Wie in der Einleitung beschrieben, ist dieser Ort sehr stark mit der saarlĂ€ndischen Industriekultur verwurzelt. Viele erhaltene GebĂ€ude aus dieser Zeit stehen direkt oder in unmittelbarer NĂ€he des Industriegebietes. Wer nicht in Laufschuhen unterwegs ist, sollte sich etwas Zeit nehmen um einen Umweg fĂŒr diese Hinterlassenschaften in Kauf zu nehmen. Unter anderem stehen noch das VerwaltungsgebĂ€ude der Kokerei, ein LaborgebĂ€ude von 1920, verschiedenste BergarbeiterhĂ€user aus den Jahren um 1900, der alte Grubenfestplatz am Schwimmbad, das Stollenmundloch der Grube und vieles mehr. In den 12 Weiher Weg hat man als Punkt 17 das originale Stollenmundloch der Grube, so wie die angeschlossene Kokerei einbezogen. Leider kann man diese markanten Punkte nicht sehen(zumindest in der Sommerzeit). Das originale Stollenmundloch wurde ĂŒbrigens erst vor Kurzem bei Bauarbeiten wieder entdeckt. Wer mehr ĂŒber diese Gegebenheiten erfahren möchte, findet unter www.gasmaschinenzentrale-heinitz.de alle Informationen. Außerdem leitet Delf Slotta in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden FĂŒhrungen an den historischen Orten. Den Link dazu findet man ebenfalls auf der o.g. Seite.

Immer weiter geht es durch das Holzhauer Tal am Ortsrand entlang. Man sollte sich in diesem Bereich nicht ĂŒber Backsteinmauern wundern, die plötzlich im Wald auftauchen. Diese gehören ebenfalls zu den bereits beschriebenen Anlagen. Nach einer kleinen Kuppe kommt man zur Grubenstraße. Nach der StraßenĂŒberquerung komme ich zur Keltengrube. Durch wissenschaftliche Analysen wurde festgestellt, dass bereits im 7./6. Jahrhundert vor Christus im Flöz Tauentzien im Heinitzer Grubenfeld Kohle abgebaut wurde. Aus diesem Grund hat man einen Gedenkstein mit Inschrift angelegt. Dieser berichtet ĂŒber einen Ring, der im Grab der Ursula von Roden lag, welcher auf den Bergbau in der Römerzeit schließen lĂ€sst.


Im Anschluss komme ich zum eigentlichen Start-, Zielbereich an der Grundschule(Waldschule Heinitz). Leider ist die Schule seit der letzten Schulreform geschlossen. Zurzeit befindet sich im GebĂ€ude noch die Heinitzer Heimatstube und im Außenbereich ein kleiner Schulteich. Auch dieser Streckenabschnitt geht direkt in die umliegenden WĂ€lder ĂŒber. Nach wenigen Metern folgt der erdmagnetische Messpunkt. Wie sollte es anders sein, gehört auch dieser Punkt zur Grubengeschichte des Dorfes. Zwei Sandsteinobelisken bilden hier den Messpunkt fĂŒr die Markscheider Grube.

In kurzer Abfolge kommen dann die in den Wald eingebetteten Heinitzer Pumpen- und Staudtweiher. Zum Heinitzer Weiher sei noch gesagt, dass er in den 20er Jahren als stĂ€dtisches Freibad genutzt wurde. Einige Hinterlassenschaften lassen noch darauf schließen. SpĂ€testens am Biotop muss man sich fĂŒr den eigentlichen Weg des 12 Weiher Weges entscheiden oder die alternative Route wĂ€hlen. Ich entscheide mich natĂŒrlich fĂŒr die VerlĂ€ngerung. Bei diesem schönen Freitagmorgen möchte ich mir die Bergehalde Dechen nicht entgehen lassen.

Die Wege sind natĂŒrlich komplett beschildert, doch muss man stĂ€ndig aufpassen, damit man an keinem vorbei rennt. Es empfiehlt sich bei erstmaligem Belaufen eine Karte mitzunehmen. Diese kann man selbstverstĂ€ndlich aus dem Internet ziehen. Eigentlich ist es das einzige Manko des Weges. Ok, man sollte nicht empfindlich sein. Gerade in den Sommermonaten können die Pfade recht eng bewachsen sein. DafĂŒr bekommt man jedoch die komplette BlĂŒte der Natur zu spĂŒren. Es riecht intensiv nach KrĂ€utern und Blumen. Alles ist bunt. StĂ€ndig summt es um einen herum. Die Vögel singen und was das Allerbeste ist, man sieht keinen Menschen. Alle anderen Wanderwege sind im Saarland schon stark frequentiert, doch hier ist man völlig allein mit sich bzw. der Natur.


Auf der Halde von Dechen angekommen bekommt man einen herrlichen Rundblick geboten. Selbst hier sind ĂŒberwiegend die Hinterlassenschaften der Schwerindustrie allgegenwĂ€rtig. Man wird nachdenklich, wenn man die vielen Halden mit dem Gebiet des HĂŒttengelĂ€ndes von Neunkirchen betrachtet.

Nach dem Abstieg kommt man auf der anderen Seite des Biotops wieder ins Weilerbachthal. An der Kreuzung zur BrĂŒcke der Sinne biegt der Weiherweg rechts ab in Richtung Dechen. Hier laufe ich ĂŒberwiegend weiter bergab zum Ausgangspunkt. Hinter dem GrubengelĂ€nde von Heiniz-Dechen folgt der Tunnel zum blauen und grĂŒnen Weiher im Binsental.

Am Ausgangspunkt angekommen, liegt ein sehr welliger Kurs hinter mir. Die Strecke ist etwas kĂŒrzer als angegeben. Es dĂŒrften nur knapp ĂŒber 9,5 Kilometer sein. Wer mal einen etwas anderen Trainingslauf machen möchte, der sollte auf jeden Fall nach Heinitz kommen. Sollte man es lĂ€nger wĂŒnschen, so kann man die Wege selbstverstĂ€ndlich ausbauen. Eigentlich ist hier alles möglich. Selbst ein Lauf zur nahen Alm der ehemaligen Grube – Reden ist zu empfehlen. Von dort lassen sich der Itzenplitzer Weiher und vieles mehr in das jeweilige Training einbauen. FĂŒr mich soll es das erstmal gewesen sein, denn das Wochenende beginnt gerade erst. Außerdem geht das Quecksilber bereits in Richtung 30° Grad. Eventuell werde ich im Herbst die Strecke wieder unter die FĂŒĂŸe nehmen. Die Waldstrecke wird im bunten BlĂ€tterdach fĂŒr einige schöne Fotos in Frage kommen. Viel Spaß beim Selberablaufen des 12 Weiher Weges.


Bericht: Thorsten Mayer 15.08.2013


In Laufschuhen ums Saarland


In Laufschuhen ums Saarland

Ein Tipp in eigener Sache. Wir haben vor Kurzem ein Taschenbuch mit dem Titel “In Laufschuhen ums Saarland“ heraus gebracht. Hierzu liegt uns eine Rezension von laufticker.de vor. Diese wurde von Michael Weigel geschrieben. Michael lĂ€uft fĂŒr den TuS Glan-MĂŒnchweiler, er beschreibt die EindrĂŒcke von Jenny und Thorsten Mayer auf ihrer Reise um das Saarland hervorragend.

In diesem Zusammenhang bedanken wir uns ganz herzlich fĂŒr die Veröffentlichung bei Gabi GrĂŒndling bzw. Michael Weigel fĂŒr den Text. Bitte besucht im Gegenzug auch die Seite von Gabi GrĂŒndling. Hier werden an fast jedem Wochenende von laufenden Autoren verschiedenste LĂ€ufe vorgestellt. Vom SchĂŒlerlĂ€ufer bis UltralĂ€ufer wird jeder bedient. Also einfach mal reinschauen um vielleicht den nĂ€chsten neuen Lauf zu finden, der einen interessieren könnte.

Hier nun der Bericht zum Taschenbuch:

24 Etappen – 24 Geschichten – 24 Regionen

Wie die beide Autoren Jenny und Thorsten Meyer zum Laufen gekommen sind ist fĂŒr die meisten Leser bestimmt gut nachvollziehbar. Es gibt bestimmt viele die ihre LaufanfĂ€nge genau wie die beiden gestartet haben. Bei Thorsten entstand 2005 aus der Not eine Leidenschaft. Durch Dauernachtschichten hatte er keine Zeit mehr, am Fußballtraining teilzunehmen und die Waage war auch nicht sein Freund, denn sie zeigte sehr zum Leidwesen immer mehr Kilos an. Da musste was passieren! So kam Thorsten zu seinem Hobby, das ihn seither nicht mehr loslĂ€sst. Bei Jenny hat es etwas lĂ€nger gedauert. 2009 hatte sie ihre letzte Zigarette ausgedrĂŒckt und beschlossen, auch etwas fĂŒr Ihre Fitness zu tun. Sportliche Ambitionen haben sich jedoch keine entwickelt, viel mehr richtet sich das Training auf die eigenen sportlichen Ziele aus. Die Idee das Saarland mit Laufschuhen zu umrunden entstand nach und nach. Beim Vorbeilaufen an einigen Radwegschildern haben sie recherchiert, was es eigentlich damit auf sich hat und so entstand die Idee das Saarland einmal von Blieskastel aus in mehreren Etappen, parallel zur normalen Wettkampfsaison, abzulaufen.

Die beiden sind im positiven Sinne „Volkslauf verrĂŒckt“. Wo die Menschen nett sind, da zieht es die beiden hin. 2011 begannen sie ihre Idee in die Tat umzusetzen und starteten ihre erste Etappe am 21.01.11 in Blieskastel und genau da endete ihre Reise am 31.10.12. Runde 350 Kilometer lagen hinter ihnen. Ihre EindrĂŒcke wĂ€hrend dieser 24 Etappen haben sie auf runden 90 Seiten in einem kleinen Taschenbuch veröffentlicht. Dabei geht es nicht nur um das LĂ€uferische, sie haben auch jede Menge Kultur und Geschichte mit in ihre Berichte gepackt. So manch einer wird staunen, was das Saarland alles zu bieten hat. Es gibt Ecken und Orte die bestimmt auch einigen SaarlĂ€ndern nicht so bekannt sind. Es gibt auch immer wieder Phasen in dem Buch, die zum schmunzeln sind. Heute laufen sie im DreilĂ€ndereck Frankreich, Luxemburg und Deutschland. FrĂŒher haben sie die Mosel nur zum Zigaretten holen und Tanken ĂŒberquert. Bei manchen Etappen sind sie von Freunden zum Mittagessen eingeladen worden, um ihre Reise gestĂ€rkt weiterfĂŒhren zu können.


Nach etwas weniger als 2 Jahren haben sie ihr Saarland-Radweg-Projekt erfolgreich beendet. Viele Orte werden sie mit Sicherheit wieder ansteuern, denn manche Etappen sind im Herbst vielleicht schöner als im Sommer. Die GefĂŒhlslage ist nach Beendigung der letzten Etappe zweigeteilt. Auf der einen Seite stolz und erleichtert, auf der anderen mĂŒde und traurig das es schon geschafft ist. Mit Bildern haben sie die einzelnen Etappen aufgewertet. Auf einer Saarlandkarte kann man sich den Verlauf genau anschauen. Mit diesem Buch möchten Thorsten und Jenny auch andere motivieren, die Laufschuhe zu schnĂŒren oder sich anderweitig sportlich zu betĂ€tigen. Belohnt wird man durch saarlĂ€ndische Lebensart und die vielen Einkehrmöglichkeiten, denn: Kulinarisch lassen sich die beiden nicht lumpen. Ganz nach dem Motto: „Hauptsach gudd gess“.

Es gehört schon einiges an Mut und Ehrgeiz dazu so ein Buch zu schreiben. Das ist Thorsten und Jenny hervorragend gelungen. Es ist zu hoffen, dass ein weiteres Buch ĂŒber LĂ€ufe in unserer Umgebung folgt.

Das Buch ist ĂŒber die E-Mail Adresse von Thorsten und Jenny zu beziehen.

93 Seiten mit 49 Bildern, Thorstenmayer80<Ă€t>aol·com, Preis € 6,50 + Porto

Quelle: wwww.laufticker.de


Bericht: Thorsten Mayer 17.07.2013


ZurĂŒck in die Zukunft mit Hans Hörmann


ZurĂŒck in die Zukunft mit Hans Hörmann

Heute haben wir Hans Hörmann ausfindig machen können. Hans kommt ursprĂŒnglich aus dem AllgĂ€u und hat 1985 bei einem Saarland – Urlaub beim damals 7. Volkslauf "Rund um die Eule" in Stennweiler teilgenommen.

Er gibt uns einen kleinen Einblick in die Welt von damals als ambitionierter LĂ€ufer. Hans lebt zur Zeit in der bayerischen Hauptstadt MĂŒnchen. Nach einer lĂ€ngeren Laufpause hat er einige erstaunliche Ergebnisse erzielen können. Unter anderem fĂŒhrt er aktuell die deutsche Bestenliste in seiner Altersklasse ĂŒber die 10 Kilometerstrecke an.

Ebenfalls hinzu kommen deutsche Meistertitel in seiner Klasse. Wir hatten am 22. Mai die Gelegenheit uns mit ihm zu unterhalten. Dabei entstand ein sehr interessanter RĂŒckblick bzw. endet die Reise mit seinen ZukunftsplĂ€nen.


LaufdatenSaar.de: Hallo Hans, zuerst möchten wir uns bei dir bedanken, dass du dir Zeit fĂŒr unsere Fragen nimmst.

Kommen wir gleich zur Ersten: Kannst du dich noch erinnern, was du am 1. September 1985 gemacht hast?

Hans: Jetzt wo du es sagst erinnere ich mich
.ich lief bei einem Volkslauf im Saarland mit.

LaufdatenSaar.de: Dies war bereits der 7. Volkslauf in Stennweiler(Es sollten noch 22 weitere folgen, ehe der Ski & Wanderverein Stennweiler im Jahr 2010, den Volkslauf einstellte). Mit deiner Zeit von 34:03 Minuten warst du nur 39 Sekunden hinter der SaarlĂ€ndischen Laufikone Werner DörrenbĂ€cher. Wie groß war dein damaliger Trainingsaufwand und wie wĂŒrdest du das Training mit dem von heute vergleichen im Bezug auf ambitionierte Hobbysportler?

Hans: Ich war damals fĂŒr heutige VerhĂ€ltnisse wirklich gut drauf. Bin schon einige Jahre gelaufen und hab fĂŒr Marathon trainiert. In dem Jahr lief ich im FrĂŒhjahr in Kandel 2:25:26 h. Hab regelmĂ€ĂŸig ca, 100 – 130 km/Woche trainiert. FĂŒr mich ein RĂ€tsel weshalb es heutzutage kaum mehr jemand schafft mit dem Aufwand diese Zeiten im Marathon zu laufen. Es war im Grunde ein ziemlich einfaches Training. Vielleicht kennt jemand noch das Buch von Manfred Steffny
Marathontraining. Das war mein einziger Plan.

LaufdatenSaar.de: Wie bist du eigentlich als AllgĂ€uer damals auf den Lauf in Stennweiler aufmerksam geworden, denn du hast ja hier nur Urlaub gemacht? 1985 war die Laufszene außerdem nicht so vernetzt wie heute mit dem Internet usw.

Hans: Eine Studienkollegin von meiner Frau hatte uns nach Losheim eingeladen. Und da lag es auf der Hand im Volkslaufkalender nachzusehen ob es an diesem Wochenende irgendwo einen Lauf gibt an dem wir teilnehmen konnten. Es hat tatsĂ€chlich damals auch ohne Internet funktioniert. LaufdatenSaar.de: Kannst du dich noch an den Lauf selbst erinnern, wenn ja, wie hast du ihn erlebt? Hans: An den Lauf selber kann ich mich nur noch sehr verschwommen erinnern. Ich weiß noch, dass es ein Naturlauf war etwas hĂŒgelig und dass ich viel zu schnell losgelaufen bin. DörrenbĂ€cher hat mich erst spĂ€ter ein und ĂŒberholt. Taktisch war das natĂŒrlich nicht klug
doch ich kannte weder einen der Teilnehmer noch die Strecke.

LaufdatenSaar.de: Nach einer lĂ€ngeren Auszeit vom Laufen bist du vor vier Jahren wieder zu deinen Wurzeln, dem Laufen zurĂŒckgekehrt. Gleichzeitig hattest du eine Bestzeit von knapp ĂŒber 30 Minuten. Was waren deine grĂ¶ĂŸten Erfolge beim Laufen bzw. was hast du dir nach deinem Wiedereinstieg an neuen Zielen gesetzt. So wie es aussieht bist da unter anderem auf die Ultra-Distanzen umgestiegen. Wie bist dazu gekommen?

Hans: Aufgrund der damaligen Leistungsdichte war ich nie wirklich erfolgreich. Zumindest was Meistertitel bzw Siege betrifft. Nach mehr als 50 MarathonlĂ€ufen wollte ich dann auch mal was anderes machen. Natur hat mich immer mehr begeistert. Deshalb war ich danach auch immer in den Bergen vorwiegend mit dem Mountainbike. Weshalb ich wieder zum Laufen zurĂŒck kam lag im Grunde daran, dass ich immer öfter gestĂŒrzt bin
meine Augen wurden immer kurzsichtiger. So dachte ich mir, dass ich die Bikestrecken ja auch laufend zurĂŒcklegen könnte. Gesagt getan. Es war eine große Überraschung fĂŒr mich wieviel Spaß das machte. Ein GlĂŒck fĂŒr mich, dass just zu dem Zeitpunkt Trailrunning populĂ€r wurde. Und so konnte ich diese LĂ€ufe gleich erfolgreich umsetzen. Gewann ich doch zweimal die TrailrunWorldmasters in Dortmund und zweimal das Keep on Running in St. Wendel bei den Senioren. Ebenso siegte ich mit meinem Teampartner Rudi beim Transalpin Lauf mit acht Etappen ĂŒber die Alpen in der Klasse SeniorMasters. In diesem Jahr steht bei mir allerdings die klassische Leichtathletik mit Cross, Bahn und StraßenlĂ€ufen im Vordergrund. Ist es doch mein erstes Jahr in der M55. So gelang es mir schon meinen allerersten Deutschen Meistertitel in der Mannschaft sowohl im Cross als auch im Halbmarathon zu gewinnen. Und meine 10 km Zeit von 35:48 min zu Ostern sollte immer noch fĂŒr einen Topplatz in der diesjĂ€hrigen Bestenliste reichen.

LaufdatenSaar.de: Die junge Laufgeneration kann sich mit Sicherheit nicht vorstellen, wie man frĂŒher beim Volkslauf ausgestattet war. Heute findest du im Laufregal 20 verschiedene Sorten Laufschuhe von 10 unterschiedlichen Herstellern, damals gab es vielleicht zwei oder drei. Die Schuhe hatten einen Sohlenkeil in den 80ern. Von DĂ€mpfungssystemen gab es keine Spur. Auch kann man sich einen Volkslauf ohne Chip- oder PC-Messung kaum noch vorstellen. Hast du vielleicht zum Schluss unseres Interviews hierzu noch eine Anekdote fĂŒr uns?

Hans: Ganz so schlimm war es allerdings nicht. Es gab zwar nicht so viel Auswahl. Doch die QualitĂ€t vor allem bei den Nikes bzw Asics war schon ganz gut. Jedenfalls lief ich damals schon mehrere verschiedene Schuhe
darunter so legendĂ€re Modelle wie den Alliance von Asics bzw den Zoom Elite mit der Waffelsohle von Nike. Das waren Schuhe die sehr haltbar und sehr gut zu laufen waren. Ich denke die Vielfalt und die ganzen Gimmicks von heute sind vor allem dem Umsatz geschuldet und bringen gegenĂŒber frĂŒher nicht wirkliche Vorteile. NatĂŒrlich ist die Technik von heute eine super Sache
 schnelle Ergebnisse, Trainingssteuerung mit GPS usw
doch bleibt Laufen auch nach wie vor die Sportart die von jedem ohne großen Aufwand betrieben werden kann. Da hat sich nichts verĂ€ndert. Die einzige Schwierigkeit die ich meistern muss, ist die Tatsache, dass das Alter seinen Tribut fordert. Nicht nur langsamere Zeiten sind zu verkraften, es ist auch der Bewegungsapparat der sich an allen Ecken und Enden bemerkbar macht. Spaß machts allerdings auch nach 35 noch.

LaufdatenSaar.de: Wir haben uns sehr gefreut, dass du uns einen Blick in die Laufszene der 80er Jahre gegeben hast. FĂŒr deinen weiteren LĂ€uferweg wĂŒnschen wir dir Allzeit schnelle und gesunde Beine. Auf dass dir der Spaß an unserem schönen Sport nicht verloren geht!



Bericht: Thorsten Mayer 26.05.2013


Ein Projekt, das es zu unterstĂŒtzen gilt


Ein Projekt, das es zu unterstĂŒtzen gilt

Special Olympics Saarland e.V. was ist das? Seit 2007 gibt es diesen eingetragenen Verein in Deutschland. Special Olympics selbst ist zurzeit die grĂ¶ĂŸte Sportorganisation fĂŒr Menschen mit geistiger Behinderung. In Deutschland haben sich bereits 40.000 Sportler/innen der Organisation angeschlossen. Ziel ist es, die Menschen dabei zu unterstĂŒtzen ihre eigenen Potentiale zu erschließen und das Selbstbewusstsein zu stĂ€rken um selbststĂ€ndiger zu werden.

Unter dem Motto „Gemeinsam lĂ€uftÂŽs besser“ gehen die Teilnehmer/innen an ihre jeweiligen Ziele. Das Projekt selbst wurde im MĂ€rz 2013 aus der Taufe gehoben. In 6 LandesverbĂ€nden, darunter auch das Saarland, konnte mit UnterstĂŒtzung entsprechender Sponsoren eine breite Basis gelegt werden. Die StĂŒtzpunkte an der Saar heißen Oppen und SaarbrĂŒcken. Wobei in Oppen ĂŒberwiegend jĂŒngere Sportler(SchĂŒler) trainieren, reicht die Bandbreite in SaarbrĂŒcken von 18 bis ĂŒber 50 jĂ€hrige. Hervorragende Bedingungen bieten die Vereine des SSV Oppen und LAZ SaarbrĂŒcken.

Man kann sich vorstellen, dass es nicht immer ganz leicht ist fĂŒr alle Beteiligten entsprechende Partner zu finden, sowohl zum Training, als auch zur Organisation bzw. Finanzierung. Aus diesem Grund freut man sich ĂŒber jede UnterstĂŒtzung fĂŒr das Projekt.

Special Olympics Saarland findet ihr unter:
http://www.special-olympics-saarland.de

Special Olympics Deutschland unter:
http://www.special-olympics.de

Projektinfos zu „gemeinsam lĂ€uft es besser“ findet ihr unter:
http://www.specialolympics.de


Im Übrigen wurde LaufdatenSaar.de beim Osterlauf in Heiligenwald auf die jungen LĂ€ufer der LAZ SaarbrĂŒcken / Special Olympics Saarland e.V. aufmerksam. Dies war der erste Auftritt dieser Art. Zwei LĂ€ufer mit Handicap erzielten hierbei erstaunliche Ergebnisse. Daniel StrĂ€ĂŸer benötigte fĂŒr die sehr anspruchsvollen 8,25 Kilometer des Osterlaufes gerade mal 47:21 Minuten. In 55:13 Minuten folgte an diesem Tag Marius Adler als zweiter seiner Altersklasse. Ein ganz starkes Debut das von weiteren Teilnehmern des Special Olympic Teams abgerundet wurde. In Zukunft wir man mit Sicherheit noch viel mehr von diesen begeisterten Sportlern in der saarlĂ€ndischen Laufszene lesen können. Damit die Laufzukunft der Sportler mit Handicap gesichert ist, gilt es wie in der Überschrift erwĂ€hnt, die Aktion zu unterstĂŒtzen.


Bericht: Thorsten Mayer 03.05.2013


Blieskasteler - Schutzengellauf


3. Blieskasteler Schutzengellauf in Blieskastel / Lautzkirchen

Endlich ist er da, der FrĂŒhling. FrĂŒhling bedeutet, dass die Natur erwacht. Neues Leben entsteht und unsere LĂ€uferwelt wird wieder bunter. Mit ganz neuen EindrĂŒcken geht es in die neue Laufsaison. Es riecht viel intensiver im Wald. Die Sonnenstrahlen empfinden wir als Wohltat nach dem langen Winter.

Leider hat nicht Jeder das GlĂŒck, diesen FrĂŒhling unbeschwert zu genießen. Vielen Menschen, vor allem Kindern, spielt das Leben ĂŒbel mit.

Vor diesem ernsten Hintergrund wurde der Verein Blieskasteler Freunde und Helfer Schutzengel fĂŒr Kinder e.V. gegrĂŒndet. Die Jungs und MĂ€dels aus Blieskastel haben nicht nur ein großes Herz, nein sie arbeiten nach dem sehr ehrgeizigen Motto: Geht nicht gibt’s nicht. Dies spiegelt sich in den ersten SchutzengellĂ€ufen von 2012 bzw. 2011 wieder. Mit sage und schreibe 75.000€ konnten die schwerstkranken MĂ€dchen Courtney, Sarah-Michelle und Larissa bei der ErfĂŒllung ihrer HerzenswĂŒnsche unterstĂŒtzt werden. Auch fĂŒr die entsprechenden Familien war dies eine enorme Erleichterung.

Wie zu erwarten, sind auch in diesem Jahr die Ziele des Vereins sehr hoch gesteckt. FĂŒr den 16 jĂ€hrigen Jannik wird dringendst ein Innenlift mit geschlossener Kabine (mit Haltestellen in 3 Etagen) benötigt. Die Zweite UnterstĂŒtzung benötigt der 12 jĂ€hrige Niklas. Durch sein lebensverkĂŒrzendes MPS-Leiden ist ein Umbau des Badezimmers unumgĂ€nglich. Insgesamt werden somit um die 53.000€ benötigt.


Wir LĂ€ufer mĂŒssen solche Aktionen unterstĂŒtzen, damit auch fĂŒr diese jungen Menschen der FrĂŒhling wieder ein Licht am Horizont bereit hĂ€lt. Also nichts wie ab am 15. Mai nach Blieskastel/Lautzkirchen. Die genaue Beschreibung zum Spendenlauf findet ihr unter blieskasteler-schuzengel.de. Gelaufen wird auf der Tartanbahn im Stadion. Den genauen Leitgedanken sowie die weiteren Aktionen der Schutzengel sind auf der Internetplattform des Vereins bestens beschrieben.


Bericht: Thorsten Mayer 11.04.2013


Trainingsreviere der Saar(1. Teil)


Trainingsreviere der Saar(1. Teil)
Teil 1 (mittleres & nordöstliches Saarland)
5 Weiher-Tour, Halde Landsweiler-Reden, Mühlenpfad

In dieser Rubrik möchten wir nach und nach die verschiedensten Trainingsreviere im Saarland vorstellen. Den Anfang machen die 5 Weiher – Tour im Raum St. Wendel und der Mühlenpfad bei Ottweiler - Steinbach. Als Trainingsgelände möchten wir euch noch die Bergehalde in Landsweiler – Reden vorstellen. Seit 2010 wird im Frühjahr auf dieser asphaltierten Strecke auch der Haldenlauf ausgetragen(5km, 10km, Berglauf).

Außerdem würden wir uns freuen, wenn wir den einen oder anderen Gastbeitrag hierzu erhalten würden.



5 Weiher – Tour
Ausgangspunkt: Winterbach
Strecke: 12,4 Km bei 280 Höhenmeter

Am 22.10.2012 nutze ich einen der letzten schönen Herbsttage, um die 5 Weiher – Tour, einen Premiumwanderweg bei Winterbach abzulaufen. Start ist in Winterbach am Sportplatz. Unter einem kleinen Holztorbogen beginnt der Weg. Ein schmaler Trail - Pfad führt hinauf zum oberen Ortsausgang von Winterbach.

Nach etwa 1,5 Kilometern kommt man auf den Römerweg, der zum Bostalsee hinauf führt. Immer wieder biegt die 5 – Weiher – Tour vom Hauptweg ab in den Wald hinein. Wer Trails liebt, wird sich hier wohlfühlen. Durch das schöne Wetter bei noch angenehmen Temperaturen um die 15°C Grad macht es Spaß hier zu laufen. Es geht ständig kurze steile Stücke bergauf und wieder bergab. Über die vielen Wurzeln und Unebenheiten ist ständige Konzentration gefragt.

Bis zur Ortshöhe von Bliesen wechseln sich Wald und Wiesen ständig ab. Der Hausberg des Saarlandes, der Schaumberg ist immer in Sicht. Den ersten Weiher entdecke ich zwischen Kilometer 7 und 8 zwischen bunten Herbstbäumen. Die anderen Weiher liegen alle in wunderschönen Mischwälder oder Tannenwäldern zwischen Bliesen und Winterbach.

Die 5 – Weiher – Tour endet wieder am Sportplatz von Winterbach. Für mich ist es einer der schönsten Wanderwege im Saarland, die ich bisher gelaufen bin. Viel Profil auf ständig wechselnden Wurzelpfaden in Wäldern bzw. Feldern. Teilweise geht es über Bäche, dann über Äcker, an Streuobstwiesen vorbei, bis hin zu den schönen Teichanlagen auf der zweiten Streckenhälfte.

Herbstlicher Baum bei Oberthal
5. und letzter Weihr vor Winterbach auf der Tour
Diese Schilder immer im Auge behalten

Sieht flacher aus als es ist


Halde Landsweiler - Reden
Ausgangspunkt: An der ehemaligen Grube Reden
Strecke: Unterschiedlichste Trainingsmöglichkeiten

Ein neues, klassisches Trainingsrevier finden saarländischen Läufer an der ehemaligen Grube in Landsweiler – Reden. Die Grube wurde 1996 geschlossen. Seit 2011 ist offiziell erlaubt, auf dem ehemaligen Haldengelände der Grube zu wandern, laufen, Rad fahren oder zu skaten. Bekannt wurde die Halde über die SR3 Sommeralm, die jedes Jahr auf der Halde veranstaltet wird. Hier wird seit einiger Zeit auch eine echte Almhütte bewirtschaftet.

Ein klassisches Trainingsgelände ist es aus dem Grund, weil man vom Berglauf, über Tempotraining, bis hin zum Langstreckenlauf alles machen kann. Es gibt eine fast komplett flache Runde um den ehemaligen Schlammweiher mit einer Länge von ca. 2,3 Kilometern. Die zweite Runde um die eigentliche Halde beträgt etwas mehr als 2 Kilometer, mit einem leichten Anstieg auf einer Seite. Für Die, die Rundenlaufen langweilig finden, bietet sich auch ein Abstecher in die umliegenden Wälder des Saarkohlewaldes an. Dieser erstreckt sich zu allen Seiten der Halde mit dem Neunkircher- , Heinitzer- , Bildstocker- und Itzenplitzer Weiher.

Auch die Bergläufer/innen kommen mit dem Haldentraining auf ihre Kosten. Über drei Serpentinen kann ein Höhenunterschied von ca. 80 Metern auf einer Streckenlänge von ca. 1,8 Kilometern in das jeweilige Trainingsprogramm eingebaut werden. Die Asphaltstrecken lassen sich auch in der dunklen Jahreszeit mit Kopflampe recht gut belaufen. Auch kann man ggf. das ehemalige Grubengelände mit dem Garten Reden in seinen Lauf mit einbinden.

Bilder vom Haldenlauf 2012

Unterhalb der eigentlichen Halde


Mühlenpfad bei Ottweiler - Steinbach
Ausgangspunkt: Hanauer Mühle zwischen Hangard und Fürth
Strecke: 7,75
Wege: 0,2 Km Asphalt, 2,2 Km Wege, 5,5 Km Pfade

Am 03.02.2012 starten wir bei eisigen Temperaturen von der Hanauer Mühle aus auf den Mühlenpfad. Dieser verläuft durch das dichte Waldgebiet zwischen Fürth, Steinbach und Münchwies. Auch hier sind es meist schmale verwurzelte Pfade, die sich immer am Bach entlang auf kurzen, steilen An- und Abstiegen schlängeln.

Vor zwei Jahren bei unserem letzten Lauf hier war der Premiumwanderweg sehr in Mitleidenschaft gezogen. Heute ist die Strecke mit neuen Schautafeln ausgestattet. Auch sind die Wege wieder frei bzw. gepflegt. Auf den Schautafeln werden die einzelnen Mühlen vorgestellt, die hier einmal gestanden haben.

Zur Strecke selbst ist zu sagen, dass dieser bis zum oberen Ortsrand von Fürth im ständigen Wechsel eher ansteigend verläuft. Hinter der Werns&ndash Mühle, in der sich eine Gaststätte befindet, geht es auf einen weiteren Trailabschnitt. Dieser bringt die Läufer auf den einzig richtig langen Anstieg. Wenn man den höchsten Punkt erreicht hat, heißt es den Steinbach unterhalb eines kleinen Wasserfalls zu überqueren, um im Anschluss an der Oster entlang zurück zum Ausgangspunkt zu gelangen.

Der Mühlenpfad ist eine willkommene Abwechslung zu den alltäglichen Trainingsgeländen. Außerdem ist es eher eine Krafteinheit auf kurzer Streckenlänge. Natürlich kann man die Strecke beliebig verlängern, doch ist es in diesem Gebiet immer hügelig. Am besten nimmt man die Strecke in den wärmeren Monaten im Angriff. Bei unserem Lauf war die Strecke nur sehr schwer zu belaufen wegen dem Tauwetter.

Talblick Richtung Lautenbach
Auch hier sollte man auf die Schilder achten
Hinter dieser Kuppe geht es bergab bis nach Fürth

Eigentlich ein Crosslauf

Bericht: Thorsten Mayer 22.02.2013


Volkslaufstatistik 2012


Volkslaufstatistik 2012

Datum Veranstaltung Ort Teilnehmer(Ges.) 2011 Differenz Hauptlauf Sieger Siegerin
07.01.12 23. Silvesterlauf Mitlosheim 93 83 +10 7,3 Km Martin Schedler Michaela Schedler
15.01.2012 6. Kaltenstein Crosslauf Lebach 187 317 -130 9,8 Km Dennis Zimmer Evelyn Thieser
22.01.12 36. Crosslauf Schmelz 278 217 +61 9,43 Km Dennis Zimmer Monika Weihs
29.01.2012 1. Landsweiler/Cross Landsweiler/Lebach 146 XXX XXX 7,2 Km Martin Schedler Heike Brücker-Boghosian
12.02.2012 5. DAK Halbmarathon Saarbrücken 244 436 -192 21,095 Km Florian Neuschwander Katharina Rausch
26.02.2012 5. Ferraro Gutsweiherlauf Furpach 356 299 +57 10 Km Marcus Imbsweiler Nicole Woysch
10.03.2012 5. Kranzkuchenlauf Herbitzheim 73 81 -8 10 Patrice Schmitt Karin Badt
11.03.2012 6. Citylauf Merzig 557 581 -24 10 Km Maik Petzold Michaela Schedler
18.03.2012 31. Deutsch.-Franz.-Straßenl. Saarbrücken 597 541 56 21,095 Km Sammy Schu Michaela Schedler
01.04.2012 3. Haldenlauf Landsweiler/Reden 481 631 -150 7,5 Km Martin Schedler Michaela Schedler
09.04.2012 1. Osterlauf Heiligenwald 150 XXX XXX 8,25 Km Markus Auler Andrea Karl
14.04.2012 15. Litermont - Berglauf Nalbach 103 85 +18 9 Km Sammy Schu Sandra Naudorf
21.04.2012 33. Stadtlauf St. Ingbert 557 664 -107 10 Km Sascha Anton Marion Jakobs
29.04.2012 6. Globus Marathon St. Wendel 1.768 1.638 +130 42,195 Km Dickson Terer Julia Keck
01.05.2012 5. Bärenfels Mai - Trail Neubrücke 91 64 +27 13,2 Km Tom Heuer Claudia Klein
05.05.2012 24. Citylauf Saarbrücken 212 304 -92 5 Km Kimutai Dickson Natalia Chatkina
12.05.2012 22. Citylauf Neunkirchen 393 XXX XXX 10 Km Steffen Justus Anastasiya Dashkevis
30.05.2012 Hartfüßler Trail von der Heydt 341 XXX XXX 50 Km Paul Moog Carola Frenzel
16.05.2012 1. Walderlebnislauf Schmelz 258 133 +125 10 Patrick Leidinger Marion Stras
17.05.2012 1. Etappe Biosphärenlauf Beeden 268 207 +61 9,5 Km Jonas Lehmann Karin Badt
18.05.2012 2. Etappe Biosphärenlauf Sitterswald 209 126 +83 11,5 Km Martin Schedler Karin Badt
19.05.2012 3. Etappe Biosphärenlauf Niedergailbach 217 154 +63 7,8 Km Martin Schedler Karin Badt
19.05.2012 6. Citylauf Illingen 407 414 -7 10 Km Markus Auler Karin Badt
20.05.2012 4. Etappe Biosphärenlauf St. Ingbert 259 115 144 10 Km Martin Schedler Karin Badt
25.05.2012 15. Klinklauf Rastpfuhl 144 164 -20 10 Km Thomas Weber Marion Stras
26.05.2012 11. Frauenlauf Saarbrücken 540 563 -23 10 Km XXX Sabrina Eutenmüller
27.05.2012 Lauf in die SLS-Woche Saarlouis 379 501 -122 Jörg Hooß Tanja Hooß
31.05.2012 18. Int. Polizeilauf Saarbrücken 225 263 -38 10 Km Sammy Schu Heike Alaimo
02.06.2012 9. Citylauf Völklingen 694 636 +58 6 Km Patrick Ereng Cynthia Kosgei
08.06.2012 1. Stadtlauf Wadern 266 XXX XXX 10 Km Martin Schedler Marion Stras
10.06.2012 3. Saarkohlenwald VL Quierschied 244 237 +7 10 Km Günter Wachs Karin Badt
17.06.2012 4. Stadtlauf Dudweiler 488 393 +95 10 Km Bengt Leibrock Julia Keck
24.06.2012 25. Sonnenwendlauf Völklingen 506 448 +58 16,1 Km Patrick Altmeyer Sandra Altmeyer
28.06.2012 8. Firmenlauf Dillingen 12.908 11.776 +1.132 5 Km Raphael Schäfer Heike Alaimo
01.07.2012 6. Cloeflauf Orscholz 284 407 -123 Berg Sammy Schu Heike Brücker-Boghosian
01.07.2012 31. Volkslauf Kirkel 171 233 -62 10 Km Jonas Lehmann Anja Strohe
06.07.2012 29. Stadtlauf Lebach 311 334 -23 10 Km Sammy Schu Marion Jakobs
13.07.2012 5. Mittelpunkt Lauf Habach 303 345 -42 Km 5 Km Tobias Blum Sandra Naudorf
14.07.2012 9. Bärenfels Trail Neubrücke 209 207 +2 21,6 Km Thomas Wittwer Natascha Hartl
15.07.2012 9. Grenzlauf &UUMLberherrn 241 296 -55 10 Km Abdel Tayss Philippi
22.07.2012 27. Volkslauf Noswendel 237 263 -26 21,095 Km Ramon Bernardon Gisela Thome
04.08.2012 1. Merziger 10 Meilen Merzig 162 XXX XXX 16,1 Km Christoph Marx Marie-France Paolillo
04.08.2012 1. Saarschleifenlauf Dreisbach 90 XXX XXX 10 Km Christian Groß Susanne Trenz
14.08.2012 16. Steine an der Grenze Merzig 252 187 +65 10 Km Christophe Magnien Sabine Stadler
15.08.2012 16. Altstadtlauf Saarlouis 495 496 -1 10 Km Raphael Schäfer Heike Brücker-Boghosian
18.08.2012 4. Lionslauf Lebach 480 444 +36 12h Ludger Boewer Melanie Straß
19.08.2012 10. Citylauf Homburg 534 614 -80 10 Km Florian Neuschwander Kulia Brengel-Keck
25.08.2012 20. Limlauf Limbach 371 337 +34 21,095 Timo Schmidt Julia Brengel-Keck
02.09.2012 15. Schaarschleife Marathon Merzig 780 1.037 -257 42,195 Km Carsten Herrmann Tanja Hooß
09.09.2012 7. 24h Solilauf St. Ingbert 1.215 871 +344 10 Km Matthias Klug Carola Frenzel
09.09.201 11. Auto Reiter Meile Siersburg 290 340 -50 10 Km Raphael Schäfer Anja Strohe
13.09.2012 20. Fohlenhoflauf Homburg 188 241 -53 10 Km Salvatore Improta Jessica Kammerer
15.09.2012 27. Altstadtlauf Ottweiler 391 338 +53 10 Km Jonas Lehmann Corinna Fortunato
16.09.2012 Gourmet Marathon Saarbrücken 1.465 1.486 -21 42,195 Km Dietmar Bier Sarah Fladung
22.09.2012 20. Volkslauf Altenkessel 199 175 +24 10 Km Martin Schedler Michaela Schedler
23.09.2012 11. Saarwiesenlauf Hilbringen 681 705 -24 10 Km Rainer Augustin Tatiana Quesada
30.09.2012 33. Saar Altarmlauf Saarlouis 316 275 +41 10 Km Philipp Bahlke Tina Wessely
30.09.2012 1. SOFIS City Cross Saarbrücken 313 XXX XXX 7,5 Km Martin Schedler Rebecca Robisch
30.09.2012 2. Heggestorzelauf Heckendalheim 170 62 +108 11 Km Dominik Luck Beate Ufer
07.10.2012 24. Westspangenlauf Saarbrücken 443 432 +11 10 Km Tobias Blum Nicole Woysch
14.10.2012 6. Schaumberglauf Sotzweiler 175 168 +7 Berg Martin Schedler Michaela Schedler
20.10.2012 7. Benin Lauf Hirzweiler 199 189 10 10 Km Patrick Leidinger Denise Wendland
31.10.2012 8. Halloweenlauf Oppen 571 699 -128 5 Km Tobias Weber Nike Ruschel
03.11.2012 6. Käskuchenlauf Herbitzheim 71 81 -10 10 Km Patrice Schmitt Esther Blum-Jung
11.11.2012 24. Martinslauf Losheim 890 1.009 -119 10 Km Christoph Marx Marion Jakobs
18.11.2012 20. Crosslauf ums Stadion Elm 300 107 193 8,12 Km Marc Wallrich Ribana Bauser
02.12.2012 18. Adventslauf Saarbrücken 224 493 -269 10 Km Martin Schedler Julia Brengel-Keck
02.12.2012 36. Straßenlauf Furpach 148 276 -128 9,6 Km Marcus Imbsweiler Tanja Hooß
08.12.2012 8. Nachtwächterlauf Ottweiler 422 551 -129 10 Km Steffen Justus Katharina Rausch
16.12.2012 2. Advents Crosslauf Schmelz 109 107 +2 12,55 Km Dennis Zimmer Tina Wessely
24.12.2012 11. Heiligabendlauf Neubrücke 234 265 -31 8,5 Km Sammy Schu Alexandra Roth
30.12.2012 38. Silvesterlauf Saarbrücken 1.347 1.016 +331 10 Km Patrick Ereng Caroline Chepkwony
In der Liste sind auch nicht DLV genehmigte Läufe enthalten.

Die größten Verluste haben der Adventlauf in Saarbrücken(-54,6%), der ehemalige Nikolauslauf in Neunkirchen/Furpach(46,4%) und der DAK Halbmarathon in Saarbrücken(44%) zu verzeichnen. Die Gründe hierzu sind auch relativ leicht zu erklären. Die beiden erst genannten Läufe vielen in diesem Jahr ausnahmsweise auf denselben Termin in der Vorweihnachtszeit. Zu allem &UUMLbel kam noch der erste Wintereinbruch des Jahres hinzu. Deshalb musste man in Neunkirchen auch auf die Ersatzstrecke ausweichen. Der Halbmarathon in Saarbrücken viel ebenfalls dem Wetter zum Opfer. Nur war es hier nicht der Schnee, der die Läufer abhielt, sondern eher die Temperaturen an sich. Bei eisigen Minusgraden um die -10° C konnte man dies Keinem verübeln.

Die größten Zugewinne erreichten 2012 der 20. Crosslauf rund um das Stadion in Elm(180,4%), der Heggestorzelauf in Heckendalheim(174,2%) und der 1. Walderlebnislauf in Schmelz(94%). Grundsätzlich ist bei diesen Läufen zu sagen, dass man bei den Teilnehmerzahlen vom Vorjahr bei kleineren Läufen, wie z.B. beim Heggestorzelauf leichter eine Steigerung erziehlen kann als z.B. einer Veranstaltung, die eine Teilnehmerzahl von sagen wir 1.000 Teilnehmer/innen zu toppen hat. Umso erstaunlicher ist es aber, dass ein traditioneller Crosslauf wie der in Elm seine Gesamtzahl von 107 Läufern auf 300 steigern kann. Der Heggestorzelauf hatte auf der anderen Seite bei seiner Erstauflage nur den Ruf des Geheimtipps. Mit etwas Mundpropaganda geht ja bekanntlich einiges im Saarland. Dies gilt aber nicht für den Schmelzer Walderlebnislauf. Bei dieser Veranstaltung hat der LC Schmelz alles auf eine Karte gesetzt und ist vom ursprünglichen Volkslauf abgegangen, um es auf neuem Wege zu versuchen. Der über Jahrzehnte ausgetragene Volkslauf hatte keine großen Sprünge mehr, was die Starter/innen angeht, zugelassen.

Es gibt kaum ein Bundesland mit so einer Dichte an Volksläufen über das Jahr verteilt wie im Saarland. Zudem sind nur geringe Entfernungen zu den verschiedenen Veranstaltungen zurückzulegen. Bleibt zu hoffen, dass die Vereine im kommenden Jahr von solch unvorhersehbaren Ereignissen wie z.B. plötzlichem Wintereinbruch verschont bleiben. Auch die traditionsreichen Läufe, welche schon über Jahrzehnte hinweg veranstaltet werden, gilt es weiterhin die Treue zu halten.

Es kommen natürlich auch jedes Jahr neue Veranstaltungen hinzu, was unsere Lauflandschaft umso interessanter macht. 2013 waren dies folgende Läufe: Landsweiler Crosslauf(Landsweiler-Reden), Osterlauf im Naherholungsgebiet Itzenplitz(Heiligenwald), Hartfüßler -Trail(Von der Heydt), Stadtlauf Wadern, Merziger 10 Meilenlauf, Saarschleifenlauf(Dreisbach), SOFIS City Cross.

Die Daten beziehen sich nur auf die angegebenen Finisherzahlen der Veranstaltungen. Außerdem wurden keine Bambiniläufe berücksichtigt. Bitte beachten Sie außerdem, dass alle Daten von LaufdatenSaar.de selbst recherchiert wurden. Dadurch kann keine Gewähr auf Korrektheit garantiert werden. Bei Fehlern bitte Rückmeldung.


Bericht: Thorsten Mayer 04.01.2013


Warum nicht mal Freundschaftsläufe?


Warum nicht mal Freundschaftsläufe?

Gute Freunde kann niemand trennen. Das wusste schon Franz Beckenbauer in seinem musikalischen Liedgut der Extraklasse zu verpacken. Ok, ok, ganz so prickelnd waren die Gesangskünste des Kaisers dann doch nicht. Fußballspielen konnte er eindeutig besser.

Die saarländische Läuferszene hat in Sachen Freundschaft aber ein ganz besonderes Schmankerl zu bieten. Seit Jahrzehnten wird die Tradition der Freundschaftsläufe gepflegt. Hierbei liegen die Schwerpunkte auf dem Miteinander, dem Vorstellen von Vereinen, darauf mit anderen Lauftreffs in Kontakt zu kommen, ja einfach um Freundschaften aufzubauen beziehungsweise zu pflegen. Ohne Zeitdruck eine Stunde laufen. Jeder ist willkommen und vor allem gern gesehen. Leider sind die Veranstaltungen nicht mehr ganz so gut besucht wie zu Gründungsjahren. Gerade deshalb verdient dieses Thema einen Extraplatz in unserer Rubrik Laufnews.

In den meisten Teilen Deutschlands sind Läufe dieser Art eine ganz seltene Ausnahme. Man sollte also die Möglichkeit des kostenlosen Laufens bei Freundschaftsläufen einfach mal testen. Die Vereine geben sich große Mühe solche Veranstaltungen auf die Beine zu stellen. Es müssen Gruppenleiter organisiert werden, Duschen zur Verfügung stehen und nach guter saarländischen Art will man ja auch im Anschluss verköstigt werden. Das alles wird bei unseren Freundschaftsläufen geboten.

Die Strecken sind im übrigen quer durch das wunderschöne Saarland verteilt. Ob im Stadtwald von Saarbrücken, dem Nordsaarland, dem Bliesgau oder im Saargau, man findet überall einen Verein der mit viel Leidenschaft zum gemütlichen Beisammensein einlädt. Ganz nebenbei kann man auch tolle neue Strecken für sich entdecken, nette Läufer/innen kennenlernen und für seinen Körper beim Gruppenlauf etwas Gutes tun.

Bei den aktuellen Freundschaftsläufen für 2013 ist mit Sicherheit für Jeden was dabei. Saisonauftakt ist am 22. März auf der Rußhütte mit dem IKK Run Up. Traditionell beendet die LLG Wustweiler die Saison der Freundschaftsläufe. Der Glühweinlauf in Hemmersdorf ist im übrigen kein klassischer Freundschaftlauf. Der Glühweinlauf möchte mit einem etwa 9 Kilometerlauf durch das schöne Niedtal die Lücke zwischen Wettkampf und Freundschaftslauf schließen bzw. die Läufer auf den Geschmack des Volkslaufes bringen. Jeder kann gemütlich in seinem eigenen Tempo die Strecke ablaufen. ähnlich ist dies auch beim Zwei Seen Panoramalauf in Otzenhausen der Fall. Hierbei werden Strecken von 12, 18 und 32 Kilometern angeboten. Diese führen durch das Nordsaarland vom Bostalsee über die Primstalsperre nach Otzenhausen. Je nach Streckenwahl eben. Viele Läufer nutzen diesen Lauf als Vorbereitung zu etlichen Frühjahrsmarathons. Auch bei diesen beiden Läufen ist der Start kostenlos( wie bei den ursprünglichen Freundschaftsläufen auch).

Als Geheimtipp möchten wir noch den Rubachtallauf empfehlen. Dieser geht durch das Rubachtal in Sulzbach. Die Veranstaltung findet immer im September statt und ist eingebettet in das Rubachtalfest des SV Schnappach. Gelaufen wird auf einer 2,5 Kilometer Waldrunde durch besagtes Tal. Die Einnahmen werden gespendet. Dies ist jedoch keine offizielle Veranstaltung über den SLB.

Die Freundschaftsläufe sind also eine willkommene Abwechslung zur Wettkampfsaison.

Freundschaftsläufe
22.03.2013 9. Freundschaftslauf TV Rußhütte
14.04.2013 16. Zwei Seen Panoramalauf (Kein klassischer Freundschaftslauf)
04.05.2013 13. Freundschaftslauf TV Quierschied
30.05.2013 14. Freundschaftslauf TV Rehlingen

14.06.2013 Freundschaftslauf LTF Selbach
29.06.2013 33. Freundschaftslauf LTF Alsweiler
29.06.2013 Freundschaftslauf SV Gerlfangen-Fürweiler

06.07.2013 27. Freundschaftslauf LTF Marpingen
06.07.2013 Freundschaftslauf Rennschnecke Dudweiler
27.07.2013 10. Freundschaftslauf Fliedner Neunkirchen
31.08.2013 25. Freundschaftslauf LTF Mauschbach
07.09.2013 Freundschaftslauf LTF Urexweiler
28.09.2013 33. Freundschaftslauf LTF Winterbach
20.10.2013 12. Freundschaftslauf Bisttal Runners
02.11.2013 11. Freundschaftslauf LLG Wustweilter
23.11.2013 9. Glühweinlauf TV Hemmersdorf (Kein klassischer Freundschaftslauf)

Bericht: Thorsten Mayer 23.12.2012


Laufen in der Vorweihnachtszeit


Saarländische Läufe in der Vorweihnachtszeit 2012

Das Saarland hält zum Einstimmen auf die Weihnachtszeit eine breite Palette von Laufmöglichkeiten bereit. Vom Straßenlauf, über Crosslauf, bis hin zum Marathon dürfte für jeden was dabei sein. Ob in Neubrücke bei Familie Feller in den tiefen Wäldern des Bärenfels oder ganz klassisch auf Asphalt wie z.B. in Neunkirchen. LaufdatenSaar.de wünscht hierzu viel Spaß beim Einstimmen auf die besinnlichen Tage und stellt hiermit die einzelnen Läufe bis Weihnachten vor:

02.12.2012 Sonntag
36. Bank1Saar Neunkirchen Volksbank Straßenlauf
Strecken: 2 Km / 4,8 Km / 10 Km

Ursprünglich als Nikolauslauf ausgetragen, hat sich lediglich der Name geändert. Der Straßenlauf in Furpach gehört zu einem der drei ältesten Läufe im Saarland. Mit viel Routine, aber auch sehr viel Tradition, richtet der VfA Neunkirchen den Lauf aus. Nach dem Schülerlauf gehen die Jedermannsläufer/innen mit den Hauptläufern/innen auf die Strecke. Diese führt von Furpach über Kohlhof und dem Kasbruch wieder zurück zum Start.
Teilnehmer 2011: 276
Sieger 2011
Frauen: Tanja Hooß (LTF Marpingen) 41:25 Min.
Männer: Thomas Huckert (LG Saar 07) 33:41 Min.
www.vfa-neunkirchen.de

02.12.2012 Sonntag
18. Ford Adventlauf Saarbrücken
2 Km / 10 Km

Ausnahmsweise fällt in diesem Jahr der Adventslauf auf den gleichen Termin wie die Veranstaltung in Neunkirchen. Dies ist allerdings nur eine Ausnahme. Zum dritten Mal in Folge ist der Lauf als Abschluss des Spakassen-Cups angesetzt. Hierzu zählt der SV Saar 05 noch seine weiteren Läufe wie den Halbmarathon im Frühjahr und den Citylauf in der Mitte des Jahres. Die komplett asphaltierte Strecke führt entlang des Leinpfades und gilt dadurch als sehr schnell. Wer also noch einmal auf Bestzeitenjagt gehen will ist hier genau richtig.
Teilnehmer 2011: 493
Sieger 2011
Frauen: Rebecca Robisch (LTF Triathlon Freunde Saarlouis) 35:47 Min.
Männer: Steffen Justus (LTF Triathlon Freunde Saarlouis) 31:33 Min.
www.saarsportvereine.de/content_01/sites/saar05/?ID=16622

06.12.2012 Donnerstag
Santa Lauf
5 Km

Zum fünften Mal wird in Dillingen am Odilienplatz der Santa Lauf ausgetragen. Hierbei steht der Spaß im Vordergrund. Es gilt eine flache 2,5 Kilometer Runde zweimal zu laufen. Zugelassen sind nur verkleidete Teilnehmer. Die Stadt zeigt sich zu dieser Zeit bereits im weihnachtlichen Outfit. Eine Zeitnahme gibt es nicht. Jedoch werden verschiedenste Ehrungen in Form von größtem Team, schönstes Kostüm, schnellster Weihnachtsmann, schnellste Weihnachtsfrau, schnellster Schüler, schnellste Schülerin uvm. durchgeführt.
Teilnehmer 2011: 423 (laut Veranstalterhomepage)
Sieger 2011
Frauen: keine Zeitmessung
Männer: keine Zeitmessung
www.santa-lauf.de

08.12.12 Samstag
8. Energis Nachtwächterlauf
5 Km / 10 Km

2010 musste der Nachtwächterlauf aufgrund von Eis und Schnee abgesagt werden. Daraufhin hatte man in 2011 die Gelegenheit, in einem Jahr zweimal an der stimmungsvollen Veranstaltung teilzunehmen. Jedoch geht nichts über das Original kurz vor Weihnachten. Seit Kurzem gibt es auch noch einen Jedermannslauf über die halbe Distanz. Ansonsten gilt es in vier Runden den Hauptlauf über 10 Kilometer zu finishen. Spätestens in der historischen Altstadt erlebt jeder Läufer seinen läuferischen Höhepunkt bei toller Atmosphäre. Die leicht wellige Strecke wird zudem von 100 Fackelträgern in vorweihnachtlichem Flair ausgeleuchtet.
Teilnehmer 2011: 551 (am 19.3. waren es 379)
Sieger 2011
Frauen: Heike Alaimo (Sport Jochum Adidas Running Team) 37:28 Min.
Männer: Jonas Lehmann (TuS 06 Heltersberg) 32:13 Min.
www.tvo-leichtathletik.de

16.12.12 Sonntag
2. Advents Crosslauf
7 verschiedene Distanzen

2011 hat der LC Schmelz den Advents-Crosslauf ins Leben gerufen. Traditionell richtet der Verein seine Crossläufe auf dem Sportplatz "In der Heide" aus. Auf schwerem Parcours wird bereits im Dezember die Grundlage für Schüler, Aktive und Senioren für das kommende Jahr gelegt. Bei 7 Distanzen von 1100 Metern bei den kleinsten reicht die Palette bis zum 12550 Meterlauf für die Langstreckler unter den Crossläufen. Viele giftige, kurze, steile Anstiege gilt es zu meistern.
Teilnehmer 2011: 121 (laut Veranstalterhomepage)
www.lc-schmelz.de

24.12.12 Montag
11. Bärenfels Heiligabendlauf in Neubrücke
2 Km / 8,5 Km / 42,195 Km

Längst kein Geheimtipp mehr dürfte der bereits zum 11. Mal ausgetragene Bärenfelslauf an Heiligenabend in Nohfelden / Neubrücke sein. Bei warmem Tee, köstlichem Gebäck und allem was zu Weihnachten dazu gehört, können sich die Läufer/innen auf den anstehenden Abend einstimmen. Die ganz hartgesottenen lassen es sich natürlich nicht nehmen die 8,5 Kilometerrunde fünf Mal in Angriff zu nehmen, um die letzten Marathonsieger des Jahres zu küren. Den Wendepunkt für die Marathonis bildet festgerecht ein übergroßer Nussknacker, welcher die Läufer jedes Mal erneut in die Wildnis des Bärenfels schickt. Liebevoll und familiär geht es bei der Siegerehrung im nahen Movie-Town zu. Zwar gibt es keine Filmvorführung, dafür aber reichlich Geschenke für alle Teilnehmer.
Teilnehmer 2011: 265
Sieger 2011(8,5 Km.)
Frauen: Carmen Schaaf (Team Erdinger Alkoholfrei) 37:47 Min.
Männer: Sammy Schu (LTF Marpingen) 29:33 Min.
www.baerenfelslauf.de

Mit dem Bärenfelslauf endet die Vorweihnachtszeit. Im Anschluss kann man sich in aller Ruhe dem Festtagsbraten im Kreise der Familie widmen mit dem guten Gefühl, sportlich aktiv gewesen zu sein. Spätestens an Silvester gilt es beim ältesten Saarländischen Lauf, dem Silvesterlauf in Saarbrücken, mit viel Tradition den überflüssigen Pfunden, die die Weihnachtstage hinterlassen haben, den Kampf anzusagen. Bei aller Wettkampfbegeisterung sollte man aber gerade in der Weihnachtszeit die Läufe einfach mal als Stimmungsmacher nutzen. Mit dem einen oder anderen Spaßlauf unter Freunden kommt die Wettkampflust für 2013 von ganz allein und die Jagd auf Bestzeiten, über welche Distanz auch immer, kann aufs Neue beginnen.


Achtung: Bei den Teilnehmerzahlen wurden die Bambiniläufe nicht berücksichtigt.
Bericht: Thorsten Mayer 04.11.2012


Einleitung zu den Laufnews

Unter Laufnews möchten wir in regelmäßigen Abständen verschiedene Artikel zu saarländischen Läufen veröffentlichen. Hier geht es oftmals auch um statistische Daten. Bitte beachten Sie, dass alle Daten von uns selbst recherchiert wurden und wir somit keine Gewähr auf Korrektheit der Angaben leisten.